Kategorie Archiv: Reden

250 Jahre Einladungsmanifest Bundesdelegiertenversammlung Bundestreffen

Ein ereignisreiches Jahr hat begonnen

Adolf Fetsch

Adolf Fetsch

Mit einem Rückblick auf das zu Ende gegangene Jahr 2012 und einem detaillierten Ausblick auf das ereignisreiche Jahr 2013 wandte sich der Bundesvorsitzende der Landsmannschaft der Deutschen aus Russland, Adolf Fetsch, am 11. Januar an die Teilnehmer des Neujahrsempfangs der Landesgruppe Nordrhein-Westfalen in der Heimvolkshochschule St.-Hedwigs-Haus in Oerlinghausen. Nachstehend größere Auszüge aus seiner Ansprache:

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Unser Einsatz geht weiter!

Liebe Landsleute,

wie wir immer wieder berichtet haben, werden die Integrationserfolge der Deutschen aus Russland durch alle ernst zu nehmenden Studien als vorbildlich bezeichnet, und jeder, der sie als Belastung für die Bundesrepublik Deutschland bezeichnet, lässt erkennen, dass er in seinen Aussagen von Vorurteilen geblendet ist.

Die Landsmannschaft der Deutschen aus Russland leistet seit über 60 Jahren ihren Beitrag zu dieser Entwicklung und hat Erfolge zu verzeichnen, auf die wir stolz sein dürfen. Allen unseren solidarischen Mitstreitern, im Bundesvorstand, in den Landesgruppen, in den örtlichen Gliederungen, danke ich von ganzem Herzen. Sie haben sich um unsere Volksgruppe verdient gemacht!

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Berichte 2003 – 2009

Berichte, Reden, Interviews

Berichte-Stellungsnahmen-Reden-Interviews 2003 -2009

Rede Dr. Elena Seifert

Dr. Elena Seifert – Hauptpreis des Russlanddeutschen Kulturpreises des Landes Baden-WürttembergRede bei der Preisverleihung am 22.10.2010 im Weißen Saal des Neuen Schlosses Stuttgart

 

Sehr geehrter Herr Minister Rech,

meine sehr geehrten Damen und Herren!

Es ist mir eine besondere Ehre, hier zu sein und zu Ihnen sprechen zu dürfen. Ich freue mich sehr über die Auszeichnung mit dem Hauptpreis des Russlanddeutschen Kulturpreises des Landes Baden- Württemberg für meine Monographie zum Thema: „Genre und ethnisches Bild in der Poesie der Russlanddeutschen in der zweiten Hälfte des 20. – Anfang des 21. Jahrhunderts”. Eingangs mein herzlicher Dank an den Verleger Robert Burau und Irina Leinonen, der Ehegattin des Dichters Robert Leinonen, sowie viele andere Landsleute, die mich bei meiner Forschung und Arbeit selbstlos unterstützt haben.

Einige Wissenschaftler sind der Meinung, die russlanddeutsche Literatur sei eine Fiktion, doch ich nenne sie ein Phänomen. Denn nur ein Phänomen kann unter unerträglichen Bedingungen überleben.

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Rede Eisfeld

Russlanddeutscher Kulturpreis 2010 des Landes Baden-Württemberg

Laudatio des Jury-Vorsitzenden Dr. Alfred Eisfeld,stellvertretender Bundesvorsitzender der Landsmannschaft der Deutschen aus Russland

Sehr geehrter Herr Minister Rech,

meine Damen und Herren,

die Literatur der Deutschen in der Sowjetunion wurde von den Machthabern nie als wertneutral, als Privatsache betrachtet. Das hatte sicher damit zu tun, dass alle Bereiche des Lebens im Lande dem Machtanspruch der kommunistischen Partei untergeordnet wurden. Jegliche menschliche Betätigung wurde danach bewertet, ob sie dem Aufbau der neuen kommunistischen Gesellschaftsordnung diente oder nicht. So wurde das Schaffen der bürgerlichen Schriftsteller als „pfäffische Literatur“ abqualifiziert. An deren Stelle sollte eine völlig neue, eine „sowjetdeutsche Literatur“ treten, für die vor allem Emigranten standen, die aus Deutschland und Österreich in die Sowjetunion ins Exil gegangen waren.

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Unsere Russlanddeutschen – Integration und Zukunft

Hanns-Seidel-Stiftung, 29. November 2011

Unsere Russlanddeutschen – Integration und Zukunft

Referat Adolf Fetsch, Bundesvorsitzender

„Zukunftsperspektiven der Russlanddeutschen aus der Sicht der Landsmannschaft“

Meine sehr verehrten Damen und Herren,

mein werter Bundesvorstandskollege Herr Dr. Eisfeld hat Sie über die wesentlichen Aspekte der Geschichte der Russlanddeutschen informiert, so dass ich mich in meinem Vortrag ausschließlich mit Erfolgen und Problemen der Integration sowie Zukunftsperspektiven der Deutschen aus Russland befassen werde.

Beginnen will ich aber mit einem Rückblick auf den Verlauf der Aufnahme und Eingliederung der Deutschen aus Russland in den vergangenen sechs Jahrzehnten

1950, im Gründungsjahr der Landsmannschaft der Deutschen aus Russland, lebten gerade einmal 70.000 meiner Landsleute in der Bundesrepublik.

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