„Heimatvertriebene und Spätaussiedler waren und sind Leistungsträger unserer Gesellschaft“

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m_muellerBayerns Sozialministerin Emilia Müller betonte mit Blick auf den Zentralen Tag der Heimat am kommenden Sonntag in Passau die Rolle und Bedeutung der deutschen Heimatvertriebenen für Bayern: „Deutschland geht nicht ohne uns – dieses Motto des Tages der Heimat 2014 bringt es auf den Punkt. Die deutschen Heimatvertriebenen waren und sind Leistungsträger in unserer Gesellschaft und für den Erfolg unseres Landes wichtig. Mit Fleiß, Know-how und Einsatzbereitschaft haben die Heimatvertriebenen und Spätaussiedler dazu beigetragen, dass Deutschland – und allen voran Bayern – sozial und wirtschaftlich heute Spitzenleistungen erbringt. Mit ihrer Kultur haben sie unser Land auch kulturell bereichert.“

Die Ministerin bekräftigte auch die Verantwortung des Freistaats gegenüber den Deutschen aus dem östlichen Europa. „Wir errichten für unseren vierten Stamm das Sudetendeutsche Museum in München.  Außerdem fördert Bayern unvermindert die kulturellen und grenzüberschreitenden Aktivitäten der Heimatvertriebenen und Spätaussiedler. Denn sie sind wichtige Brückenbauer in Europa“, so Müller und ergänzte: „Mit unserem eigenen bayernweiten Gedenktag für die Opfer von Flucht, Vertreibung und Deportation halten wir Schicksal und Leistung der deutschen Heimatvertriebenen für die künftigen Generationen lebendig im Bewusstsein. Dies sind wir den Opfern schuldig.“

Der bayernweiten Gedenktag für die Opfer von Flucht, Vertreibung und Deportation wird am 2. Sonntag im September begangen – zum ersten Mal in diesem Jahr. Dieser Tag mahnt zur Verantwortung und Versöhnung. Er ist ein Beitrag zum demokratischen Bewusstsein in unserem Land und dient dem Auftrag der Völkerverständigung.

Quelle (Pressemitteilung des bay. StMAS vom 18. Juli 2014)