Ohne Gedenken keine Zukunft – 75 Jahre Deportation der Russlanddeutschen

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tagung_75jahre_deportationDie wis­sen­schaft­li­che Tagung “Ohne Geden­ken kei­ne Zukunft – 75 Jah­re Depor­ta­ti­on der Russ­land­deut­schen” fin­det am 24. Novem­ber 2016 von 9–17 Uhr in der Ver­tre­tung des Lan­des Sach­sen-Anhalt beim Bund (Lui­sen­stras­se 18  , 10117 Ber­lin) statt.
Ein­tritt frei.  Um Anmel­dun­gen wird gebe­ten.


Link zum voll­stän­di­gen Pro­gramm

Pro­gramm (Kurz­fas­sung)

09.00 – 09.30 Anmel­dung und Regis­trie­rung
09.30 – 10.30 Gruß­wor­te
10.30 – 11.00 Pau­se
10.30 – 11.00 The­men­blo­ck 1:
75 Jah­re Depor­ta­ti­on der Deut­schen aus der  ehe­ma­li­gen UdSSR – His­to­ri­sche Ein­ord­nung und  poli­ti­sche Fol­gen
13.00 – 14.00 Mit­tags­pau­se
14.00 – 17.30 The­men­blo­ck 2:
Gesell­schaft­li­che und poli­ti­sche Teil­ha­be der Deut­schen  aus der ehe­ma­li­gen UdSSR in Deutsch­land und in den  Nach­fol­ge­staa­ten der UdSSR

Anmel­dung und Infor­ma­tio­nen:
Jan Roes­sel
Refe­rent EU & Euro­pa
Tel.: 030 88412 251
E-Mail: jan.roessel@deutsche-gesellschaft-ev.de

Lin zu Infor­ma­tio­nen auf der Inter­net­sei­te der Deut­schen Gesell­schaft e.V.

För­de­rer & Part­ner:
Die Beauf­trag­te des Bun­des für Kul­tur und Medi­en
Lands­mann­schaft der Deut­schen aus Russ­land e. V.
Jugend der Lands­mann­schaft der Deut­schen aus Russ­land


Die Tagung befasst sich mit zwei Schwer­punk­ten: Zunächst wer­den eine his­to­ri­sche Ein­ord­nung sowie eine Ana­ly­se der poli­ti­schen und sozia­len Fol­gen des Ereig­nis­ses der Depor­ta­ti­on vor­ge­nom­men. Im Anschluss beleuch­ten wir inter­na­tio­na­le Aspek­te und aktu­el­le Fra­gen der poli­ti­schen und gesell­schaft­li­chen Teil­ha­be in Deutsch­land. Zu ers­te­ren gehö­ren die Arbeit der Regie­rungs­kom­mis­sio­nen sowie die Rech­te der Volks­grup­pe bzw. der Min­der­heit in den Nach­fol­ge­staa­ten der UdSSR. Der zwei­te Teil beschäf­tigt sich mit dem Ver­eins- und Fami­li­en­le­ben der Deut­schen aus der ehe­ma­li­gen UdSSR und der Teil­nah­me an den Wahlen sowie gene­rell am öffent­li­chen Leben. Par­ti­zi­pa­ti­ve Aspek­te sowie Zukunfts­vi­sio­nen ste­hen hier im Fokus der Betrach­tung.

Die wis­sen­schaft­li­che Tagung ist eine Ver­an­stal­tung der Deut­schen Gesell­schaft e. V. in Koope­ra­ti­on mit der Lands­mann­schaft der Deut­schen aus Russ­land und der Jugend­or­ga­ni­sa­ti­on der Lands­mann­schaft der Deut­schen aus Russ­land. Sie wird geför­dert von der Beauf­trag­ten der Bun­des­re­gie­rung für Kul­tur und Medi­en, wofür wir uns bedan­ken.

