Festakt zum 200-jährigen Jubiläum der Auswanderung von Deutschen in den Kaukasus

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Blick auf Katharinenfeld, Südkaukasus.

am 26. August 2017 im Kursaal von Stuttgart-Bad Cannstatt
Königsplatz 1, Stuttgart

Programm

10:00 Einlass, Gesprächsrunden, Gedanken- und Erinnerungsaustausch
13:00 Offizieller Teil

Franz Schubert, „Der Lindenbaum“ (Mark Johnston, Violine; Viaceslav Kiselev, Violoncello;
Alexander Reitenbach, Klavier)

  • Begrüßung: Adolf Fetsch, Ehrenvorsitzender der Landsmannschaft
    der Deutschen aus Russland e. V.
  • Begrüßung: Frank Krohmer, Vertreter der Kaukasusdeutschen
    Grußwort: Otto Hauser, Honorarkonsul der Republik Aserbaidschan

„Melodien des Kaukasus“, nach Werken von Vazha Azaraschvili, Arno Babadjanian und
Üzeyir Hacibeyov (Mark Johnston, Violine; Viaceslav Kiselev, Violoncello; Alexander Reitenbach, Klavier)

  • Grußwort: Herbert Hellstern, Ministerialdirigent, Innenministerium Baden-Württemberg
  • Vortrag zur Geschichte und Gegenwart der Kaukasusdeutschen: Nina Paulsen, Redakteurin „Volk auf dem Weg“

Franz Schubert, aus dem Klaviertrio c-Moll, Andante con moto
(Mark Johnston, Violine; Viaceslav Kiselev, Violoncello; Alexander Reitenbach, Klavier)

  • Festrede: Waldemar Eisenbraun, Bundesvorsitzender der Landsmannschaft
    der Deutschen aus Russland e. V.

Sergej Rachmaninow, Vocalise:
(Mark Johnston, Violine; Viaceslav Kiselev, Violoncello; Alexander Reitenbach, Klavier)

  • Totenehrung

Johannes Brahms, aus dem Klaviertrio op. 8, Finale, Allegro vivace (Mark Johnston, Violine; Viaceslav Kiselev, Violoncello; Alexander Reitenbach, Klavier

15:30 Kranzniederlegung am Denkmal der Heimatvertriebenen
16:00 Geselliges Beisammensein mit Jakob Fischer

Rahmenprogramm:
Ausstellung zur Geschichte der Kaukasusdeutschen

Änderungen vorbehalten.

Bundestagswahl 2017, Wahlprüfsteine der Landsmannschaft

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Im Vorfeld der Bundestagswahl am 24. September 2017 übermittelte die Landsmannschaft der Deutschen aus Russland den für einen Einzug in den Bundestag in Frage kommenden Parteien (CDU/ CSU, SPD, Grüne, Linke, FDP, AfD) Prüfsteine in Sachen Spätaussiedlerpolitik.

Dadurch sollten die Positionen der jeweiligen Parteien zu den für Deutsche aus Russland besonders relevanten Themen in Erfahrung gebracht werden, um diese innerhalb des Verbandes und unter unseren Landsleuten (von denen rund 3 Millionen im Bundesgebiet leben) zu kommunizieren. Die Fragen und Forderungen sollten gleichzeitig auch als Anregungen für das Wahlprogramm der Parteien betrachtet werden.


Liebe Landsleute,
liebe Freunde und Unterstützer der Deutschen aus Russland,

wie angekündigt, veröffentlichen wir rechtzeitig vor der Bundestagswahl am 24. September 2017 die schriftlichen Positionen der von uns angefragten Parteien zu thematischen Fragen der Landsmannschaft. Dieser wichtigen Thematik ist die achtseitige Beilage in der Mitte dieser Ausgabe („Volk auf dem Weg„) gewidmet.

Da wir uns strikt an die Überparteilichkeit des Verbandes halten, werden wir die Stellungnahmen einzelner Parteien nicht kommentieren. Doch bitten wir Sie eindringlich darum, sich intensiv und kritisch mit den Inhalten der übermittelten Positionen zu befassen. Wir empfehlen auch, sich mit den Wahlprogrammen der einzelnen Parteien, die beispielsweise im Internet zu finden sind, detailliert auseinander zu setzen.

