Zur Lage der Deutschen in der Ukraine und auf der Krim

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Pressemitteilung (pdf)

Die Landsmannschaft der Deutschen aus Russland e. V. ist besorgt über die gefährliche Entwicklung in der Ukraine und das Schicksal der deutschen Landsleute in der Ukraine insgesamt und insbesondere auf der Halbinsel Krim, die im Mittelpunkt des Konflikts steht. Um einen differenzierten Einblick in die Situation zu bekommen, nahm die Landsmannschaft Kontakt zu den Deutschen in der Ukraine und auf der Krim auf.

Auf Anfrage der Landsmannschaft schilderte Jurij Hempel, Vorsitzender der Gesellschaft der Deutschen in der Autonomen Republik Krim „Wiedergeburt“, die Lage der Deutschen in den Krisengebieten (Stand: 08.03.2014):

Hartmut Koschyk – Beauftragter der Bundesregierung für Aussiedlerfragen

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KoschykDas Amt des Beauftragten der Bundesregierung für Aussiedlerfragen wurde 1988 eingerichtet und am Bundesministerium des Innern angesiedelt. 2002 wurde das Amt durch die Beauftragung für die nationalen Minderheiten ergänzt. Seit dem 8. Januar 2014 führt der Bundestagsabgeordnete Hartmut Koschyk dieses Amt aus.

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Herr Koschyk war von 1987 bis 1991 Generalsekretär des Bundes der Vertriebenen. Seit 1990 ist er Mitglied des Deutschen Bundestages.

Ber­gner aus dem Bun­des­mi­nis­te­ri­um des In­nern ver­ab­schie­det

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BMI – Pressemitteilung 08.01.2014

Koschyk neuer Beauftragter für Aussiedlerfragen und nationale Minderheiten.

Dr. Christoph Bergner wurde am 23. November 2005 als Parlamentarischer Staatssekretär beim Bundesminister des Innern berufen. Im Februar 2006 übernahm er auch das Amt des Beauftragten der Bundesregierung für Aussiedlerfragen und nationale Minderheiten. Hinzu kam im März 2011 die Funktion des Beauftragten der Bundesregierung für die Neuen Länder.

Bundesinnenminister Dr. Thomas de Maizière verabschiedet Dr. Christoph Bergner aus dem BMI
Bundesinnenminister de Maizière verabschiedet Dr. Christoph Bergner aus dem BMI  (Quelle: BMI)

(Spät-)Aussiedler in Deutschland

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forschungsbericht-020(Forschungsbericht 2013, BAMF)

Im Jahr 2013 jährt sich die Verabschiedung des Bundesvertriebenen- und Flüchtlingsgesetzes (BVFG) zum sechzigsten Mal, die des Kriegsfolgenbereinigungsgesetzes (KfbG) zum zwanzigsten Mal. Beide Gesetze sind wesentliche Grundlagen für die Zuwanderung von (Spät-)Aussiedlern nach Deutschland. Aus diesem Anlass hat der Beauftragte der Bundesregierung für Aussiedlerfragen und nationale Minderheiten die Forschungsgruppe des Bundesamtes beauftragt, den nunmehr vorliegenden Forschungsbericht zu erstellen.

„Der weite Weg zurück – 250 Jahre russlanddeutscher Geschichte“

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Pressemitteilung der Kreis- und Ortsgruppe Regensburg der LmDR e.V.

Die Veranstaltung „Der weite Weg zurück – 250 Jahre russlanddeutscher Geschichte“ fand einen kurzen Weg in die Herzen der Gäste.

Bürgermeister der Stadt Regensburg Gerhard Weber

Bürgermeister der Stadt Regensburg Gerhard Weber

Das Interesse an der Geschichte der Russlanddeutschen war überwältigend groß. Sämtliche Stuhlreihen im Festsaal des Kolpinghauses waren besetzt. 350 Gäste, darunter viele Vertreter der Politik, konnten einen lebendigen und hochwertigen Festakt erleben. Bürgermeister Weber – in Vertretung des Schirmherrn Oberbürgermeister der Stadt Regensburg Hans Schaidinger – sprach in seinem Grußwort davon, dass die Deutschen aus Russland einen großen und aktiven Teil der Regensburger Einwohner ausmachen. Die schulischen Leistungen der Aussiedlerkinder seien oft überdurchschnittlich.

