Farbenfrohe Welten – Russlanddeutsche Künstler stellen aus“

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Far­ben­frohe Wel­ten – Russ­land­deut­sche Künst­ler stel­len aus“

 ab dem 18. März 2013

im Haus der Deut­schen aus Russ­land

Rai­tels­berg­straße 49, 70188 Stutt­gart.

 Wir zei­gen Werke der russ­land­deut­schen Maler Willi Bun­kow­ski (Mün­chen) und And­rej Knob­lok (Mos­kau).

Willi Bun­kow­ski wurde 1949 in Syktyw­kar, Russ­land, gebo­ren, besuchte von

Willi Bunkowski

Willi Bun­kow­ski

1970 bis 1972 die Kunst­fach­schule in Syktyw­kar, Russ­land, und setzte sein Stu­dium als Gra­fik-Desi­gner nach der Aus­wan­de­rung nach Deutsch­land von 1974 bis 1980 an der Staat­li­chen Aka­de­mie der bil­den­den Künste Stutt­gart fort.

Er betei­ligt sich seit 1979 regel­mä­ßig an natio­na­len und inter­na­tio­na­len Aus­stel­lun­gen (bei­spiels­weise im Museum of Modern Art, New York, und mehr­fach im Haus der Kunst, Mün­chen). Seit 1983 lei­tet Willi Bun­kow­ski die pri­vate Schwantha­ler Kunst­schule in Mün­chen. Eben­falls seit 1983 ist er Mit­glied des Berufs­ver­ban­des Bil­den­der Künst­ler.

And­rej Knob­lok wurde 1938 in Mos­kau gebo­ren. 1963 schloss er sein Stu­dium

Andrej Knoblok

And­rej Knob­lok

der Thea­ter­de­ko­ra­tion und Male­rei an der Mos­kauer Staat­li­chen Suri­kow-Kunst­hoch­schule ab und arbei­tete anschlie­ßend vor­wie­gend als Kunst­ma­ler sowie Büh­nen- und Kos­tüm­bild­ner an Thea­tern sowie Opern- und Bal­lett­häu­sern in Mos­kau und Kasan.

1989 wurde er mit dem Ehren­ti­tel „Ver­dien­ter Kunst­schaf­fen­der Russ­lands“ aus­ge­zeich­net. Seit den 1960er Jah­ren betei­ligt sich And­rej Knob­lok regel­mä­ßig an regio­na­len und inter­na­tio­na­len Aus­stel­lun­gen (mehr­fach im Schau­spiel­haus Mos­kau und im Deut­sch-Rus­si­schen Haus Mos­kau). Er ist unter ande­rem Mit­glied der Künst­le­ri­schen Ver­ei­ni­gung russ­land­deut­scher Maler „In den Far­ben des Lichts“.

 

Die Aus­stel­lung setzt die gemein­same Kul­tur­ar­beit der Lands­mann­schaft der Deut­schen aus Russ­land e.V. und des Inter­na­tio­na­len Ver­ban­des der Deut­schen Kul­tur (Mos­kau) im Rah­men ihres Part­ner­pro­jek­tes fort, die zuletzt durch Work­shops in Bad Her­re­n­alb (Juni 2011) und Mün­chen (Juli 2012) auf eine neue Ebene geho­ben wurde.

Wie die Work­shops soll auch die Aus­stel­lung den Bei­trag russ­land­deut­scher Künst­ler zur Kul­tur der bei­den Län­der, Deutsch­lands und Russ­lands, über die inne­ren und äuße­ren Gren­zen hin­weg deut­lich machen und einen mög­lichst brei­ten Kreis von Kul­tur­in­ter­es­sier­ten über das Kul­tur­gut der Russ­land­deut­schen infor­mie­ren.

Willi Bunkowski, „Ginster im Mai“, 2009, Aquarell/Mischtechnik auf Bütten, 75x56

Willi Bun­kow­ski, „Gins­ter im Mai“, 2009, Aquarell/Mischtechnik auf Büt­ten, 75x56

 

 

 

 

 

 

 

 

Andrej Knoblok, “Lilien”, 2004, Aquarell/Papier, 40x50

And­rej Knob­lok, “Lilien”, 2004, Aquarell/Papier, 40x50

 

Ein Chorfest, das die Herzen bewegt

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Zum neunten Mal Freundschaftssingen in Pforzheim

 

Sie­ben Chöre folg­ten auch in die­sem Jahr der Ein­la­dung der Pforz­hei­mer und kamen zum Freund­schafts­sin­gen am 5. Mai im Bür­ger­haus Bucken­berg-Hai­dach (Baden-Würt­tem­berg). Zum neun­ten Mal in Folge prä­sen­tier­ten sich die Chöre beim gro­ßen Chor­fest zum Hören, Erle­ben und Mit­ma­chen.

Alex Windholz

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Alex Wind­holz

1960 — gebo­ren in Sibi­rien.
Seit 1970 — Leben in Kasach­stan.
1975–1978 — Stu­dium an der Fach­schule für Por­zel­lan, Kera­mik und Male­rei.
1978–1989 — Tätig­keit als Raum­ge­stal­ter.
1989 — Orga­ni­sa­tion und Lei­tung der Firma „Dekor“. Anfer­ti­gung exklu­si­ver Kera­mik­ge­gen­stände.
Das künst­le­ri­sche Pro­fil ent­wi­ckelte sich in den letz­ten 10 Jah­ren zu einer Innen­raum­ge­stal­tung mit unge­wöhn­li­chen Kera­mik­bil­dern.
1998–2002 — Frei­schaf­fen­der Desi­gner für anspruchs­volle Außen- und Innen­raum­ge­stal­tung.
2002 — Aus­reise nach Deutsch­land.

