Adolf Fetsch

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Adolf Fetsch gehört zu den Deutschen aus Russland, die bereits seit Kriegsende in

Adolf Fetsch

Adolf Fetsch

der Bundesrepublik Deutschland leben und hier auf eine erfolgreiche Berufslaufbahn zurückblicken können. Er wurde am 5. November 1940 in der Ukraine (Wosnessensk) geboren und kam als Dreijähriger mit den Flüchtlingstrecks nach Deutschland.

Nach dem Besuch der Volksschule absolvierte er eine Kaufmannslehre und die städtische Kaufmannsschule München (1957) und war in der Folge Buchhalter, Kaufmännischer Leiter, Prokurist und selbständiger Kaufmann. Er ist verheiratet, römisch-katholisch und hat zwei Kinder.

Seit über vier Jahrzehnten ist er in der CSU aktiv:

  • 1969-1989: Vorsitzender des Ortsverbandes der CSU München-Nord-Am Hart;

  • 1969-1994: Mitglied des Kreisverbandes München der CSU;

  • 1969-1995: Kreisvorstandsmitglied München-Schwabing-Nord;

  • 1969-1993: Mitglied der Bezirksversammlung;

  • 1988-1995: stellvertretender Kreisvorsitzender München-Schwabing-Nord;

  • 1995: Mitglied der Landesdelegiertenversammlung.

Von 1972-1984 war er Mitglied des Bezirksausschusses der Stadt München (Schwabing Nord-Milbertshofen) und von 1974-1986 Schöffe/ehrenamtlicher Richter am Amtsgericht München. Im Kreiswehrersatzamt München war er Mitglied im Ausschuss für Wehrdienstverweigerer.

Bereits früh verlegte er jedoch den Schwerpunkt seiner politischen Tätigkeit auf den Vertriebenen- und Aussiedlerbereich. Seine aktive Laufbahn innerhalb der Landsmannschaft der Deutschen aus Russland begann er als Vorsitzender der Orts- und Kreisgruppe München (1964-72). Von 1972-2004 war er Vorsitzender der Landesgruppe Bayern der Landsmannschaft. Dem Bundesvorstand der Landsmannschaft gehört er seit 1978 an; mit Ausnahme der Jahre 1991-1993 war er bis zu seiner Wahl zum Bundesvorsitzenden im Jahr 2003 stellvertretender Bundesvorsitzender. Bei den Bundesdelegiertenversammlungen der Landsmannschaft 2006 und 2009 wurde er als Bundesvorsitzender wieder gewählt.

Weitere Positionen:

  • Mitglied des Stiftungsrates der Stiftung „Flucht, Vertreibung, Versöhnung“;

  • Mitglied des Beirates für Spätaussiedlerfragen beim Bundesministerium des Innern;

  • Teilnehmer des 1. und 2. Integrationsgipfels der Bundesregierung;

  • seit 1998 Mitglied des Arbeitskreises Aussiedler/Spätaussiedler der Deutschen Bischofskonferenz;

  • Mitwirkender der Sitzungen der Deutsch-Russischen und der Deutsch-Kasachischen Regierungskommission;

  • Mitwirkung im Vertriebenenbeirat des Landes Bayern.

Darüber hinaus war er von 1994 bis 2011 Vizepräsident des Bundes der Vertriebenen, dessen Präsidium er gegenwärtig angehört.

Auszeichnungen:

  • goldene Ehrennadel der Landsmannschaft der Deutschen aus Russland;

  • silberne Ehrennadel des Landesverbandes Bayern des Bundes der Vertriebenen;

  • Medaille für besondere soziale Verdienste des Bayerischen Sozialministeriums für Arbeit und Sozialordnung, Familie und Frauen;

  • Verdienstkreuz am Bande des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland.

Ungeachtet seiner Mitgliedschaft in der CSU, wird Adolf Fetsch von allen maßgeblichen Parteien als kompetenter und fairer Fachmann anerkannt, der sich kontinuierlich und hartnäckig für die Interessen seiner Landsleute einsetzt.

Bundesverdienstorden für Adolf Fetsch

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Im Rahmen eines feierlichen Aktes am 6. März 2013 im Bayerischen

Staatsministerin Christine Haderthauer überreichte Adolf Fetsch den Bundesverdienstorden.

Staatsministerin Christine Haderthauer überreichte Adolf Fetsch den Bundesverdienstorden.

Sozialministerium in München überreichte die Staatsministerin für Arbeit und Sozialordnung, Familie und Frauen, Christine Haderthauer, dem Bundesvorsitzenden der Landsmannschaft der Deutschen aus Russland, Adolf Fetsch, das Verdienstkreuz am Bande des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland, das ihm Bundespräsident Joachim Gauck im Dezember 2012 verliehen hatte.

 

Katharinen-Preis der Deutschen aus Russland

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In seiner Sitzung am 2. Februar 2013 beschloss der Bundesvorstand der

Statue der jungen Zarin im Schlosspark zu Zerbst.

Statue der jungen Zarin im Schlosspark zu Zerbst.

Landsmannschaft der Deutschen aus Russland die Stiftung eines Katharinen-Preises für Personen und Einrichtungen, die sich in besonderer Weise um die Russlanddeutschen verdient gemacht haben. Der Preis soll erstmals im Rahmen einer Feierstunde am 28. Juni 2013, also am Vortag des 31. Bundestreffens der Landsmannschaft in Augsburg, im Goldenen Saal des Augsburger Rathauses verliehen werden. Nachstehend der Wortlaut des Statuts.