Besuch aus Wolgograd – Landesbeauftragte Ziegler-Raschdorf empfängt russlanddeutsche Delegation

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Landesbeauftragte für Heimatvertriebene und Spätaussiedler, Margarete Ziegler-Raschdorf (4. v.r.), Staatssekretär Dr. Wolfgang Dippel, Kreisvorsitzende Rosa Emich (2. v.r.), Tatjana Schäfer, Vorsitzende des Zentrums der deutschen Kultur Wolgograd (5. v.r.) sowie Vorstandsmitglied Irma Belenina, Internationaler Verband der Deutschen Kultur in Russland (3. v.l.).

Wiesbaden. Weitgereisten Besuch empfing die Landesbeauftragte der Hessischen Landesregierung für Heimatvertriebene und Spätaussiedler, Margarete Ziegler-Raschdorf, in ihrem Büro im Hessischen Ministerium für Soziales und Integration. Sieben Vertreterinnen des Zentrums Deutscher Kultur (ZDK) aus der südrussischen Stadt Wolgograd besuchten im Rahmen eines Partnerschaftsbesuchs die Landeshauptstadt.

Die Delegation der Russlanddeutschen, die mit ihrem Wolgograder Verband ZDK zum Gesamtverband der deutschen Kulturzentren in Russland (IVDK – Internationaler Verband deutscher Kultur) gehören, reiste bereits in der Vorwoche nach Fulda an. Hier nahmen die Vertreterinnen am Festakt zum 30. Jahrestag der Gründung der Kreisgruppe Fulda in der Landsmannschaft der Deutschen aus Russland teil. Seit fünf Jahren pflegt

Bundesbeauftragter Koschyk bei 18. Tagen der russlanddeutschen Kultur in Berlin

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KoschykVon 27. September bis 14. November veranstaltet die Landsmannschaft der Deutschen aus Russland e. V. Landesgruppe Berlin-Brandenburg 18. Tage der russlanddeutschen Kultur in Berlin. Das vielfältige Programm der Kulturtage beinhaltet Ausstellungen, Konzerte, Vorträge und literarische Lesungen, welche an verschiedenen Veranstaltungsorten in Berlin.

Auf der heutigen Großveranstaltung im Rahmen der 18. Tage der russlanddeutschen Kultur in Berlin ist auch der Beauftragte der Bundesregierung für Aussiedlerfragen und nationale Minderheiten, Hartmut Koschyk MdB, zugegen.

In seinem Grußwort erklärt Bundesbeauftragter Koschyk, dass die Deutschen aus Russland und den anderen Nachfolgestaaten

Neue Impulse für die Spracharbeit zu Gunsten der Deutschen Minderheiten im östlichen Europa

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Bundesbeauftragter Koschyk im Gespräch mit Waldemar Eisenbraun, Bundesvorsitzender der Landsmannschaft der Deutschen aus Russland
Bildquelle: koschyk.de

Mit einem intensiven Einleitungsvortrag hat der Beauftragte der Bundesregierung für nationale Minderheiten und Aussiedlerfragen, Herr Hartmut Koschyk (MdB) die vom Goethe-Institut Kiew ausgerichtete Konferenz „Deutsch als Minderheitensprache“ am 13. Oktober 2014 inhaltlich eröffnet.

Link zur Mitteilung

Gleich zu Beginn der Konferenz machte er deutlich, welch hohen Stellenwert die Sprachförderung zu Gunsten der Deutschen Minderheiten im Gesamtförderkonzept der Bundesrepublik Deutschland einnimmt: „Sprache ist ein zentrales Element einer individuellen ethnokulturellen Identität. Mit der Sprache erst kann man sich

Kasachstan: 25 Jahre “Wiedergeburt” und 20 Jahre “Deutsches Haus Almaty”

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Delegation der Landsmannschaft der Deutschen aus Russland gratuliert den Landsleuten in Kasachstan

Fotoalbum “25 Jahre Wiedergeburt” / Fotoalbum “20 Jahre Deutsches Haus Almaty”
Artikel “Neues Selbstbewusstsein in unruhiger Zeit”
Grußwort des Beauftrag der Bundesregierung für Aussiedlerfragen Hartmut Koschyk
Glückwünsche und Grußwort des Bundestagsabgeordneten Heinrich Zertik

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Jakob Fischer, Alexander Dederer (Vorsitzender Assoziation der gesellschaftlichen Vereinigungen der Deutschen Kasachstans „Wiedergeburt“), Waldemar Eisenbraun

