Traditioneller Neujahrsempfang: Landesgruppe NRW wählt neuen Vorstand

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LMDR NRW LV

Hattingen/Düsseldorf, 21.01.2016„Wir wür­den uns gern wün­schen, dass das Jahr 2017 nicht schlech­ter wird als sein Vor­gän­ger!“, mit die­sen Wor­t­en hat der Vor­sit­zen­de der Lan­des­grup­pe NRW, Alex­an­der Kühl, den Neu­jahrs­emp­fang 2017 am 21. Janu­ar in Hat­tin­gen eröff­net.  Die letz­ten nicht erfreu­li­chen Ereig­nis­se in der Welt, in Euro­pa und zuletzt das Atten­tat in Ber­lin haben ihre Spu­ren hin­ter­las­sen und brach­ten vie­le zum Nach­den­ken. Nicht­des­to­trotz muss man zusam­men­hal­ten wie in guten sowie in den schlech­ten Tagen und unser all­täg­li­ches Leben wei­ter­füh­ren. Dar­in waren sich alle Teil­neh­mer des Neu­jahrs­emp­fangs einig. Auch Thors­ten Klu­te, Staats­se­kre­tär im Minis­te­ri­um für Arbeit, Inte­gra­ti­on und Sozia­les des Lan­des Nord­rhein- West­fa­len, der die Dele­gier­ten der Orts- und Kreis­grup­pen begrüß­te und auf die bevor­ste­hen­den Land­tags­wah­len in NRW hin­wies. Er unter­strich den geleis­te­ten Bei­trag in der Inte­gra­ti­ons­ar­beit und mach­te u.a. auf das mit dem Lan­des­bei­rat für Ver­trie­be­nen-, Flücht­lings- und Spät­aus­sied­ler­fra­gen erar­bei­te­te elek­tro­ni­sche Lehr­me­di­um über die Geschich­te der Deut­schen aus Russ­land auf­merk­sam. Neben der Lan­des­po­li­tik grüß­te auch Mar­gret Mel­sa, Stell­ver­tre­ten­de Bür­ger­meis­te­rin der Stadt Hat­tin­gen, alle Anwe­sen­den und beton­te die Wich­tig­keit der Zusam­men­ar­beit der Lands­mann­schaft mit den ande­ren Ver­ei­nen und Ver­bän­den. Anschlie­ßend berich­te­te Johann Thie­ßen, Stellv. Bun­des­vor­sit­zen­der der LMDR e.V., über „Auf­ga­ben und Zie­le der Lands­mann­schaft“ in sei­ner Anspra­che. Rück­bli­ckend in Bezug auf die durch­ge­führ­ten Ver­an­stal­tun­gen und Pro­jek­te der Lan­des­grup­pe im Jahr 2016 stell­te Alex­an­der Kühl in einer etwa 40-minü­ti­gen Prä­sen­ta­ti­on die Arbeits­er­geb­nis­se dar. Anwe­send waren auch ande­re pro­mi­nen­te Gäs­te wie Vale­ria Die­wald, Geschäfts­füh­re­rin des Lan­des­bei­rats für Ver­trie­be­nen-, Flücht­lings- und Spät­aus­sied­ler­fra­gen, die ein mit der Otto- Ben­ecke- Stif­tung geführ­tes Pro­jekt ange­kün­dig­te sowie Dirk Glä­ser, Bür­ger­meis­ter der Stadt Hat­tin­gen, der „es dann doch noch schaff­te“ bei der Lands­mann­schaft vor­bei­zu­schau­en und beson­ders das ehren­amt­li­che Enga­ge­ment der Orts­grup­pe Hat­tin­gen zu loben. Im Anschluss fand die Lan­des­de­le­gier­ten­ver­samm­lung mit Neu­wah­len unter der Füh­rung und Mode­ra­ti­on von Johann Thie­ßen statt. Die 33 Dele­gier­ten wähl­ten einen neu­en Vor­stand der Lan­des­grup­pe NRW, der nun von Diet­mar Schul­meis­ter ange­führt wird. Unter­stützt wird er dabei durch Sil­va­na Schin­del (stellv. Vor­sit­zen­de), Laris­sa Bart­hel­mös, Roman Fried­rich und Fjo­dor Fast.

Der neue Vor­stand bedankt sich bei allen Mit­glie­dern der Lands­mann­schaft für ihr Ver­trau­en und wünscht sich eine pro­duk­ti­ve und erfolg­rei­che Zusam­men­ar­beit mit den Vor­stän­den aller Kreis- und Orts­grup­pen!

