Zum Tag der Trauer und des Andenkens an russlanddeutsche Deportationsopfer

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deportDie­sen Tag begin­gen wir, Stu­den­ten und Leh­rer an der päd­ago­gi­schen Hoch­schu­le Omsk, bereits Anfang der 70er Jah­re. Es war ein ziem­li­ch enger, ver­trau­ter Kreis von Gleich­ge­sinn­ten. Und die­se Geden­ken wur­de selbst­ver­ständ­li­ch inof­fi­zi­ell durch-geführt.

Offi­ziel gedach­ten wir der Opfer der Zwangs­aus­sied­lung der Russ­land­deut­schen aus ihren ange­stamm­ten Wohn­ge­bie­ten in der Redak­ti­on der Zei­tung “Freund­schaft” im Jahr 1988, nach dem mir im sel­ben Jahr das Amt des Chef­re­dak­teurs anver­traut wur­de. Die Trau­er­ver­an­stal­tung fand in mei­nem Arbeits­zim­mer, das um die 100 Per­so­nen (dicht anein­an­der gedrängt) fas­sen konn­te). Und es war auch wirk­li­ch voll.

Das Ein­lei­tungs­wort

Zentrale Gedenkveranstaltung der Landsmannschaft der Deutschen aus Russland

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FriedlandbildFried­land, 12. Sep­tem­ber 2015,
14 Uhr:

Die zen­tra­le Gedenk­ver­an­stal­tung der Lands­mann­schaft der Deut­schen aus Russ­land fin­det wie schon in den letz­ten Jah­ren auf dem Gelän­de des Grenz­durch­gangs­la­gers Fried­land statt.

Die Schirm­herr­schaft hat der Minis­ter­prä­si­dent des Lan­des Nie­der­sach­sen, Ste­phan Weil (SPD), über­nom­men. Die Orga­ni­sa­ti­on liegt erneut in den Hän­den der Lan­des­grup­pe Nie­der­sach­sen mit ihrer Vor­sit­zen­den Lil­li Bisch­off. Als Schwer­punkt für die Ver­an­stal­tung wur­de das The­ma

Erin­ne­rung bewah­ren – neue Hei­mat
mit­ge­stal­ten: 250 Jah­re
russ­land­deut­scher
Geschich­te“

gewählt.

Ökumenischer Schreibwettbewerb der Jugend “Unsere Weihnachten”

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Oekumenischer Schreibwettbewerb2015Aus­schrei­bung: Öku­me­ni­scher Schreib­wett­be­werb der Jugend
Unse­re Weih­nach­ten (in Russ­land).
Erin­ne­run­gen und Gedan­ken an ein christ­li­ches Fest“


Ziel­grup­pe:
Jugend­li­che zwi­schen 15 und 25 Jah­ren aus Deutsch­land, Russ land und Kasach­stan sowie den ande­ren Repu­bli­ken der ehe­ma­li­gen UdSSR. Zu deren För­de­rung wer­den vier Prei­se gestif­tet.  Wei­te­re Teil­neh­mer, die über Weih­nach­ten in ihrer Kind­heit und Jugend eine lite­ra­ri­sche Arbeit ein­rei­chen, sind herz­li­ch will­kom­men. Die fünf bes­ten Bei­trä­ge wer­den in eine Weih­nachts­bro­schü­re und DVD auf­ge­nom­men.

Ent­fal­tung des Pro­jekts:
Rah­men­be­din­gun­gen: Unver­öf­fent­lich­ter lite­ra­ri­scher Text (Erzäh­lung, Gedicht…), max. fünf Sei­ten (30 Zei­len pro Sei­te und 60 Anschlä­ge pro Zei­le) in fünf Exem­pla­ren auf Papier oder auf CD bzw. DVD auf­ge­nom­men.

Ein­sen­de­schluss ist der 30. Sep­tem­ber 2015.
Die Bei­trä­ge zum Wett­be­werb sind zu rich­ten an:
Agnes Gos­sen
Bon­ner Str. 5
53919 Wei­ler­s­wist
E-Mail: agnes.gossen@gmx.de

Prä­mie­rung:
Prä­miert wer­den die drei bes­ten plus 

Bundestag wählt Bundesvorsitzenden Eisenbraun in den Stiftungsrat

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SFVV_LogoBun­des­tag wählt neu­en Stif­tungs­rat  für die „Stif­tung Flucht, Ver­trei­bung, Ver­söh­nung“

Zu der am 2. Juli 2015 erfolg­ten Wahl eines neu­en Stif­tungs­ra­tes für die „Stif­tung Flucht, Ver­trei­bung, Ver­söh­nung“ durch den Deut­schen Bun­des­tag erklärt BdV-Prä­si­dent Dr. Bernd Fabri­ti­us MdB:

