Projektleitung

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Projektleiterin Olga Gusch , geb. 12.02.1961 in Letowotschnoe/Kasachstan. Absolvierte 1980 einen Lehrgang
als  Lehrerin für Textilgestaltung, Hauswirtschaft und Technisches Zeichnen an der Pädagogischen Fachschule Petropawlowsk/Kasachstan und 1989 ein Studium der  Pädagogik (Nebenfach Methodik) an der Nordkasachischen Pädagogischen Hochschule in Petropawlowsk mit Diplomabschluss. Arbeitete als Lehrerin für textiles Gestalten und technisches Zeichnen und später als Sozialpädagogin für Studierende an der Pädagogischen Fachschule Petropawlowsk und Sozialpädagogin für Berufsanfänger am Flughafen Petropawlowsk. In dieser Zeit sammelte sie zahlreiche Erfahrungen in der Arbeit mit Jugendlichen und Erwachsenen. Schwerpunkte dabei waren die Begleitung in allen Lebenslagen ihrer individuellen Entwicklung. In den 90er Jahren bis zur Ausreise nach Deutschland 2004 arbeitete Olga Gusch außerdem als Moderatorin und Journalistin (nebenberuflich) für TV-Sender in Petropawlowsk. In Deutschland hat sie bereits mehrere Weiterbildungen im Bereich deutsche Sprache und interkulturelle Bildung sowie berufliche Orientierung mit EDV-Kenntnissen absolviert. Seit Januar 2005 ist sie ehrenamtlich bei der Landsmannschaft der Deutschen aus Russland (Ortsverband München) tätig, wo sie seit Mai 2008 Mitglied des Vorstandes der Kreis- und Ortsgruppe München ist. Hier ist sie für die Organisation der Veranstaltungsprogramme und Beratung in verschiedenen Lebenslagen (Frauenclub) zuständig. Seit 1. März 2009 ist sie Koordinatorin der ehrenamtlichen Arbeit im Rahmen der Integrationstätigkeit für Aussiedler in Bayern bei der Landsmannschaft der Deutschen aus Russland e.V., Landesverband Bayern.
Bayern – Süd
(Schwaben, Oberbayern, Niederbayern)

Olga Gusch
Schwanthalerstr.80
1.OG
80336München
Tel.: (089) 44 14 1907
Fax: (089) 44 14 1906
E-Mail: lmdr.gusch@gmx.de

Projektleiterin Olga Knaub , geb. 09.09.1960 in Podsosnowo/Altairegion. Absolvierte eine Berufsausbildung an der Pädagogischen Fachschule Slawgorod (Diplom Lehramt Grundschule), studierte 1981/86 am Pädagogischen Institut Gorno-Altaisk, Diplomabschluss Lehramt Realschule. Von 1980 bis 1993 arbeitete sie als Lehrerin an der Grund- und Realschule. 1993 wanderte Olga Knaub nach Deutschland aus. Hier sammelte sie Erfahrungen als Sozialbetreuerin, unter anderem bei dem Caritasverband Rhön-Grabfeld. In den Jahren 1998-2009 war Knaub im Jugendbereich tätig und engagierte sich ehrenamtlich bei der djo – Deutsche Jugend in Europa in Unterfranken, initiierte die Gründung und förderte das Tanzensemble „Birkenhain“. Arbeitete 1998-2006 als Sozialpädagogin bei der djo – Deutsche Jugend in Europa, Landesverband e.V., war 2008/09 Regionalkoordinatorin für Unterfranken im Patenprojekt (Bayerischer Jugendring, djo – Deutsche Jugend aus Russland). Seit 1993 ist Olga Knaub ehrenamtlich bei der LMDR aktiv. Bei den Bundestreffen der LMDR in Karlsruhe (2004) und Wiesbaden (2007) gestaltete sie das Jugendprogramm. Seit September 2009 ist sie Projektleiterin des Projektes „Angekommen und integriert in Bayern“ der LMDR e. V., zuständig für Bayern-Nord (Unterfranken, Oberfranken, Mittelfranken, Oberpfalz).