Natalia Dück

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Nata­lia Dück (geb. Morewa)

Das Haupt­ziel ihrer Tätig­keit sieht Nata­lia Dück in der Ent­fal­tung der ver­bor­ge­nen Talente ihrer Schü­ler.

1959 — gebo­ren in Mesch­du­ret­schensk, Russ­land.
1971–1975 — besuchte par­al­lel zur Mit­tel­schule die Kunst­schule in Kara­ganda, Kasach­stan.
1975–1979 — Stu­dium an der Kunst­fach­schule Tschim­kent (Kasach­stan), Diplom-Abschluss mit Aus­zeich­nung als künst­le­ri­sche Gestal­te­rin.
Ab 1979 — Arbeit als Kunst­ma­le­rin und –gestal­te­rin in der Kunst­werk­stätte Kara­ganda, Teil­nahme an meh­re­ren Grup­pen­aus­stel­lun­gen.
1990 — Aus­reise nach Deutsch­land.
1992 — Arbeit als Tex­til-Gra­fi­ke­rin im Ate­lier Schrö­der Design, Mön­chen­glad­bach.
1997–1998 — Wei­ter­bil­dung als DTP-Fach­frau.
Seit 2001 — führt Mal- und Zei­chen­kurse für Kin­der und Erwach­sene in der Evan­ge­li­schen Frie­dens­kir­che Uedes­heim, orga­ni­siert Aus­stel­lun­gen ihrer Kurs­teil­neh­mer, Aus­flüge in Museen und Mal­stun­den in freier Natur.
Seit 2003 — Mal­un­ter­richt im Jugend­zen­trum Neuss für Jugend­li­che und junge Erwach­sene.

Maria Tribus

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Maria Tri­bus

1976 — gebo­ren in Nischnekamsk/Russland. Ver­an­la­gung zum Malen seit Kin­der­jah­ren.
1990–1994 — Besuch der Jugend­kunst­schule in Kasach­stan.
1993–1996 — Kunst­stu­dium an der Päd­ago­gi­schen Fach­hoch­schule (3 Jahre) in Kasach­stan.
Wegen Aus­reise kein Abschluss.
1996 — Ein­reise nach Deutsch­land, lebt seit 1998 in Karls­ruhe. Inves­tiert momen­tan viel Zeit in die Erzie­hung der bei­den Söhne (4und 2 Jahre alt). Jedoch fin­det die Künst­le­rin immer wie­der Zeit für ihre Lei­den­schaft. Es ver­geht kein Tag, an dem sie nicht malen würde. Im Sep­tem­ber 2004 beginnt sie mit der Aus­bil­dung als Gra­fik-Desi­gne­rin in Karls­ruhe.

Alexander Kopp

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Alex­an­der Kopp

1946 — gebo­ren in Chana-Ber­lik, Kasach­stan.
1966–1971 — Stu­dium an der Hoch­schule in Zelinograd/Kasachstan ( Fach­rich­tung Archi­tek­tur).
1980–1985 — Stu­dium an der Aka­de­mie für Archi­tek­tur in Mos­kau, Dok­tor der Inge­nieur­wis­sen­schaf­ten.
1971–1997 — Lehr­tä­tig­keit (Dozent, Dekan, Lei­ter des Lehr­stuhls, Pro­fes­sor für Raumgestaltung/Design) an der Agrar­uni­ver­si­tät Zelinograd/Akmola, Lehr­stuhl für Archi­tek­tur.
1997 — Aus­reise nach Deutsch­land.
1999–2000 — Prak­ti­kum in der Fach­hoch­schule Würz­burg im Fach­be­reich Archi­tek­tur, Archi­tekt im FB Pla­nen, Bau­re­fe­rat Stadt Würz­burg.
2003 — Ich-AG „Ate­lier Kopp“, tätig als Künst­ler und Kunst­leh­rer.

Eduard Deibert

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Edu­ard Dei­bert

 

1942 — Gebo­ren in Schatzen/Odessagebiet/Ukraine
1949–1958 — Schul­be­such in der Komi ASSR/UdSSR (Ver­ban­nungs­ort)
1959–1963 — Abend­schule (mitt­lere Reife), Stadt Karaganda/Kasachstan
1958–1960 — Berufs­aus­bil­dung und Arbeit als Tisch­ler
1960–1963 — Aus­bil­dung und Arbeit als Schrei­ner
1969–1972 — Fern­stu­dium auf dem gebiet der Berg­bau­au­to­ma­tik (ohne Abschluss)
1972–1978 — Aus­rei­se­be­mü­hun­gen nach Deutsch­land
1974–1976 — Arbeits­la­ger wegen der Mit­be­tei­li­gung an der Aus­rei­se­be­we­gung nach Deutsch­land
1978 — Aus­reise nach Deutsch­land (Bochum)
1978–1980 — Fach­aus­bil­dung als Infor­ma­ti­ons­elek­tro­ni­ker

Bil­dende Künste: Auto­di­dak­tik, seit 1997 Mit­be­grün­der der russ­land­deut­schen Künst­ler­gruppe


Tage der Russlanddeutschen Kultur in Berlin

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Kul­tur bil­det und stärkt die Inte­gra­tion“

Tage der Russ­land­deut­schen Kul­tur in Ber­lin
Unter dem anspruchs­vol­len Motto „Kul­tur bil­det und stärkt die Inte­gra­tion“ fan­den vom 9. bis 23. Okto­ber zum 14. Mal die tra­di­tio­nel­len Tage der russ­land­deut­schen Kul­tur in Ber­lin statt, durch­ge­führt von der Lan­des­gruppe Ber­lin-Bran­den­burg der Lands­mann­schaft.