„Woher wir kamen – wo wir jetzt sind“

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Kulturseminar der Landesgruppe Bayern – bewegend und impulsreich

„Unterhaltsam, informativ und emotional“ – eine Tagung, die Spuren hinterlässt und in Erinnerung bleibt. So die Eindrücke der Teilnehmer der Kulturseminars „Woher wir kamen – wo wir jetzt sind“ der Landesgruppe Bayern (Vorsitzender Waldemar Eisenbraun) der Landsmannschaft der Deutschen aus Russland e.V. am 19.-20.07.2014 im Caritas-Pirckheimer-Haus Nürnberg. Über 20 Ehrenamtliche und Kulturschaffende aus Bayern und anderen Bundesländern versammelten sich zum Seminar in Kooperation mit dem Projekt „Ehrenamt fördern – Gemeinschaft stärken” (Projektleiter: Olga Knaub und Helene Sauter), unterstützt vom Kulturausschuss der Landsmannschaft (Sprecherin: Hermina Wagner). Das Vorhaben, das sich vordergründig mit der identitätsstiftenden Bedeutung des Kulturerbes der Deutschen aus Russland – in der alten Heimat und hier in Deutschland – beschäftigte, wurde vom Freistaat Bayern aus den Haushalsmitteln des Bayrischen Staatsministeriums für Arbeit und Soziales, Familie und Integration über das Haus des Deutschen Ostens gefördert .

Die Referentinnen Ella Wiebe (Hamm), Rose Steinmark (Münster) und Inna Dietz (Ludwigsburg) vermittelten Inhalte, die das russlanddeutsche Kulturgut erlebbar machen und den Teilnehmern näher bringen konnten. Auch die Pflege und Aufbewahrung des Kulturerbes der Volksgruppe standen im Mittelpunkt der lebhaften Diskussionen. Im vielfältigen Austausch wurden an beiden Tagen die kulturellen Erfahrungen in der alten und neuen Heimat reflektiert und Anregungen für die Kulturarbeit der Ortsgliederungen der Landsmannschaft vermittelt. In die Diskussionsrunde konnte sich immer wieder auch der Kulturausschuss der Landsmannschaft einbringen. Auch diesmal konnten die Teilnehmer nicht nur neues Wissen und Ideen mitnehmen, sondern auch die Sammelmappe „Der weite Weg zurück“ sowie die neu aufgelegte Broschüre der Landesgruppe Bayern „1763-2013: 250 Jahre russlanddeutscher Geschichte“ (2013, 2. Auflage) und die Infobroschüre der Landsmannschaft „Deutsche aus Russland gestern und heute“ (2013, 9. Auflage).

Die Vielfalt des menschlichen Lebens als Inspiration

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Ausstellung „Kunst schafft Werte – Mensch im Wandel der Zeit“ mit Werken von Viktor Stricker im Haus der Deutschen aus Russland Stuttgart

In einer aufgeschlossenen und kommunikationsfreudigen Atmosphäre wurde am 26. Juni im Haus der Deutschen aus Russland Stuttgart die Ausstellung „Kunst schafft Werte – Mensch im Wandel der Zeit“ mit 35 Acryl- und Ölbildern des Aachener Malers und Graphikers Viktor Stricker eröffnet. Interessierte Landsleute aus Stuttgart und Umgebung folgten der Einladung der Landsmannschaft zur Vernissage.

Die Ausstellung wird im Rahmen des landsmannschaftlichen Projektes „Mit Werte-Mobil unterwegs“ (gefördert durch das Bundesministerium des Innern über das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge) veranstaltet und ist bis zum 31. August 2014 zu besichtigen (Führungen nach Vereinbarung). Damit wird die Ausstellungsreihe der Landsmannschaft der späten 1980er und der 1990er Jahre sowie der Jahre 2011, 2012 und 2013 fortgesetzt, in der Werke zahlreicher russlanddeutscher Künstler gezeigt wurden.

Einsatz für Toleranz und Solidarität

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Wanderausstellung „Geschichte und Integration der Deutschen aus Russland” zu Gast am Goerdeler Gymnasium Paderborn

Wissen vermitteln, aufklären und Vorurteile abbauen sind die vorrangigen Ziele der Internationalen Wochen gegen Rassismus und des damit am Goerdeler verbundenen Unterri

Auf der Grundlage einer Wanderausstellung, die durch das Innenministerium und das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge gefördert wird, gab Projektleiter Josef Schleicher verschiedenen Klassen und Kursen anschauliche und eindrucksvolle Einblicke in das Leben deutscher Aussiedler aus Russland: für zwei Tage machte die Ausstellung auf Einladung der Schülervertretung Station im Goerdeler-Gymnasium.

Freuen sich über das gelungene Unterrichtsprojekt: Lehrerin Beate Nieke, Stefanie Laufkötter (Integrationsbüro Stadt Paderborn), Ayhan Demir (Vorsitzender des Integrationsrates), Schulleiterin Helga Lazar, Projektleiter Josef Schleicher und als Organisatoren Studienreferendar Dirk Hänschen, Schülersprecher Benjamin Lenzing und Geschichtslehrerin Birte Dietrich.

Freuen sich über das gelungene Unterrichtsprojekt: Lehrerin Beate Nieke, Stefanie Laufkötter (Integrationsbüro Stadt Paderborn), Ayhan Demir (Vorsitzender des Integrationsrates), Schulleiterin Helga Lazar, Projektleiter Josef Schleicher und als Organisatoren Studienreferendar Dirk Hänschen, Schülersprecher Benjamin Lenzing und Geschichtslehrerin Birte Dietrich.

Sorge um deutsche Minderheit in der Ukraine

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Artikel vom 25.03.2014 in „Die Welt“ (Link)

Ein Hilferuf der Deutschstämmigen in der Ukraine hat die Bundespolitik erreicht. Inzwischen fürchtet der Minderheitenbeauftragte der Koalition “Panikreaktionen in Form von Ausreiseanträgen

Wie viele Ukrainer sich zur deutschen Minderheit zählen, ist schwer zu sagen. Rund 33.000 Ukrainer bekannten sich bei der offiziellen Volkszählung von 2001 zur deutschen Abstammung. Vertreter der Minderheit gehen allerdings davon aus, dass damals viele Deutschstämmige ihre Herkunft verschwiegen – aus Angst vor Beschimpfungen, vor politischen Einschränkungen.