Heimat ist des Herzens Echo

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Vereinigte Landsmannschaften Lahr beim Tag der Heimat: “Die Wunden sind noch nicht verheilt” / Kreisgruppe gibt es seit 65 Jahren .
Die Gäste beim Tag der Heimat im Lahrer Aktienhof Foto: Heidi Fössel

Die Gäs­te beim Tag der Hei­mat im Lah­rer Akti­en­hof Foto: Hei­di Fös­sel

LAHR. Unter dem Leit­wort “Iden­ti­tät schüt­zen und Men­schen­rech­te ach­ten” hat die Kreis­grup­pe Lahr im Bund der Vertriebenen/Vereinigte Lands­mann­schaf­ten am Sonn­tag den Tag der Hei­mat began­gen. Mit einer Son­der­aus­stel­lung und einem Streif­zug durch die Geschich­te der alten Hei­mat hat die Lands­mann­schaft der Schle­si­er gleich­zei­tig das 65-jäh­ri­ge Bestehen der Kreis­grup­pe Lahr gefei­ert.

Mit einer musi­ka­li­schen Rund­rei­se durch die alte und neue Hei­mat hat der Sing­kreis Freund­schaft die Gäs­te im Akti­en­hof­saal auf den Tag der Hei­mat ein­ge­stimmt und der Kreis­grup­pen­vor­sit­zen­den Irma Barraud die Platt­form für die Begrü­ßung berei­tet. “Auch wenn inzwi­schen vie­le Jahr­zehn­te ver­gan­gen sind, sind die Wun­den nicht alle ver­heilt. Wir wer­den die Erin­ne­rung in unse­ren Her­zen tra­gen, denn Hei­mat ist des Her­zens Echo”, sag­te Irma Barraud.

Identität ist das unsichtbare Fluchtgepäck”

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Chris­ti­ne Boh­nert-Sei­del, 27.09.2016 02:00 Uhr
Die Singgruppe der Landsmannschaft der Deutschen aus Russland sang anlässlich des Tags der Heimat. Foto: Bohnert-Seidel

Die Sing­grup­pe der Lands­mann­schaft der Deut­schen aus Russ­land sang anläss­li­ch des Tags der Hei­mat.
Foto: Boh­nert-Sei­del

Lahr. “Das jähr­li­che Tref­fen am Tag der Hei­mat ist eine Her­zens­an­ge­le­gen­heit und dient dem Erin­nern an unver­gess­li­che Spu­ren. Hei­mat ist des Her­zens Echo”, erklär­te Irma Barraud, Kreis­vor­sit­zen­de des Bun­des der Vertriebenen/Vereinigte Lands­mann­schaf­ten. Der Gedenk­tag unter dem Mot­to “Iden­ti­tät schüt­zen – Men­schen­recht ach­ten” stand im Zei­chen des 75. Jah­res­tags der Depor­ta­ti­on der Deut­schen aus Russ­land. Zudem fei­ert die Lands­mann­schaft Schle­si­en, Kreis­grup­pe Lahr, 65-jäh­ri­ges Bestehen.

Sie geben Aussiedlern eine Stimme

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BZ_07082015Badi­sche Zei­tung, Aus­ga­be 07.08.2015

Ein Jahr im Ort­schafts­rat / Vier Russ­land­deut­sche berich­ten über ihre Erfah­run­gen in der Kom­mu­nal­po­li­tik.

LAHR. Bei den Kom­mu­nal­wah­len 2014 hat es auch sie­ben Spät­aus­sied­ler unter den Kan­di­da­ten gege­ben, die sich um Sit­ze in den Ort­schafts­rä­ten bewar­ben. Vier von ihnen haben geschafft, gewählt zu wer­den. Nach etwas mehr als einem Jahr kom­mu­nal­po­li­ti­scher Tätig­keit hat sie die BZ nach ihren bis­he­ri­gen Erfah­run­gen gefragt.


