Deutsche aus Russland sind integriert

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Jakob Fischer, Waldemar Eisenbraun, Dr. Nelli Magel, Landrat Franz Löffler (v. l.) eröffneten die Ausstellung. Foto: fsh

Landrat Löffler hebt anlässlich der Ausstellungseröffnung im Landratsamt Cham (Bayern) die gelungene Eingliederung hervor.
(Mittelbayerische Zeitung, 26.06.2015)

1763 veröffentlichte die russische Zarin einen epochemachenden Erlass. Sie wollte deutsche Kolonisten ins Land holen. Aus zahlreichen Ländern kamen damals Auswanderer um ihr Glück in Russland zu suchen, in den Siedlungsgebieten an der Wolga, im Schwarzmeerraum und in anderen Gebieten Russlands. Für die Deutschen aus Russland und ihr Selbstverständnis als Volksgruppe ist das Manifest Katharinas II. noch heute – 250 Jahre später – von zentraler Bedeutung. Es ist das Gründungsdokument ihrer Schicksalsgemeinschaft“, schreibt Ministerin Emilia Müller in ihrem Grußwort. Zu diesem Thema zeigt jetzt eine Ausstellung im Foyer des Landratsamtes in Cham täglich von 8 bis 18 Uhr wichtige Dokumente und den historischen Hintergrund auf. Die Ausstellung geht noch bis zum 31. Juli.

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Stadtführung durch München am 25.11.2014 für Ehrenamtliche, Spätaussiedler und Bewohner des Übergangswohnheimes

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20141125_105134Am Dienstag, den 25. November hat die Orts- und Kreisgruppe München der Landsmannschaft der Deutschen aus Russland (LMDR e.V.) für unsere Ehrenamtliche, Spätaussiedler, Bewohner des Übergangswohnheimes eine Stadtführung in München angeboten.

Sehr umfangreiches Programm hat uns Irina Unruh, professionelle Stadtführungsleiterin vorbereitet und innerhalb fast 4 Stunden sehr interessant präsentiert. Zum Schluss wurde entschieden – für die Zielgruppe auf Gruppeninteresse orientierten Zyklus der Führungen im Jahr 2015 unbedingt weiter zu planen.

Die Maßnahme wurde im Rahmen des Projektes „Neue Bürger lernen und erfahren Solidarität in München“ (Projektleiterin Frau Olga Gusch) durchgeführt.

Olga von der Wolga – 250 Jahre Ansiedlung der Deutschen an der Wolga

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Olga von der WolgaÜberregionale Veranstaltung der Kreis- und Ortsgruppe Regensburg (Bayern) …

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„Kultur ist Spiegel und Identität der Volksgruppe, sie gibt Halt und Orientierung“ – mit diesen Worten sprach Dr. Wolfgang Freytag, Referatsleiter für Vertriebenenpolitik des Bayerischen Sozialministeriums, den Veranstaltern und zahlreich erschienenen Gästen des Kulturveranstaltung „Olga von der Wolga. 250 Jahre Ansiedlung der Deutschen an der Wolga“, darunter viele Vertreter der Politik und Öffentlichkeit, im Festsaal des Kolpinghauses aus dem Herzen. Zum dritten Mal in Folge

„Erinnern und Gedenken“ – Landesgruppe Hamburg in Aktion

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Jakob Fischer mit Ina Menzer (17-fache Ex-Boxweltmeisterin)

Es ist schon eine gute Tradition, wenn die Landesgruppe Hamburg (Vorsitzender: Dr. Otto Horst) und der Chor „Abendklang“ (Leiterin: Lilia Berschin) einladen – dann kommen zahlreiche Aussiedler und Alt-Hanseaten in das Begegnungszentrum Westibül Nettelnburg. So auch am Samstag, den 25. Oktober 2014, erschienen zahlreiche Gäste zur Gedenkfeier „Erinnern und Gedenken“. Der Chorgesang erinnerte durch Wort und Ton an die Zeit der Deportation und Zwangsarbeitslager, die Stellwänden der landsmannschaftlichen Wanderausstellung „Deutsche aus Russland. Geschichte und Gegenwart“ bekräftigten die Spannung der Feierstunde mit Bild und Text. Und als nach einem Auszug aus der Videodokumentation „Gegen das Vergessen“ die Schweigeminute

„Woher wir kamen – wo wir jetzt sind“

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Kulturseminar der Landesgruppe Bayern – bewegend und impulsreich

