Projekt Migrationsberatung

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Die Migrationsberatung für Erwachsene (MBE)
der Landsmannschaft der Deutschen aus Russland e.V.

Ziel der Migrationsberatung ist es, durch ein einheitliches migrationspezifisches Beratungsangebot für alle erwachsenen Neuzuwanderer deren Integrationsprozess gezielt zu initiieren, zu steuern und zu begleiten.

Zielgruppen:
– Neu zugewanderte Migrantinnen und Migranten mit Bleiberecht.
– Spätaussiedlerinnen und Spätaussiedler, deren Ehegatten und Abkömmlinge.
– Freizügigkeitsberechtigte Unionsbürgerinnen und- Bürger.
– Die Migrationsberatung steht darüber hinaus im Rahmen der nachholenden Integration auch bereits länger in Deutschland lebenden Zuwanderern offen, die einen dem Neuzuwanderervergleichbaren Integrationsbedarf aufweisen.
– Deutsche Staatsangehörige, die nicht über ausreichende Kenntnisse der deutschen Sprache verfügen und in besonderer Weise integrationsbedürftig sind. 
Grundsätzlich  beraten wir Erwachsene über 27 Jahre. 
Das Beratungsangebot steht  auch für Zuwanderer unter 27 Jahren offen, wenn diese typische Probleme erwachsener Zuwanderer haben.

Angebote:

Eine individuelle und bedarfsorientierte Einzelfallbegleitung.
Unsere Mitarbeiter  beraten Sie in Fragen:
– Informationsangebot der Integrations- und Deutschkurse
– Kinderbetreuungsangebot während der Integrationskursen 
– Anerkennung von Zeugnissen und Diplomen
– Berufsorientierung und Ausbildung 
– Wohnungssuche 
– Staatsangehörigkeit
– Probleme im Alltag und in schwierigen Lebenssituationen.

 Die Landsmannschaft der Deutschen aus Russland e.V. hat Beratungsstellen in folgenden Bundesländern:

  • Baden-Württemberg
  • Bayern
  • Rheinland-Pfalz
  • Niedersachsen
  • Sachsen

Wanderausstellung der Landsmannschaft

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Wanderausstellung der Landsmannschaft der Deutschen aus Russland
„Deutsche aus Russland. Geschichte und Gegenwart.“

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Die Wanderausstellung „Deutsche aus Russland. Geschichte und Gegenwart.“ wird seit 1995 vom Bundesministerium des Innern (Berlin) und vom Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (BAMF), Nürnberg, gefördert und von der Landsmannschaft der Deutschen aus Russland e. V. bundesweit präsentiert (zur Zeit in sieben identischen Fassungen). Schwerpunkt des Projektes ist die Aufklärungsarbeit über Aussiedler unter den Jugendlichen und die Präsentation der Ausstellung in den Schulen, die dem Abbau der immer noch bestehenden Informationsdefizite und Vorurteile über Deutsche aus Russland dient. Die Ausstellung trägt zur Verbesserung der Akzeptanz der Spätaussiedler in der deutschen Gesellschaft bei und hilft, Vorurteile gegenüber den Aussiedlern aus der ehemaligen Sowjetunion zu entkräften und abzubauen. Die Veranstaltungen im Rahmen der Ausstellung bewegen die Menschen dazu, aufeinander zuzugehen, miteinander zu reden und einander besser zu verstehen.

Viele Jahrzehnte von zentraler Bedeutung für die Landsmannschaft

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Mit einer Feierstunde am 3. März 2012 im prunkvollen Musiksaal des Hessischen Landtages in Wiesbaden feierte der Landesverband Hessen der Landsmannschaft der Deutschen aus Russland den 60. Jahrestag seines Bestehens. Unter den Ehrengästen befanden sich die Landesbeauftragte der Hessischen Landesregierung für Heimatvertriebene und Spätaussiedler, Margarete Ziegler-Raschdorf, ihr Amtsvorgänger Rudolf Friedrich, die Vorsitzende der UdV Hessen, Gudrun Osterburg, sowie weitere Vertreter aus Politik, Verbänden und der Öffentlichkeit. Die Festrede hielt der Bundesvorsitzende der Landsmannschaft, Adolf Fetsch. Die Schirmherrschaft über die Jubiläumsfeier hatte der Präsident des Hessischen Landtages, Norbert Kartmann, übernommen.

Der Musiksaal mit seinen aufwändig gestalteten Wand- und Deckenmalereien und Verzierungen sorgte für das passende Ambiente der Jubiläumsfeier. Die würdige Atmosphäre wurde durch klassische Musik mit Stücken von Franz Schubert, Pjotr Tschaikowski und Sergej Prokofjew, gespielt von Julia Reingardt (Klavier) und Elina Granowskaja (Geige), umrahmt.

Margarete Ziegler-Raschdorf: Andere Bundesländer können von Hessen lernen

Nach der Eröffnung durch den Vorsitzenden des Landesverbandes Hessen, Johann Thießen, ging Norbert Kartmann in seinem Grußwort auf die Geschichte der Russlanddeutschen ein und betonte die große Bedeutung der Aufklärungs- und Kulturarbeit der Landsmannschaft in Hessen.

Margarete Ziegler-Raschdorf überbrachte die Gratulationen der Landesregierung und wandte sich in ihrer Ansprache ebenfalls der Geschichte der Russlanddeutschen zu, in der man immer wieder Neues entdecken könne. Sie lobte die Erfolge der landsmannschaftlichen Arbeit in Hessen, vor allem im Rahmen des Projektes „Auf- und Ausbau eines Netzes der Multiplikatoren zum Zweck der Verstärkung der Integrationsarbeit mit russlanddeutschen Spätaussiedlern“ (Leiterinnen Rosa Emich und Svetlana Paschenko), das seit 1999 von der Hessischen Landesregierung gefördert wird. Manche Dinge liefen in Hessen so erfolgreich, dass andere Bundesländer sie übernehmen könnten, betonte die Beauftragte.