Almaty, August 2014 – in der letzten August-Woche haben in Kasachstan zwei wichtige Ereignisse die Aufmerksamkeit der regionalen und internationalen Öffentlichkeit auf sich gezogen: Die Selbstorganisation der Deutschen in Kasachstan „Wiedergeburt“ hat ihr 25-jähriges Bestehen und das Deutsche Haus in Almaty sein 20-jähriges Jubiläum gefeiert. Zum Anlass der Jubiläumsfeier haben sich in der Gastgeber-Stadt Almaty zahlreiche Repräsentanten der „Wiedergeburt“ aus verschiedenen Regionen Kasachstans sowie Gäste aus Politik, Wirtschaft und Kultur versammelt. Auch die Landsmannschaft der Deutschen aus Russland hat eine Einladung erhalten und eine Delegation entsendet, die den Landsleuten in Kasachstan die Gratulationen aus Deutschland überbracht und an den Veranstaltungen in Almaty teilgenommen hat.

Ethnokulturelle Arbeit in Kasachstan (BiZ-Infoblatt)

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Ethnokulturelle Arbeit“Liebe BiZ-Infoblatt Leser!

Thema dieser Ausgabe der BIZ – Informationsschrift ist die ethnokulturelle Arbeit der gesellschaftlichen Vereinigungen der Deutschen in Kasachstan.

In Vorbereitung darauf haben wir uns immer wieder gefragt:
Was ist die Ethno-Kultur? Wie kommt diese zum Ausdruck?
Muss diese in der Ära der Globalisierung bewahrt werden?
Welche Rolle spielen die deutschen Vereinigungen in diesem Prozess?

Nicht auf alle Fragen konnten wir eine Antwort finden. Viele Antworten warfen neue Fragen auf. Machen Sie sich selbst ein Bild davon, was die ethnokulturelle Arbeit der deutschen Gesellschaften in Kasachstan heute ist.”

(BiZ-Infoblatt, Nr. 47, Mai-Juni 2014)

Link zum BiZ-Infoblatt-47 (pdf)

Herzlich willkommen zum Kulturfestival in Friedland!

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Einer der Höhepunkte der Projekttage ist das Kulturfestival am 2. Juni 2012, das im Grenzdurchgangslager Friedland ab 13.30 Uhr stattfindet.

Der Niedersächsische Minister für Inneres und Sport, Uwe Schünemann, hält die Festrede.

Das Kulturfestival in Friedland ist als Musterbeispiel für den Austausch der jeweiligen kulturellen Besonderheiten gedacht, zahlreiche Jugendliche und junge Erwachsene aus Niedersachsen und Tjumen werden an dem Kulturprogramm teilnehmen und Lieder und Tänze vorführen. Der Nachmittag wird von Jakob Fischer moderiert.

Vertreter der Politik, der Kirchen, der Verbände, der Medien und der breiten Öffentlichkeit, Landsleute aus der ehemaligen Sowjetunion und einheimische Mitbürger sind ganz herzlich zu diesem internationalen Kulturevent eingeladen!

Projekttage der Landesgruppe Niedersachsen

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Projekttage der Landesgruppe Niedersachsen mit der Partnerregion des Landes Niedersachsen in Russland, Tjumen

20 Jahre Partnerschaft zwischen dem Land Niedersachsen und der Region Tjumen

„5 Jahre Partnerschaft zwischen der Landesgruppe Niedersachsen und dem Gebietszentrum der deutschen Kultur Tjumen“

 

Die beiden in der Überschrift genannten Partnerschaftsjubiläen bestimmen die Projekttage vom 30. Mai bis 3. Juni 2012 der Landesgruppe Niedersachsen der Landsmannschaft der Deutschen aus Russland (Vorsitzende Lilli Bischoff), dem größten Interessenvertreter der Aussiedler und Spätaussiedler und ihrer Familienangehörigen aus der ehemaligen Sowjetunion in Niedersachsen, mit der Partnerregion Tjumen des Landes Niedersachsen in Russland.

 

Im Mittelpunkt der Projekttage stehen die Internationalisierung des Landes Niedersachsen, die Würdigung und vielfältige Weiterentwicklung der seit 20 Jahren bestehenden Partnerschaft zwischen dem Land Niedersachsen und der Region Tjumen sowie die Intensivierung der bestehenden internationalen Kontakte der Landesgruppe Niedersachsen der Landsmannschaft mit seiner Partnerorganisation in Tjumen, dem „Gebietszentrum für Bildung, Methodik und deutsche Kultur Tjumen“ (Leiterin Natalja Matschuga). Engere Kontakte der Landesgruppe Niedersachsen mit seinem Partner in Tjumen können in vielen Bereichen als Mittel für eine weitere Verbesserung der Beziehungen zwischen dem Land Niedersachsen mit der Region Tjumen angesehen werden.

