Busreise nach Paris

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Der Vorstand der Ortsgruppe Forchheim organisierte vom 25. bis 29. Mai 2012 eine Busreise nach Paris.

Bei bes­ter Stim­mung und unter der aus­ge­zeich­ne­ten Lei­tung des Ver­an­stal­ters ging es am Frei­tag­abend los. Schon im Bus wur­de bei ange­reg­ten Gesprä­chen und fröh­li­chem Sin­gen die unbe­schwer­te Gemein­schaft deut­li­ch. Das son­ni­ge Früh­lings­wet­ter war her­vor­ra­gend geeig­net, viel Zeit im Frei­en zu ver­brin­gen und die Sehens­wür­dig­kei­ten der Stadt aus­gie­big zu genie­ßen. Zusam­men besuch­ten wir die Champs-Ely­sées, eine der gro­ßen Pracht­stra­ßen der Welt, den Eif­fel­turm und Mont­mar­t­re, die höchs­te natür­li­che Erhe­bung der Stadt. Auf dem Pro­gramm stand natür­li­ch auch eine Besich­ti­gung des Louv­re mit der berühm­ten Mona Lisa. Ein beson­de­res Erleb­nis für die Grup­pe war der Besu­ch der Kathe­dra­le Not­re-Dame, eines der frü­hes­ten goti­schen Kir­chen­ge­bäu­de Frank­reichs im Zen­trum von Paris. Auf dem Rück­weg in Rich­tung Fran­ken waren alle begeis­tert von den vie­len Ein­drü­cken und der gemein­sam ver­brach­ten Zeit. Man wird sich wohl noch lan­ge erin­nern an die har­mo­ni­schen Tage in Paris mit sei­nen wun­der­schö­nen Muse­en und Bau­wer­ken.
Wir dan­ken den Rei­se­ver­an­stal­tern und allen Mit­wir­ken­den herz­li­ch für ihren Bei­trag zur rei­bungs­lo­sen Orga­ni­sa­ti­on und Durch­füh­rung.

Der Vor­stand
2012

Gemeinsam bewegen! Sport- und Kulturfest in Halle an der Saale am 16. Juni 2012

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Am 16. Juni 2012 fand in Halle/Saale (Sach­sen-Anhalt) ein Sport- und Kul­tur­fest statt, an dem Sport­mann­schaf­ten und Ein­zel­spie­ler aus ganz Deutsch­land um Pokale und Medail­len in fol­gen­den Tur­nie­ren kämp­fen konn­ten: Fuß­ball, Vol­ley­ball, Schach und Tisch­ten­nis.



Sport ist popu­lär unter Russ­land­deut­schen sowohl in ihren Her­kunfts­ge­bie­ten, als auch hier in Deutsch­land. Davon zeugt auch eine hohe Zahl der bekann­ten Sport­ler russ­land­deut­scher Her­kunft, wie z. B. der Fuß­bal­ler Andre­as Beck (FC Hof­fen­heim) oder Ina Men­zer, Box­welt­meis­te­rin im Feder­ge­wicht. Vie­le Ver­ei­ne und Ver­bän­de der Spät­aus­sied­ler haben sich zur Auf­ga­be gemacht, über sport­li­che Akti­vi­tä­ten zur Inte­gra­ti­on der Russ­land­deut­schen in Deutsch­land bei­zu­tra­gen. Auch für den Jugend- und Stu­den­ten­ring der Deut­schen aus Russ­land ist Sport eine der Rich­tun­gen der Arbeit, über die sehr vie­le Jugend­li­che erreicht wer­den und ihnen bei ihrer Inte­gra­ti­on gehol­fen wer­den kann.

Ein Chorfest, das die Herzen bewegt

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Zum neunten Mal Freundschaftssingen in Pforzheim

 

Sie­ben Chö­re folg­ten auch in die­sem Jahr der Ein­la­dung der Pforz­hei­mer und kamen zum Freund­schafts­sin­gen am 5. Mai im Bür­ger­haus Bucken­berg-Hai­dach (Baden-Würt­tem­berg). Zum neun­ten Mal in Fol­ge prä­sen­tier­ten sich die Chö­re beim gro­ßen Chor­fest zum Hören, Erle­ben und Mit­ma­chen.

Sollten die Katholiken aus Russland sich organisieren? Ihre Meinung ist uns wichtig!

