Monatlicher Archiv: Dezember 2012

Ehrenamt – freiwilliges Engagement in Erfurt

Ehrenamt….Was ist das? Wer macht das? Ehrenamtlich tätig – freiwillig und ohne finanzielle Belohnung – sind zahlreiche Bürger der Bundesrepublik – in allen möglichen Bereichen, in Vereinen und Initiativen. Mit Ehrenamt kann man in jedem Alter etwas bewegen. Auch viele Deutsche aus der ehemaligen Sowjetunion und ihre Familienangehörigen leisten Ehrenamt – im kulturellen und sportlichen Bereich, als Sozialberater- und Betreuer. Sie tun das freiwillig, um ihren Landsleuten bei der Integration in die deutsche Gesellschaft zu helfen.

Ehrenamtliche Mitarbeiter v.l. -  Tamara Barabasch, Elena Maul, Ludmila Shokina und Irina Kraus

Ehrenamtliche Mitarbeiter v.l. – Tamara Barabasch, Elena Maul, Ludmila Shokina und Irina Kraus

Aber auch das Ehrenamt braucht Belohnung und Unterstützung. So gibt es einen Internationalen Tag des Ehrenamtes, der jährlich am 5. Dezember abgehalten wird und der Anerkennung und Förderung ehrenamtlichen Engagements dient. Er wurde 1985 von der UN mit Wirkung ab 1986 beschlossen. In Deutschland ersetzt er faktisch den Tag des Ehrenamts, der früher am 2. Dezember begangen wurde. An diesem Tag wird auch der Verdienstorden der Bundesrepublik Deutschland an besonders engagierte Personen vergeben. Auch einige Bundesländer haben den landesweiten Ehrenamtstag.

Jedes Jahr, Ende November – und das seit vielen Jahren, werden alle, die ehrenamtlich tätig sind, ins Rathaus Stadt Erfurt zur Verleihung des Ehrenamtspreises durch den Oberbürgermeister eingeladen. Dieses Fest mit Preisverleihung und musikalischer Umrahmung bringt viele Menschen aus zahlreichen Vereinen der Stadt zusammen. Es ist immer schön, sich nach der Veranstaltung an einen Tisch mit Menschen aus anderen Vereinen zu setzen und zu unterhalten. Immer kann man viel Neues hören und lernen. In der Tradition ist auch ein gemeinsamer Theaterbesuch. Dieses Jahr was es die Oper „Carmen“. Die Landsmannschaft der Deutschen aus Russland als gemeinnütziger Verein ist auch dabei – und nicht nur die Vereinsmitglieder, sondern auch Mithelfende.

Vorstand der OG Erfurt

Frohe Weihnachten!

Liebe Landsleute, liebe Freunde der Landsmannschaft der Deutschen aus Russland!

Frohe Weihnachten

Im zu Ende gehenden Jahr 2012 möchten wir euch allen ein herzliches Dankeschön sagen – für ein gutes Miteinander, für das Vertrauen, die Treue, die Solidarität und die angenehme Zusammenarbeit. Das wünschen wir uns auch in der Zukunft, damit wir alle gemeinsam eine attraktive, aufschlussreiche und vielfältige Präsentation der Landsmannschaft der Deutschen aus Russland gestalten und die Russlanddeutschen mit allen ihren Stärken und Fähigkeiten präsentieren können.

Wir wünschen Ihnen und Ihrer Familie ein frohes und gesegnetes Weihnachtsfest, ein gesundes, glückliches, erfolgreiches und zufriedenes Jahr 2013.

Internationaler Stammtisch – Länder stellen sich vor

Interkulturelle Woche in Erfurt

Weiter lesen

Die Neuwahlen des Vorstandes der Orts- Kreisgruppe Mettmann.

Am 22.11.2012 fanden die Neuwahlen des Vorstandes der Orts- Kreisgruppe Mettmann statt.

Neu gewählter Vorstand

Kreis Mettmann 22.11.2012.