„Unterhaltsam, informativ und emotional“ – eine Tagung, die Spuren hinterlässt und in Erinnerung bleibt. So die Eindrücke der Teilnehmer der Kulturseminars „Woher wir kamen – wo wir jetzt sind“ der Landesgruppe Bayern (Vorsitzender Waldemar Eisenbraun) der Landsmannschaft der Deutschen aus Russland e.V. am 19.-20.07.2014 im Caritas-Pirckheimer-Haus Nürnberg. Über 20 Ehrenamtliche und Kulturschaffende aus Bayern und anderen Bundesländern versammelten sich zum Seminar in Kooperation mit dem Projekt „Ehrenamt fördern – Gemeinschaft stärken“ (Projektleiter: Olga Knaub und Helene Sauter), unterstützt vom Kulturausschuss der Landsmannschaft (Sprecherin: Hermina Wagner). Das Vorhaben, das sich vordergründig mit der identitätsstiftenden Bedeutung des Kulturerbes der Deutschen aus Russland – in der alten Heimat und hier in Deutschland – beschäftigte, wurde vom Freistaat Bayern aus den Haushalsmitteln des Bayrischen Staatsministeriums für Arbeit und Soziales, Familie und Integration über das Haus des Deutschen Ostens gefördert .

Die Referentinnen Ella Wiebe (Hamm), Rose Steinmark (Münster) und Inna Dietz (Ludwigsburg) vermittelten Inhalte, die das russlanddeutsche Kulturgut erlebbar machen und den Teilnehmern näher bringen konnten.

Die Vielfalt des menschlichen Lebens als Inspiration

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Ausstellung „Kunst schafft Werte – Mensch im Wandel der Zeit“ mit Werken von Viktor Stricker im Haus der Deutschen aus Russland Stuttgart

In einer aufgeschlossenen und kommunikationsfreudigen Atmosphäre wurde am 26. Juni im Haus der Deutschen aus Russland Stuttgart die Ausstellung „Kunst schafft Werte – Mensch im Wandel der Zeit“ mit 35 Acryl- und Ölbildern des Aachener Malers und Graphikers Viktor Stricker eröffnet. Interessierte Landsleute aus Stuttgart und Umgebung folgten der Einladung der Landsmannschaft zur Vernissage.

Die Ausstellung wird im Rahmen des landsmannschaftlichen Projektes „Mit Werte-Mobil unterwegs“ (gefördert durch das Bundesministerium des Innern über das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge) veranstaltet und ist bis zum 31. August 2014 zu besichtigen (Führungen nach Vereinbarung). Damit wird die Ausstellungsreihe der Landsmannschaft der späten 1980er und der 1990er Jahre sowie der Jahre 2011, 2012 und 2013 fortgesetzt, in der Werke zahlreicher russlanddeutscher Künstler gezeigt wurden.

Einsatz für Toleranz und Solidarität

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Wanderausstellung „Geschichte und Integration der Deutschen aus Russland“ zu Gast am Goerdeler Gymnasium Paderborn

Wissen vermitteln, aufklären und Vorurteile abbauen sind die vorrangigen Ziele der Internationalen Wochen gegen Rassismus und des damit am Goerdeler verbundenen Unterri

Auf der Grundlage einer Wanderausstellung, die durch das Innenministerium und das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge gefördert wird, gab Projektleiter Josef Schleicher verschiedenen Klassen und Kursen anschauliche und eindrucksvolle Einblicke in das Leben deutscher Aussiedler aus Russland: für zwei Tage machte die Ausstellung auf Einladung der Schülervertretung Station im Goerdeler-Gymnasium.

Freuen sich über das gelungene Unterrichtsprojekt: Lehrerin Beate Nieke, Stefanie Laufkötter (Integrationsbüro Stadt Paderborn), Ayhan Demir (Vorsitzender des Integrationsrates), Schulleiterin Helga Lazar, Projektleiter Josef Schleicher und als Organisatoren Studienreferendar Dirk Hänschen, Schülersprecher Benjamin Lenzing und Geschichtslehrerin Birte Dietrich.

Freuen sich über das gelungene Unterrichtsprojekt: Lehrerin Beate Nieke, Stefanie Laufkötter (Integrationsbüro Stadt Paderborn), Ayhan Demir (Vorsitzender des Integrationsrates), Schulleiterin Helga Lazar, Projektleiter Josef Schleicher und als Organisatoren Studienreferendar Dirk Hänschen, Schülersprecher Benjamin Lenzing und Geschichtslehrerin Birte Dietrich.