Reise zum Wasserfall in Trusetal/Thüringen

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Reise zum Wasserfall in Trusetal/Thüringen

Zur Integration gehört auch das Kennenlernen der neuen Heimat. Und so bemüht sich die Landsmannschaft, den Landsleuten auch die schöne Natur in Thüringen zu zeigen. Die Fahrt zum Wasserfall in Trusetal ist einer der vielen Ausflüge. Begeistert waren die Teilnehmer nicht nur von der Möglichkeit, im Wald spazieren zu gehen, sondern auch vom Zwergpark am Fuße des Wasserfalls mit Hunderten Zwergen-Figuren.

Reise zum Wasserfall in Trusetal/Thüringen

Ausflug in den „Luisen Park”

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Ausflug in den „Luisen Park”

Erfurt hat viele schöne Orte. Besonders anziehend ist für die Besucher der „Luisen Park”, vor allem durch seine große Vielfalt von jungen und alten Bäume, die vielfältigen Erholungsmöglichkeiten und die Mineralwasserquellen. Auch die Teilnehmer unseres Kurses “Identität und Integration PLUS” haben diesen Park besucht. Die Dozentin Dr. Karin Gusjew kennt sich mit Heilpflanzen aus. Sie hat uns in die Geheimnisse einiger Heilpflanzen eingeführt, die im Park wachsen.

„Von der Bühne in die Herzen“ – Kulturfest der Landsmannschaft der Deutschen aus Russland Regensburg

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„Von der Bühne in die Herzen“

„Kultur verbindet – Kultur verwurzelt – Kultur bereichert“. Mit diesen Worten brachte der Vorsitzende der Landsmannschaft der Deutschen aus Russland, Waldemar Eisenbraun, die Idee hinter dem überregionalen Kulturfest „Von der Bühne in die Herzen“ auf den Punkt. Die Veranstaltung in Barbing in der Nähe von Regensburg wurde von den Ehrenamtlichen der Ortsgruppe Regensburg der Landsmannschaft organisiert und durchgeführt. Die Kulturveranstaltung wurde unter anderem durch das Bayerische Staatsministerium für Arbeit und Sozialordnung, Familie und Frauen gefördert.

Herbstfestival der Talente in München – zum dritten Mal in Folge

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Herbstfestival der Talente in München

Zum dritten Mal in Folge fand in München, diesmal am 2. November 2012 in den Räumen des EineWeltHauses (Schwanthalerstr. 80), das Herbstfestival der Talente im Rahmen des Deutsch-Russischen Kulturjahres statt. Unter dem Motto Herbstfestival der Traditionen und Kultur der Russlanddeutschen präsentierten junge und erwachsene Akteure des Festivals ein vielfältiges Programm mit niveauvollem Gesang und Tanz zur klassischen, volkstümlichen und modernen Musik. Die Unterstützer und Förderer des Festivals sind: das Bayerische Staatsministerium für Arbeit und Sozialordnung, Familie und Frauen; das Haus des Deutschen Ostens (München); die Landsmannschaft der Deutschen aus Russland e.V. (Ortsgruppe München); die Gesangsschule ARIOSO (München); das Projekt „Von Identität und Integration zur Selbstorganisation“ (Projektleiterin Olga Gusch).

Seminar: “Weihnachten verstehen”

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Eine Reise in die Geschichte der Advents- und Weihnachtssymbole

Der Ingolstädter Chor der “Singenden Herzen”

 

Zu einem Seminar unter dem Motto „Weihnachten verstehen – Reise in die Geschichte der Advents- und Weihnachtssymbole“ lud die Landesgruppe Bayern in Kooperation mit dem Projekt „Ehrenamt fördern – Gemeinschaft stärken“ am 20. und 21. Oktober nach Manching bei Ingolstadt ein.

„Identität stiften – Kulturdialog fördern“

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Vertreter der Landsmannschaft und der „Wiedergeburt“ Kasachstan

trafen sich in Bitterfeld

Adolf Fetsch, Alexander Dederer, Ralf Rathai (Schulleiter der Euro-Schulen Bitterfeld-Wolfen), Yermukhambet Konuspayev (Botschaftsrat, Leiter der konsularischen Abteilung der Botschaft der Republik Kasachstan in der Bundesrepublik).

 

Im Rahmen einer Zukunftswerkstatt unter dem Motto „Identität stiften – Kulturdialog fördern“ in Bitterfeld (Sachsen-Anhalt) führten die Assoziation der gesellschaftlichen Vereinigungen der Deutschen Kasachstans „Wiedergeburt“ (Vorsitzender Alexander Dederer) und die Landsmannschaft der Deutschen aus Russland Anfang September 2012 in Bitterfeld-Wolfen Gespräche über die partnerschaftliche Zusammenarbeit.

