Eltern und Kinder erkunden Bayern – LMDR München geht auf die Reise

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Am 20.05.12 organisierte die Orts- und Kreisgruppe München der Landsmannschaft der Deutschen aus Russland (LMDR) unter der Leitung von Viacheslav Lel eine Busreise für Kinder bis 12 Jahre und ihre Eltern, um die neue Heimat Bayern kennenzulernen und zwei interessante Orte Bayerns – das Südostbayerische Naturkundemuseum und das Mammut-Museum Siegsdorf sowie im Anschluss den Freizeitpark Ruhpolding zu besuchen.

Am Sonntag, dem 20. Mai, fanden sich ca. 50 Teilnehmer vor dem Münchener LDMR-Büro, um in Richtung Chiemsee aufzubrechen. Während der Fahrt unterhielt die Reiseführerin Marina Mayer die Teilnehmer mit interessanten Geschichten über Bayern und brachte ihnen verschiedene Anfeuerungsgesänge bei. Nach ca. einer Stunde Fahrt kam die Gruppe in Siegsdorf an, gespannt auf das interessante Programm im Mammut-Museum.

Die Museumsmitarbeiterin zeigte den Teilnehmern unter anderem, wie in der Steinzeit Feuer erzeugt wurde. Die Kinder konnten dann selbst Amulette basteln und Bilder mit Steinzeit-Pinseln malen. Der Höhepunkt des Programms war Stockbrotbacken. Und wenn anfänglich nur die Kinder am Feuer standen, so vergingen kaum fünf Minuten, als dann auch die Eltern begeistert die Initiative ergriffen, so ansteckend war das.

Nach zweieinhalb Stunden mussten die Teilnhemer das Museum leider schon verlassen, um mit dem Bus weitere 10 km in Richtung Freizeitpark Ruhpolding zu fahren. Dort wartete auf sie ein leckeres Mittagsessen in einem gut bayrischen Restaurant und viele Attraktionen des Freizeitparks. Müde, aber sehr zufrieden und mit vielen neuen Bekannten kamen die Teilnehmer erst am Abend wieder zurück nach Müchchen.

Die Reise wurde teilweise durch die Friedlandshilfe e. V. unterstützt.

LMDR München                           Mehr Fotos

Termine NRW Ortsgruppe Heinsberg

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NEU!!!

Am 16. Juni organisiert die Kreisgruppe Heinsberg eine Fahrt nach Detmold zu dem einzigsten in Deutschland Museum der russlanddeutschen Kulturgeschichte. Information und Anmeldung bei Dimitri Singer unter: 017670631356, oder E-Mail: sdn2@mail.ru

Freizeitmaßnahmen:

– Kletteraktionen (in diesem Jahr am 20.05.2012);
– Kanuwanderungen (am 01.07.2012);
– Schiausflüge (in Winterberg, Januar 2013).

 

Feierliche Veranstaltungen:

– Sommerfest (am 25.08.2012);
– Gedenkfeier anlässlich der Deportation der Russlanddeutschen in UdSSR (am 12.11.2012);
– Weihnachts- und Silvesterfamilienfest (am 22.12.2012)

Mit Ulla Lachauer auf verschlungenen Wegen russlanddeutscher Familiengeschichten

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Ulla Lachauer                        Foto: Stephanie Schweigert, Rowohlt Verlag

Ulla Lachauer (geb. 1951 in Ahlen/Westfalen) ist Dokumentarfilmerin, freie Journalistin und Buchautorin. Nach ihrem Buch „Ritas Leute – Eine deutsch-russische Familiengeschichte“, das seit 2002 in vierter Auflage erschienen ist, folgt sie nun in ihrem Film „Die Heinrichs aus Kasachstan“, der am 13. April 2012 im WDR (23.15-24.00) ausgestrahlt wird, den verschlungenen Spuren einer anderen russlanddeutschen Familiengeschichte. Wie in „Ritas Leute”, das den Leser auf die Reise in das Unbekannte, in „dunkle Zeiten hinter dem eisernen Vorhang” mitnimmt, lernt man auch in „Die Heinrichs aus Kasachstan“ Fakten und Materialien kennen, von denen hierzulande zu wenig bis gar nichts bekannt ist. Im Buch wie im Film gelingt der Autorin am Beispiel der vielfach verschlungenen Wege zweier russlanddeutscher Familien ein facettenreicher Einblick in die Geschichte der Russlanddeutschen.

Nina Paulsen (VadW) stellte Ulla Lachauer einige Fragen.