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Bereits beim ers­ten Tref­fen des neu­en Bera­ter­krei­ses von Weih­bi­schof Dr. Rein­hard Hau­ke, Beauf­trag­ter der Deut­schen Bischofs­kon­fe­renz für Ver­trie­be­ne und Aus­sied­ler, wur­de die Fra­ge for­mu­liert: Soll­ten die Katho­li­ken aus Russ­land sich orga­ni­sie­ren und eine Lai­en­or­ga­ni­sa­ti­on grün­den?

Katho­li­ken­tag in Mann­heim 2012: Weih­bi­schof Dr. Rein­hard Hau­ke (links) und Visi­ta­tor Dr. Alex­an­der Hoff­mann mit jun­gen Besu­chern.

Ehrenamt: “Motivieren — Medien — moderne Technik”

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Ver­tre­ter von etwa 15 Orts- und Kreis­grup­pen der Lan­des­grup­pe Bay­ern der Lands­mann­schaft aus allen Tei­len des Frei­staa­tes waren zu der Mul­ti­pli­ka­to­ren­schu­lung erschie­nen, die sich am 12. und 13. Mai in Strau­bing mit den The­men ehren­amt­li­cher Arbeit “Moti­vie­ren — Medi­en — moder­ne Tech­nik” befass­te. Die Ver­an­stal­tung wur­de aus Mit­teln des Baye­ri­schen Staats­mi­nis­te­ri­ums für Arbeit und Sozi­al­ord­nung, Fami­lie und Frau­en geför­dert.

Die Teil­neh­mer der Mul­ti­pli­ka­to­ren­schu­lung in Strau­bing.     Mehr Fotos

 Begrüßt wur­den die Teil­neh­mer vom Mit­glied des baye­ri­schen Lan­des­vor­stan­des der Lands­mann­schaft, Karl Kromer, der die Bedeu­tung des ehren­amt­li­chen Ein­sat­zes wür­dig­te, der in den meis­ten Fäl­len zusätz­li­ch zu einem har­ten Arbeits­tag im Haupt­be­ruf geleis­tet wer­de. Als Beloh­nung der Arbeit nann­te Kromer Ver­an­stal­tun­gen wie die Fei­er zum 55-jäh­ri­gen Bestehen der Orts- und Kreis­grup­pe Augs­burg im April d.J., bei der ein­fach alles gestimmt habe.

28 Jahre ehrenamtliches Engagement

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Baden-würt­tem­ber­gi­sche Lan­des­eh­ren­na­del für Ida Jobe

Stadt­rat Alfred Schick über­reich­te Ida Jobe die Ehren­na­del des Lan­des Baden-Würt­tem­berg.  

Im Rah­men einer Mut­ter­tags­fei­er der Orts­grup­pe Ober­schwa­ben-All­gäu (Baden-Würt­tem­berg) am 5. Mai im Gemein­de­raum der katho­li­schen Kir­che St. Maria in Wein­gar­ten wur­de die Vor­sit­zen­de der Orts­grup­pe, Ida Jobe, mit der Ehren­na­del des Lan­des Baden-Würt­tem­berg aus­ge­zeich­net.

Die Orga­ni­sa­ti­on der Ver­an­stal­tung und die Ehrung selbst ver­lie­fen in enger Zusam­men­ar­beit des Vor­stan­des der Orts­grup­pe mit der Wein­gar­ten­er Stadt­ver­wal­tung. Bei der Zusam­men­stel­lung des umfang­rei­chen Rah­men­pro­gramms mit Tanz­dar­bie­tun­gen, Musik, Gedich­ten und Geschich­ten konn­ten die Ver­ant­wort­li­chen auf die Unter­stüt­zung der Tanz­schul­leh­re­rin Swet­la­na Kopp und der Kul­tur­re­fe­ren­tin Nel­ly Mack bau­en.

Als Ver­tre­ter des Wein­gar­ten­er Ober­bür­ger­meis­ters über­reich­te Stadt­rat Alfred Schick die Ehren­na­del — die höchs­te Aus­zeich­nung, die das Land Baden-Würt­tem­berg für ehren­amt­li­ches Enga­ge­ment zu ver­ge­ben hat! Damit wur­de ver­dien­ter­ma­ßen der Ein­satz einer Frau aner­kannt, die sich seit nun­mehr 28 Jah­ren für ihre Lands­leu­te aus der ehe­ma­li­gen Sowjet­uni­on ein­setzt.

