Gottesdienst in der Erlöserkirche am 28.8.2016

Standard

Link zum Veranstaltungskalender

Evangelische ErlöseEvangelische Erlöserkirche in Essenrkirche in Essen

Evangelische Erlöserkirche in Essen. Quelle: Wikipedia

In diesem Jahr jährt sich zum 75. Mal der Stalin-Erlass zur Deportation der Russlanddeutschen. Der 28. August 1941 ist zum Schlüsselereignis für die Leidensgeschichte der Russlanddeutschen geworden und bildet eine besondere Art der Identität auch für die nachfolgende Generation.

Vor genau 75 Jahren gab das Präsidium des Obersten Sowjets der UdSSR per Erlass bekannt, dass alle Deutschen der Wolgagebiete unverzüglich und restlos umgesiedelt werden müssen. Das gleiche Schicksal erfuhren weitere Deutsche in anderen Siedlungsgebieten der Sowjetunion. Sie wurden aus den europäischen Teilen der Sowjetunion nach Osten in sogenannte Sondersiedlungen deportiert und anschließend vielfach zur Zwangsarbeit im Lagersystem des GULAG verpflichtet. Die Maßnahme stand im Kontext des deutschen Angriffs auf die Sowjetunion im Juni 1941. Alle Sowjetdeutschen wurden kollektiv angeschuldigt, mit Hitlerdeutschland zu kollaborieren - eine unrechtmäßige Annahme, die Stalin als Begründung für seine Politik diente. Repressionen gegenüber Russlanddeutschen hielten auch nach Kriegsende an. In ihre Heimatgebiete durften sie nie zurückkehren.

Für die Erlebnisgeneration und deren Kinder ist ein besonderer Tag des Erinnerns, verbunden mit der Klage über das erfahrene Leid und des Dankes für Gottes Nähe im Leid.

Presseerklärung: 75. Jahrestag des Stalin-Erlasses zur Deportation der Wolgadeutschen

Standard

EKD

Presseerklärung

75. Jahrestag des Stalin-Erlasses zur Deportation der Wolgadeutschen
Trauerarbeit mit Russlanddeutschen

Spey­er, den 4. August 2016

Wir haben geschwie­gen … aus Angst

Am 28. August 1941 erließ der Ober­s­te Sowjet unter Josif Sta­lin einen Erlass über die Zwangs­um­sied­lung der Wol­ga­deut­schen. Fast 500 Tau­send Men­schen – Män­ner, Frau­en und Kin­der — wur­den in den dar­auf­fol­gen­den Mona­ten in Güter­wag­gons aus den west­li­chen Tei­len der Sowjet­uni­on, aus Geor­gi­en und Aser­bai­dschan nach Sibi­ri­en und Mit­tel­asi­en depor­tiert. Als soge­nann­te Volks­fein­de und voll­kom­men recht­los wur­den Män­ner und Frau­en zur Zwangs­ar­beit ein­ge­zo­gen, die Kin­der blie­ben sich selbst über­las­sen, Vie­le star­ben an Krank­hei­ten, Unter­ernäh­rung und Erschöp­fung. „Wir haben geschwie­gen wie die Fische“ sagt ein heu­te 79 jäh­ri­ger Russ­land­deut­scher. „Die Angst vor Über­grif­fen war unser stän­di­ger Beglei­ter.“

Einladung zum Gedenktag der Deutschen aus Russland

Standard
11884658_912326065469141_1319834119789010418_o

Kranz­nie­der­le­gung der Lan­des­grup­pe Bay­ern der Lands­mann­schaft. Link zur Face­book­sei­te der Lands­mann­schaft

Fly­er zur Ver­an­stal­tung als PDF-Datei

Schirm­herr der Ver­an­stal­tung: Dr. Adolf
Bau­er, Bür­ger­meis­ter der Stadt Würz­burg

Pro­gramm:

Gruß­wor­te / Reden:
Vor­sit­zen­de der Orts- und Kreis­grup­pe Albi­na Bau­mann

Bür­ger­meis­ter der Stadt Würz­burg Dr. Adolf Bau­er

Bun­des­vor­sit­zen­der der Lands­mann­schaft der Deut­schen aus Russ­land
Wal­de­mar Eisen­braun

Ökumenischer Schreibwettbewerb der Jugend “Unsere Weihnachten”

