Die Wanderausstellung „Deutsche aus Russland – Geschichte und Gegenwart“ in Forchheim

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Die Wanderausstellung, die vom 9.1. bis 30.1.2016 in Rathaushallen im Forchheim gezeigt wurde, war ein voller Erfolg.

02Die Ausstellung ist ein Teil des bundesweiten Integrationsprojekts, gefördert vom Bundesministerium des Innern, Berlin und vom Bundesamt für Migration und Flüchtlinge, Nürnberg. Sie zeigt das wechselvolle Schicksal der Russlanddeutschen, illustriert ihre Historie und die kulturellen Wurzeln. Sie dokumentiert die Rückkehr nach Deutschland, die unter oftmals schwierigen Bedingungen erfolgte, und die Integration der Menschen in der Nachkriegszeit. Die Wanderausstellung zeigt, dass die Deutschen aus Russland sich inzwischen gut intergiert haben und heute das Land in vielfacher Weise mitgestalten. Sowohl die Ausstellung als auch die Abschlussfeier am Sonntag den 31.01.2016 waren sehr gut besucht. Die zahlreichen Gäste wurden vom Vorsitzenden der OG, Johannes Moosmann, herzlich begrüßt. Der Leiter des Projekts, Jakob Fischer, führte durch die verschiedenen Epochen der Russlanddeutschen. Er wurde dabei durch die Ortsgruppe Forchheim unterstützt, die mit einem Kulturprogramm der Gesangsgruppe, sowie gemeinsamen Singen, einen angenehmen Rahmen mitgestaltete. Auf einer Großleinwand zeigte Hr. Fischer eine Präsentation und eine Filmvorführung mit dem Titel „Geschichte und Kultur der Deutschen in Russland, und ihre Integration in Deutschland“. Ein Vortrag über die Integration, speziell in Forchheim, fand auch großes Interesse. Die Auftritte verschiedener Musiker aus der Region sorgten für eine fröhlich entspannte Atmosphäre. Am Ende der Ausstellung zeigte sich die Ortsgruppe beeindruckt und sehr zufrieden mit dem großen Interesse der örtlichen Bevölkerung.

Der Vorstand
2016

Deutsche aus Russland sind integriert

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Jakob Fischer, Waldemar Eisenbraun, Dr. Nelli Magel, Landrat Franz Löffler (v. l.) eröffneten die Ausstellung. Foto: fsh

Landrat Löffler hebt anlässlich der Ausstellungseröffnung im Landratsamt Cham (Bayern) die gelungene Eingliederung hervor.
(Mittelbayerische Zeitung, 26.06.2015)

1763 veröffentlichte die russische Zarin einen epochemachenden Erlass. Sie wollte deutsche Kolonisten ins Land holen. Aus zahlreichen Ländern kamen damals Auswanderer um ihr Glück in Russland zu suchen, in den Siedlungsgebieten an der Wolga, im Schwarzmeerraum und in anderen Gebieten Russlands. Für die Deutschen aus Russland und ihr Selbstverständnis als Volksgruppe ist das Manifest Katharinas II. noch heute – 250 Jahre später – von zentraler Bedeutung. Es ist das Gründungsdokument ihrer Schicksalsgemeinschaft“, schreibt Ministerin Emilia Müller in ihrem Grußwort. Zu diesem Thema zeigt jetzt eine Ausstellung im Foyer des Landratsamtes in Cham täglich von 8 bis 18 Uhr wichtige Dokumente und den historischen Hintergrund auf. Die Ausstellung geht noch bis zum 31. Juli.

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Olga von der Wolga – 250 Jahre Ansiedlung der Deutschen an der Wolga

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Olga von der WolgaÜberregionale Veranstaltung der Kreis- und Ortsgruppe Regensburg (Bayern) …

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„Kultur ist Spiegel und Identität der Volksgruppe, sie gibt Halt und Orientierung“ – mit diesen Worten sprach Dr. Wolfgang Freytag, Referatsleiter für Vertriebenenpolitik des Bayerischen Sozialministeriums, den Veranstaltern und zahlreich erschienenen Gästen des Kulturveranstaltung „Olga von der Wolga. 250 Jahre Ansiedlung der Deutschen an der Wolga“, darunter viele Vertreter der Politik und Öffentlichkeit, im Festsaal des Kolpinghauses aus dem Herzen. Zum dritten Mal in Folge