Sprachzentrum ELVIDA

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Im Nürn­ber­ger Sprach­zen­trum ELVIDA lernt man fürs Leben

Die Pri­vat­sprach­schule ELVIDA ist eine der zehn Sprach­in­sti­tute in Nürn­berg. Seit ihrer Grün­dung im Som­mer 2003 hat sie sich zu einem gefrag­ten Sprach- und Inte­gra­ti­ons­zen­trum ent­wi­ckelt. Um der har­ten Kon­kur­renz stand­zu­hal­ten und den Lebens­an­for­de­run­gen gerecht zu wer­den, bemü­hen sich die enga­gier­ten Schul­grün­de­rin­nen Elvira Bill­mann und Ida Baku­rin mit eige­ner Unter­richts­me­tho­dik, viel Power und Krea­ti­vi­tät den sechs­mo­na­ti­gen Sprach­un­ter­richt für Zuwan­de­rer aus der GUS und ande­ren Län­dern mög­lichst effi­zi­ent und lebens­nah zu gestal­ten.

Paul Neufeld

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Häusle“ bauen mit Sys­tem
Der Russ­land­deut­sche Paul Neu­feld schuf in sei­nem Betrieb ein Para­dies für Selbst­bauer

Das Neu­feld Bau­stoff Cen­ter in Oed­heim, ein moder­nes Archi­tek­tur-, Sta­tik- und Ver­mes­sungs­büro unweit von Heil­bronn, ist nach Ein­schät­zun­gen der deut­schen Bran­chen­presse ein „Para­dies für Selbst­bauer“. Der Begrün­der und Fir­men­lei­ter Paul Neu­feld, ein Russ­land­deut­scher aus Kasach­stan, kon­zi­pierte und ent­wi­ckelte sein Unter­neh­men bewusst als Treff­punkt für Lands­leute, die Wunsch nach den eige­nen vier Wän­den haben und ver­stärkt auf die „Mus­kel­hy­po­thek“ und Fami­li­en­so­li­da­ri­tät set­zen.

Robert Burau

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Der Ver­le­ger Robert Burau will sei­nen Lands­leu­ten hel­fen, die Lese­kul­tur wie­der zu ent­de­cken

Der Ver­le­ger Robert Burau will der Lite­ra­tur sei­ner Lands­leute auf die Sprünge hel­fen und damit zur Ent­wick­lung der Kul­tur der Deut­schen aus Russ­land bei­tra­gen. Eine ziem­lich ehr­gei­zige Auf­gabe in Deutsch­land, wo der Bücher­markt über­sät­tigt ist. Viel Wert legt Burau auf die krea­tive Gestal­tung. Ein Schrift­werk, das auch opti­sch anspricht, sei leich­ter an den Leser zu brin­gen, davon ist er fest über­zeugt: „Es ist wie beim Essen. Ein Buch soll ein Fest­mahl für die Augen und die Seele sein“. Seit 16 Jah­ren ist der aus­ge­bil­dete Zahn­arzt in Lage-Lippe bei Bie­le­feld zu Hause, wo er sich im erlern­ten Beruf einen guten Namen gemacht hat. Bücher ver­le­gen ist für ihn eine Art Beru­fung neben sei­nem Haupt­be­ruf.

Irene Fitz

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Haupt­sa­che, nie­mals den Mut ver­lie­ren“ Irene Fitz: Hat sich mit Wil­lens­stärke, Fleiß und Ehr­geiz durch­ge­setzt