1. Vorsitzender:                         Alexander Klöpfer     

Obere Talstr. 22,  40822 Mettmann

Tel. 02104/832 868,

E-Mail: kloepfer@ish.de    

2. Stellvertreter:                            Dr. Kutova, Nadezda

3. Stellvertreter, Kassenwart:  Nadja Jessen 

4. Soziales:                                       Anna Meier                                                            

5. Kulturarbeit:                              Elisabet Minor                                                                   

6. Protokollleitung:                  Marina Justus                                                      

 7. Sportarbeit:                              Slava Jessen                                              

Der Vorstand bedankt sich recht herzlich beiden Mitgliedern und hofft, auf eine gute Zusammenarbeit

 

Vorstand Kreis Mettmann

Weihnachtsfeier in Mannheim

Liebe Landsleute, wir laden Sie ganz herzlich ein zu unseren beiden nächsten Veranstaltungen:

• 9. Dezember 2012, 13 Uhr: Weihnachtsfeier  im Gemeindesaal der St. Johannes-Kirche in Mannheim, Rheinau-Süd, Frobeniusstr. 32-34 (in der Nähe des Rheinauer Sees) für Kinder. Eintritt frei. Karten für die Geschenke können Sie im Vorverkauf bei Eugenia Reinhardt, Tel.: 0621-104306, oder Albert Göhring, Tel.: 06233-43994, erwerben

Der Vorstand

Weihnachtsfeier in Ulm

Zu unserer Weihnachtsfeier laden wir unsere Mitglieder mit ihren Kindern und Freunden ganz herzlich ein. Sie findet statt am 8. Dezember 2012 um 14.30 Uhr im Sozialzentrum Ulm-Wiblingen, Buchauer  Str. 12 (Buslinie 3 bis Haltestelle “Tannenplatz”).

Bei Kaffee und Weihnachtsgebäck wollen wir das Fest mit Weihnachtsliedern und einem Weihnachtskonzert begehen. Es kommt der Nikolaus mit Geschenken für die Kinder, die ihm zum Dank Gedichte und Lieder vortragen können. Wir bitten um Anmeldung Ihrer Kinder bis zum 25. November bei Frau Burbach, Tel.: 07306-925962, Frau Guggel, Tel.: 0731-43440, oder Frau Ruff, Tel.: 0731-1762984 (jeweils ab 18 Uhr).

Der Vorstand

Weihnachtsfeier in Weiblingen

Liebe Landsleute, wir laden euch, eure Freunde und Bekannten herzlich ein zu unserer Weihnachtsfeier am 16. Dezember 2012 um 14 Uhr im Gemeindesaal von St. Antonius in Waiblingen, Fuggerstr. 31.

Es wird ein buntes Programm mit vielen Höhepunkten für Groß und Klein geboten – eine Kinderbescherung mit dem Nikolaus, eine Tombola mit schönen Geschenken und musikalische Einlagen. Wir bitten recht herzlich um zahlreiche Kuchenspenden und bedanken uns dafür recht herzlich bei den Bäckerinnen.

Wer mit seinen Darbietungen zum Gelingen der Feier beitragen möchte, wird gebeten, sich bei Anette Koslow, Tel.:07151-908784, zu melden.

Der Vorstand

Zu Haus am Neckar…

…. fühlen sich die Heilbronner und Karlsruher mit Wurzeln im russischsprachigen Raum allemal. Sie hatten sich an einem sonnigen Samstag, am 20. Oktober 2012, im Karlsruher Jugendhaus versammelt, um gemeinsam die Frage „Macht das Ehrenamt glücklich?“ zu beantworten. Das Ergebnis ihres Workshops fiel eindeutig aus: Ja, das Ehrenamt macht nicht nur glücklich, das Ehrenamt hilft allen Ehrenamtlichen und all denen, die ihre Hilfe in Anspruch nehmen, sich in ihrer neuen Heimat zu Hause zu fühlen.

Organisiert wurde der Workshop mit Ehrenamtlichen, die bereits erste Erfahrungen im Ehrenamt gesammelt haben, und solchen, die sie noch sammeln wollen, von Erna Pacer aus Karlsruhe. Natalie Siegle aus Heilbronn referierte und moderierte den Workshop.

Nach einer Präsentation zu verschiednen Aspekten ehrenamtlicher Tätigkeit wurden die Teilnehmer über Rechte und Pflichten eines Freiwilligen, über finanzielle und gesetzliche Regelungen informiert. Auch gute Beispiele und neue Ideen kamen nicht zu kurz.