 

Ziel der Zukunftswerkstatt war, Möglichkeiten der Zusammenarbeit zwischen der Landsmannschaft und der „Wiedergeburt“ auf der Verbands- und Regionalebene auszuloten und Ideen zu sammeln. Neben zahlreichen Gesprächen mit Vertretern der Landsmannschaft fanden auch Treffen mit europäischen Institutionen statt, zum Beispiel mit den Euro-Schulen Bitterfeld-Wolfen, dem Institut für internationale Sprachen Siegen und der Hochschule Ludwigshafen. Da­rüber hinaus standen Treffen mit Vertretern aus Politik und Verwaltung auf der Tagesordnung. In die Partnerschaftsarbeit sollen außerdem kommunale Stadtverwaltungen sowohl in Kasachstan als auch in Deutschland einbezogen werden.

Das Motto der Zukunftswerkstatt war auch Programm. Bei den zahlreichen Gesprächen wurde gemeinsam nach Lösungsansätzen gesucht, um die Bewahrung und Pflege der deutschen Sprache und Kultur in Kasachstan sowie die Kinder- und Jugendarbeit zu unterstützen. Zu den Gesprächspartnern gehören unter anderem Dr. Christoph Bergner, Bundesbeauftragter für Aussiedlerfragen und nationale Minderheiten, Landrat Uwe Schulze (Anhalt-Bitterfeld) und Oberbürgermeisterin Petra Wust (Bitterfeld-Wolfen). Die Partner aus Kasachstan waren durch ein Team mit dem „Wiedergeburt“-Vorsitzenden Alexander Dederer an der Spitze vertreten. Teilnehmer der Landsmannschaft waren der Bundesvorsitzende Adolf Fetsch, Dr. Alfred Eisfeld (stellv. Bundesvorsitzender), Waldemar Weiz (stellv. Bundesvorsitzender), Rosa Emich (Mitglied des Bundesvorstandes), Dr. Ludmila Kopp (Bundesgeschäftsführerin), Olga Ebert (Vorsitzende der Landesgruppe Sachsen-Anhalt), Waldemar Eisenbraun (Vorsitzender der Landesgruppe Bayern), Elena Bechtold (Vorsitzende des Jugend- und Studentenrings der Deutschen aus Russland), Elisabeth Steer (Vorsitzende der Ortsgruppe Braunschweig), Valentina Dederer (Vorsitzende der Ortsgruppe Kaiserslautern) sowie die Projektleiter Natalia Ort und Jakob Fischer.

„Wir sind der Auffassung, dass für die Pflege des kulturellen, gesellschaftlichen und geschichtlichen Erbes die Potentiale aller Russlanddeutschen nötig sind – die der rund 2,8 Millionen Aussiedler und Spätaussiedler aus der ehemaligen Sowjetunion, die in der Bundesrepublik eine Heimat gefunden haben, ebenso wie diejenigen der Landsleute, die sich dafür entschieden haben, in Russland, Kasachstan und anderen Staaten der GUS zu bleiben, oder aus den unterschiedlichsten Gründen nicht in das Land ihrer Vorfahren zurückkehren durften“, betonte Adolf Fetsch in seiner Ansprache. Der generelle Grund für dieses Engagement finde sich in der Satzung der Landsmannschaft, die ihr neben den Aufgaben auf sozialem, geschichtlichem und kulturellem Gebiet auch die Sorge um die Deutschen in den Ländern der ehemaligen Sowjetunion vorschreibe.

Als zweiten und speziellen Grund für die Zusammenarbeit mit unseren Landsleuten in Kasachstan bezeichnete der Bundesvorsitzende die Tatsache, dass in den letzten zwei Jahrzehnten über 800.000 Deutsche aus der Kasachischen Republik nach Deutschland gekommen sind und in Kasachstan gegenwärtig noch immer rund 200.000 deutschstämmige Bürger leben.

Dass Bitterfeld-Wolfen zum Veranstaltungsort gewählt wurde, ist vorrangig der seit 2005 bestehenden fruchtbaren Zusammenarbeit der Assoziation „Wiedergeburt“ mit den Euro-Schulen Bitterfeld-Wolfen zu verdanken.

Der Stadt, dem Landkreis und den Euro-Schulen Bitterfeld-Wolfen bescheinigte Dr. Bergner ein besonderes Engagement bei der Arbeit mit Aussiedlern und Deutschen in den Herkunftsländern. Eine Kooperationsvereinbarung mit der Vereinigung der Deutschen in Kasachstan solle die Zusammenarbeit noch weiter intensivieren.