Elena Rom­me, Hugs­wei­er
“Im Ort­schafts­rat kann ich die Anre­gun­gen mei­ner Lands­leu­te ein­brin­gen. Ich füh­re tag­täg­li­ch

Einladung zum offenen Gespräch der Jugendgruppe der LMDR e.V. OG Lahr und Peter Weiss, MdB

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Sehr geehr­te Damen und Her­ren,
hier­mit laden wir  alle poli­ti­sch inter­es­sier­te  zum einem Tref­fen und offe­nem Gespräch der Jugend­grup­pe der Lands­mann­schaft der Deut­schen aus Russ­land e.V. Orts­grup­pe Lahr und Peter Weiss, MdB am 19.06.2013 um 19.00 im Sozi­al­raum des  Mar­tin-Luthers Kin­der­gar­ten (Kana­da­r­ing 25/2, 77933 Lahr) ein.
Eine Anmel­dung ist nicht erfor­der­li­ch, über Ihr kom­men  wer­den wir uns  freu­en.
Für evtl. Rück­fra­gen ste­hen wir Ihnen ger­ne zur Ver­fü­gung.

Mit freund­li­chen Grü­ßen
Alex­an­der Sam­so­nov
Jugend­lei­ter der LMDR e.V. OG Lahr

Ole­s­ja Rudi
Unter­neh­mer­ver­band der
Deut­schen aus Russ­land e.V. (UVDR e.V.) OG Lahr
Spre­che­rin

Projekt “Mit-Wirken” November 2012

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Die Jugend­grup­pe der lands­mann­schaft­li­chen Orts­grup­pe Lahr star­tet schon bald ihr tra­di­tio­nel­les Pro­jekt “Mit-Wir­ken”. Im Rah­men des Pro­jek­tes wer­den Bil­der von Jugend­li­chen unse­rer Mal- und Zei­chen­grup­pe sowie von bil­den­den Künst­lern und Kunst­schu­len aus Baden-Würt­tem­berg vom 2. bis 24. Novem­ber 2012 in Lahr aus­ge­stellt (Volks­bank, Spar­kas­se, Musik­haus Eich­ler, Café Bur­ger, AWO Senio­ren­zen­trum Lud­wig-Frank-Haus, Lamm-Apo­the­ke u.v.a.). Die Bil­der wer­den bei einem Bene­fiz­kon­zert im AWO-Senio­ren­zen­trum Lud­wig-Frank-Haus zu jeweils 50 Pro­zent zuguns­ten der Akti­on Treff für Behin­der­te und Nicht­be­hin­der­te e.V. in Lahr und der Jugend­ar­beit unse­rer Orts­grup­pe ver­stei­gert.

Für aus­führ­li­che Infor­ma­tio­nen ste­he ich Ihnen ger­ne zur Ver­fü­gung: olgaheld@gmx.de, Tel.: 07821–402530.

Olga Held, Sozi­al­re­fe­ren­tin der Orts­grup­pe Lahr

Das „Mit-Wirken“ geht weiter!

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Auch in die­sem Jahr bringt die Kin­der- und Jugend­grup­pe unse­rer Orts­grup­pe älte­ren und kran­ken Men­schen viel Freu­de und Glück.

Am 16. Juni 2012 ver­an­stal­te­ten die Jugend­li­chen unter der päd­ago­gi­schen Lei­tung der Musik­leh­re­rin­nen Vik­to­ria Mer­kel und Olga Held ihr schon Tra­di­ti­on gewor­de­nes Kon­zert im Lud­wig-Frank-Haus in Lahr und ern­te­ten für ihre Auf­trit­te viel Lob und Dank.

Dabei konn­ten sie auch viel  von­ein­an­der und von dem erfah­re­nen Musi­ker  Alexan­der Scha­dy­mov ler­nen. Mit sei­ner unver­gleich­li­chen Art zu spie­len bezau­ber­te die­ser alle Zuschau­er. Als die jun­gen Musi­ker erfuh­ren, dass er plant, eine Musik­grup­pe mit Jugend­li­chen zu orga­ni­sie­ren, woll­ten vie­le sofort vol­ler Begeis­te­rung mit­ma­chen.

Wir dan­ken allen, die sich bei der Vor­be­rei­tung und Durch­füh­rung des Kon­zer­tes enga­giert haben.

            Der Vor­stand

Erinnern für die Zukunft”

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Ausstellung zum Leidensweg der Russlanddeutschen

 

Drei Wochen lang, vom 2. bis 22. Febru­ar 2012, prä­sen­tier­te die Orts­grup­pe Lahr der Lands­mann­schaft (Baden-Würt­tem­berg) im Foy­er der Lah­rer Stadt­bü­che­rei unter dem Mot­to „Erin­nern für die Zukunft“ eine Aus­stel­lung zum The­ma „Der Lei­dens­weg eines Vol­kes“.