Liebe Landsleute, es ist ein Irrtum, dass unsere Stimmen bei den Wahlen nichts ausrichten können. Ganz im Gegenteil!
Die Erfahrungen zeigen, dass die Wahlergebnisse zunehmend knapper ausfallen. Daher können es gerade unsere Stimmen
sein, die im Endergebnis den Ausschlag für bestimmte parteipolitischen Konstellationen geben.
Gehen Sie wählen und motivieren Sie bitte Menschen in Ihrem Umfeld zum Urnengang.

Waldemar Eisenbraun
Bundesvorsitzender


Link:  Wahlprüfsteine der LmDR (pdf, 7 MB)

 

LmDR BTW2017

Bundeskanzlerin Merkel im Gespräch mit den Deutschen aus Russland

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Am 17. Mai 2017 fand auf Einladung von Bundeskanzlerin Dr. Angela Merkel ein Gespräch mit Vertretern der Deutschen aus Russland im Bundeskanzleramt statt.

v.l.n.r. 1. Reihe: Walter Gauks, Irene Neh, Eleonora Heinze, Waldemar Eisenbraun, Heinrich Zertik MdB, Bundeskanzlerin Dr. Angela Merkel MdB, Olesja Rudi, Albina Nazarenus-Vetter, Dr. Heinrich Derksen, Beauftragter der Bundesregierung Hartmut Koschyk MdB, Dr. Helene Friesen v.l.n.r. 2. Reihe: Jakob Petker, Adolf Braun, Arthur Steinhauer, Paul Derabin, Alexandra Dornhof, Luise Rempel (Foto: Bundesregierung / Sandra Steins)


Das Einladungsschreiben beginnt mit den Sätzen: „Die Bedürfnisse und Interessen der Deutschen aus Russland liegen Frau Bundeskanzlerin Dr. Angela Merkel sehr am Herzen. Es ist ihr daher ein besonderes Anliegen, Vertreter der Deutschen aus Russland im Bundeskanzleramt zu einem Gespräch zu empfangen.“

Der Bundestagsabgeordnete und berufener Referent unseres Verbandes für die politische Integration der Volksgruppe, Heinrich Zertik, begleitete die Vorbereitungen zu dem einstündigen Treffen intensiv und brachte Vorschläge für den Teilnehmerkreis ein. Im Vorfeld wurden unter seiner Federführung die thematischen Beiträge unter den eingeladenen Repräsentanten abgestimmt.

Die Landsmannschaft der Deutschen aus Russland wurde durch den Bundesvorsitzenden Waldemar Eisenbraun und Adolf Braun, Bundesvorstandsmitglied und Leiter des Sozialausschusses, vertreten. Für die Jugendorganisation unseres Verbandes sprach ihr Bundesvorsitzender Walter Gauks. Als berufene Referentin der Landsmannschaft für Bildung und Familie nahm Albina Nazarenus-Vetter am Gespräch im Bundeskanzleramt teil. Der Unternehmerverband der Landsmannschaft wurde durch Olesja Rudi und Arthur Steinhauer repräsentiert.

In ihrer Ansprache betonte die Bundeskanzlerin, es sei ihr wichtig, die Interessen und Bedürfnisse der Deutschen aus der ehemaligen Sowjetunion von den Betroffenen selbst zu erfahren. Im Gesprächsverlauf wurde darauf geachtet, dass alle Teilnehmer ihre Anliegen vorbringen konnten.

Schwerpunktmäßig ging es um die Problematik der drohenden Altersarmut unter Aussiedlern, den Bedarf an nachholender Integration und politischer Bildung, die Förderung von Ehrenamt und Kulturarbeit, die Bedeutung des christlichen Glaubens, die Unterstützung von identitätsstiftenden Maßnahmen und die Ausweitung der gesellschaftlichen und politischen Partizipation. Thematisiert wurden auch die Nachfrage nach russischsprachigen Medien und die zivilgesellschaftlichen und wirtschaftlichen Beziehungen mit den Herkunftsländern.