Ida Jobe mit Stadt­rat Alfred Schick und den Ver­tre­tern der Lands­mann­schaft (von rechts): Pius Lutz (Lan­des­vor­stand Baden-Würt­tem­berg und Orts­grup­pen­vor­stand Ober­schwa­ben-All­gäu), Lud­mil­la Holz­war­th (stell­ver­tre­ten­de Lan­des­vor­sit­zen­de Baden-Würt­tem­berg), Adolf Fet­sch (Bun­des­vor­sit­zen­der) und Leon­ti­ne Wacker (Lan­des­vor­sit­zen­de Baden-Würt­tem­berg).

Frau­en­quo­te ver­wirk­licht

Dem ehren­vol­len Anlass ange­mes­sen, waren nicht nur knapp 100 Gäs­te in den Gemein­de­raum gekom­men, son­dern auch die Mit­glie­der des Orts­grup­pen­vor­stan­des, die Vor­sit­zen­de der Lan­des­grup­pe Baden-Würt­tem­berg der Lands­mann­schaft, Leon­ti­ne Wacker, ihre Stell­ver­tre­te­rin Lud­mil­la Holz­war­th und der Bun­des­vor­sit­zen­de Adolf Fet­sch.

Ida Jobe war die Freu­de und Rüh­rung anzu­mer­ken, als Stadt­rat Alfred Schick und Leon­ti­ne Wacker in ihren Gruß­wor­ten ihre Ver­diens­te wür­dig­ten. Dabei wur­de immer wie­der dar­auf hin­ge­wie­sen, dass Ida Jobe ihren Weg sowohl vor als auch nach der Aus­sied­lung nach Deutsch­land gemacht hat.

Adolf Fet­sch lob­te in sei­ner Fest­an­spra­che das Wir­ken Ida Jobes. Sie gehö­re zu den Mit­glie­dern der Lands­mann­schaft, die sich neben ihrem eigent­li­chen Beruf mit ehren­amt­li­chem Enga­ge­ment für ihre Lands­leu­te ein­setz­ten. Nicht ein­mal sie selbst kön­ne wohl sagen, wie vie­len von ihnen sie bei der Woh­nungs- und Arbeits­su­che, beim Gang zu Behör­den, beim Aus­fül­len von For­mu­la­ren, beim Erwerb von deut­schen Sprach­kennt­nis­sen, bei der Ver­mitt­lung in Aus­bil­dungs­gän­ge und bei vielem mehr gehol­fen habe.

Ida Jobe gehö­re in vor­ders­ter Linie zum Heer der lands­mann­schaft­li­chen Sozi­al­be­ra­te­rin­nen und –bera­ter, die allein in den ver­gan­ge­nen bei­den Jahr­zehn­ten mehr als eine Mil­lion offi­zi­ell ver­buch­ter Bera­tungs- und Betreu­ungs­stun­den geleis­tet hät­ten – eine Zahl, die man nicht oft genug nen­nen kön­ne, wenn es dar­um gehe, über die Arbeit der Lands­mann­schaft zu berich­ten.

Ida Jobe sei eine der Vor­zei­ge­frau­en des Ver­eins, die dazu bei­ge­tra­gen hät­ten, dass die in den letz­ten Wochen und Mona­ten immer wie­der dis­ku­tier­te Frau­en­quo­te in ver­schie­de­nen Berei­chen des gesell­schaft­li­chen Lebens in der Lands­mann­schaft längst ver­wirk­licht ist.

Ins­be­son­de­re gel­te das für die Lan­des­grup­pe Baden-Würt­tem­berg mit Leon­ti­ne Wacker an der Spit­ze und einem Vor­stand, der sich zur Hälf­te aus Frau­en zusam­men­setzt. Hin­zu kom­me, dass nicht weni­ger als 14 der ins­ge­samt 23 baden-würt­tem­ber­gi­schen Orts- und Kreis­grup­pen der Lands­mann­schaft von Frau­en gelei­tet wür­den, und an Sozi­al- und Kul­tur­ta­gun­gen betei­lig­ten sich oft so weni­ge Män­ner, dass man bei­na­he eine Män­ner­quo­te for­dern müss­te.

