Stellenangebot

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Die Landsmannschaft der Deutschen aus Russland e. V. (LmDR) sucht zum 1. Februar 2019 in Teilzeitanstellung (20 Std./Woche) eine/n

Projektleiter/in

für die Wanderausstellung des Verbandes, „Deutsche aus Russland. Geschichte und Gegenwart“.

Das Projekt wird vom Bundesministerium des Innern, für Bau und Heimat gefördert und seit 1992 von der LmDR betreut.

Schwerpunkte:

  • Information der Öffentlichkeit über die Geschichte und Gegenwart der Deutschen aus Russland;
  • Abbau von Vorurteile gegenüber Deutschen aus Russland im Besondern und gegenüber Zuwanderern aus anderen Ländern im Allgemeinen;
  • Förderung der Integration von Menschen mit Migrationshintergrund in Deutschland.

Arbeitsinhalte:

  • Organisation und Durchführung der Ausstellungspräsentation (etwa mittels Vorträgen und Führungen durch die Ausstellung), insbesondere in öffentlichen Einrichtungen, Stadt- und Kreisverwaltungen sowie Schulen;
  • Organisation und Durchführung von Begleitveranstaltungen und beispielsweise Tagen der Begegnung;
  • Organisation und Durchführung von themenbezogenen Schulprojekttagen;
  • Abhalten von Schulunterrichtsstunden;
  • Kontaktpflege mit öffentlichen Einrichtungen und Medien.

Wir erwarten:

  • abgeschlossene Ausbildung in den Bereichen Geschichte und Pädagogik (Praxiserfahrung);
  • Bereitschaft zur Arbeit auch an Wochenenden;
  • körperliche Belastbarkeit und Mobilität;
  • sicheres öffentliches Auftreten.

Wir bieten:

  • Unterstützung durch das Team der landsmannschaftlichen Bundesgeschäftsstelle in Stuttgart;
  • Aussicht auf Umwandlung der Teilzeitstelle in eine Vollzeitstelle in den nächsten Jahren;
  • Vergütung in Anlehnung an TVöD.

Ihre Bewerbung

richten Sie bitte bis zum 31. Januar 2019 an die
Landsmannschaft der Deutschen aus Russland e. V.,
Raitelsbergstr. 49, 70188 Stuttgart oder per E-Mail: Kontakt@Lmdr.de
Abteilung Personalwesen.

Forderung an die Bundesregierung: Spätaussiedlerbenachteiligung im Rentenrecht beenden!

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Die Landsmannschaften der Banater Schwaben und der Deutschen aus Russland sowie der Verband der Siebenbürger Sachsen in Deutschland gehen gemeinsam gegen die ungerechten Kürzungen im Fremdrentenrecht vor. In einer Resolution, die an die Bundesregierung gerichtet wird, machen die drei Verbände konkrete Vorschläge mit dem Ziel, die Situation der Spät-/Aussiedler im Rentenrecht zu verbessern. Es ist geplant, die von den drei Bundesvorsitzenden unterschriebene Resolution auch mit den Unterschriften der Vorsitzenden der landsmannschaftlichen Landes-, Kreis- und Ortsgruppen sowie der Heimatortgemeinschaften zu versehen und der Bundeskanzlerin Dr. Angela Merkel mit der Bitte um einen Gesprächstermin zukommen zu lassen.

Mit dieser Resolution schließen wir uns an die der Bundesregierung bereits unterbreiteten Vorschläge des Bundes der Vertriebenen (BdV) zur Beseitigung der Benachteiligungen der Spät-/Aussiedler durch das Fremdrentengesetz (FRG) an und fordern deren Umsetzung. Die Rentenregelung für (Spät-)Aussiedler blieb mit dem Rentenpaket 2018 unangetastet. Dabei sind (Spät-)Aussiedler von der Armut überproportional betroffen.