Die gute Seele des Jugendhauses, Emilia Schmackow, berichtete über den langen und steinigen, aber am Ende doch sehr erfolgreichen Weg unserer Landsleute zu eigenen Schulungsräumen. Das ermöglichte der Ortsgruppe Karlsruhe viele Aktivitäten, die unseren Landsleuten zu Gute gekommen sind.

Die Teilnehmer machten vorbildlich mit, jeder kam zu Wort, konnte mitreden und mitdiskutieren. Jeder durfte sagen, welche Probleme und Herausforderungen es bei freiwilligen Tätigkeiten gibt, welche positiven Eigenschaften er dem Ehrenamt abgewinnen kann. Erfahrene Ehrenamtliche legten ihre Meinung, ihre Sicht der Dinge dar, teilten gern Tipps zur Umsetzung mit allen Anwesenden. Die besten Beispiele wurden besprochen und als nachahmungswert anerkannt.           

Natalie Siegle

Weihnachtsfeier in Stuttgart

Liebe Mitglieder, Landsleute und Freunde unserer Kreis- und Ortsgruppe, wir laden Sie alle recht herzlich ein zu unserer Weihnachtsfeier am 15. Dezember 2012 um 15 Uhr im Kolpinghaus in Stuttgart-Bad Cannstatt, Waiblinger Straße 27.

Es erwartet Sie ein schönes Weihnachtsprogramm. Anschließend können Sie sich bei weihnachtlichem Gebäck, Kaffee und Kerzenschein gemütlich mit Ihren Freunden, Bekannten und den anderen Gästen unterhalten. Für die Kinder gibt es eine Bescherung.

            Ludmila Holzwarth

 

Im Zentrum landsmannschaftlicher Arbeit

         Im Zentrum landsmannschaftlicher Arbeit

60 Jahre Kreis- und Ortsgruppe Stuttgart

 

Alte Bekannte und neue Freunde, Gäste aus nah und von fern, dazu zahlreiche Ehrengäste aus Politik und Öffentlichkeit konnte Ludmilla Holzwarth am 16. Juli 2011 im Kolpinghaus Stuttgart-Bad Cannstatt zur 60-Jahr-Feier ihrer Kreis- und Ortsgruppe Stuttgart willkommen heißen.

 

Nach dem einleitenden Lied “Wo Musik sich frei entfaltet”, komponiert von keinem Geringeren als Wolfgang Amadeus Mozart und vorgetragen vom Stuttgarter Chor “Heimatklänge” unter der Leitung von Marina Bauer, überbrachte der Stuttgarter Bundestagsabgeordnete Dr. Stefan Kaufmann die Grüße der CDU Stuttgart.

Rainer Wieland, Vizepräsident des Europäischen Parlaments, der gerade von einer Auslandsreise nach Estland zurückgekehrt war, zeigte sich betroffen von den persönlichen Schicksalen, die er schon früher bei Aufenthalten in der ehemaligen Sowjetrepublik Moldawien kennen lernen musste. Die Deutschen aus Russland, so Wieland, hätten in Verhältnissen wie diesen leben müssen; sie wüssten daher besser als andere, woher sie kämen und wohin sie nicht mehr zurück wollten. Vor dem Hintergrund der Weltsicht, die sich in ihnen in Jahrzehnten der Unfreiheit gebildet habe, seien die Deutschen aus Russland die ersten Botschafter für einen Brückenschlag zwischen den Ländern und Systemen.

 

Stuttgart und immer wieder Stuttgart

 

Der Bundesvorsitzende der Landsmannschaft, Adolf Fetsch, und die stellvertretende Bundesvorsitzende und Vorsitzende der Landesgruppe Baden-Württemberg, Leontine Wacker, betonten in ihren Ansprachen die Bedeutung der Landesgruppe Baden-Württemberg und der Kreis- und Ortsgruppe Stuttgart für die gesamte Landsmannschaft. Es sei nicht möglich, die Entwicklungen innerhalb des Vereins zu schildern, ohne immer wieder auf die beiden Gliederungen zu sprechen zu kommen. Fetsch nannte einige markante Stationen:

Baden-Württemberg und mit ihm seine Landeshauptstadt Stuttgart waren in den Jahren nach dem Zweiten Weltkrieg Zufluchtsort für die meisten Deutschen aus Russland, die in Angst vor einer Rückverschleppung in die Sowjetunion lebten.

Von dort waren einst die meisten ihrer Vorfahren nach Russland ausgewandert.

