Heimatkunde – Süddeutsche Zeitung

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SZ vom 10 09 2014 S 3
In Russland waren sie Deutsche. In Deutschland Russen. Und überall
machten sie Probleme. So hieß es, als Millionen Aussiedler in die Bundesrepublik kamen. Heute sind sie gerne gesehene Nachbarn. Eine Erfolgsgeschichte

von Bernd Dörries
Berlin – Heinrich Zertik sagt, man dürfe nicht enttäuscht sein, dass in seinem Zimmer kein Bild von Helmut Kohl hängt. Dabei blickt er sehr mitfühlend. Als sei er es gewohnt, Erwartungen zu enttäuschen, die viele in Deutschland haben, von Leuten wie ihm. Von Russlanddeutschen.
In den Neunzigerjahren galten sie als neue Bedrohung. Als Fremde, die sich von Wodka ernähren und dann über wehrlose Bundesbürger herfallen, oder übereinan- der, wenn keine Deutschen greifbar waren.
„Aussiedler haben sich zu einem bundes- weiten Problem entwickelt, der Strom reißt nicht ab“, schrieb zum Beispiel die Welt am Sonntag 2003 und traf damit die weitverbreitete Alarmstimmung vieler…

„Verlorene Erinnerungen – Russlanddeutsche im Ersten Weltkrieg“

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Pressemeldung

Museum für russlandlanddeutsche Kulturgeschichte präsentiert vom 15.09.14 bis zum 25.10.14 eine Sonderausstellung zum Ersten Weltkrieg

Verlorene Errinnerungen

Flyer Ausstellung „Verlorene Erinnerungen“ (pdf)

Im Gedenken an den Ersten Weltkrieg präsentiert das Museum für russlanddeutsche Kulturgeschichte künstlerische Arbeiten von Anastasia Buller, Kunststudentin an der Universität Paderborn.

Die schon schlimmen Ereignisse für das deutsche Leben in Russland wurden durch die weitere Folgen des Ersten Weltkrieges, wie Oktoberrevolution, Stalinistische Säuberungen und den Zweiten Weltkrieg bei den Betroffenen verdrängt und fast vergessen. Heute erinnern sich die Russlanddeutschen noch kaum an die Ereignisse des Ersten Weltkrieges. Das nahmen Anastasia Buller zum Anlass zum Thema „verlorene Erinnerungen“ zu malen, um so auf 30 Briefumschlägen an dieses Thema zu erinnern.

Dankeschön an Pauline Wiedemann

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Für die Vorsitzende der Landsmannschaft der Deutschen aus Russland, Ortsgruppe Wittenberg, Pauline Wiedemann, ist es selbstverständlich, einen guten Kontakt zur Polizei zu pflegen und gern zu helfen, wenn es nötig ist.

Um Frau Wiedemann persönlich für ihre unkomplizierte Unterstützung der polizeilichen Präventionsarbeit in Form von Übersetzungen zu danken, ließ es sich der Leiter des Dezernates 44 des Landeskriminalamtes, Kriminalrat Bunk, nicht nehmen, ihr gemeinsam mit Kriminalkommissarin Weise am 03.07.2014 einen Besuch abzustatten und einen Blumenstrauß sowie kleine Präsente zu überreichen.

Wiederholt bot sie sofort ihre Hilfe an, als das Landeskriminalamt zu dem Phänomen der russischen Schockanrufe einen Flyer entworfen hatte und übersetzte den deutschen Text in die russische Sprache.

Hartmut Koschyk: Tag der offenen Tür ein voller Erfolg

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Kristina Steinle, Eleonora Heinze, Helena Kolb, Hartmut Koschyk, Waldemar Eisenbraun, Johann Thiessen

Pünktlich zum Besuch des Bundesinnenministers Thomas de Maizière beim Tag der offenen Tür in seinem Innenministerium ließ der Dauerregen des Vormittags nach. Bundesminister De Maizière wurde von seinen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern im BMI mit viel Herzlichkeit empfangen.

Mit großer Freude hat der Bundesbeauftragte für Aussiedlerfragen und nationale Minderheiten, Hartmut Koschyk MdB, gemeinsam mit seinem Bundestagskollegen Heinrich Zertik MdB und den Partnern am Stand, dem Minderheitensekretariat und der Landsmannschaft der Deutschen aus Russland den Bundesinnenminister begrüßt.

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