Kontakte zu Russlanddeutschen in Südamerika

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Süd­ame­rika

Die Lands­mann­schaft unter­hält seit Jahr­zehn­ten Kon­takte zu Russ­land­deut­schen in aller Welt, dar­un­ter zu Nach­kom­men der russ­land­deut­schen Aus­wan­de­rer in Süd­ame­rika (Latein­ame­rika). Ein Bei­spiel ist die Reise des Cho­res „Hei­mat­klänge” der Orts- und Kreis­gruppe Stutt­gart 2003 zum 125-jäh­ri­gen Jubi­läum der Aus­wan­de­rung von Wol­ga­deut­schen nach Argen­ti­nien. Im Dezem­ber 2005 bereiste Jakob Fischer mit sei­ner Musik­gruppe viele Orte Argen­ti­ni­ens, wo Nach­kom­men wol­ga­deut­scher Aus­wan­de­rer zu Hause sind. Im Sep­tem­ber 2006 wurde der russ­land­deut­sche Künst­ler Andreas Pre­di­ger zum 4. Tref­fen der Deut­schen Gemein­schaf­ten Latein­ame­ri­kas in der argen­ti­ni­schen Pro­vinz­haupt­stadt Parana ein­ge­la­den, wo er seine Bil­der und Pla­kate über das Schick­sal der Russ­land­deut­schen in der ehe­ma­li­gen UdSSR zei­gen und erläu­tern durfte. 2008/2009 bereis­ten Jakob Fischer und das Tanz­ensem­ble „Bir­ken­hain“ mit viel Erfolg und einer beein­dru­cken­den Reso­nanz wie­der­holt viele Orte Argen­ti­ni­ens.


4. Treffen der Deutschen Gemeinschaften Lateinamerikas

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Künst­ler Andreas Pre­di­ger beim 4. Tref­fen der Deut­schen Gemein­schaf­ten Latein­ame­ri­kas, 2006

Bei den Wol­ga­deut­schen in Argen­ti­nien

Tref­fen der Deut­schen Gemein­schaf­ten Latein­ame­ri­kas in Parana

Am 07. –09. Sep­tem­ber 2006 fand das 4. Tref­fen der Deut­schen Gemein­schaf­ten Latein­ame­ri­kas (FMG) in der argen­ti­ni­schen Pro­vinz­haupt­stadt Parana (Pro­vinz Entre Rios) statt, zu dem mein Vater, Andreas Pre­di­ger, offi­zi­ell ein­ge­la­den wor­den war. Ich beglei­tete ihn bei der zwei­wö­chi­gen Reise. Unsere Gast­ge­ber waren Syl­ves­ter Pre­di­ger und seine Frau Eli­sa­beth, deren Kin­der und Enkel wir eben­falls näher ken­nen lern­ten. Der Vater hatte ihn bei der Kul­tur­ta­gung der Wol­ga­deut­schen in Kas­sel ken­nen­ge­lernt. Außer­dem betreute uns auch Alex­an­der Heit. Es ist beein­dru­ckend, wie sich die Wol­ga­deut­schen bemü­hen, in einer ganz ande­ren Kul­tur ihre Lebens­weise und ihre Spra­che zu erhal­ten. Die Ver­stän­di­gung in deut­scher Spra­che, d.h. im ererb­ten Dia­lekt der Wol­ga­deut­schen, gestal­tete sich mit der älte­ren Gene­ra­tion pro­blem­los; die Kin­der und Enkel spre­chen zwar spa­ni­sch, haben aber im Kin­der­gar­ten und in der Schule die Mög­lich­keit, Deut­sch zu ler­nen. Und es gibt zahl­rei­che Ver­eine, die sich der Pflege der deut­schen Spra­che und Kul­tur wid­men.