Stellenausschreibung MBE München

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MBE-LogoDie Landsmannschaft der Deutschen aus Russland e. V. sucht ab 1. August als Elternzeitvertretung für die Migrationsberatung für erwachsene ZuwandererInnen (MBE) eine/-n Sozialpädagogen bzw. Sozialarbeiter/-in am Standort München.

Wir erwarten:
• abgeschlossene Ausbildung als Sozialpädagoge/in bzw. Sozialarbeiter/in
• Fremdsprachenkenntnisse (Russisch, Englisch)
• Kenntnisse im Ausländer- und Sozialrecht
• Erfahrung in der Beratung von MigrantInnen
• physische und psychische Belastbarkeit
• Fortbildung in Fallmanagement bzw. Bereitschaft zur Aufnahme einer entsprechenden Fortbildung

Wir bieten:
• Arbeit mit Anbindung an das Team der Bundesgeschäftsstelle
• Möglichkeiten zu Fortbildung und Supervision
• Vergütung in Anlehnung an TVöD

Aufgaben:
• Beratung von Neuzuwanderer/-innen und Ausländer/-innen mit einem dauerhaften Aufenthaltsstatus
• Fallmanagement mit dem Ziel der Integration in Arbeitsmarkt und Gesellschaft
• Kooperation mit Regeldiensten, Arbeitsagentur und Trägern von Sprachkursen
• aktive Mitarbeit in kommunalen Netzwerken
• Mitwirkung bei der interkulturellen Öffnung der Regeldienste und Verwaltungsbehörden
• Öffentlichkeitsarbeit

Weitere Informationen finden Sie unter:
http://mbe.lmdr.de

LmDR e. V.
Abteilung Personalwesen
Raitelsbergstr. 49
70188 Stuttgart

„Wir für Anerkennung“ – Preis des BMBF für Unternehmen

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Unter dem Motto „Wir für Anerkennung“ veranstaltet das Bundes­ministerium für Bildung und Forschung (BMBF) einen Wettbewerb für Unter­nehmen, die sich besonders für die Anerkennung ausländischer Berufsabschlüsse einsetzen.

Wer mit Unternehmen zusammenarbeitet oder Unternehmen in seiner Region kennt, die solches Engagement zeigen, kann diese gern auf den Wettbewerb hinweisen.

Auf der Seite www.anerkennungspreis.de kann man sich bis zum 30. April 2017 bewerben. Die Gewinner werden von einer Fachjury ausgewählt. Die Preisverleihung findet auf der BMBF-Tagung „5 Jahre Anerkennungsgesetz – gelernt ist gelernt!“ am 21. Juni 2017 in Berlin statt.

 In zwei Kategorien „Gute Praxis“ und „Gute Ideen“ sollen beispiels­weise Unternehmen sowie Personal- und Betriebsräte ausgezeichnet werden, die Beschäftigte zur Anerkennung ihrer ausländischen Berufs­qualifikation beraten oder Hilfestellung bei der Antragstellung, etwa bei der Zusammenstellung der benötigten Unterlagen, gewähren. Außerdem gesucht sind hilfreiche Konzepte, wie Unternehmen oder regionale Netzwerke qualifizierte Zuwanderer über den Weg der Berufsanerkennung finden, aber auch Ideen, wie Betriebe solche Fachkräfte an sich binden können.

Elektronisches Lehrbuch über russlanddeutsche Kulturgeschichte

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Das Institut für digitales Lernen (IdL) aus Eichstätt hat in Kooperation mit dem Ministerium für Arbeit, Integration und Soziales des Landes Nordrhein-Westfalen ein neues digitales Schulbuch entwickelt: das mBook russlanddeutsche Kulturgeschichte. Das mBook befasst sich mit der Geschichte und jetzigen Situation der Russlanddeutschen sowie dem Verhältnis von Russland und Deutschland in Vergangenheit und Gegenwart. Es kann als freies Material (OER) kostenlos sowohl im Unterricht als auch außerhalb der Schule genutzt werden. Damit steht erstmals ein Unterrichtswerk online zur Verfügung, das die Geschichte der Russlanddeutschen für verschiedenste Bildungszusammenhänge didaktisch aufbereitet. Die Geschichte der Russlanddeutschen ist zudem hervorragend geeignet, etwas über Freiheit und Verfolgung, Flucht und Vertreibung, Identität, Migration und Heimat zu lernen.

Sollten Sie das Projekt näher kennenlernen wollen, empfehlen wir außerdem einen Blick auf unsere Social Media Kanäle:

Facebook: https://www.facebook.com/russlanddeutschekulturgeschichte
Twitter: https://twitter.com/mBook_RD
Instagram: https://www.instagram.com/russlanddeutsche_kulturgesch/
Webseite: http://mbook.schule/rd

 

Aussiedlung – Beheimatung – politische Teilhabe Deutsche aus Russland in Wechselwirkung mit russischsprachigen Gruppen in Deutschland

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Mit rund 2,4 Millionen Menschen stellen die Russlanddeutschen, die seit 1950 als Aussiedler oder Spätaussiedler aus der Sowjetunion und ihren Nachfolgestaaten nach Deutschland gekommen sind, die größte Einwanderergruppe, die die deutsche Gesellschaft seit der Zuwanderung der „Gastarbeiter“ aufgenommen hat. Ebenfalls in engen zeitlichen Zusammenhang mit der Auflösung der Sowjetunion siedelten sich seit 1990 ca. 215.000 ‚Kontingentflüchtlinge‘ mit jüdischem Hintergrund in Deutschland an. Schließlich leben gut 230.000 Menschen in Deutschland, die ausschließlich einen russischen Pass besitzen.

Die Fachtagung der Bundeszentrale für politische Bildung zielt darauf ab, die in den letzten Jahren öffentlich nur unzureichend diskutierten Fragen von Beheimatung und Identitäten dieser ganz unterschiedlichen Gruppen in den Mittelpunkt eines ergebnisoffenen und konstruktiven Gesprächs zu stellen. Sie fokussiert auf die Deutschen aus Russland als einer der größten Einwanderergruppen in der Bundesrepublik, nimmt sich jedoch auch der Wechselwirkungen mit anderen russischsprachigen Gruppen und Menschen in Deutschland an.