„Deutsche aus Russland erweitern unser Horizont.“

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Der Chor „Donauklang“ mit Vorstandsmitgliedern der Ortsgruppe Regensburg der LmDR und Ehrengästen der Veranstaltung.

Gelungene „Kultur-Brücke“ der Ortsgruppe Regensburg (Bayern)

Bereits zum sechsten Mal in Folge führte die Ortsgruppe Regensburg der LmDR eine überregionale Veranstaltung unter dem Titel „Kultur-Brücke“ durch. Mehr als 150 Gäste und Ehrengäste fanden sich am 11. November im bekanntesten Kongresszentrum der Stadt Regensburg, dem Kolpinghaus St. Erhard, ein.

Zur Auswahl des Titels der Veranstaltung erklärte der Vorsitzende der Ortsgruppe, Heinrich Kratz, in seinem Grußwort: „Wir führen einen Dialog zwischen den Generationen, zwischen Einheimischen und Vertriebenen, zwischen Deutschen und Aussiedlern. Und heute wollen wir wieder eine Brücke bauen“.

Im Namen der Stadt Regensburg bedankte sich die Stadträtin und Landtagsabgeordnete Margit Wild, (SPD) bei der Orts- und Kreisgruppe Regensburg für ihre wertvolle Kulturarbeit: „Regensburg ist mit Recht sehr stolz auf diese lebendige und nachhaltige Vereins- und Jugendarbeit, die Sie hier betreiben.“ Deutsche aus Russland seien mit ihrer besonderen interkulturellen Kompetenz eine Bereicherung für die Stadtgesellschaft und erweiterten den Horizont der Einheimischen, meinte Margit Wild weiter.

Zu den weiteren Ehrengästen der Veranstaltung gehörten u.a. Peter Aumer, MdB (CSU), der Bundesvorsitzende der Landsmannschaft der Deutschen aus Russland, Waldemar Eisenbraun, der Vorsitzende der Landesgruppe Bayern der LmDR, Ewald Oster, seine Stellvertreterin Albina Baumann, die Vorsitzende der Landesgruppe Bayern der Jugend-LmDR, Nelli Geger, sowie Kristina Eisel, Mitglied des Landesvorstandes der Jugend-LmDR Bayern.

Der Bundestagsabgeordnete Peter Aumer betonte in seiner Ansprache den Stellenwert der landsmannschaftlichen Arbeit in der Gesellschaft. Auch das Motto der Landsmannschaft habe ihn überzeugt: „Ich habe vorher ganz interessiert Ihren Leitspruch gelesen – ‚Zusammenhalten – Zukunft gestalten‘. Besser könnte man nicht zum Ausdruck bringen, was Sie als Landsmannschaft und uns als Gesellschaft als Ganzes prägt.“

Waldemar Eisenbraun äußerte in seiner Rede den Wunsch nach einem „Haus der Begegnung“ in Regensburg und wandte sich an die anwesenden Politiker mit der Bitte, diese Initiative der Landsmannschaft zu unterstützen. Abgesehen davon, freue er sich sehr über die vielen Menschen, die ein „starkes Interesse an der Arbeit der Landsmannschaft der Deutschen aus Russland zeigen“ und sich dafür einsetzten.

Damit meinte der Bundesvorsitzende sicher auch Viktoria Lunte, die seit drei Jahren in der Ortsgruppe Regensburg aktiv ist und die Veranstaltung im Kolpinghaus als Kulturreferentin der Ortsgruppe moderierte und leitete.

„Mix-Markt – einfach anders“ – Sketch mit Maria und Peter Warkentin.

Musikalisch umrahmt wurde die Veranstaltung durch Lina Neuwirt, Sängerin und Autorin aus Nördlingen, den Chor „Donauklang“ aus Regensburg sowie den Trompeter Andreas Bode aus Kelheim. Das Ehepaar Maria und Peter Warkentin vom Russland-Deutschen Theater Niederstetten sorgte mit dem zeitgemäß-ironischen Stück „Mix-Markt – einfach anders“ für einen der Höhepunkte des Abends.