Kulturprogramm 2016 – „Museum am Sonntag“

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Link zum Ver­an­stal­tungs­ka­len­der

Kulturprogramm 2016 – „Museum am Sonntag“

Viktor Krieger

Herzliche Einladung zum Vortrag

Was bedeutet Deportation in der Geschichte der Russlanddeutschen? “

Es sind nun 75. her, dass in der Zeit von 1941 bis 1945 über 1,2 Mio Deut­sche in der Sowjet­uni­on aus dem euro­päi­schen Teil in den Osten, hin­ter das Ural-Gebir­ge depor­tiert wor­den sind. Zu die­sem The­ma wur­de in der Sowjet­zeit wenig recher­chiert und berich­tet. Das Muse­um für russ­land­deut­sche Kul­tur­ge­schich­te sieht sich ver­pflich­tet dar­an mit einem Vor­trag von Dr. Vik­tor Krie­ger zu geden­ken, der als ers­ter schon 1989 in der UdSSR dar­über einen ers­ten Arti­kel ver­öf­fent­lich­te.

Zentrale Gedenkfeier in Friedland, 3. September 2016

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Einladung

Zentrale Gedenkfeier
der Landsmannschaft der Deutschen aus Russland e.V.
„Zukunft braucht Vergangenheit: 75 Jahre Deportation der Deutschen in der Sowjetunion“

im Grenzdurchgangslager Friedland
am 03.09.2016 um 14:00 Uhr

FriedlandbildLie­be Lands­leu­te,
lie­be Freun­de und Unter­stüt­zer der Deut­schen aus Russ­land,

die Lands­mann­schaft der Deut­schen aus Russ­land lädt Sie herz­li­ch ein zu ihrer zen­tra­len bun­des­wei­ten Gedenk­fei­er am 3. Sep­tem­ber 2016 um 14:00 Uhr auf dem Gelän­de des Grenz­durch­gangs­la­gers Fried­land (Heim­keh­rer­stra­ße 18, 37133 Fried­land).
Der Schwer­punkt unse­rer dies­jäh­ri­gen Ver­an­stal­tung ist das The­ma „Zukunft braucht Vergangenheit.75 Jah­re Depor­ta­ti­on der Deut­schen in der Sowjet­uni­on“
Mit die­ser Fei­er möch­ten wir an die Opfer der Ver­trei­bung der Deut­schen geden­ken und laden Sie, Ihre Ver­wand­te, Freun­de und Bekann­te ein zur zahl­rei­chen Teil­nah­me!


Das Pro­gramm der Gedenk­ver­an­stal­tung:

  • ab 13:00 Uhr – kur­ze Füh­rung durch das Muse­um Fried­land
  • die Schirm­herr­schaft über­nimmt der Minis­ter­prä­si­dent des Lan­des Nie­der­sach­sen, Ste­phan Weil
  • die Haupt­re­de hält Land­tags­prä­si­dent des Lan­des Nie­der­sach­sen Bernd Buse­mann
  • Bun­des­vor­sit­zen­der Wal­de­mar Eisen­braun hält eine Anspra­che
  • Toten­eh­rung erfolgt durch Visi­ta­tor Msgr. Dr. Alex­an­der Hoff­mann
  • Andach­ten und Kranz­nie­der­le­gun­gen vor der Fried­land­glo­cke und dem Mahn­mal
  • Kul­tur­pro­gramm und Gesprä­che bei Kaf­fee und Kuchen 
    Musi­ka­li­sche Umrah­mung durch russ­land­deut­sche Chö­re, Kul­tur­grup­pen und Solis­ten aus ganz Nie­der­sach­sen

Wir freu­en uns auf Ihr Kom­men!
Bei Fra­gen mel­den Sie sich bit­te unter: Tel. 0511–1694094

Kaukasus-Deutsche: Fotomaterial und Dokumente gesucht!

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Kaukasus-Deutsche

Die Lands­mann­schaft der Deut­schen aus Russ­land berei­tet sich gegen­wär­tig auf die Fei­er­lich­kei­ten anläss­li­ch des 200-jäh­ri­gen Jubi­lä­ums der Aus­wan­de­rung der Deut­schen in den Kau­ka­sus vor, die 2017 anste­hen.

Wir erar­bei­ten eine Wan­der­aus­stel­lung, die sich mit der Geschich­te und Kul­tur der Kau­ka­sus­deut­schen befasst. Außer­dem sol­len sie im Mit­tel­punkt von Pro­jek­ten und Maß­nah­men ste­hen — Vor­trä­ge, Fil­me, Podi­ums­dis­kus­sio­nen.