Standard

Oekumenischer Schreibwettbewerb2015Aus­schrei­bung: Öku­me­ni­scher Schreib­wett­be­werb der Jugend
Unse­re Weih­nach­ten (in Russ­land).
Erin­ne­run­gen und Gedan­ken an ein christ­li­ches Fest“


Ziel­grup­pe:
Jugend­li­che zwi­schen 15 und 25 Jah­ren aus Deutsch­land, Russ land und Kasach­stan sowie den ande­ren Repu­bli­ken der ehe­ma­li­gen UdSSR. Zu deren För­de­rung wer­den vier Prei­se gestif­tet.  Wei­te­re Teil­neh­mer, die über Weih­nach­ten in ihrer Kind­heit und Jugend eine lite­ra­ri­sche Arbeit ein­rei­chen, sind herz­li­ch will­kom­men. Die fünf bes­ten Bei­trä­ge wer­den in eine Weih­nachts­bro­schü­re und DVD auf­ge­nom­men.

Ent­fal­tung des Pro­jekts:
Rah­men­be­din­gun­gen: Unver­öf­fent­lich­ter lite­ra­ri­scher Text (Erzäh­lung, Gedicht…), max. fünf Sei­ten (30 Zei­len pro Sei­te und 60 Anschlä­ge pro Zei­le) in fünf Exem­pla­ren auf Papier oder auf CD bzw. DVD auf­ge­nom­men.

Ein­sen­de­schluss ist der 30. Sep­tem­ber 2015.
Die Bei­trä­ge zum Wett­be­werb sind zu rich­ten an:
Agnes Gos­sen
Bon­ner Str. 5
53919 Wei­ler­s­wist
E-Mail: agnes.gossen@gmx.de

Prä­mie­rung:
Prä­miert wer­den die drei bes­ten plus 

Hessische Landesregierung bekennt sich klar zu den Russlanddeutschen

Standard

v.l.: Aus­sied­ler­be­auf­trag­ter der Bun­des­re­gie­rung Hart­mut Kos­chyk MdB, Lan­des­be­auf­trag­te Mar­ga­re­te Zieg­ler-Rasch­dorf, Russ­land­deut­scher Bun­des­tags­ab­ge­ord­ne­ter Hein­rich Zer­tik MdB und Kir­chen­prä­si­dent i.R. Hel­ge Klas­sohn. © HSM.

Hes­si­sche Lan­des­be­auf­trag­te bei Aus­sied­ler­kon­fe­renz der Evan­ge­li­schen Kir­che Deutsch­lands

(Pres­se­infor­ma­ti­on)

Ber­lin. Unter dem Mot­to „Suchet der Stadt Bes­tes – Poli­ti­sche Teil­ha­be von spät­aus­ge­sie­del­ten Men­schen“ tra­fen sich Beauf­trag­te der Evan­ge­li­schen Kir­che Deutsch­lands (EKD) und Poli­ti­ker zur Kon­fe­renz für Aus­sied­ler­seel­sor­ge in Ber­lin. Die Lan­des­be­auf­trag­te Mar­ga­re­te Zieg­ler-Rasch­dorf ver­trat dabei das Land Hes­sen.

An der drei­tä­gi­gen Kon­fe­renz nah­men Ver­tre­ter der evan­ge­li­schen Lan­des­kir­chen sowie der mit der Aus­sied­ler­seel­sor­ge betrau­ten Insti­tu­tio­nen teil. Die Evan­ge­li­sche Kir­che ist in der Aus­sied­ler­seel­sor­ge und Spät­aus­sied­ler­be­treu­ung beson­ders enga­giert, da ein Groß­teil der deut­schen Aus­sied­ler und Spät­aus­sied­ler, die seit den acht­zi­ger Jah­ren aus Russ­land und den Nach­fol­ge­staa­ten der Sowjet­uni­on nach Deutsch­land kamen, evan­ge­li­schen Glau­bens sind. Vor 250 Jah­ren, als die Aus­wan­de­rung

Glaube, Identität und Heimat von sehr hoher Bedeutung

Standard
Koschyk-MsdrHoffmann

Bun­des­be­auf­trag­ter Hart­mut Kos­chyk MdB gemein­sam mit dem Beauf­trag­ten der Deut­schen Bischofs­kon­fe­renz für die Seel­sor­ge an den Deut­schen Katho­li­ken aus Russ­land und den ande­ren GUS-Staa­ten, Mon­si­gno­re Dr. Alex­an­der Hoff­mann

Bun­des­be­auf­trag­ter Kos­chyk trifft den Visi­ta­tor für die russ­land­deut­schen Katho­li­ken

Der Beauf­trag­te der Bun­des­re­gie­rung für Aus­sied­ler­fra­gen und natio­na­le Min­der­hei­ten, Hart­mut Kos­chyk MdB, ist in Bonn mit dem Visi­ta­tor für die deut­schen Katho­li­ken aus den GUS-Staa­ten, Mon­si­gno­re Dr. Alex­an­der Hoff­mann zusam­men­ge­trof­fen.

