„Demokratisch denken und handeln“

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Projektleiterin: Olga Ebert (in Halle/Saale) 

Olga Ebert

Olga Ebert

 

Tel.: 0176 – 632 140 54
E-Mail: lmdr.ebert@gmail.com
 
 
 
 
 

Demokratisch denken und handeln“ –

ein Projekt zur Förderung von demokratischen Handlungskompetenzen und Bekämpfung jeglicher Formen des Extremismus in Organisationen der Spätaussiedler und Migranten aus den Nachfolgestaaten der Sowjetunion (Sachsen-Anhalt)

Das landesweite Projekt „Demokratisch denken und handeln“ will demokratische Handlungskompetenzen der Spätaussiedler und Migranten aus den Nachfolgestaaten der Sowjetunion fördern und jeglichen Formen des Extremismus in Migrantenselbstorganisationen entgegenwirken. Das Projektvorhaben läuft seit September 2012 bis zum 30. Juni 2013 und wird durch das BMI im Rahmen des Programms „Zusammenhalt durch Teilhabe“ gefördert (Programmträger ist die Bundeszentrale für politische Bildung). Das Projekt mit dem Stützpunkt in Halle/Saale wendet sich insbesondere an die Organisationen und Vereine der Spätaussiedler und Migranten in Sachsen-Anhalt, agiert landesweit in enger Kooperation mit dem Landesnetzwerk Migrantenselbstorganisationen Sachsen-Anhalt (LAMSA). Die unterschiedlichen Projektaktivitäten sollen die demokratischen Handlungskompetenzen der Mitarbeiter und ehrenamtlich Engagierten in den Organisationen der Spätaussiedler und Migranten aus den Nachfolgestaaten der Sowjetunion sowie die demokratische Gestaltung des Verbandsgeschehens fördern und dadurch extremistischen Einflussnahmen entgegenwirken. Gleichzeitig sollen sie durch Qualifizierungsangebote und eine solidarische Zusammenarbeit mit anderen Vereinen und Verbänden in ihrer Vereinstätigkeit unterstützt werden. Durch ein spezifisches Angebot für Organisationen der Spätaussiedler bzw. Zuwanderer aus den Nachfolgestaaten der Sowjetunion sollen sowohl die Mitglieder der Organisationen als auch die Mehrheitsgesellschaft motiviert und befähigt werden, sich kritisch mit historischen und gesellschaftlichen Aspekten der kulturellen Identität der Russlanddeutschen und mit „schwierigen“ Kapiteln der gesamtdeutschen Geschichte auseinanderzusetzen und dadurch Antworten auf politische Herausforderungen der Gegenwart zu finden.

Projektziele: Förderung der demokratischen Handlungskompetenzen der Spätaussiedler und Migranten aus den Nachfolgestaaten der Sowjetunion; Gewinnung und Sensibilisierung von Ehrenamtlichen und Multiplikatoren für die Projektziele;

Qualifizierung von Aktiven und Multiplikatoren für die kooperative Zusammenarbeit und solidarisches Handelnvor Ort;

Förderung der demokratischen Gestaltung des Verbandsgeschehens mit dem Ziel, jeglichen extremistischen Einflussnahmen entgegenzuwirken; Bekämpfung jeglicher Formen des Rassismus, der Fremdenfeindlichkeit und des Antisemitismus; Förderung der solidarischen Zusammenarbeit mit anderen Vereinen, Verbänden und Initiativen vor Ort; Förderung der Auseinandersetzung mit historischen und gesellschaftlichen Aspekten der kulturellen Identität der Russlanddeutschen und mit „schwierigen“ Kapiteln der gesamtdeutschen Geschichte auf der Suche nach den Antworten auf politische Herausforderungen der Gegenwart.

Projektangebote:

Informationsveranstaltungen, Schulungen und Qualifizierungsangebote für ehrenamtliche Vertreter der Vereine der Spätaussiedler und Migranten (einzelne Projektmaßnahmen als Teile des Gesamtvorhabens werden in Halle/Saale, Magdeburg, Köthen, Hettstedt, Sangerhausen, Halberstadt und an weiteren Orten realisiert); Begleitung und Unterstützung bei der solidarischen Zusammenarbeit mit anderen Vereinen und Verbänden.