Änderung des Bundesvertriebenengesetzes (BVFG)

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BVA__logoDas 10. Gesetz zur Änderung des BVFG wurde vom Bundestag verabschiedet und ist am 14. September in Kraft getreten.

Das Gesetz beinhaltet viele Verbesserungen für Spätaussiedler und einzubeziehende Ehegatten und Abkömmlinge. Für Spätaussiedler werden die Aufnahmevoraussetzungen und für ihre Ehegatten und Abkömmlinge die Möglichkeiten der Einbeziehung wesentlich erleichtert. (weiterlesen)

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Spätaussiedlerzahlen von Januar bis September 2013

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In den ersten drei Quartalen des Jahres 2013 sind 1.485 Personen als Spätaussiedler oder als deren Angehörige in Friedland registriert worden. Das sind 174 Personen mehr als im Vergleichszeitrum 2012. 1452 Personen kamen aus den Nachfolgestaaten der Sowjetunion, 7 aus Polen und 26 aus Rumänien. 386 Personen (26 %) wurden als Spätaussiedler, 874 als Ehegatten oder Abkömmlinge (59 %) und 225 als sonstige Familienangehörige (15 %) aufgenommen. Insgesamt sind 6.205 neue Anträge auf Aufnahme aus eigenen Recht bzw. auf Einbeziehung gestellt worden.

Das Bundesverwaltungsamt (BVA) hat für 2.277 Personen positiv über die Aufnahme entschieden.

Quelle: BdV-Newsletter 2013 / Nr. 13

Heinrich Zertik – der erste Bundestagsabgeordnete (CDU) aus den Reihen der Deutschen aus Russland

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pic_13380_aUnserem Landsmann und Mitglied der Landsmannschaft der Deutschen aus Russland, Heinrich Zertik, gratulieren wir herzlich zur Wahl in den Deutschen Bundestag.
Das ist ein wichtiges und großartiges Ereignis für alle Deutschen aus der ehemaligen Sowjetunion, die nun in Berlin durch einen kompetenten und loyalen Landsmann vertreten werden.

Henrich Zertik (Jahrgang 1957) kommt gebürtig aus Kastek in Kasachstan und lebt gegenwärtig in Lippe (NRW) .

Internetseite des Bundestages

Foto-Quelle: lippe-news.de

Waldemar Eisenbraun, Vorsitzender der Landsmannschaft der Deutschen aus Russland

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1763-2013. 250 Jahre russlanddeutscher Geschichte“

31. Bundestreffen der Landsmannschaft der Deutschen aus Russland

Verleihung des Katharinen-Preises

Laudatio: Waldemar Eisenbraun,

Vorsitzender der Landsmannschaft der Deutschen aus Russland

 

Meine sehr verehrten Damen und Herren,

es ist mir eine besondere Ehre, im feierlichen Rahmen des Goldenen Saales in Augsburg die Preisträger des in diesem Jahr zum ersten Mal verliehenen Katharinen-Preises der Deutschen aus Russland zu würdigen.

Laut Satzung wird der Preis Personen oder Einrichtungen zuerkannt, die sich in besonderer Weise um die Russlanddeutschen verdient gemacht und ihren Beitrag zur Unterstützung ihres kulturellen, gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Lebens geleistet haben. Gestiftet wurde er von der Landsmannschaft der Deutschen aus Russland in Erinnerung an Zarin Katharina II., die vor 250 Jahren, am 22. Juli 1763, Ausländer zur Einwanderung nach Russland einlud. Damit steht das Einladungsmanifest am Beginn der Auswanderung von Deutschen nach Russland im größeren Umfang.