Dabei geht es insbesondere um die Förderung der Demokratie, Fragen der Migration und Integration, Kultur und kulturellen Austausch, historische Beziehungen zwischen Deutschland/Niedersachsen und Russland, wirtschaftliche Beziehungen und die Brückenfunktion der Landsmannschaft und der russlanddeutschen Unternehmer in Niedersachsen, Austausch zum Thema Umwelt- und Naturschutz sowie Förderung der deutschen Sprache im Ausland.

Im Rahmen der Projekttage begrüßt  Niedersachsen eine etwa 50-köpfige Delegation aus Tjumen, bestehend aus Sing-  und Tanzgruppen, Solisten, Malern und Vertretern der gesellschaftlichen Organisationen der Russlanddeutschen und ihrer Jugendorganisationen im gesamten Gebiet Tjumen.

Die Partnerorganisation der Landsmannschaft in Tjumen pflegt enge Kontakte zu der Administration in Tjumen, unter anderem zum Ausschuss für Nationalkulturen und dem Department für Bildung, und wird seitens der Administration in Tjumen gefördert.

Die Gäste aus Tjumen haben ein großes Interesse an der Pflege der deutschen Kultur und Sprache. Die Projekttage bieten ihnen die Möglichkeit, ihre Grundkenntnisse der deutschen Sprache zu erweitern und ihr neu erworbenes Wissen anschließend im Heimatland weiterzugeben.

Zu den zentralen Programmpunkten und Stationen der Projekttage gehören unter anderem:

 

• Besuch des Niedersächsischen Landtages und des Demokratieforums;

• Empfang durch die Landsmannschaft der Deutschen aus Russland und Vortrag zum 20-jährigen Bestehen der Partnerschaft zwischen Niedersachsen und der Region Tjumen;


Symposium zum Thema „Anwerbung deutscher Siedler durch Zarin Katharina II.“;

• Kulturfestival in Friedland mit internationalen Teilnehmern;

• Rundgang und Vortrag zum Thema „Geschichte des Grenzdurchgangslagers Friedland“;

• Besuch des Schlossmuseums Jever;

• Besuch des Nationalparks Niedersächsisches Wattenmeer (Weltnaturerbe);

• Besuch der Autostadt und des VW-Werks in Wolfsburg;

• Besuch des Phaeno-Museums.

            VadW

 

 

Russische Föderation

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Russische Föderation

Dr. Christoph Bergner: „Für mich als Beauftragten für Aussiedlerfragen und nationale Minderheiten ist es ein besonders bewegender Augenblick, Russlanddeutsche als Aussiedler in Deutschland und Russlanddeutsche als nationale Minderheit in Russland zusammenzuführen. Bei solchen Treffen merkt man besonders, wie wichtig und gefährdet die Verbindung zwischen den Russlanddeutschen in beiden Ländern ist…“  (Aus der Ansprache auf dem 1. Kongress der Begegnungszentren der Russlanddeutschen in Moskau, 31. Oktober 2007).


Kontakte zu Russlanddeutschen in Nordamerika

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Nordamerika

Kontakte zu Russlanddeutschen in Nordamerika

Nach der Aufhebung der Sonderverwaltung für die Kolonisten in Russland (1871) kam es zu ersten großen Ausreisewellen aus Russland nach Übersee. Dort gab es genügend Siedlerland zu günstigen Konditionen. Zu den Motiven ihrer Ausreise gehörte vor allem die Aufrechterhaltung ihrer religiösen und kulturellen/sprachlichen Eigenständigkeit.


Kontakte zu Russlanddeutschen in Südamerika

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Südamerika

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Die Landsmannschaft unterhält seit Jahrzehnten Kontakte zu Russlanddeutschen in aller Welt, darunter zu Nachkommen der russlanddeutschen Auswanderer in Südamerika (Lateinamerika). Ein Beispiel ist die Reise des Chores „Heimatklänge” der Orts- und Kreisgruppe Stuttgart 2003 zum 125-jährigen Jubiläum der Auswanderung von Wolgadeutschen nach Argentinien. Im Dezember 2005 bereiste Jakob Fischer mit seiner Musikgruppe viele Orte Argentiniens, wo Nachkommen wolgadeutscher Auswanderer zu Hause sind. Im September 2006 wurde der russlanddeutsche Künstler Andreas Prediger zum 4. Treffen der Deutschen Gemeinschaften Lateinamerikas in der argentinischen Provinzhauptstadt Parana eingeladen, wo er seine Bilder und Plakate über das Schicksal der Russlanddeutschen in der ehemaligen UdSSR zeigen und erläutern durfte. 2008/2009 bereisten Jakob Fischer und das Tanzensemble „Birkenhain“ mit viel Erfolg und einer beeindruckenden Resonanz wiederholt viele Orte Argentiniens.