Mon­si­gno­re Dr. Hoff­mann berich­tet dem Bun­des­be­auf­trag­ten der von der Arbeit von ihm gelei­te­ten und bei der Deut­schen Bischofs­kon­fe­renz ein­ge­rich­te­ten „Seel­sor­ge­stel­le für die deut­schen Katho­li­ken aus Russ­land, Kasach­stan und den ande­ren GUS-Staa­ten“, die in Bonn ihren Sitz hat. Neben der unmit­tel­ba­ren Seel­sor­ge sieht 

7. Sternwallfahrt der Deutschen aus Russland nach Altötting

Standard

Wallfahrt2014Ganz im Zei­chen um die Selig­spre­chung für den Pries­ter Ladis­laus Buko­wins­ki stand am Sams­tag, 12. Juli 2014, die 7. Stern­wall­fahrt der katho­li­schen Deut­schen aus Russ­land und ande­rer GUS-Staa­ten, zu der die Seel­sor­ge­stel­le Bonn mit Visi­ta­tor Msgr. Dr. Alex­an­der Hoff­mann auch heu­er wie­der nach Alt­öt­ting ein­ge­la­den hat­te.

Aus ganz Bay­ern – Grup­pen aus Mün­chen, Nürn­berg, Ingol­stadt, Augs­burg, Ulm, Regens­burg und Strau­bing begrüß­te der Visi­ta­tor die Wall­fahrts­teil­neh­mer, nach dem fest­li­chen Ein­zug mit Fah­nen­ab­ord­nun­gen zum Pil­ger­got­tes­dienst in der St. Anna-Basi­li­ka.

Link zum Foto­al­bum

Link zum Bericht über die 7. Stern­wall­fahrt

Wettbewerb der EKD “Lebendige Brücken”

Standard

EKD_Wettbewerb_2014Seit über 30 Jah­ren setzt sich die Aus­sied­ler­seel­sor­ge der Evan­ge­li­schen Kir­che in Deutsch­land (EKD) für die Inte­gra­ti­on von spät­aus­ge­sie­del­ten Men­schen ein.

Men­schen, die durch ihre Aus­sied­lung meh­re­re Hei­ma­ten in sich tra­gen, sind oft in beson­de­rer Wei­se in der Lage, „Brü­cken­men­schen“, „Brü­cken­bau­en­de“ zu sein. Sie för­dern an vie­len Orten und in ver­schie­de­nen Funk­tio­nen das fried­li­che Mit­ein­an­der von Men­schen ver­schie­de­ner Tra­di­tio­nen und Her­künf­te.

Der Wett­be­werb „Brü­cken­schlag“ möch­te Pro­jek­te, Aktio­nen aus­zeich­nen, die unter­schied­li­che Men­schen und Wel­ten ver­bin­den, z.B.: Zuge­wan­der­te und Ein­hei­mi­sche, Her­kunfts­kir­chen und Kir­chen in Deutsch­land, Her­kunfts­län­der und Auf­nah­me­land.

Mit die­sem zwei­ten Wett­be­werb ver­bun­den ist ein herz­li­cher Dank für alle geleis­te­te Inte­gra­ti­ons­ar­beit im Bereich der Evan­ge­li­schen Kir­chen und ihrer Dia­ko­nie.

Seelsorgstelle für die Gläubigen aus der GUS

Standard

Die Seel­sor­ge­stel­le der Deut­schen Bischofs­kon­fe­renz  für die Gläu­bi­gen aus der GUS ist umge­zo­gen! Bit­te beach­ten Sie unse­re neu­en Kon­takt­da­ten.

Mit bes­ten Grü­ßen
Msgr. Dr. Alex­an­der Hoffmann

kathSeelsorge

Seel­sorg­stel­le für die Gläu­bi­gen aus der GUS
Am Hof­gar­ten 12
53113 Bonn

Tel.: 0228–40973820
Fax: 0228–24376752

E-Mail: kontakt@kath-russlanddeutsche.de
Inter­net: www.kath-deutsche-aus-russland.de