Wie inte­griere ich mich erfolg­reich in Deutsch­land? Wie finde ich schnell Arbeit, wie baue ich mir eine Exis­tenz auf, wie komme ich zu den not­wen­di­gen Kon­tak­ten? Russ­land­deut­sche Spät­aus­sied­ler, die sich neu ori­en­tie­ren müs­sen, haben es vor allem mit die­sen Fra­gen und Pro­ble­men zu tun. Zwar gibt es in Deutsch­land viel­fäl­tige Mög­lich­kei­ten, sich bera­ten und hel­fen zu las­sen, doch haben die Emp­feh­lun­gen der jewei­li­gen Ein­rich­tun­gen oft nur wenig mit der Rea­li­tät zu tun, der sich Deut­sche aus Russ­land gegen­über sehen. Die Münch­ne­rin Irene Fitz hat sich trotz aller Wid­rig­kei­ten durch­ge­setzt – mit Fleiß und einer guten Por­tion Ehr­geiz. Die Geschäfts­füh­re­rin der Medi­zi­ni­schen Brü­cke GmbH, Irene Fitz, ist eine Frau, über die man im Wes­ten sagt, sie habe sich „selbst erfun­den“. Eine Frau, die dank ihrer Wil­lens­stärke und ihrem Orga­ni­sa­ti­ons- und Kom­mu­ni­ka­ti­ons­ta­lent erfolg­reich ist.

Andreas Axt

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Der „deut­sche Traum“ eines Deut­schen aus Russ­land: Andreas Axt genießt das Glück, Job und Spaß in einem zu haben 

Die Ame­ri­ka­ner haben den Begriff „Self­made­man“ erfun­den. Er beschreibt einen Men­schen, der aus eige­ner Kraft den ame­ri­ka­ni­schen Traum, sich selbst glück­lich zu machen, ver­wirk­licht hat. Die meis­ten Deut­schen aus Russ­land haben ihren „deut­schen Traum“, zu dem unter ande­rem eine inter­es­sante und gut bezahlte Arbeit oder noch bes­ser ein eige­nes Unter­neh­men, ein Eigen­heim mit Fami­lie und Kin­dern und nicht zuletzt die Lust zu rei­sen gehö­ren. Mit sei­nen 35 Jah­ren ist Andreas Axt, der in Augs­burg lebt und Inha­ber des Tele­kom­mu­ni­ka­ti­ons­cen­ters INTEAL ist, der Ver­wirk­li­chung die­ses Trau­mes bereits sehr nahe gekom­men.

Rechtsanwältin Helena Schütz

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Das „Beam­ten­deut­sch“ ver­ständ­lich erklä­ren
Rechts­an­wäl­tin Helena Schütz erteilt Rechts­be­ra­tung in deut­scher und rus­si­scher Spra­che

Seit einer Zeit­lang berät die Rechts­an­wäl­tin Helena Schütz zwei­mal im Monat ehren­amt­lich in allen recht­li­chen Ange­le­gen­hei­ten in der Bun­des­ge­schäfts­stelle der Lands­mann­schaft der Deut­schen aus Russ­land in Stutt­gart. Das kom­pli­zierte „Beam­ten­deut­sch“ erklärt sie den Hil­fe­su­chen­den bei Bedarf auch in bei­den Spra­chen und vor allem so, dass es ver­ständ­lich ist. Sie selbst gehört der soge­nann­ten zwei­ten Gene­ra­tion der Deut­schen aus den ehe­ma­li­gen Sowjet­re­pu­bli­ken an. Dadurch hat sie die Pro­bleme der älte­ren Gene­ra­tion der Russ­land­deut­schen und auch die der ihr nahen Jahr­gänge haut­nah mit­er­lebt. Als Men­sch, der gerne für Andere da ist, hat sie sich zum Ziel gesetzt, das nicht gerade ein­fa­che Aus­sied­ler­recht von Grund auf zu ler­nen. Für Helena Schütz eine Moti­va­tion mehr bei ihrer Ent­schei­dung, Rechts­wis­sen­schaf­ten zu stu­die­ren: Denn wer die gesetz­li­chen Grund­la­gen kennt, kann sich auch rich­tig ver­hal­ten. Und weil sie über die Nöten und Sor­gen ihrer Lands­leute bes­tens weiß, kann sie auch bei der Rechts­be­ra­tung oder Klä­rung schwie­ri­ger Fälle beson­ders effi­zi­ent hel­fen.