 

Bayern – Nord
(Unterfranken, Oberfranken, Mittelfranken, Oberpfalz)

E-Mail: lmdr.knaub@yahoo.de

„Anregen statt Ablenken“

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„Anregen statt Ablenken“ –

ressourcenorientiertes Integrationsprojekt der Landsmannschaft der Deutschen aus Russland e.V. im Großraum Rostock

Unter dem Motto „Anregen statt Ablenken“ startete am 1. September 2010 im Großraum Rostock ein  ressourcenorientiertes Projekt der Landsmannschaft der Deutschen aus Russland zur Prävention von Extremverhalten bei jugendlichen Zuwanderern aus den Nachfolgestaaten der Sowjetunion mit dem Schwerpunkt in Stadtteilen Groß Klein und Schmarl. Das dreijährige Projekt wird vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend gefördert. Träger der Maßnahme vor Ort ist der Ortsverein Rostock der Landsmannschaft der Deutschen aus Russland. In den zahlreichen Projektangeboten sollen die mitgebrachten Stärken der Kinder und Jugendlichen aus zugewanderten Familien, vor allem im musischen, literarischen, sprachlichen und sportlichen Bereich, verstärkt gefördert werden. Kinder und Jugendliche aus Spätaussiedler- und Migrantenfamilien werden in enger Kooperation mit vorhandenen Strukrturen und Netzwerken aufgefangen und an die vorhandenen Angebote  herangeführt. Dafür werden im Rahmen des Projektes zur Prävention von Gewalt-, Kriminalität und Suchtverhalten bei jugendlichen Zuwanderern zusätzlich zu den laufenden Integrationsangeboten vor Ort gezielte gruppen- und altersspezifische Maßnahmen und Angebote geschaffen. Das Projektvorhaben wird in Kooperation mit dem AWO Stadtteil- und Begegnungszentrum „Börgerhus“, dem Landessportbund, dem Projekt „Integration durch Sport“, dem Jugendmigrationsdienst Warnemünde sowie dem Sportverein SV Warnemünde verwirklicht.

Verbandzeitung “Volk auf dem Weg” 2011

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«Volk auf dem Weg» ist das offizielle Presseorgan der Landsmannschaft der Deutschen aus Russland, das den Mitgliedern monatlich kostenlos zugestellt wird. „Volk auf dem Weg“ erscheint deutschsprachig und befasst sich ausschließlich mit Themen der russlanddeutschen Volksgruppe.
(Beiträge sowie private und geschäftliche Annoncen schicken Sie bitte an die Bundesgeschäftsstelle der Landsmannschaft,
Raitelsbergstrasse 49, 70188 Stuttgart,
E-Mail: lmdr-ev@t-online.de)

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Geschichte und Erinnerung

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Geschichte und Erinnerung

1763 erließ die Zarin Katharina II. das Einladungsmanifest für Siedler im russischen Zarenreich. 2013 werden es 250 Jahre sein – ein bedeutendes Datum für Deutsche aus und in den Nachfolgestaaten der Sowjetunion. Im Gnadenprivileg Pauls I. (1796-1801) vom 6.9.1800 wurden den Mennoniten noch zusätzliche Vorrechte eingeräumt (Befreiung vom Kriegs- und Zivildienst für alle Zeiten, keine Eidesleistung vor Gericht, Gewerbefreiheit etc.). Das Manifest Alexanders I. (1801 -1825) vom 20.02.1804 legte besonderen Wert auf Einwanderer, die gute Landwirte, Handwerker, Winzer oder Viehzüchter waren.

Deutsche aus Russland, die jetzt nach Deutschland kommen oder bereits seit einigen Jahrzehnten hier leben, sind fast ausschließlich Nachkommen der Auswanderer aus Hessen, Rheinhessen, Pfalz, Württemberg, Baden, Elsass und Bayern, die zur Zeit der Zarin Katharina II. (1729-1796) und ihres Enkels Alexander I. (1777-1825) nach Russland aufbrachen. In die Regentschaft der beiden Zaren fallen die drei wichtigsten Auswanderungswellen aus Deutschland nach Russland, der Zug an die Wolga überwiegend aus Rheinhessen und Pfalz (ab 1764), der Zug an den Dnjepr (ab 1789) und der Zug ans Schwarze Meer Württemberg, Baden, Elsass und Bayern (ab 1803). Die ursprüngliche Ansiedlung von Deutschen in Sibirien und Mittelasien erfolgte später. Sie wurde vor allem um die Jahrhundertwende 1900 notwendig, als das Land für die Deutschen im europäischen Russland knapp geworden war. Eine besondere Gruppe bildeten die Wolhyniendeutschen, die sich zu verschiedenen Zeiten im 19. Jahrhundert in polnisch-russischen Grenzregionen niederließen.

Die nachfolgenden Rubriken bieten umfassende Informationen über Geschichte und Kultur der Russlanddeutschen, die Landsmannschaft der Deutschen aus Russland, Forschungsinstitutionen und Vereine, Museen, Sammlungen und private Archive von Landsleuten sowie Reisen und Eindrücke aus den ehemaligen Siedlungsgebieten.