Die Organisatorin des Abends, die stellvertretende Vorsitzende der Ortsgruppe Regensburg der LmDR, Valentina Wudtke, erklärte: „Es ist bei uns zur Tradition geworden, diese Großveranstaltung einmal jährlich im November durchzuführen. Letztes Mal hatten wir mehrere Auftritte der Kinder- und Jugendgruppen, diesmal setzten wir auf das Duo vom Deutsch-Russischen Theater, das die Gäste bereits 2013 bei unserer Jahresversammlung mit der Aufführung ‚Der weite Weg zurück‘ begeisterte.“

Die Ortsgruppe Regensburg bedankt sich herzlich bei der Bürgermeisterin der Stadt Regenburg, Gertrud Maltz-Schwarzfischer, für die Übernahme der Schirmherrschaft und beim Bayerischen Staatsministerium für Arbeit und Soziales, Familien und Integration für die finanzielle Unterstützung der Maßnahme.

Lena Arent

Olga von der Wolga – 250 Jahre Ansiedlung der Deutschen an der Wolga

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Olga von der WolgaÜberregionale Veranstaltung der Kreis- und Ortsgruppe Regensburg (Bayern) …

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„Kultur ist Spiegel und Identität der Volksgruppe, sie gibt Halt und Orientierung“ – mit diesen Worten sprach Dr. Wolfgang Freytag, Referatsleiter für Vertriebenenpolitik des Bayerischen Sozialministeriums, den Veranstaltern und zahlreich erschienenen Gästen des Kulturveranstaltung „Olga von der Wolga. 250 Jahre Ansiedlung der Deutschen an der Wolga“, darunter viele Vertreter der Politik und Öffentlichkeit, im Festsaal des Kolpinghauses aus dem Herzen. Zum dritten Mal in Folge

Erika Neufeld überraschte mit ihren drei Schwestern

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Ein Tag voller Überraschungen: Werner Mahr (Bildmitte) mit den Neufeld-Schwestern. Erika (2.v.r.) hat nun einen Opa hinzugewonnen. Foto: Weigl

Erika Neufeld überraschte mit ihren drei Schwestern Professor Werner Mahr (91). Sie gaben ein Freundschaftskonzert im Elisabethinum in Regensburg.

(zum Artikel der „Mittelbayerischen Zeitung“)

(zum Blog von Erika Neufeld „volkunterwegs“)
(zum Artikel von Erika Neufeld „Endlich zu Hause angekommen“)

Regensburg. Erika Neufeld und Werner Mahr verbindet eine außergewöhnliche Freundschaft. Aufgrund des Alters der beiden – sie ist 27 und er 91 Jahre alt – ist diese auch ungewöhnlich. Die Freundschaft begann im Caritas-Alten- und Pflegeheim Elisabethinum in Regensburg. Dort lebt Mahr seit vier Jahren. Um ihrem „besten Freund“ eine Freude zu bereiten, organisierte Erika Neufeld kürzlich im Heim ein Überraschungskonzert. Und auf Neufeld wartete ein ganz besonderes Geschenk.

Alles begann mit einem Brief,

„Der weite Weg zurück – 250 Jahre russlanddeutscher Geschichte“

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Pressemitteilung der Kreis- und Ortsgruppe Regensburg der LmDR e.V.

Die Veranstaltung „Der weite Weg zurück – 250 Jahre russlanddeutscher Geschichte“ fand einen kurzen Weg in die Herzen der Gäste.

Bürgermeister der Stadt Regensburg Gerhard Weber

Bürgermeister der Stadt Regensburg Gerhard Weber

Das Interesse an der Geschichte der Russlanddeutschen war überwältigend groß. Sämtliche Stuhlreihen im Festsaal des Kolpinghauses waren besetzt. 350 Gäste, darunter viele Vertreter der Politik, konnten einen lebendigen und hochwertigen Festakt erleben. Bürgermeister Weber – in Vertretung des Schirmherrn Oberbürgermeister der Stadt Regensburg Hans Schaidinger – sprach in seinem Grußwort davon, dass die Deutschen aus Russland einen großen und aktiven Teil der Regensburger Einwohner ausmachen. Die schulischen Leistungen der Aussiedlerkinder seien oft überdurchschnittlich.