 

Mit einer Fei­er­stun­de in Anwe­sen­heit zahl­rei­cher Ver­tre­ter des Gemein­de­ra­tes wur­de die Aus­stel­lung, die dem 70. Jah­res­tag der Depor­ta­ti­on der Deut­schen in der Sowjet­uni­on gewid­met war, eröff­net. Die musi­ka­li­sche Umrah­mung über­nahm der Chor „Die Hei­mat­stim­me“, der deut­sche Volks­lie­der, aber auch ein rus­sisch­spra­chi­ges Lied über das Leid der Tru­darm­is­ten dar­bot.

Ober­bür­ger­meis­ter Wolf­gang G. Mül­ler begrüß­te die Initia­ti­ve der Deut­schen aus Russ­land zu die­ser Aus­stel­lung, die den 70. Jah­res­tag der Depor­ta­ti­on zum Anlass nahm, an die damit ver­bun­de­nen Ver­bre­chen zu erin­nern. Inzwi­schen sei die Geschich­te der Russ­land­deut­schen auch ein Teil der Lah­rer Geschich­te gewor­den, genauso wie die Geschich­ten ande­rer Zuwan­de­rer, die in Lahr eine neue Hei­mat gefun­den hät­ten.

Lil­li Kerbs von der Orts­grup­pe Lahr führ­te in die Aus­stel­lung ein; schon 2011 hat­te sie eine Rei­he von Vor­trä­gen zum The­ma der Ver­fol­gung der Deut­schen in der Sowjet­uni­on gehal­ten.

Anhand von Zeit­zeu­gen­be­rich­ten und Bil­dern russ­land­deut­scher Künst­ler wur­de in der Aus­stel­lung an Ver­trei­bung und Zwangs­ar­beit eben­so erin­nert wie an den star­ken Über­le­bens­wil­len der Russ­land­deut­schen, für die ihr Glau­be und ihre Mut­ter­spra­che Deut­sch die ein­zi­ge Hei­mat waren, die man ihnen nicht weg­neh­men konn­te. Zusätz­li­che Infor­ma­tio­nen bot ein Bücher­ti­sch der Stadt­bü­che­rei.

Lil­li Kerbs berich­te­te vom Schick­sal ihrer Fami­lie, das für die Geschich­te einer gan­zen Volks­grup­pe steht. Depor­ta­ti­on, Zwangs­ar­beit, Gewalt, Unter­drü­ckung und Dis­kri­mi­nie­rung – mit die­sen Begrif­fen müs­se beschrie­ben wer­den, was den Russ­land­deut­schen wäh­rend und nach dem Zwei­ten Welt­krieg in der Sowjet­uni­on zuge­fügt wur­de, so Kerbs. „Die Spra­che und die Lie­der haben unse­ren Eltern gehol­fen, ihre Iden­ti­tät zu behal­ten.“

In Russ­land selbst wer­de das The­ma nach wie vor tot­ge­schwie­gen. „Die­ser Teil der Geschich­te Russ­lands ist aus den Geschichts­bü­chern gestri­chen wor­den“, sag­te Lil­li Kerbs. Die trau­ma­ti­schen Erleb­nis­se jener Zeit reich­ten indes bis in das heu­ti­ge Leben der Men­schen. Lil­li Kerbs Vater zum Bei­spiel konn­te erst hier in Deutsch­land von dem erzäh­len, was er damals erlebt hat­te: „Wir durf­ten das ja nicht aus­spre­chen. Es kam erst raus, als er hier zur Ruhe gekom­men war.”

Lil­li Kerbs Vater Har­ry Hoff­mann, 1931 in der Ukrai­ne gebo­ren, wur­de von der Deut­schen Wehr­macht nach ihrem Ein­mar­sch in Russ­land nach Deutsch­land geholt und nach Kriegs­en­de von der rus­si­schen Armee wie­der zurück nach Sibi­ri­en ver­frach­tet. Ihr Schwie­ger­va­ter wur­de unter Sta­lin in ein Arbeits­la­ger gesteckt und mus­s­te dort elf Jah­re schuf­ten, weil er sich zu sei­nem Glau­ben bekannt hat­te. Ihre Mut­ter Erna Hoff­mann wur­de, wie alle Ver­wand­ten von die­ser Sei­te, aus der Wol­ga­re­pu­blik hin­ter den Ural depor­tiert.

