Sozialministerin Müller: „Bayerns Drängen hatte Erfolg“

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Nationaler Gedenktag für die Opfer von Flucht und Vertreibung

München, 27. August 2014 / Pressemitteilung 208.14

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Sozialministerin Müller: „Bayerns Drängen hatte Erfolg“

„Bayern drängt seit langem auf ein Gedenken an die deutschen Opfer von Flucht, Vertreibung und Deportation auf nationaler Ebene. Dieses nachhaltige Drängen hat sich gelohnt: Das Bundeskabinett hat heute beschlossen, zukünftig am 20. Juni den Gedenktag für Opfer von Flucht und Vertreibung zu begehen“, freute sich Bayerns Sozialministerin Emilia Müller.

Initiative, die Unterstützung fand

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Höhepunkt der „Frankenberger Integrationswochen“ soll ein „Tag der Begegnung“ sein

Auf dem Bild: Nach der Pressekonferenz im Rathaus Frankenberg (Eder), Hessen, am 20.08.2014, Josef Schleicher, Projektleiter, Irina Hoff, Initiatorin und Rüdiger Heß Bürgermeister

Seit sie 2012 die „Frankenberger Integrationswochen“ initiierte, ist Irina Hoff im hessischen Frankenberg keine unbekannte Person. Sie genießt volles Vertrauen und Unterstützung von vielen Russlanddeutschen, sowie auch des Bürgermeisters Rüdiger Hess. Seine Neuwahl hat der engagierte Politiker auch den Stimmen der Neubürger zu verdanken. Eine Präsentation der landsmannschaftlichen Wanderausstellung „Volk auf dem Weg“ in der Kreissparkasse, Projektunterricht zum Thema „Migration und Integration“ in städtischen Schulen und ein Begegnungstag haben nachhaltig dem guten Ruf der Russlanddeutschen beigetragen. Die örtlichen Medien berichteten über alle Veranstaltungen und etliche erfolgreiche Integrationsschicksale, darunter auch über Irina Hoff.

BdV-Kulturpreis 2014 – Ehrengabe für „Birkenhain“

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web-4Tanzensemble „Birkenhain“ hält russlanddeutsches Brauchtum lebendig

Im Rahmen des Zentralen Tages der Heimat des BdV-Landesverbandes Bayern in Passau am 20. Juli 2014 unter dem Motto „Deutschland geht nicht ohne uns“ fand auch die Verleihung des diesjährigen Kulturpreises statt. Vor Hunderten Gästen aus ganz Bayern im historischen Saal des Alten Rathauses von Passau lobte die Festrednerin Emilia Müller, Bayerische Staatsministerin für Arbeit und Soziales, Familie und Integration, die Leistungen und das beachtliche ehrenamtliche Engagement der Vertriebenen und Aussiedler. Sie betonte insbesondere die Bedeutung des Ehrenamtes, das der Freistaat nicht nur ideell fördere. Mit dem von ihrem Ministerium gesponserten BdV-Kulturpreis werden künstlerische, literarische und wissenschaftliche Beiträge oder solche aus dem Bereich der Brauchtumspflege ausgezeichnet. Auch diesmal wurden Landsleute gewürdigt, die mit ihrem Engagement ihre Heimat leben und dadurch zur kulturellen Vielfalt, dem Zusammenhalt und der Vitalität des Gemeinwesens in unserem Lande beitragen. Der Hauptpreis ging an den 1925 im siebenbürgischen Rosenau geborenen Schriftsteller und Publizisten Hans Bergel. Mit der ersten Ehrengabe wurde die Riesengebirgs-Trachtengruppe München ausgezeichnet, die zweite Ehrengabe würdigte das Engagement des russlanddeutschen Tanzensembles „Birkenhain“ aus dem oberfränkischen Schlüsselfeld-Aschbach. BdV-Vizepräsident und -Landesvorsitzende Christian Knauer überreichte die Auszeichnungen.