28 Jah­re Ehren­amt

Ida Jobe wur­de am 26. Juli 1950 in Bal­chasch, Kasach­stan, in einer deut­schen Arbei­ter­fa­mi­lie gebo­ren, die dort­hin nach dem Zwei­ten Welt­krieg aus der Ukrai­ne ver­trie­ben wor­den war. Nach Erlan­gung der Mitt­le­ren Rei­fe in Kara­gan­da war sie zwei Jah­re als Che­mie­la­bo­ran­tin beschäf­tigt und stu­dier­te gleich­zei­tig an der Uni­ver­si­tät Kara­gan­da. Nach erfolg­rei­chem Abschluss 1972 arbei­te­te sie als Mathe­ma­tik­leh­re­rin.

Um die Chan­cen auf eine Aus­rei­se­ge­neh­mi­gung nach Deutsch­land zu erhö­hen, zog die Fami­lie Jobe 1978 nach Dnjep­ropetrowsk, Ukrai­ne. Es dau­er­te fünf Jah­re, bis die Aus­rei­se am 9. Sep­tem­ber 1983 tat­säch­li­ch geneh­migt wur­de und die Fami­lie am 27. Okto­ber des­sel­ben Jah­ren über Fried­land nach Wein­gar­ten kam.

Ida Jobe absol­vier­te einen Deutsch­kurs und schrieb sich dann an der Päd­ago­gi­schen Hoch­schu­le in Wein­gar­ten ein. Nach erfolg­rei­chem Stu­di­um und der Refe­ren­dar­zeit arbei­te­te sie ab 1992 als Mathe­ma­tik­leh­re­rin in ver­schie­de­nen Ein­rich­tun­gen. Seit 2010 ist sie Pen­sio­nä­rin.

Bereits ein Jahr nach ihrer Aus­sied­lung nach Deutsch­land im Jahr 1983 wur­de sie Vor­sit­zen­de der Orts- und Kreis­grup­pe Ober­schwa­ben-All­gäu und Mit­glied des Vor­stan­des der Lan­des­grup­pe Baden-Würt­tem­berg. Seit 1990 ist sie außer­dem Mit­glied der Revi­si­ons­kom­mis­si­on des Bun­des­vor­stan­des der Lands­mann­schaft. Die gol­de­ne Ehren­na­del, die ihr 2004 ver­lie­hen wur­den, war der ver­dien­te Lohn ihres Enga­ge­ments.

Alle genann­ten Auf­ga­ben nimmt Ida Jobe nach wie vor wahr, und sie hat dafür gesorgt, dass ihre Orts- und Kreis­grup­pe eine der größ­ten und aktivs­ten Glie­de­run­gen der Lands­mann­schaft in Baden-Würt­tem­berg geblie­ben ist — in dem Bun­des­land also, in dem rund 800.000 der ins­ge­samt 2,8 Mil­lio­nen im Bun­des­ge­biet leben­den Deut­schen aus Russ­land eine neue Hei­mat gefun­den haben und in dem die Lands­mann­schaft tra­di­tio­nell am stärks­ten ver­tre­ten ist.

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Projekttage der Landesgruppe Niedersachsen mit der Partnerregion Tjumen in Russland

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Pro­jekt­ta­ge der Lan­des­grup­pe Nie­der­sach­sen

der Lands­mann­schaft der Deut­schen aus Russ­land e.V.

mit der Part­ner­re­gi­on

des Lan­des Nie­der­sach­sen, Tju­men in Russ­land,

vom 30. Mai bis 3. Juni 2012

 Höhe­punk­te des Pro­gramms:

 30. Mai 2012, Mitt­wo­ch:

▪ Begrü­ßung der Gäs­te aus Tju­men durch die 1. Vor­sit­zen­de der Lan­des­grup­pe Nie­der­sach­sen der Lands­mann­schaft der Deut­schen aus Russ­land e.V., Lil­li Bisch­off;

▪ Besu­ch im Nie­der­säch­si­schen Land­tag; Begrü­ßung durch den Lan­des­be­auf­trag­ten für Hei­mat­ver­trie­be­ne und Spät­aus­sied­ler, Rudolf Götz (MdL);

▪ Demo­kra­tie­fo­rum im Ple­nar­saal des Nie­der­säch­si­schen Land­ta­ges: Nie­der­sach­sen im Sys­tem des Föde­ra­lis­mus / Tju­men als Regi­on der Rus­si­schen Föde­ra­ti­on.

Die Teil­neh­mer der Begeg­nung vor dem Schloss­mu­se­um in Jever