Projekt: Kinder malen für die Krebshilfe

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Lahr. Bis zum 5. Novem­ber 2011 waren die Filia­len der Spar­kas­se in der Schwarz­wald­stra­ße 95 und der Volks­bank in der Eisen­bahn­stra­ße 7 sowie die Räu­me des Musik­hau­ses Eich­ler in der Obst­stra­ße 1 zum Kunst­ate­lier gewor­den. Phan­ta­sie­vol­le Bil­der von Kin­dern und Jugend­li­chen wur­den wäh­rend der nor­ma­len Öff­nungs­zei­ten aus­ge­stellt und beim Fina­le am 5. Novem­ber im Gemein­de­haus der Mar­tin-Luther-Kir­che ab 17 Uhr im Rah­men eines Bene­fiz­kon­zerts zuguns­ten der Krebs­hil­fe in Frei­burg ver­stei­gert.

Rund 80 Bil­der, von 30 Mit­wir­ken­den gemalt, dar­un­ter auch pro­fes­sio­nel­le Maler, sind von Mit­glie­dern der Orts­grup­pe Lahr der Lands­mann­schaft der Deut­schen aus Russ­land zusam­men­ge­tra­gen wor­den. Die Idee hat sich laut Olga Held, Ehe­frau des Vor­sit­zen­den der Orts­grup­pe, aus einer Mal­grup­pe ent­wi­ckelt. Kin­der zwi­schen drei und 16 Jah­ren, die sich frei­tags regel­mä­ßig zum gemein­sa­men Malen im K2 tref­fen, waren auf eine Anzei­ge der Krebs­hil­fe auf­merk­sam gewor­den und such­ten eine Mög­lich­keit, zu Geld zu kom­men, um hier mit­zu­hel­fen. So wur­de das Pro­jekt “Mit-Wir­ken” ins Leben geru­fen.

Bei der Ver­nis­sa­ge am 21. Okto­ber in der Volks­bank­fi­lia­le konn­ten rund 50 Bil­der unter­schied­lichs­ter Qua­li­tät und Aus­sa­ge betrach­tet wer­den. Die rest­li­chen waren in der Spar­kas­sen­fi­lia­le und im Musik­haus Eich­ler zu sehen. Bei der Aus­stel­lungs­er­öff­nung über­reich­te Volks­bank-Pro­ku­rist Die­t­er Lei­din­ger einen Scheck über 500 Euro an Olga Held als “Start­ka­pi­tal” für den Spen­den­topf.

Text und Bild: Hil­de­gard Braun

 

Hilfe für krebskranke Kinder

MIT-WIRKEN — eine Initia­ti­ve der Jugend­grup­pe der Orts­grup­pe Lahr

Das Blu­men­meer wäh­rend des Chry­san­the­men­fes­tes macht Lahr (Baden-Würt­tem­berg) wun­der­schön und ein­ma­lig. Gera­de in die­ser Zeit star­te­ten die Kin­der und Jugend­li­chen der Orts­grup­pe Lahr der Lands­mann­schaft ein Pro­jekt, das ganz schnell vie­le Anhän­ger und Mit­wir­ken­de fand: eine Bil­der­aus­stel­lung mit abschlie­ßen­dem Auk­ti­ons­ver­kauf als Hil­fe für krebs­kran­ke Kin­der.

 

Eine klei­ne Anzei­ge über krebs­kran­ke Kin­der, die Hil­fe brau­chen, hat­te die Kin­der und Jugend­li­chen auf die­se Idee gebracht. Sie beschlos­sen, ihre Bil­der, die sie in der Mal­grup­pe der Lands­mann­schaft (für Kin­der zwi­schen drei und 16 Jah­ren) gemalt hat­ten, zum Auk­ti­ons­ver­kauf frei­zu­ge­ben.

Rund 30 von ihnen hat­ten zu Pin­sel, Farb­stif­ten und Feder­kiel gegrif­fen und in ihrer Frei­zeit die Bil­der gemalt. Auch ande­re Mit­wir­ken­de begeis­ter­ten sich für die gute Sache und tru­gen dazu bei, dass die Aus­stel­lung mit einer Bil­der­auk­ti­on und einem Bene­fiz­kon­zert eine beacht­li­che Reso­nanz in der Stadt fand.