Die Maßnahmen, die wir vorschlagen, beziehen sich auf die Anhebung der anrechenbaren FRG-Entgeltpunkte und die Aufhebung der pauschalen Kürzung der FRG-Rente um 40 Prozent, auf den Abbau bürokratischer Hürden und finanzieller Belastungen beim Rentenbezug aus dem Ausland und die Beseitigung der Benachteiligung der Spät-/Aussiedler bei der Anerkennung von Kindererziehungszeiten. Damit fokussiert sich die Resolution auf jene Punkte, die eine Chance haben, geändert zu werden. Die in den Rentenbescheiden enthaltene 1/6-Problematik wird hingegen nicht angesprochen, da deren Abschaffung gemäß der Meinung von FRG-Experten chancenlos sei. Sie wird als eine Konsequenz fehlender Belege und Unterstellung reduzierter Beitragsdichte gesehen.

In unserer Begründung für die vorgeschlagenen Änderungen gehen wir auf die Rentenkürzungen durch Gesetze der 1990er Jahre ein, die Altersarmut bei Spätaussiedlern bis heute nach sich ziehen. Wir zeigen auch auf, dass die Kürzungen schon damals nicht plausibel begründbar waren. Die angebliche Begünstigung von Spätaussiedlern gab es in Wirklichkeit nicht. Das damals als Grund angeführte unterschiedliche Rentenniveau zwischen Ost und West ist längst nicht mehr aktuell, weil eine Angleichung der Ost-Renten an das West-Niveau in der Zwischenzeit stattgefunden hat. Zudem führen Spät-/Aussiedler und ihre Nachkommen auf Grund der jüngeren Altersstruktur ökonomisch schon immer zu erheblichen Vorteilen für die Rentenkasse, so dass die systematische Benachteiligung dieses Personenkreises sehr ungerecht ist.

Die drei Landsmannschaften stellen in ihrer Resolution aber nicht nur Forderungen, sondern liefern auch Lösungsvorschläge und zeigen die positiven Folgen deren Umsetzung auf, die verschiedene Bereiche unserer Gesellschaft tangieren, indem sie zu einer finanziellen Entlastung für die Rententräger und auch zu einem systemübergreifenden Bürokratieabbau führen können. Eine Entlastung der Sozialgerichte ist ebenso zu erwarten wie die der Kommunen, da für viele Rentner aus unseren Reihen durch den geforderten Anstieg der Rentenhöhe die Grundsicherung und der Wohngeldzuschuss entfallen dürften.

Es stellt sich vielleicht die Frage, weshalb nun auch die Unterschriften der Vorsitzenden der Landes- und Kreisgruppen sowie der Heimatortsgemeinschaften eingeholt werden, nachdem die Resolution von den drei Bundesvorsitzenden, Peter-Dietmar Leber (Banater Schwaben), Herta Daniel (Siebenbürger Sachsen) und Johann Thießen (Deutsche aus Russland) unterschrieben wird. Das ist wichtig, um möglichst viele unserer Leistungsträger in diese Vorgänge mit einzubeziehen.

Aber: Die Beseitigung der Rentenungerechtigkeit betrifft jeden unserer Gemeinschaft – unabhängig von einer Mitgliedschaft. Es ist auch unser Anliegen, zu zeigen, dass die Betroffenheit sehr groß und eine breite Unterstützung für unsere Forderungen vorhanden ist. Deshalb kann jeder, der es möchte, sich über Unterschriftenlisten oder online an dieser Aktion beteiligen und etwas dazu beitragen, die Situation unserer betroffenen Rentner zu verbessern.

 

Unterstützen Sie die Resolution online!

https://www.siebenbuerger.de/frg/

Diese Unterschriften werden nachgereicht oder zu dem Gespräch im Bundeskanzleramt mitgenommen und dort überreicht.

Wir sind sicher, dass viele dieses gemeinsame Vorgehen der Landsmannschaften mittragen und konkret etwas tun wollen, um Rentengerechtigkeit für viele derzeit benachteiligte Landsleute herzustellen.