In der Stutt­gar­ter Hei­lands­kir­che, die von Her­zo­gin Wera (geb. 1854 in Russ­land; ab ihrem 9. Lebens­jahr in Würt­tem­berg) gegrün­det wur­de, soll ein Got­tes­dienst gehal­ten wer­den, der an die vie­len Kau­ka­sus­deut­sche erin­nern wird, deren Grä­ber in der Fer­ne zurück­ge­las­sen wer­den muss­ten.

Wir möch­ten mit unse­ren Maß­nah­men ins­be­son­de­re die jün­ge­re Gene­ra­ti­on anspre­chen. Des­we­gen wird es wich­tig sein, nach neu­en For­men der Geschichts­dar­stel­lung zu suchen.

Es soll ein Bild­band mit der Chro­no­lo­gie der Kul­tur­ge­schich­te der Kau­ka­sus­deut­schen her­ge­stellt wer­den. Wir bit­ten aus die­sem Grund, die Kau­ka­sus­deut­schen und ihre Nach­kom­men, uns Bil­der und Doku­men­te zur Ver­fü­gung zu stel­len.


Die Lands­mann­schaft sucht Foto­ma­te­ri­al und Doku­men­te zu fol­gen­den The­men:
• Her­kunfts­or­te der Kau­ka­sus­deut­schen und Beleuch­tung der Hin­ter­grün­de
für die Aus­wan­de­rung aus den deut­schen Pro­vin­zen nach Russ­land.
• Aus­wan­de­rung nach Russ­land und Beschrei­bung der Lage in den Ankunfts­or­ten im Kau­ka­sus.
• His­to­ri­sche, öko­no­mi­sche und kul­tu­rel­le Ent­wick­lung der Kolo­ni­en der Kau­ka­sus­deut­schen im Zaren­reich.
Beson­de­res The­ma: Kau­ka­sus­deut­sche Win­zer.
• Kau­ka­sus­deut­sche und ihr Glau­be.
• Zusam­men­le­ben mit den nicht­deut­schen Nach­barn, For­men von Par­ti­zi­pa­ti­on und All­tag.
• Bil­dung und Kul­tur als bedeu­ten­de Fak­to­ren der Iden­ti­täts­stif­tung.
• Deportation,Verlust der Hei­mat, „Arbeits­ar­mee“, Leben in der Ver­ban­nung.
• Ver­ban­nungs­or­te. Kau­ka­sus­deut­sche in Sibi­ri­en, Kasach­stan und Mit­tel­asi­en.
• Aus­rei­se nach Deutsch­land.
• Kau­ka­sus­deut­sche heu­te: vor­bild­li­che Leis­tungs­trä­ger mit Brü­cken­funk­ti­on in den Kau­ka­sus.


Schi­cken Sie uns bit­te das Mate­ri­al per Email an Redaktion@LmDR.de
oder per Post an:
Lands­mann­schaft der Deut­schen aus Russ­land
Redak­ti­on (Kau­ka­sus)
Rai­tels­berg­str. 49
70188 Stutt­gart

Ihre Zusen­dun­gen erhal­ten Sie nach der Digi­ta­li­sie­rung umge­hend zurück.

Vie­len Dank!

Ihre Lands­mann­schaft

Pressemitteilung des Landesverbandes Bayern der Landsmannschaft der Deutschen aus Russland e.V. 

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Russlanddeutsche Autoren präsentierten ihre Werke im Schweinfurter Rathaus

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Mit etwa drei Mil­lio­nen sind die Deut­schen aus der ehe­ma­li­gen Sowjet­uni­on der­zeit eine der größ­ten Ein­wan­de­rungs­grup­pe in Deutsch­land. Die über­wie­gen­de Mehr­heit der Russ­land­deut­schen (ca. zwei Mil­lio­nen) ist in den 1990er bis in die 2000er Jah­ren in das Land ihrer Vor­fah­ren gekom­men und viel krea­ti­ves Poten­zi­al mit­ge­bracht. Für zahl­rei­che russ­land­deut­sche Auto­ren wur­de Schwein­furt am ver­gan­ge­nen Wochen­en­de zum Magnet: Im Schwein­fur­ter Rat­haus prä­sen­tier­ten 13 von ihnen bei einer Lesung ihre aktu­el­len Wer­ke. Die Lesung fand im Rah­men der Kul­tur­ta­gung unter dem Mot­to „Feder – Kuli – Tas­ta­tur“ statt, ver­an­stal­tet vom Lan­des­ver­band Bay­ern (Vor­sit­zen­der Ewald Oster) der Lands­mann­schaft der Deut­schen aus Russ­land e.V. und geför­dert aus Mit­teln des Baye­ri­schen Staats­mi­nis­te­ri­ums für Arbeit und Sozia­les, Fami­lie und Inte­gra­ti­on.                   