Zu den Akteu­ren gehör­ten jun­ge und pro­fes­sio­nel­le Maler (Elvi­ra Unruh und ihre Schü­ler aus Vil­lin­gen-Schwen­nin­gen, Klaus Bur­th aus Etten­heim, Olga Held und Nata­lia Tara­nen­ko), Musi­ker (Schü­ler der Musik­schu­le Eich­ler unter der Lei­tung von Vik­to­ria Mer­kel, David Sam­so­nov und der deut­sch-rus­si­sche Chor aus Lahr), die Orts­grup­pen Lahr, Vil­lin­gen-Schwen­nin­gen und Frei­burg der Lands­mann­schaft, die Mar­tin-Luther-Gemein­de Lahr und vie­le ande­re. Die Lah­rer Jugend­grup­pe dreh­te sogar einen eige­nen Begleit­film zu der Akti­on, der auf der Inter­net­sei­te von JSDR-TV zu sehen ist.

Ergeb­nis des künst­le­ri­schen Schaf­fens waren knapp 100 phan­ta­sie­vol­le Bil­der jun­ger und erfah­re­ner Maler, die unter dem Mot­to “MIT-WIRKEN” gleich­zei­tig an drei Stand­or­ten prä­sen­tiert wur­den: in der Volks­bank Lahr (Eisen­bahn­stra­ße 7), in der Spar­kas­se Offenburg/Ortenau (Schwarz­wald­stra­ße 95) und im Musik­haus Eich­ler (Obst­stra­ße 1).

Allein bei der Aus­stel­lung in der Volks­bank­fi­lia­le konn­ten rund 50 Bil­der unter­schied­li­cher Qua­li­tät und Aus­sa­ge betrach­tet wer­den. Bei der Ver­nis­sa­ge über­reich­te der Pro­ku­rist der Volks­bank, Die­t­er Lei­din­ger, als „Start­ka­pi­tal“ für den Spen­den­topf einen Scheck über 500 Euro an Olga Held, die die Idee ent­wi­ckelt hat­te. Als Dan­ke­schön für ihre gro­ße Unter­stüt­zung beka­men die Volks­bank Lahr, die Spar­kas­se Orten­au, das Musik­haus Eich­ler und die Mar­tin-Luther Kir­che je ein Bild geschenkt.

Am 5. Novem­ber fand im Gemein­de­haus der Mar­tin-Luther-Kir­che ein Bene­fiz­kon­zert mit Ver­stei­ge­rung von Bil­dern statt. Vie­le Bil­der wur­den bei der Auk­ti­on ver­kauft. Der Erlös kam dem För­der­ver­ein für krebs­kran­ke Kin­der und der Jugend­ar­beit der Lands­mann­schaft je zur Hälf­te zugu­te. Die Über­ga­be der Spen­den an den För­der­ver­ein für krebs­kran­ke Kin­der fand am 19. Novem­ber 2011 in Frei­burg statt.

Weil die­se Akti­on so gut gelau­fen ist, hat die Jugend­grup­pe beschlos­sen, das Pro­jekt zur Tra­di­ti­on zu machen und auch beim nächs­ten Chry­san­the­men­fest wie­der Bil­der im Rah­men eines Bene­fiz­kon­zer­tes zu ver­stei­gern.

Der­zeit wird die Initia­ti­ve “MIT-WIRKEN” fort­ge­setzt. In der Weih­nachts­zeit hat die Jugend­grup­pe wei­te­re Bil­der­aus­stel­lun­gen in Lahr durch­ge­führt. Ein Kin­der­kon­zert im Pfle­ge­heim Lud­wig-Frank-Haus (Lahr) sowie ein gemein­sa­mes Malen von Kin­dern und alten Men­schen in den Pfle­ge­hei­men der Stadt waren zusätz­li­che Aktio­nen. Damit wol­len die Jugend­li­chen ihre Bereit­schaft zur Mit­wir­kung am Leben der Stadt und ihrer Bewoh­ner signa­li­sie­ren.

