Kulturprogramm 2016 – „Museum am Sonntag“

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Kulturprogramm 2016 – „Museum am Sonntag“

Viktor Krieger

Herzliche Einladung zum Vortrag

„Was bedeutet Deportation in der Geschichte der Russlanddeutschen? “

Es sind nun 75. her, dass in der Zeit von 1941 bis 1945 über 1,2 Mio Deutsche in der Sowjetunion aus dem europäischen Teil in den Osten, hinter das Ural-Gebirge deportiert worden sind. Zu diesem Thema wurde in der Sowjetzeit wenig recherchiert und berichtet. Das Museum für russlanddeutsche Kulturgeschichte sieht sich verpflichtet daran mit einem Vortrag von Dr. Viktor Krieger zu gedenken, der als erster schon 1989 in der UdSSR darüber einen ersten Artikel veröffentlichte.

Zentrale Gedenkfeier in Friedland, 3. September 2016

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Einladung

Zentrale Gedenkfeier
der Landsmannschaft der Deutschen aus Russland e.V.
„Zukunft braucht Vergangenheit: 75 Jahre Deportation der Deutschen in der Sowjetunion“

im Grenzdurchgangslager Friedland
am 03.09.2016 um 14:00 Uhr

FriedlandbildLiebe Landsleute,
liebe Freunde und Unterstützer der Deutschen aus Russland,

die Landsmannschaft der Deutschen aus Russland lädt Sie herzlich ein zu ihrer zentralen bundesweiten Gedenkfeier am 3. September 2016 um 14:00 Uhr auf dem Gelände des Grenzdurchgangslagers Friedland (Heimkehrerstraße 18, 37133 Friedland).
Der Schwerpunkt unserer diesjährigen Veranstaltung ist das Thema „Zukunft braucht Vergangenheit.75 Jahre Deportation der Deutschen in der Sowjetunion“
Mit dieser Feier möchten wir an die Opfer der Vertreibung der Deutschen gedenken und laden Sie, Ihre Verwandte, Freunde und Bekannte ein zur zahlreichen Teilnahme!


Das Programm der Gedenkveranstaltung:

  • ab 13:00 Uhr – kurze Führung durch das Museum Friedland
  • die Schirmherrschaft übernimmt der Ministerpräsident des Landes Niedersachsen, Stephan Weil
  • die Hauptrede hält Landtagspräsident des Landes Niedersachsen Bernd Busemann
  • Bundesvorsitzender Waldemar Eisenbraun hält eine Ansprache
  • Totenehrung erfolgt durch Visitator Msgr. Dr. Alexander Hoffmann
  • Andachten und Kranzniederlegungen vor der Friedlandglocke und dem Mahnmal
  • Kulturprogramm und Gespräche bei Kaffee und Kuchen 
    Musikalische Umrahmung durch russlanddeutsche Chöre, Kulturgruppen und Solisten aus ganz Niedersachsen

Wir freuen uns auf Ihr Kommen!
Bei Fragen melden Sie sich bitte unter: Tel. 0511-1694094

Kaukasus-Deutsche: Fotomaterial und Dokumente gesucht!

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Kaukasus-Deutsche

Die Landsmannschaft der Deutschen aus Russland bereitet sich gegenwärtig auf die Feierlichkeiten anlässlich des 200-jährigen Jubiläums der Auswanderung der Deutschen in den Kaukasus vor, die 2017 anstehen.

Wir erarbeiten eine Wanderausstellung, die sich mit der Geschichte und Kultur der Kaukasusdeutschen befasst. Außerdem sollen sie im Mittelpunkt von Projekten und Maßnahmen stehen – Vorträge, Filme, Podiumsdiskussionen.

In der Stuttgarter Heilandskirche, die von Herzogin Wera (geb. 1854 in Russland; ab ihrem 9. Lebensjahr in Württemberg) gegründet wurde, soll ein Gottesdienst gehalten werden, der an die vielen Kaukasusdeutsche erinnern wird, deren Gräber in der Ferne zurückgelassen werden mussten.

Wir möchten mit unseren Maßnahmen insbesondere die jüngere Generation ansprechen. Deswegen wird es wichtig sein, nach neuen Formen der Geschichtsdarstellung zu suchen.

Es soll ein Bildband mit der Chronologie der Kulturgeschichte der Kaukasusdeutschen hergestellt werden. Wir bitten aus diesem Grund, die Kaukasusdeutschen und ihre Nachkommen, uns Bilder und Dokumente zur Verfügung zu stellen.


Die Landsmannschaft sucht Fotomaterial und Dokumente zu folgenden Themen:
• Herkunftsorte der Kaukasusdeutschen und Beleuchtung der Hintergründe
für die Auswanderung aus den deutschen Provinzen nach Russland.
• Auswanderung nach Russland und Beschreibung der Lage in den Ankunftsorten im Kaukasus.
• Historische, ökonomische und kulturelle Entwicklung der Kolonien der Kaukasusdeutschen im Zarenreich.
Besonderes Thema: Kaukasusdeutsche Winzer.
• Kaukasusdeutsche und ihr Glaube.
• Zusammenleben mit den nichtdeutschen Nachbarn, Formen von Partizipation und Alltag.
• Bildung und Kultur als bedeutende Faktoren der Identitätsstiftung.
• Deportation,Verlust der Heimat, „Arbeitsarmee“, Leben in der Verbannung.
• Verbannungsorte. Kaukasusdeutsche in Sibirien, Kasachstan und Mittelasien.
• Ausreise nach Deutschland.
• Kaukasusdeutsche heute: vorbildliche Leistungsträger mit Brückenfunktion in den Kaukasus.


Schicken Sie uns bitte das Material per Email an Redaktion@LmDR.de
oder per Post an:
Landsmannschaft der Deutschen aus Russland
Redaktion (Kaukasus)
Raitelsbergstr. 49
70188 Stuttgart

Ihre Zusendungen erhalten Sie nach der Digitalisierung umgehend zurück.

Vielen Dank!

Ihre Landsmannschaft