(Spät-)Aussiedler in Deutschland

Standard

forschungsbericht-020(Forschungsbericht 2013, BAMF)

Im Jahr 2013 jährt sich die Verabschiedung des Bundesvertriebenen- und Flüchtlingsgesetzes (BVFG) zum sechzigsten Mal, die des Kriegsfolgenbereinigungsgesetzes (KfbG) zum zwanzigsten Mal. Beide Gesetze sind wesentliche Grundlagen für die Zuwanderung von (Spät-)Aussiedlern nach Deutschland. Aus diesem Anlass hat der Beauftragte der Bundesregierung für Aussiedlerfragen und nationale Minderheiten die Forschungsgruppe des Bundesamtes beauftragt, den nunmehr vorliegenden Forschungsbericht zu erstellen.

Heinrich Zertik – der erste Bundestagsabgeordnete (CDU) aus den Reihen der Deutschen aus Russland

Standard

pic_13380_aUnserem Landsmann und Mitglied der Landsmannschaft der Deutschen aus Russland, Heinrich Zertik, gratulieren wir herzlich zur Wahl in den Deutschen Bundestag.
Das ist ein wichtiges und großartiges Ereignis für alle Deutschen aus der ehemaligen Sowjetunion, die nun in Berlin durch einen kompetenten und loyalen Landsmann vertreten werden.

Henrich Zertik (Jahrgang 1957) kommt gebürtig aus Kastek in Kasachstan und lebt gegenwärtig in Lippe (NRW) .

Internetseite des Bundestages

Foto-Quelle: lippe-news.de

„In der Kultur zu Hause“ – Abwechslungsreiches Kulturwochenende der Landesgruppe Bayern

Standard

Tanzgruppe des Seminars mit Nadja und Waldemar Fuchs vom Tanzensemble „Birkenhain“ aus Schlüsselfeld.

Es ist wie dahoam“, so die zufriedenen Äußerungen der Seminar­teilnehmer nach dem Auftritt der Schauspielerin Maria Warkentin, die im Rahmen ihres Workshops spontan in die Rolle der „russlanddeutschen Oma“ schlüpfte und in der authentischen Mundart ihrer wolgadeutschen Mutter über die Auswanderung und das Einleben in Deutschland erzählte.

 

Mit dem Motto „In der Kultur zu Hause“ und den Schwerpunkten Gesang, Tanz und Theater lockte die Landesgruppe Bayern der Landsmannschaft über 30 kulturinteressierte Landsleute aus verschiedenen Orten Bayerns in das Schweinfurter Jugendgästehaus zum Kulturwochenende vom 24. und 25. März.

Internationale Wochen der Deutschen aus Russland in München

Standard

Zahlreiche Gäste folgten der Einladung der Orts- und Kreisgruppe München der Landsmannschaft zur Eröffnungsfeier der Internationalen Wochen der Deutschen aus Russland am 22. April in den Räumen des Anton-Fingerle-Bildungszentrums.

In dieser Zeit wird hier zum ersten Mal die landsmannschaftliche Wanderausstellung in München präsentiert. Bei der Eröffnungsfeier stand das kulturelle Erbe der Deutschen aus Russland, vorgestellt von russlanddeutschen Kulturgruppen aus Bayern, im Mittelpunkt.

Landsmannschaft und Kirche

Standard

 

Für die Landsmannschaft der Deutschen aus Russland, die 1950 von Vertretern der evangelisch-lutherischen, katholischen, mennonitischen und baptistischen Kirche gegründet wurde, waren der christliche Glaube und die Zusammenarbeit mit den Kirchen von Anfang an Stützpfeiler ihres Wirkens.

Der christliche Glaube gibt unserer Arbeit Ziel und Perspektive, und ohne die Wertschätzung des christlichen Glaubens wären wir der religiösen Prägung großer Teile unserer Landsleute nicht gerecht geworden, für die Religion und Kirche im Mittelpunkt ihres Lebens stehen.

Kulturpreis Dr. Elena Seifert

Standard

Russlanddeutscher Kulturpreises des Landes Baden-Württemberg

Dr. Elena Seifert: „Die Literatur der Russlanddeutschen sollte zu einer Fiktion verkümmern, hat sich aber in ein Phänomen verwandelt“


„Die Russlanddeutschen als Ethnie sind eine paradoxe Erscheinung, es ist eine junge Volksgruppe, die genetisch zu einer reifen deutschen Ethnie aufsteigt“, behauptet Dr. Elena Seifert – Literaturwissenschaftlerin, Dichterin, Prosaikerin, Publizistin und Kinderbuchschriftstellerin aus Moskau. Die begnadete Autorin und Dozentin für Theorie und Geschichte der Literatur ist mehrfache Preisträgerin von Literaturwettbewerben, Herausgeberin von  Literatursammelbänden und Almanachen. Sie ist Autorin von mehr als 150 wissenschaftlichen Abhandlungen und Studien, darunter Monographien und Unterrichtsmaterialien für Schulen und Universitäten. Sie schreibt für mehrere Periodika in Russland und im Ausland, in den letzten zehn Jahren vermehrt zu Themen der russlanddeutschen Literatur. Seifert ist Mitglied der Internationalen Assoziation zur Erforschung der Geschichte und Kultur der Russlanddeutschen, der Wissenschaftlichen Vereinigung der Deutschen Kasachstans sowie Vorsitzende und Jurymitglied verschiedener Literaturwettbewerbe. 2007 wurde sie von Dr. Christoph Bergner, Beauftragter der Bundesregierung für Aussiedlerfragen und nationale Minderheiten, für ihren „herausragenden Beitrag zur Erhaltung und Entwicklung der deutschen Ethnie in Kasachstan“ ausgezeichnet.