Gelungene Integration: Erfolgs-Story Russlanddeutsche

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Die Familie Schaufler aus Netphen in den 80er Jahren (Bildrechte: wdr)

Die Fami­lie Schauf­ler aus Net­phen in den 80er Jah­ren (Bild­rech­te: WDR)

In Deutsch­land reden wir oft über miss­lun­ge­ne Inte­gra­ti­on, über Par­al­lel­wel­ten, die ent­stan­den sind. Es scheint oft schwie­rig zu sein, die Men­schen, die zu uns nach Deutsch­land kom­men, in unse­re Gesell­schaft auf­zu­neh­men. Heim­li­ch, still und lei­se hat aller­dings in den ver­gan­ge­nen Jah­ren eine Inte­gra­ti­on statt­ge­fun­den, die kei­ner mehr im Bli­ck hat­te – näm­li­ch die der rund 4,5 Mil­lio­nen Russ­land­deut­schen, die als Aus­sied­ler oder Spät­aus­sied­ler nach dem Krieg bis in die 90er Jah­re nach Deutsch­land gekom­men sind.

Link zum WDR-Arti­kel und Vide­obei­trag

Trotz vie­ler anfäng­li­cher Vor­ur­tei­le sei die Inte­gra­ti­on der Russ­land­deut­schen eine Erfolgs­ge­schich­te gewor­den – das sagt eine aktu­el­le Stu­die des Bun­des­am­tes für Migra­ti­on. Die Fami­lie Schauf­ler aus Net­phen ist eine sol­che Fami­lie. Ende der 80er Jah­re kamen sie nach Deutsch­land und die Schauf­lers sagen: Sie sind ange­kom­men.

Link zur BAMF-Stu­die

Auto­rin: Anke Bösen­berg
Stand: 05.03.2015

WDR — West­deut­scher Rund­funk


Rudolf Schauf­ler ist Vor­sit­zen­der der Kreis- und Orts­grup­pe Sie­gen-Witt­gen­stein der Lands­mann­schaft der Deut­schen aus Russ­land e.V

 

Neuwahlen des Vorstandes der Ortsgruppe Düsseldorf

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Landsmannschaft der Deutschen aus Russland Ortsgruppe Düsseldorf
Mit Ehren­amt
bewie­sen, dass Inte­gra­ti­on nicht nur eine staat­li­che, son­dern auch eine gesamt­ge­sell­schaft­li­che Auf­ga­be ist.

Am 25.Februar 2015 fand die Mit­glie­der­ver­samm­lung der Orts­grup­pe Düs­sel­dorf mit Neu­wah­len des Vor­stan­des statt. Die schö­nen Räum­lich­kei­ten des Ger­hart-Haupt­mann-Hau­ses und gute Stim­mung von anwe­sen­den Mit­glie­der haben einer wun­der­ba­ren Ver­samm­lungs­at­mo­sphä­re gedient.

Auf Vor­schlag der Mit­glie­der wur­de Alex­an­der Kühl zur Ver­samm­lungs­lei­ter gewählt.

Natalia Dück

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Nata­lia Dück (geb. More­wa)

Das Haupt­ziel ihrer Tätig­keit sieht Nata­lia Dück in der Ent­fal­tung der ver­bor­ge­nen Talen­te ihrer Schü­ler.

1959 — gebo­ren in Mesch­du­ret­schen­sk, Russ­land.
1971–1975 — besuch­te par­al­lel zur Mit­tel­schu­le die Kunst­schu­le in Kara­gan­da, Kasach­stan.
1975–1979 — Stu­di­um an der Kunst­fach­schu­le Tschim­kent (Kasach­stan), Diplom-Abschluss mit Aus­zeich­nung als künst­le­ri­sche Gestal­te­rin.
Ab 1979 — Arbeit als Kunst­ma­le­rin und -gestal­te­rin in der Kunst­werk­stät­te Kara­gan­da, Teil­nah­me an meh­re­ren Grup­pen­aus­stel­lun­gen.
1990 — Aus­rei­se nach Deutsch­land.
1992 — Arbeit als Tex­til-Gra­fi­ke­rin im Ate­lier Schrö­der Desi­gn, Mön­chen­glad­bach.
1997–1998 — Wei­ter­bil­dung als DTP-Fach­frau.
Seit 2001 — führt Mal- und Zei­chen­kur­se für Kin­der und Erwach­se­ne in der Evan­ge­li­schen Frie­dens­kir­che Uedes­heim, orga­ni­siert Aus­stel­lun­gen ihrer Kurs­teil­neh­mer, Aus­flü­ge in Muse­en und Mal­stun­den in frei­er Natur.
Seit 2003 — Mal­un­ter­richt im Jugend­zen­trum Neuss für Jugend­li­che und jun­ge Erwach­se­ne.