Elektronisches Lehrbuch über russlanddeutsche Kulturgeschichte

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Das Institut für digitales Lernen (IdL) aus Eichstätt hat in Kooperation mit dem Ministerium für Arbeit, Integration und Soziales des Landes Nordrhein-Westfalen ein neues digitales Schulbuch entwickelt: das mBook russlanddeutsche Kulturgeschichte. Das mBook befasst sich mit der Geschichte und jetzigen Situation der Russlanddeutschen sowie dem Verhältnis von Russland und Deutschland in Vergangenheit und Gegenwart. Es kann als freies Material (OER) kostenlos sowohl im Unterricht als auch außerhalb der Schule genutzt werden. Damit steht erstmals ein Unterrichtswerk online zur Verfügung, das die Geschichte der Russlanddeutschen für verschiedenste Bildungszusammenhänge didaktisch aufbereitet. Die Geschichte der Russlanddeutschen ist zudem hervorragend geeignet, etwas über Freiheit und Verfolgung, Flucht und Vertreibung, Identität, Migration und Heimat zu lernen.

Sollten Sie das Projekt näher kennenlernen wollen, empfehlen wir außerdem einen Blick auf unsere Social Media Kanäle:

Facebook: https://www.facebook.com/russlanddeutschekulturgeschichte
Twitter: https://twitter.com/mBook_RD
Instagram: https://www.instagram.com/russlanddeutsche_kulturgesch/
Webseite: http://mbook.schule/rd

 

Aussiedlung – Beheimatung – politische Teilhabe Deutsche aus Russland in Wechselwirkung mit russischsprachigen Gruppen in Deutschland

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Mit rund 2,4 Millionen Menschen stellen die Russlanddeutschen, die seit 1950 als Aussiedler oder Spätaussiedler aus der Sowjetunion und ihren Nachfolgestaaten nach Deutschland gekommen sind, die größte Einwanderergruppe, die die deutsche Gesellschaft seit der Zuwanderung der „Gastarbeiter“ aufgenommen hat. Ebenfalls in engen zeitlichen Zusammenhang mit der Auflösung der Sowjetunion siedelten sich seit 1990 ca. 215.000 ‚Kontingentflüchtlinge‘ mit jüdischem Hintergrund in Deutschland an. Schließlich leben gut 230.000 Menschen in Deutschland, die ausschließlich einen russischen Pass besitzen.

Die Fachtagung der Bundeszentrale für politische Bildung zielt darauf ab, die in den letzten Jahren öffentlich nur unzureichend diskutierten Fragen von Beheimatung und Identitäten dieser ganz unterschiedlichen Gruppen in den Mittelpunkt eines ergebnisoffenen und konstruktiven Gesprächs zu stellen. Sie fokussiert auf die Deutschen aus Russland als einer der größten Einwanderergruppen in der Bundesrepublik, nimmt sich jedoch auch der Wechselwirkungen mit anderen russischsprachigen Gruppen und Menschen in Deutschland an.