In weni­gen Wochen läuft die aktu­el­le Amts­pe­ri­ode des aktu­el­len Stif­tungs­ra­tes der „Stif­tung Flucht, Ver­trei­bung, Ver­söh­nung“ aus. Daher ist es gut, dass der Deut­sche Bun­des­tag sowohl den Wahl­vorschlag der Frak­tio­nen von CDU/CSU und SPD für die Abge­ord­ne­ten im Stif­tungs­rat als auch den durch die Beauf­tragte für Kul­tur und Medi­en der Bun­des­re­gie­rung, Staats­mi­nis­te­rin Prof. Moni­ka Grüt­ters MdB, über­mit­tel­ten

Pforzheimer in Regensburg

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Walhalla04

Grup­pe aus Pforz­heim vor Wal­halla

Die lands­mann­schaft­li­che Orts­grup­pe Pforz­heim unter­nahm Ende Juni 2015 eine Kul­tur-und Bil­dungs­rei­se nach Regens­burg. Auf dem Pro­gramm stan­den unter ande­rem die Besich­ti­gung der Wal­halla (Ruh­mes­hal­le) und eine Füh­rung durch die his­to­ri­sche Alt­stadt, die seit 2006  zum “UNESCO-Welt­erbe” zählt.

In der Wal­halla haben vie­le bedeu­ten­de Per­sön­lich­kei­ten aus der ger­ma­ni­schen Sprach­fa­mi­lie einen Ehren­platz erhal­ten, dar­un­ter die Zarin Katha­ri­na die Gro­ße .

Der Bun­des­vor­sit­zen­de der Lands­mann­schaft, Wal­de­mar Eisen­braun, begrüß­te die Gäs­te sei­ner Hei­mat­stadt herz­li­ch und hat­te für alle Lands­leu­te ein klei­nes Andenken dabei.

Gelungene Integration: Erfolgs-Story Russlanddeutsche

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Die Familie Schaufler aus Netphen in den 80er Jahren (Bildrechte: wdr)

Die Fami­lie Schauf­ler aus Net­phen in den 80er Jah­ren (Bild­rech­te: WDR)

In Deutsch­land reden wir oft über miss­lun­ge­ne Inte­gra­ti­on, über Par­al­lel­wel­ten, die ent­stan­den sind. Es scheint oft schwie­rig zu sein, die Men­schen, die zu uns nach Deutsch­land kom­men, in unse­re Gesell­schaft auf­zu­neh­men. Heim­li­ch, still und lei­se hat aller­dings in den ver­gan­ge­nen Jah­ren eine Inte­gra­ti­on statt­ge­fun­den, die kei­ner mehr im Bli­ck hat­te – näm­li­ch die der rund 4,5 Mil­lio­nen Russ­land­deut­schen, die als Aus­sied­ler oder Spät­aus­sied­ler nach dem Krieg bis in die 90er Jah­re nach Deutsch­land gekom­men sind.

Link zum WDR-Arti­kel und Vide­obei­trag

Trotz vie­ler anfäng­li­cher Vor­ur­tei­le sei die Inte­gra­ti­on der Russ­land­deut­schen eine Erfolgs­ge­schich­te gewor­den – das sagt eine aktu­el­le Stu­die des Bun­des­am­tes für Migra­ti­on. Die Fami­lie Schauf­ler aus Net­phen ist eine sol­che Fami­lie. Ende der 80er Jah­re kamen sie nach Deutsch­land und die Schauf­lers sagen: Sie sind ange­kom­men.

Link zur BAMF-Stu­die

Auto­rin: Anke Bösen­berg
Stand: 05.03.2015

WDR — West­deut­scher Rund­funk


Rudolf Schauf­ler ist Vor­sit­zen­der der Kreis- und Orts­grup­pe Sie­gen-Witt­gen­stein der Lands­mann­schaft der Deut­schen aus Russ­land e.V

 

Hessischer Preis „Flucht, Vertreibung, Eingliederung“ 2015

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Aus Anlass des 60. Jah­res­ta­ges der Ver­kün­dung der Char­ta der deut­schen Hei­mat­ver­trie­be­nen” am 5. August 1950 stif­tet das Land Hes­sen den Hes­si­schen Preis Flucht, Ver­trei­bung, Ein­glie­de­rung.

Fast ein Drit­tel aller in Hes­sen leben­den Bür­ge­rin­nen und Bür­ger hat ent­we­der Flucht oder Ver­trei­bung selbst erlebt, ist durch das Schick­sal der nächs­ten Ange­hö­ri­gen betrof­fen oder lebt als Spät­aus­sied­le­rin oder Spät­aus­sied­ler hier. Die­se gro­ße gesell­schaft­li­che Grup­pie­rung hat das kul­tu­rel­le, wirt­schaft­li­che und sozia­le Leben in Hes­sen berei­chert und betei­ligt sich an der kul­tu­rel­len Wei­ter­ent­wick­lung in Euro­pa. Damit dies nicht aus dem Blick­feld gerät, sol­len her­vor­ra­gen­de kul­tu­rel­le, lite­ra­ri­sche oder wis­sen­schaft­li­che Leis­tun­gen in dem genann­ten the­ma­ti­schen Zusam­men­hang gewür­digt wer­den.