Dort suchten und fanden sie am ehesten ihre neue und eigentliche Heimat.

Und dort, im Südwesten Deutschlands, waren sie in größerer Sicherheit als in anderen Gebieten Deutschlands, die – schon aus räumlichen Gründen – eher dem Zugriff der Roten Armee ausgesetzt waren.

Und so war es beinahe selbstverständlich, dass man sich zur Gründungsversammlung der Landsmannschaft im Jahr 1950 auf Initiative von Pfarrer Heinrich Roemmich in Stuttgart traf.

Gerade einmal dreieinhalb Monate nach ihrer Gründung gehörte die Landsmannschaft in Stuttgart zu den Mitunterzeichnern der Charta der deutschen Heimatvertriebenen vom 5. August 1950.

Im Gründungsjahr der Kreis- und Ortsgruppe Stuttgart fand am Pfingstwochenende in Stuttgart-Feuerbach das erste Bundestreffen der Landsmannschaft statt, bei dem die 1.500 Teilnehmer beeindruckt waren vom Schlusswort des Festredners Prof. Unruh: „Wir müssen Wurzeln schlagen, oder wir geben uns auf.“

Acht Jahre später, beim Bundestreffen im benachbarten Ludwigsburg, waren es bereits 3.500 Teilnehmer, die sich, wie auch in späteren Jahren, an den Tischen der alten russlanddeutschen Siedlungsgebiete – Wolga, Schwarzmeergebiet, Wolhynien, Don, Nordkaukasus, Südkaukasus, Krim, Städte und Streusiedlungen – versammelten.

Nach einer längeren Phase, in der man sich hauptsächlich in Wiesbaden traf, war Stuttgart wieder von 1992 bis 2001 Gastgeber der Bundestreffen. Die Teilnehmerzahlen stiegen kontinuierlich an und erreichten mit stattlichen 40.000 ihren absoluten Höhepunkt beim bedeutendsten Bundestreffen, das im Jahr 1998 unter dem Motto „Einigkeit macht stark“ mit Bundeskanzler Dr. Helmut Kohl auf dem Stuttgarter Killesberg stattfand.

Zu einer Zeit, da die Akzeptanz der Deutschen aus Russland in der bundesdeutschen Öffentlichkeit spürbar nachgelassen hatte, waren die Worte des Kanzlers Balsam für die Seelen seiner Zuhörer: „Wir sind froh und dankbar dafür, dass Sie zu uns kommen können. Sie alle sind ein Gewinn für unser deutsches Vaterland! Sie helfen mit, Deutschland auf die Herausforderungen des 21. Jahrhunderts vorzubereiten. … Sie haben sich die Liebe und Verbundenheit zur Heimat in einem Maße bewahrt, wie es auch für andere vorbildlich ist.“

Ebenfalls von herausragender Bedeutung war die Übernahme der Patenschaft über die Landsmannschaft durch das Land Baden-Württemberg vor 32 Jahren. Die Patenschaftsurkunde wurde dem damaligen Sprecher der Landsmannschaft, Joseph Schnurr, im Rahmen einer großen Kulturveranstaltung in Stuttgart überreicht.

Stuttgart ist mit seinem prächtigen Weißen Saal des Neuen Schlosses seit 1996 auch Schauplatz des alle zwei Jahre verliehenen Russlanddeutschen Kulturpreises des Landes Baden-Württemberg.

Einleitend hatte der Bundesvorsitzende die Verdienste von Ludmilla Holzwarth mit den Worten gewürdigt: “Frau Holzwarth ist seit nicht weniger als 57 Jahren in der Landsmannschaft aktiv – als Mitglied des ersten ebenso wie des jetzigen baden-württembergischen Landesvorstandes, als Vorsitzende der Kreis- und Ortsgruppe Stuttgart seit 1997 und als eine derjenigen, die unsere Interessen im Bund der Vertriebenen genauso vertritt wie in zahlreichen Gremien auf Orts- und Landesebene.

Sie hat längst alle Auszeichnungen erhalten, die unser Verein zu vergeben hat, so dass wir uns heute darauf beschränken müssen, ihr noch einmal mit der Überreichung einer Ehrenurkunde von Herzen zu danken und ihr noch viele Jahre als treue Mitarbeiterin der Landsmannschaft zu wünschen.”