Traditioneller Neujahrsempfang: Landesgruppe NRW wählt neuen Vorstand

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LMDR NRW LV

Hattingen/Düsseldorf, 21.01.2016„Wir würden uns gern wünschen, dass das Jahr 2017 nicht schlechter wird als sein Vorgänger!“, mit diesen Worten hat der Vorsitzende der Landesgruppe NRW, Alexander Kühl, den Neujahrsempfang 2017 am 21. Januar in Hattingen eröffnet.  Die letzten nicht erfreulichen Ereignisse in der Welt, in Europa und zuletzt das Attentat in Berlin haben ihre Spuren hinterlassen und brachten viele zum Nachdenken. Nichtdestotrotz muss man zusammenhalten wie in guten sowie in den schlechten Tagen und unser alltägliches Leben weiterführen. Darin waren sich alle Teilnehmer des Neujahrsempfangs einig. Auch Thorsten Klute, Staatssekretär im Ministerium für Arbeit, Integration und Soziales des Landes Nordrhein- Westfalen, der die Delegierten der Orts- und Kreisgruppen begrüßte und auf die bevorstehenden Landtagswahlen in NRW hinwies. Er unterstrich den geleisteten Beitrag in der Integrationsarbeit und machte u.a. auf das mit dem Landesbeirat für Vertriebenen-, Flüchtlings- und Spätaussiedlerfragen erarbeitete elektronische Lehrmedium über die Geschichte der Deutschen aus Russland aufmerksam. Neben der Landespolitik grüßte auch Margret Melsa, Stellvertretende Bürgermeisterin der Stadt Hattingen, alle Anwesenden und betonte die Wichtigkeit der Zusammenarbeit der Landsmannschaft mit den anderen Vereinen und Verbänden. Anschließend berichtete Johann Thießen, Stellv. Bundesvorsitzender der LMDR e.V., über „Aufgaben und Ziele der Landsmannschaft“ in seiner Ansprache. Rückblickend in Bezug auf die durchgeführten Veranstaltungen und Projekte der Landesgruppe im Jahr 2016 stellte Alexander Kühl in einer etwa 40-minütigen Präsentation die Arbeitsergebnisse dar. Anwesend waren auch andere prominente Gäste wie Valeria Diewald, Geschäftsführerin des Landesbeirats für Vertriebenen-, Flüchtlings- und Spätaussiedlerfragen, die ein mit der Otto- Benecke- Stiftung geführtes Projekt angekündigte sowie Dirk Gläser, Bürgermeister der Stadt Hattingen, der „es dann doch noch schaffte“ bei der Landsmannschaft vorbeizuschauen und besonders das ehrenamtliche Engagement der Ortsgruppe Hattingen zu loben. Im Anschluss fand die Landesdelegiertenversammlung mit Neuwahlen unter der Führung und Moderation von Johann Thießen statt. Die 33 Delegierten wählten einen neuen Vorstand der Landesgruppe NRW, der nun von Dietmar Schulmeister angeführt wird. Unterstützt wird er dabei durch Silvana Schindel (stellv. Vorsitzende), Larissa Barthelmös, Roman Friedrich und Fjodor Fast.

Der neue Vorstand bedankt sich bei allen Mitgliedern der Landsmannschaft für ihr Vertrauen und wünscht sich eine produktive und erfolgreiche Zusammenarbeit mit den Vorständen aller Kreis- und Ortsgruppen!

Stellenausschreibung

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MBE-LogoDie Landsmannschaft der Deutschen aus Russland e. V. sucht ab sofort für die Migrationsberatung für erwachsene ZuwandererInnen (MBE) Sozialpädagogen bzw. Sozialarbeiter/-in an Standorten Berlin Marzahn sowie Groß-Gerau.

Wir erwarten:
• abgeschlossene Ausbildung als Sozialpädagoge/in bzw. Sozialarbeiter/in
• Fremdsprachenkenntnisse (Russisch, Englisch)
• Kenntnisse im Ausländer- und Sozialrecht
• Erfahrung in der Beratung von MigrantInnen
• physische und psychische Belastbarkeit
• Fortbildung in Fallmanagement bzw. Bereitschaft zur Aufnahme einer entsprechenden Fortbildung

Wir bieten:
• Arbeit mit Anbindung an das Team der Bundesgeschäftsstelle
• Möglichkeiten zu Fortbildung und Supervision
• Vergütung in Anlehnung an TVöD

Aufgaben:
• Beratung von Neuzuwanderer/-innen und Ausländer/-innen mit einem dauerhaften Aufenthaltsstatus
• Fallmanagement mit dem Ziel der Integration in Arbeitsmarkt und Gesellschaft
• Kooperation mit Regeldiensten, Arbeitsagentur und Trägern von Sprachkursen
• aktive Mitarbeit in kommunalen Netzwerken
• Mitwirkung bei der interkulturellen Öffnung der Regeldienste und Verwaltungsbehörden
• Öffentlichkeitsarbeit

Weitere Informationen finden Sie unter:
http://mbe.lmdr.de

LmDR e. V.
Abteilung Personalwesen
Raitelsbergstr. 49
70188 Stuttgart