Lil­li Kerbs wur­de 1951 in Kras­no­tur­insk am West­rand des Ural gebo­ren. 1990 kam sie mit ihrer Fami­lie nach Deutsch­land.

Nach „Badi­sche Zei­tung“

Bleibende Eindrücke in Berlin

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Jugend­li­che aus Lahr zu Besu­ch in der Bun­des­haupt­stadt

 

Auf Ein­la­dung des Bun­des­tags­ab­ge­ord­ne­ten Peter Weiß (CDU) aus dem Wahl­kreis Lahr/Emmendingen reis­te eine Jugend­grup­pe der Orts­grup­pe Lahr (Baden-Würt­tem­berg) der Lands­mann­schaft vom 8. bis 11. Febru­ar 2012 nach Ber­lin.

Die erleb­nis­rei­chen Tage mit vie­len span­nen­den Pro­gramm­punk­ten began­nen am Don­ners­tag­mor­gen mit einer Füh­rung durch eine ehe­ma­li­ge Zen­tra­le Unter­su­chungs­haft­an­stalt in Ber­lin. Dar­auf folg­te eine Stadt­rund­fahrt, die sich an poli­ti­schen Gesichts­punk­ten ori­en­tier­te.

Am Nach­mit­tag durf­ten wir den Bun­des­tag besich­ti­gen und schließ­li­ch eine Ple­nar­sit­zung mit­ver­fol­gen, in der aller­dings, anders als erwar­tet, nicht hef­tig dis­ku­tiert wur­de, son­dern die Argu­men­te eher nüch­tern dar­ge­legt wur­den und vie­le Abge­ord­ne­te ander­wei­tig beschäf­tigt waren, was uns ein wenig ent­täusch­te. Die anschlie­ßen­de Dis­kus­si­on mit Peter Weiß ermög­lich­te uns, Fra­gen zur Kom­ple­xi­tät des All­tags eines Poli­ti­kers zu stel­len.

High­light des Tages war für uns aller­dings die Besich­ti­gung der beein­dru­cken­den Glas­kup­pel des Bun­des­ta­ges, die man son­st nur aus dem Fern­se­hen kennt.

Zum Pro­gramm am Frei­tag gehör­ten Besich­ti­gun­gen des Bun­des­kanz­ler­am­tes und der Lan­des­ver­tre­tung Baden-Würt­tem­bergs sowie ein Infor­ma­ti­ons­ge­spräch im Minis­te­ri­um für Arbeit und Sozia­les.

Die inter­es­san­ten Ein­drü­cke wur­den meist mit abend­li­chen Spar­zier­gän­gen durch die ein­drucks­vol­le Stadt abge­schlos­sen. Am Sams­tag waren dann eini­ge Stun­den Frei­zeit für Muse­ums­be­su­che oder zum Ein­kau­fen ein­ge­plant.

Die Ber­lin­rei­se brach­te uns blei­ben­de Ein­drü­cke. Es waren zwar nur weni­ge, doch sehr bil­den­de, inter­es­san­te und fröh­li­che Tage.

Der Vor­stand, Ari­a­na Mer­kel

 

Projekt: Kinder malen für die Krebshilfe

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Lahr. Bis zum 5. Novem­ber 2011 waren die Filia­len der Spar­kas­se in der Schwarz­wald­stra­ße 95 und der Volks­bank in der Eisen­bahn­stra­ße 7 sowie die Räu­me des Musik­hau­ses Eich­ler in der Obst­stra­ße 1 zum Kunst­ate­lier gewor­den. Phan­ta­sie­vol­le Bil­der von Kin­dern und Jugend­li­chen wur­den wäh­rend der nor­ma­len Öff­nungs­zei­ten aus­ge­stellt und beim Fina­le am 5. Novem­ber im Gemein­de­haus der Mar­tin-Luther-Kir­che ab 17 Uhr im Rah­men eines Bene­fiz­kon­zerts zuguns­ten der Krebs­hil­fe in Frei­burg ver­stei­gert.