Adolf Fetsch betonte ausdrücklich die Schwierigkeiten, mit denen die Russlanddeutschen in Deutschland und in den Nachfolgestaaten der Sowjetunion zu kämpfen haben. In der Bundesrepublik hätten diese Schwierigkeiten mit Unterschieden in der Selbstdefinition und –identifikation der Deutschen aus Russland und ihrer Einschätzung und Wahrnehmung durch die einheimische Bevölkerung zu tun sowie mit Benachteiligungen bei der Anerkennung von Ausbildungsgängen und beruflichen Qualifikationen, mit Kürzungen im Fremdrentenbereich, der weitgehend fehlenden Repräsentanz in politischen Gremien auf Länder- und Bundesebene sowie erheblichen Einschnitten bei der Unterstützung der Kultur- und Forschungsarbeit von Aussiedlern und Vertriebenen zu tun. In Russland, Kasachstan und anderen Staaten der ehemaligen Sowjetunion leide die deutsche Minderheit dagegen immer noch unter den Nachwirkungen des Zweiten Weltkrieges, die sie an den Rand ihrer physischen Existenz geführt hätten und ihre Identität bis zum heutigen Tage in höchstem Maße gefährdeten, und sie müsse um ihre faktische Rehabilitierung und Anerkennung kämpfen.

Hier setzt auch die grenzüberschreitende Partnerschaftsarbeit der Landsmannschaft und ihrer Jugendorganisation an. Fetsch betonte: „Gemeinsam mit ihren Partnerverbänden in Russland und künftig auch in Kasachstan sind wir bestrebt, die Akzeptanz unserer Landsleute hüben wie drüben zu steigern, ihnen ihre Identität in vollem Umfang zurückzugeben und die Bedeutung zu betonen, die ihnen als Bindeglied und Brücke zwischen Deutschland, Russland und Kasachstan zukommt. Genauso wie bei der Zusammenarbeit mit unseren Partnerorganisationen in Russland werden wir auch bei der Kooperation mit unseren Partnern in Kasachstan größten Wert da­rauf legen, möglichst große Kreise der Bevölkerung in die Arbeit einzubeziehen.”

Dr. Christoph Bergner bestätigte die Unterstützung: „Es gibt sehr viele Projekte und Partnerschaften. Der Bund wird die Zusammenarbeit weiter fördern – soweit wir das können.“

Der Ausbau der Identitätsbrücke zwischen Deutschland und Kasachstan und der Aufbau von Kontakten zwischen den regionalen „Wiedergeburt“-Gesellschaften in Kasachstan und den Orts- und Kreisgruppen der Landsmannschaft der Deutschen aus Russland standen im Mittelpunkt der Gespräche zwischen Landsmannschaft und „Wiedergeburt“.

Grundlage der Zusammenarbeit sollen konkrete Partnerschaftsprojekte sein, in deren Rahmen die Dachverbände auf beiden Seiten soziale, politische und kulturelle Aufgaben im zwischenstaatlichen Bereich bewältigen können.

Im Vordergrund der Gespräche stand vor allem das gemeinsame Maßnahmenprogramm im Bereich Geschichte und Kultur der Russlanddeutschen angesichts des 2013 anstehenden 250. Jahrestages der Veröffentlichung des Auswanderungsmanifestes von Katharina II.

Auch fanden bereits Vorgespräche zur Entwicklung regionalen Partnerschaften statt, etwa zwischen der „Wiedergeburt“ in Pawlodar und dem Rheinisch-Bergischen Kreis oder der „Wiedergeburt“ in Taraz und der Orts- und Kreisgruppe Regensburg der Landsmannschaft.

            VadW

„Das Gedenken an die Vertreibung und die Auseinandersetzung mit Gewalt und Unrecht sind nach wie vor wichtig.“

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Eindrucksvolle Gedenkfeier

der Landsmannschaft der Deutschen aus Russland in Friedland

Gedenken vor der Friedlandglocke

 

Voll besetzte Zuschauerreihen bildeten den würdigen Rahmen der zentralen Gedenkfeier der Landsmannschaft der Deutschen aus Russland, die am 1. September 2012 unter der Schirmherrschaft des niedersächsischen Ministerpräsidenten David McAllister in Friedland stattfand.

 

Die Gedenkfeier war in diesem Jahr insbesondere dem 75. Jahrestag des „Großen Terrors“ in der Sowjetunion der Jahre 1937 und 1938 und dem 70. Jahrestag der ersten Einberufungen von deutschen Frauen und Männern in die Zwangsarbeitslager der so genannten Trudarmee gewidmet.