Ulla Lachauer (geb. 1951 in Ahlen/Westfalen) ist Dokumentarfilmerin, freie Journalistin und Buchautorin. Nach ihrem Buch „Ritas Leute – Eine deutsch-russische Familiengeschichte“, das seit 2002 in vierter Auflage erschienen ist, folgt sie nun in ihrem Film „Die Heinrichs aus Kasachstan“, der am 13. April 2012 im WDR (23.15-24.00) ausgestrahlt wird, den verschlungenen Spuren einer anderen russlanddeutschen Familiengeschichte. Wie in „Ritas Leute”, das den Leser auf die Reise in das Unbekannte, in „dunkle Zeiten hinter dem eisernen Vorhang” mitnimmt, lernt man auch in „Die Heinrichs aus Kasachstan“ Fakten und Materialien kennen, von denen hierzulande zu wenig bis gar nichts bekannt ist. Im Buch wie im Film gelingt der Autorin am Beispiel der vielfach verschlungenen Wege zweier russlanddeutscher Familien ein facettenreicher Einblick in die Geschichte der Russlanddeutschen.
Nina Paulsen (VadW) stellte Ulla Lachauer einige Fragen.
Liebe Frau Lachauer, dass einheimische Autoren Themen der russlanddeutschen Geschichte aufgreifen, ist immer noch eine Ausnahme. Sie wenden sich zum zweiten Mal dieser Thematik zu – zum ersten Mal in dem Buch „Ritas Leute – Eine deutsch-russische Familiengeschichte“ und nun im WDR-Fernsehfilm „Die Heinrichs aus Kasachstan“. Wie hat dieses Interesse angefangen?