Rund 80 Bil­der, von 30 Mit­wir­ken­den gemalt, dar­un­ter auch pro­fes­sio­nel­le Maler, sind von Mit­glie­dern der Orts­grup­pe Lahr der Lands­mann­schaft der Deut­schen aus Russ­land zusam­men­ge­tra­gen wor­den. Die Idee hat sich laut Olga Held, Ehe­frau des Vor­sit­zen­den der Orts­grup­pe, aus einer Mal­grup­pe ent­wi­ckelt. Kin­der zwi­schen drei und 16 Jah­ren, die sich frei­tags regel­mä­ßig zum gemein­sa­men Malen im K2 tref­fen, waren auf eine Anzei­ge der Krebs­hil­fe auf­merk­sam gewor­den und such­ten eine Mög­lich­keit, zu Geld zu kom­men, um hier mit­zu­hel­fen. So wur­de das Pro­jekt “Mit-Wir­ken” ins Leben geru­fen.

Bei der Ver­nis­sa­ge am 21. Okto­ber in der Volks­bank­fi­lia­le konn­ten rund 50 Bil­der unter­schied­lichs­ter Qua­li­tät und Aus­sa­ge betrach­tet wer­den. Die rest­li­chen waren in der Spar­kas­sen­fi­lia­le und im Musik­haus Eich­ler zu sehen. Bei der Aus­stel­lungs­er­öff­nung über­reich­te Volks­bank-Pro­ku­rist Die­t­er Lei­din­ger einen Scheck über 500 Euro an Olga Held als “Start­ka­pi­tal” für den Spen­den­topf.

Text und Bild: Hil­de­gard Braun

 

Hilfe für krebskranke Kinder

MIT-WIRKEN — eine Initia­ti­ve der Jugend­grup­pe der Orts­grup­pe Lahr

Das Blu­men­meer wäh­rend des Chry­san­the­men­fes­tes macht Lahr (Baden-Würt­tem­berg) wun­der­schön und ein­ma­lig. Gera­de in die­ser Zeit star­te­ten die Kin­der und Jugend­li­chen der Orts­grup­pe Lahr der Lands­mann­schaft ein Pro­jekt, das ganz schnell vie­le Anhän­ger und Mit­wir­ken­de fand: eine Bil­der­aus­stel­lung mit abschlie­ßen­dem Auk­ti­ons­ver­kauf als Hil­fe für krebs­kran­ke Kin­der.

 

Eine klei­ne Anzei­ge über krebs­kran­ke Kin­der, die Hil­fe brau­chen, hat­te die Kin­der und Jugend­li­chen auf die­se Idee gebracht. Sie beschlos­sen, ihre Bil­der, die sie in der Mal­grup­pe der Lands­mann­schaft (für Kin­der zwi­schen drei und 16 Jah­ren) gemalt hat­ten, zum Auk­ti­ons­ver­kauf frei­zu­ge­ben.

Rund 30 von ihnen hat­ten zu Pin­sel, Farb­stif­ten und Feder­kiel gegrif­fen und in ihrer Frei­zeit die Bil­der gemalt. Auch ande­re Mit­wir­ken­de begeis­ter­ten sich für die gute Sache und tru­gen dazu bei, dass die Aus­stel­lung mit einer Bil­der­auk­ti­on und einem Bene­fiz­kon­zert eine beacht­li­che Reso­nanz in der Stadt fand.

Zu den Akteu­ren gehör­ten jun­ge und pro­fes­sio­nel­le Maler (Elvi­ra Unruh und ihre Schü­ler aus Vil­lin­gen-Schwen­nin­gen, Klaus Bur­th aus Etten­heim, Olga Held und Nata­lia Tara­nen­ko), Musi­ker (Schü­ler der Musik­schu­le Eich­ler unter der Lei­tung von Vik­to­ria Mer­kel, David Sam­so­nov und der deut­sch-rus­si­sche Chor aus Lahr), die Orts­grup­pen Lahr, Vil­lin­gen-Schwen­nin­gen und Frei­burg der Lands­mann­schaft, die Mar­tin-Luther-Gemein­de Lahr und vie­le ande­re. Die Lah­rer Jugend­grup­pe dreh­te sogar einen eige­nen Begleit­film zu der Akti­on, der auf der Inter­net­sei­te von JSDR-TV zu sehen ist.

Ergeb­nis des künst­le­ri­schen Schaf­fens waren knapp 100 phan­ta­sie­vol­le Bil­der jun­ger und erfah­re­ner Maler, die unter dem Mot­to “MIT-WIRKEN” gleich­zei­tig an drei Stand­or­ten prä­sen­tiert wur­den: in der Volks­bank Lahr (Eisen­bahn­stra­ße 7), in der Spar­kas­se Offenburg/Ortenau (Schwarz­wald­stra­ße 95) und im Musik­haus Eich­ler (Obst­stra­ße 1).