Olga Held, Lahr

 

Am 8. Okto­ber 2011 führ­te der Vor­stand der Orts­grup­pe Lahr eine Mit­glie­der­ver­samm­lung mit Neu­wah­len und anschlie­ßen­der kon­sti­tu­ie­ren­der Vor­stands­sit­zung durch.

Der Mit­glie­der­ver­samm­lung wohn­ten Leon­ti­ne Wacker, Vor­sit­zen­de der Lan­des­grup­pe Baden-Würt­tem­berg der Lands­mann­schaft, sowie die Lan­des­vor­stands­mit­glie­der Lud­mil­la Holz­war­th, Edith Klein und Niko­lai Magal bei.

Als Vor­sit­zen­der wur­de Wal­de­mar Held wie­der gewählt. Wei­te­re Vor­stands­mit­glie­der und Akti­ve sind: Lilia Kerbs (stell­ver­tre­ten­de Vor­sit­zen­de); — The­resa Föll (Kas­sen­füh­rung); — Olga Held (Sozi­al­ar­beit, Öffent­lich­keits­ar­beit); — Andre­as Köln (Auf­nah­me­hil­fe, „Exis­ten­grün­der­zen­trum“); — Nata­lia Tara­nen­ko (Jugend- und Kin­der­ar­beit); — Alex­an­der Sam­so­nov (Jugend­grup­pe); — Irma Guse (Senio­ren­ar­beit); — Fried­rich Schwen­dich (Senio­ren­ar­beit); — Vik­tor Reh­berg und Mari­na Holm (Kul­tur­ar­beit); — Lilia Kalasch­ni­kow, Albert Lin­ker und Lilia Schwen­dich (Schrift­füh­rung, Kas­sen­prü­fung).

            Der Vor­stand

Dialogforum Kultur am 25. Mai 2011 in Genshagen

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Kul­tu­rel­le Ein­glie­de­rung der aus der Sowjet­uni­on und den Repu­bli­ken der GUS zuge­wan­der­ten ca. 2,8 Mio. Deut­schen aus Russ­land

Die aus der Sowjet­uni­on und den Repu­bli­ken der GUS nach Deutsch­land ein­ge­wan­der­ten Russ­land­deut­schen und ihre anders­eth­ni­schen Fami­li­en­an­ge­hö­ri­gen haben einen unter­schied­li­chen recht­li­chen Sta­tus: Spät­heim­keh­rer, Spät­aus­sied­ler, Heim­keh­rer, Aus­sied­ler, Abkömm­lin­ge, aus­län­di­sche Fami­li­en­an­ge­hö­ri­ge von Deut­schen im Sin­ne des GG usw. Die meis­ten von ihnen haben nach ihrer Ein­rei­se nach Deutsch­land die deut­sche Staats­an­ge­hö­rig­keit ihrer Eltern nach­wei­sen kön­nen bzw. die deut­sche Staats­an­ge­hö­rig­keit auf­grund ihrer Abstam­mung und ihres Schick­sals (Art. 116 GG) ver­lie­hen bekom­men.

Musisches Schülerfreizeit

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Auch 2010 durf­ten zehn Kin­der und Jugend­li­che aus Waib­lin­gen an der musi­schen Schü­ler­frei­zeit teil­neh­men, die von Heinz-Wer­ner und Frey­ja Liebs­cher (Kin­der- und Jugend­grup­pe Stutt­gart der DJO „Klin­gen­der Bogen“) orga­ni­siert wer­den. Fünf Feri­en­ta­ge lang konn­ten sie in der Jugend­her­ber­ge Feucht­wan­gen bei Ans­bach tan­zen, musi­zie­ren, bas­teln, spie­len und wan­dern.

Schon am ers­ten Tag gab es mit der Vor­stel­lungs­run­de, dem Ken­nen­lern­spiel, einer Tanz­run­de und Nacht­wan­de­rung viel zu erle­ben. Am nächs­ten Tag wur­den moder­ne Tän­ze ein­stu­diert. Beim Musi­zie­ren auf Orff-Instru­men­ten kamen auch Trom­meln sowie die mit­ge­brach­ten Gitar­ren und Flö­ten zum Ein­satz.