 

Sechs Jahrzehnte landsmannschaftlichen Lebens

 

Ludmilla Holzwarth zeichnete in ihrer Ansprache sechs Jahrzehnte landsmannschaftlichen Lebens in Stuttgart nach.

Sie erinnerte an die Gründung der Kreis- und Ortsgruppe im März 1951 mit Nikolaus Reschke als erstem Vorsitzenden. Von den weiteren Vorstandsmitgliedern konnten Emmy Frank und Walter Moderau als Gäste der Jubiläumsfeier begrüßt werden!

Im Amt des Vorsitzenden in Stuttgart lösten sich bis 1989 Julian Merling, der zu den Gründungsmitglieder der Bundeslandsmannschaft gehörte, Nelly Däs, Harry Tröster, Berta Bachmann, Helmut Kremser und Eugenia Martin ab.

Stellvertretend für die vielen Landsleute, die sich seit 1951 ehrenamtlich in die Vorstandsarbeit eingebracht haben, nannte Ludmilla Holzwarth außerdem die Namen von Peter Froese, Peter Hatzenbühler, Eduard Schächterle (†), Nelli und Josef Bauer, Peter Hoffart, Josef Germann (†), Laura Berg, Viktor Bauer, Gottlob Bieri (†), David Lehmann, Oskar Hummel (†). Maria Zernickel, Valentina Scheible, Pauline Leingang, Zita Walcker, Wendelin Bäcker, Magdalena Bauer und Bruno Heiderich.

1989 übernahm dann Ludmilla Holzwarths Ehemann Paul das Ruder, das er bis zu seinem Tod am 6. Dezember 1996 in Händen hielt. Seither amtiert Ludmilla Holzwarth, die sich auf ihre Vorstandsmitglieder Marina Bauer, Augustine Fichtner, Frieda Stöcker und Irina Keller sowie die Kassenprüfer Helmut Zeeb und David Lehmann verlassen kann.

Sorgfältig gepflegt wird von jeher die Chorarbeit. So hatte die Kreis- und Ortsgruppe in den ersten Jahren bis 1977 einen Männerchor unter der Leitung von Josef Germann. Im Dezember 1984 wurde dann der gemischte Chor “Heimatklänge” gegründet, dessen Leitung Marina Bauer 1988 übernahm.

Sozialberatungen mit zum Teil wöchentlichen Sprechstunden, Durchführung eigener Feiern und von Veranstaltungen auf Landes- und Bundesebene, Mitwirkung bei Veranstaltungen zum “Tag der Heimat” und vieles mehr bestimmen bis in die Gegenwart die landsmannschaftliche Arbeit in Stuttgart.

Ludmilla Holzwarth erinnerte ebenfalls daran, dass die Kreis- und Ortsgruppe ursprünglich für ein großes Gebiet zuständig war, zu dem die Orte Waiblingen, Schorndorf, Bietigheim-Bissingen, Ludwigsburg, Böblingen, Sindelfingen und Tübingen gehörten – Orte also, in denen sich nach und nach eigene landsmannschaftliche Gliederungen bildeten.

Abschließend bedankte sie sich im Namen des aktuellen Vorstandes bei allen früheren Vorstandsmitgliedern für die geleistete Arbeit. Besonders erwähnte sie den verstorbenen Julian Merling, der von 1980 bis zu seinem Tod 2002 die Ortsgruppe Bietigheim-Bissingen leitete. Er verfügte über ein großes Organisationstalent und verstand es, die Landsleute zur Mitarbeit in der Gemeinschaft zu motivieren.

 

Ehrungen und Ausklang

 

Gemeinsam mit Leontine Wacker und Adolf Fetsch ehrte Ludmilla Holzwarth abschließend sieben Mitglieder der Kreis- und Ortsgruppe Stuttgart mit Ehrennadeln der Landsmannschaft für ihren vorbildlichen ehrenamtlichen Einsatz. Silberne Ehrennadeln wurden Lydia Klein, Stephan Klötzel, Emilie Schwan, Eugen Schwan und Andreas Maser zuerkannt, bronzene Erna Schwindt und Lilli Schweikert.

Mit Tanzmusik von Heinrich Ibach ging der Nachmittag, der Nostalgisches mit Gegenwärtigem verbunden hatte, in gemütlicher Runde zu Ende.

            VadW