Stellenausschreibung Geschäftsführer/innen

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Die Landsmannschaft der Deutschen aus Russland e. V, (LmDR) ist die älteste und größte Organisation der Volksgruppe in der Bundesrepublik Deutschland und offen für alle Deutschen aus der ehemaligen Sowjetunion. Die LmDR verfolgt ausschließlich gemeinnützige Zwecke, ist überparteilich und überkonfessionell und sucht stets den Dialog mit allen demokratischen Parteien. Familienzusammenführung sowie die soziale, gesellschaftliche, berufliche und religiöse Eingliederung in die deutsche Gesellschaft, Kultur-, Öffentlichkeits- und Jugendarbeit gehören zu den wichtigsten Aufgaben der LmDR.

Im Rahmen des Projektes zur Strukturförderung suchen wir für die Organisation und Stärkung unserer Bundesgeschäftsstelle in Stuttgart zum 01.02.2019 für die Dauer von drei Jahren eine/n in Vollzeit oder zwei in Teilzeit engagierte und qualifizierte Geschäftsführer/innen.

 

Zu den Aufgaben gehören

  • Profilentwicklung des Verbandes
  • Neuausrichtung der Öffentlichkeitsarbeit
  • Organisation der Lobby-Arbeit
  • Ausbau und Stärkung der hauptamtlichen Mitarbeiter
  • Professionalisierung der Verbandsarbeit
  • Beratung und Begleitung von ehrenamtlichen Gruppen, die sich für Deutsche aus Russland einsetzen
  • strategische Stärkung von Landes-, Orts- und Jugendgruppen
  • Auf- und Ausbau von Kooperationen mit relevanten Partnerinstitutionen aus Verwaltung, von Freien Trägern, der Wirtschaft und Politik
  • Kontaktauf- und -ausbau mit relevanten Förderinstitutionen
  • Management der Projektfinanzen und die damit verbundene Kommunikation mit den Zuschussgebern (BAMF, BMI und weitere Förderinstitutionen, die im Rahmen des Projektes akquiriert werden)
  • Begleitung und Abwicklung der Förderanträge
  • Verankerung der Jugend in den Strukturen des Bundesverbandes

 

Wir erwarten

  • abgeschlossenes Studium der Sozial- oder Wirtschaftswissenschaften, der sozialen Arbeit oder vergleichbare Ausbildung mit entsprechender Arbeitserfahrung
  • Erfahrung mit Verbandsstrukturen
  • Fundierte Kenntnisse im Projekt- und Veranstaltungsmanagement; dies beinhaltet u.a. Management der Projektfinanzen (Anträge, Verwendungsnachweise) sowie Planung und Durchführung von Veranstaltungen
  • Kenntnisse in der Beratung von Ehrenamtlichen bzw. in der Planung von Qualifizierungsangeboten und/oder Organisationsberatung (u.a. zu vereinsrechtlichen Fragen, Förderberatung, Beratung zum Veranstaltungs- und Organisationsmanagement)
  • Organisationstalent
  • konzeptionelle Fähigkeiten und Interesse, neue eigene Ideen zu entwickeln und umzusetzen
  • engagierte, teamfähige und einfühlsame Persönlichkeit, die selbständig und verantwortungsbewusst arbeitet und sich durch Flexibilität auszeichnet
  • Bereitschaft, Termine auch abends und am Wochenende wahrzunehmen

 

Wir bieten

  • einen zukunftsorientierten Arbeitsplatz mit Einbindung in ein freundliches, hochmotiviertes und offenes Team
  • Möglichkeiten zum fachlichen Austausch auf kommunaler, Landes- und Bundesebene
  • Bezahlung in Anlehnung an den Tarifvertrag des Öffentlichen Dienstes (TvÖD)

 

Bitte schicken Sie Ihre Bewerbungsunterlagen (Lebenslauf + Zeugnisse) bis zum 20.01.2019 an die Bundesgeschäftsstelle der LmDR e. V., Raitelsbergstr. 49, 70188 Stuttgart, Kontakt@LmDR.de