Für den Bas­tel­un­ter­richt hat­te Frey­ja Liebs­cher Stab­pup­pen mit­ge­bracht. So konn­te sich jede Grup­pe mit selbst ange­fer­tig­ten Pup­pen ein Thea­ter­spiel aus­den­ken und dazu pas­sen­de Kulis­sen bas­teln. Beim tra­di­tio­nel­len Stadt­spiel in Feucht­wan­gen erfuh­ren die Kin­der Geschicht­li­ches über die mit­tel­frän­ki­sche Stadt. Und für Bade­ver­gnü­gen stand das ört­li­che Hal­len­bad zur Ver­fü­gung.

Beim Abschluss­abend mit Preis­ver­lei­hung ging es sehr leben­dig zu. Neben Sin­gen, dem Vor­füh­ren der erlern­ten Tän­ze, gemein­sa­mem Tan­zen und Tanz­spie­len wur­den lus­ti­ge Sket­sche vor­ge­führt sowie Musik­stü­cke und aus­ge­dach­te Spie­le prä­sen­tiert. Alle hat­ten sich Mühe gege­ben, beka­men Prei­se, Geschen­ke und viel Bei­fall von den ande­ren.

Die fünf Tage ver­gin­gen wie im Nu. Es wur­den Freund­schaf­ten geschlos­sen und bereits Plä­ne für das nächs­te Jahr geschmie­det. Viel Lob hat das Lei­tungs­team ver­dient, das die Schü­ler­frei­zeit zu einem har­mo­ni­schen Erleb­nis wer­den ließ.

Lydia Becker, Beglei­te­rin der Grup­pe

Tage der Russlanddeutschen Kultur in Berlin

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„Kultur bildet und stärkt die Integration“

Tage der Russlanddeutschen Kultur in Berlin
Unter dem anspruchsvollen Motto „Kultur bildet und stärkt die Integration“ fanden vom 9. bis 23. Oktober zum 14. Mal die traditionellen Tage der russlanddeutschen Kultur in Berlin statt, durchgeführt von der Landesgruppe Berlin-Brandenburg der Landsmannschaft.


4. Treffen der Deutschen Gemeinschaften Lateinamerikas

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Künst­ler Andre­as Pre­di­ger beim 4. Tref­fen der Deut­schen Gemein­schaf­ten Latein­ame­ri­kas, 2006

Bei den Wol­ga­deut­schen in Argen­ti­ni­en

Tref­fen der Deut­schen Gemein­schaf­ten Latein­ame­ri­kas in Para­na

Am 07. -09. Sep­tem­ber 2006 fand das 4. Tref­fen der Deut­schen Gemein­schaf­ten Latein­ame­ri­kas (FMG) in der argen­ti­ni­schen Pro­vinz­haupt­stadt Para­na (Pro­vinz Ent­re Rios) statt, zu dem mein Vater, Andre­as Pre­di­ger, offi­zi­ell ein­ge­la­den wor­den war. Ich beglei­te­te ihn bei der zwei­wö­chi­gen Rei­se. Unse­re Gast­ge­ber waren Syl­ves­ter Pre­di­ger und sei­ne Frau Eli­sa­be­th, deren Kin­der und Enkel wir eben­falls näher ken­nen lern­ten. Der Vater hat­te ihn bei der Kul­tur­ta­gung der Wol­ga­deut­schen in Kas­sel ken­nen­ge­lernt. Außer­dem betreu­te uns auch Alex­an­der Heit. Es ist beein­dru­ckend, wie sich die Wol­ga­deut­schen bemü­hen, in einer ganz ande­ren Kul­tur ihre Lebens­wei­se und ihre Spra­che zu erhal­ten. Die Ver­stän­di­gung in deut­scher Spra­che, d.h. im ererb­ten Dia­lekt der Wol­ga­deut­schen, gestal­te­te sich mit der älte­ren Gene­ra­ti­on pro­blem­los; die Kin­der und Enkel spre­chen zwar spa­ni­sch, haben aber im Kin­der­gar­ten und in der Schu­le die Mög­lich­keit, Deut­sch zu ler­nen. Und es gibt zahl­rei­che Ver­ei­ne, die sich der Pfle­ge der deut­schen Spra­che und Kul­tur wid­men.