 

Liebe Frau Lachauer, dass einheimische Autoren Themen der russlanddeutschen Geschichte aufgreifen, ist immer noch eine Ausnahme. Sie wenden sich zum zweiten Mal dieser Thematik zu – zum ersten Mal in dem Buch „Ritas Leute – Eine deutsch-russische Familiengeschichte“ und nun im WDR-Fernsehfilm „Die Heinrichs aus Kasachstan“. Wie hat dieses Interesse angefangen?

Muttertagsfeier

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Zum zweiten Mal in Folge lud die Ortsgruppe Ulm am 12. Mai 2012 Landsleute und Freunde der Landsmannschaft zu einer Muttertagsfeier mit Musik und Tanz in das Sozialzentrum Ulm-Wiblingen ein. Da das Fest nachmittags stattfand, konnten auch ältere Menschen mitfeiern. Als Ehrengäste begrüßten die Versammelten die baden-württembergische Landesvorsitzende Leontine Wacker und die Mitglieder des Landesvorstandes, Ludmilla Holzwarth und Nikolai Magal, sowie den BdV-Kreisvorsitzenden Joachim Wendt.

Die Festrede hielt Leontine Wacker, die über den gut 60-jährigen Weg der Landsmannschaft bundesweit und insbesondere in Baden-Württemberg erzählte. Die Vorsitzende der Ortsgruppe, Irene Mohr, die die gesamte Organisation der Feier in ihrer Hand hatte, berichtete über die Aktivitäten der Ortsgruppe. Durch das Kulturprogramm führte Natalia Scharton.

Für die musikalische Umrahmung sorgte Peter Brause, der das Publikum mit Frühlings- und Muttertagsliedern unterhielt und mit flotter Musik zum Tanz einlud. Dankbaren Beifall erntete das Duett Lilli Gugel und Ingrid mit den Liedern „Ein Mutterherz soll niemals weinen“ und „Eine Rose für dich“. Daniel Schuckmann spielte volkstümliche und klassische Stücke au dem Akkordeon, und das Tanzstudio „Eclat“ aus Erbach (Leiterin Marina Bernt, Diplom-Tanzpädagogin aus Woronesch) präsentierte sich mit drei Tanzgruppen, die gekonnt klassische, moderne und Showtänze zeigten.

Für Kuchen und Kaffee sorgten wie schon im Vorjahr die Frauen vom Stammtisch „Die Heimkehrer“ (vor zwei Jahren von Irene Mohr gegründet), die zweimal im Monat in den Räumlichkeiten des Bürgertreffs zusammenkommen.

            Der Vorstand

„In der Kultur zu Hause“ – Abwechslungsreiches Kulturwochenende der Landesgruppe Bayern

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Tanzgruppe des Seminars mit Nadja und Waldemar Fuchs vom Tanzensemble „Birkenhain“ aus Schlüsselfeld.

Es ist wie dahoam“, so die zufriedenen Äußerungen der Seminar­teilnehmer nach dem Auftritt der Schauspielerin Maria Warkentin, die im Rahmen ihres Workshops spontan in die Rolle der „russlanddeutschen Oma“ schlüpfte und in der authentischen Mundart ihrer wolgadeutschen Mutter über die Auswanderung und das Einleben in Deutschland erzählte.

 

Mit dem Motto „In der Kultur zu Hause“ und den Schwerpunkten Gesang, Tanz und Theater lockte die Landesgruppe Bayern der Landsmannschaft über 30 kulturinteressierte Landsleute aus verschiedenen Orten Bayerns in das Schweinfurter Jugendgästehaus zum Kulturwochenende vom 24. und 25. März.

Internationale Wochen der Deutschen aus Russland in München

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Zahlreiche Gäste folgten der Einladung der Orts- und Kreisgruppe München der Landsmannschaft zur Eröffnungsfeier der Internationalen Wochen der Deutschen aus Russland am 22. April in den Räumen des Anton-Fingerle-Bildungszentrums.

In dieser Zeit wird hier zum ersten Mal die landsmannschaftliche Wanderausstellung in München präsentiert. Bei der Eröffnungsfeier stand das kulturelle Erbe der Deutschen aus Russland, vorgestellt von russlanddeutschen Kulturgruppen aus Bayern, im Mittelpunkt.

Landsmannschaft und Kirche

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Für die Landsmannschaft der Deutschen aus Russland, die 1950 von Vertretern der evangelisch-lutherischen, katholischen, mennonitischen und baptistischen Kirche gegründet wurde, waren der christliche Glaube und die Zusammenarbeit mit den Kirchen von Anfang an Stützpfeiler ihres Wirkens.

Der christliche Glaube gibt unserer Arbeit Ziel und Perspektive, und ohne die Wertschätzung des christlichen Glaubens wären wir der religiösen Prägung großer Teile unserer Landsleute nicht gerecht geworden, für die Religion und Kirche im Mittelpunkt ihres Lebens stehen.