Fachtagung für Autoren und Journalisten

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Fachtagung01

Artur Böpp­le, Robert Bur­au, Ewald Oster (Vors. LG Bay­ern), Maria Schef­ner, Wal­de­mar Weber

Fach­ta­gung des Lan­des­ver­ban­des Bay­ern –
Russ­land­deut­sche Auto­ren prä­sen­tier­ten ihre Wer­ke im Schwein­fur­ter Rat­haus

Link zum Foto­al­bum


Mit etwa drei Mil­lio­nen sind die Deut­schen aus der ehe­ma­li­gen Sowjet­uni­on der­zeit eine der größ­ten Ein­wan­de­rungs­grup­pe in Deutsch­land. Die über­wie­gen­de Mehr­heit der Russ­land­deut­schen (ca. zwei Mil­lio­nen) ist in den 1990er bis in die 2000er Jah­ren in das Land ihrer Vor­fah­ren gekom­men und viel krea­ti­ves Poten­zi­al mit­ge­bracht. Für zahl­rei­che russ­land­deut­sche Auto­ren wur­de Schwein­furt am ver­gan­ge­nen Wochen­en­de zum Magnet: Im Schwein­fur­ter Rat­haus prä­sen­tier­ten

19. TAGE DER RUSSLANDDEUTSCHEN KULTUR IN BERLIN

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Flyer-19-Tage_RD-Kultur-2015_Seite_1

Laden Sie Fly­er als PDF-Datei her­un­ter.

Unter dem Mot­to „250 Jah­re russ­land­deut­scher Geschich­te“ fin­den in Ber­lin
vom 9. Okto­ber bis 27. Novem­ber 2015 die 19. Tage der russ­land­deut­schen
Kul­tur statt.
Ver­an­stal­ter ist die Lan­des­grup­pe Ber­lin-Bran­den­burg der Lands­mann­schaft der
Deut­schen aus Russ­land unter Betei­li­gung von Grup­pen, Solis­ten und Refe­ren­ten
aus ganz Deutsch­land. Die tra­di­tio­nel­len Kul­tur­ta­ge der Russ­land­deut­schen wer­den
vom Ber­li­ner Senat und dem Bezirks­amt Ber­lin-Rei­ni­cken­dorf unter­stützt.

Ver­an­stal­tungs­or­te und –ter­mi­ne:

Zum Tag der Trauer und des Andenkens an russlanddeutsche Deportationsopfer

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deportDie­sen Tag begin­gen wir, Stu­den­ten und Leh­rer an der päd­ago­gi­schen Hoch­schu­le Omsk, bereits Anfang der 70er Jah­re. Es war ein ziem­li­ch enger, ver­trau­ter Kreis von Gleich­ge­sinn­ten. Und die­se Geden­ken wur­de selbst­ver­ständ­li­ch inof­fi­zi­ell durch-geführt.

Offi­ziel gedach­ten wir der Opfer der Zwangs­aus­sied­lung der Russ­land­deut­schen aus ihren ange­stamm­ten Wohn­ge­bie­ten in der Redak­ti­on der Zei­tung “Freund­schaft” im Jahr 1988, nach dem mir im sel­ben Jahr das Amt des Chef­re­dak­teurs anver­traut wur­de. Die Trau­er­ver­an­stal­tung fand in mei­nem Arbeits­zim­mer, das um die 100 Per­so­nen (dicht anein­an­der gedrängt) fas­sen konn­te). Und es war auch wirk­li­ch voll.

Das Ein­lei­tungs­wort