Allein bei der Aus­stel­lung in der Volks­bank­fi­lia­le konn­ten rund 50 Bil­der unter­schied­li­cher Qua­li­tät und Aus­sa­ge betrach­tet wer­den. Bei der Ver­nis­sa­ge über­reich­te der Pro­ku­rist der Volks­bank, Die­t­er Lei­din­ger, als „Start­ka­pi­tal“ für den Spen­den­topf einen Scheck über 500 Euro an Olga Held, die die Idee ent­wi­ckelt hat­te. Als Dan­ke­schön für ihre gro­ße Unter­stüt­zung beka­men die Volks­bank Lahr, die Spar­kas­se Orten­au, das Musik­haus Eich­ler und die Mar­tin-Luther Kir­che je ein Bild geschenkt.

Am 5. Novem­ber fand im Gemein­de­haus der Mar­tin-Luther-Kir­che ein Bene­fiz­kon­zert mit Ver­stei­ge­rung von Bil­dern statt. Vie­le Bil­der wur­den bei der Auk­ti­on ver­kauft. Der Erlös kam dem För­der­ver­ein für krebs­kran­ke Kin­der und der Jugend­ar­beit der Lands­mann­schaft je zur Hälf­te zugu­te. Die Über­ga­be der Spen­den an den För­der­ver­ein für krebs­kran­ke Kin­der fand am 19. Novem­ber 2011 in Frei­burg statt.

Weil die­se Akti­on so gut gelau­fen ist, hat die Jugend­grup­pe beschlos­sen, das Pro­jekt zur Tra­di­ti­on zu machen und auch beim nächs­ten Chry­san­the­men­fest wie­der Bil­der im Rah­men eines Bene­fiz­kon­zer­tes zu ver­stei­gern.

Der­zeit wird die Initia­ti­ve “MIT-WIRKEN” fort­ge­setzt. In der Weih­nachts­zeit hat die Jugend­grup­pe wei­te­re Bil­der­aus­stel­lun­gen in Lahr durch­ge­führt. Ein Kin­der­kon­zert im Pfle­ge­heim Lud­wig-Frank-Haus (Lahr) sowie ein gemein­sa­mes Malen von Kin­dern und alten Men­schen in den Pfle­ge­hei­men der Stadt waren zusätz­li­che Aktio­nen. Damit wol­len die Jugend­li­chen ihre Bereit­schaft zur Mit­wir­kung am Leben der Stadt und ihrer Bewoh­ner signa­li­sie­ren.

Olga Held, Lahr

 

Am 8. Okto­ber 2011 führ­te der Vor­stand der Orts­grup­pe Lahr eine Mit­glie­der­ver­samm­lung mit Neu­wah­len und anschlie­ßen­der kon­sti­tu­ie­ren­der Vor­stands­sit­zung durch.

Der Mit­glie­der­ver­samm­lung wohn­ten Leon­ti­ne Wacker, Vor­sit­zen­de der Lan­des­grup­pe Baden-Würt­tem­berg der Lands­mann­schaft, sowie die Lan­des­vor­stands­mit­glie­der Lud­mil­la Holz­war­th, Edith Klein und Niko­lai Magal bei.

Als Vor­sit­zen­der wur­de Wal­de­mar Held wie­der gewählt. Wei­te­re Vor­stands­mit­glie­der und Akti­ve sind: Lilia Kerbs (stell­ver­tre­ten­de Vor­sit­zen­de); — The­resa Föll (Kas­sen­füh­rung); — Olga Held (Sozi­al­ar­beit, Öffent­lich­keits­ar­beit); — Andre­as Köln (Auf­nah­me­hil­fe, „Exis­ten­grün­der­zen­trum“); — Nata­lia Tara­nen­ko (Jugend- und Kin­der­ar­beit); — Alex­an­der Sam­so­nov (Jugend­grup­pe); — Irma Guse (Senio­ren­ar­beit); — Fried­rich Schwen­dich (Senio­ren­ar­beit); — Vik­tor Reh­berg und Mari­na Holm (Kul­tur­ar­beit); — Lilia Kalasch­ni­kow, Albert Lin­ker und Lilia Schwen­dich (Schrift­füh­rung, Kas­sen­prü­fung).

            Der Vor­stand