Pforzheim

Lil­li Gess­ler — Vor­sit­zen­de

Brun­nen­rain­str. 29, 75248 Ölbronn — Dürrn

Tel.: 07237 — 4859870, 07237 — 7512

E — Mail: lilli.lang@t-online.de

 

Bera­tungs­stel­le: Eichen­weg 5, 75203 Königs­bach, Tel.: 07232–3194189, nach Ver­ein­ba­rung von 18–20 Uhr.

 

Am 2. Juni 2012 ver­an­stal­te­te der Vor­stand der Orts­grup­pe Pforz­heim im Mehr­ge­ne­ra­tio­nen­haus in Pforz­heim ein Kon­zert mit der Musi­ke­rin Elena Gott­se­lig aus Mann­heim. Die Künst­le­rin spiel­te Gitar­re und sang dazu selbst kom­po­nier­te Roman­zen und Bal­la­den in rus­si­scher und deut­scher Spra­che. Mit ihrer fri­schen und natür­li­chen Art begeis­ter­te sie die Kon­zert­be­su­cher über zwei Stun­den lang. Uns hat es eben­falls sehr gut gefal­len, und wir hof­fen, Elena Gott­se­lig bald wie­der in Pforz­heim begrü­ßen zu dür­fen.

Eine Woche spä­ter ehr­ten wir dann die lang­jäh­ri­gen Mit­glie­der der Orts­grup­pe Pforz­heim mit Urkun­den und Ehren­me­dail­len.

Nach der Begrü­ßung durch Edmund Sieg­le, Mit­glied der Orts­grup­pe Pforz­heim, spra­chen Leon­ti­ne Wacker, Vor­sit­zen­de der Lan­des­grup­pe Baden-Würt­tem­berg der Lands­mann­schaft, und Ursu­la Schac­k, Vor­sit­zen­de des BdV-Kreis­ver­ban­des Pforzheim/Enzkreis, Gruß­wor­te.

Leon­ti­ne Wacker hob in ihrer Rede her­vor, dass die Orts­grup­pe Pforz­heim nach wie vor die größ­te im Bun­des­ge­biet ist. Die Orts­grup­pe sei eine leben­di­ge und erfolg­rei­che Glie­de­rung, und sie kom­me immer wie­der ger­ne zu den Ver­an­stal­tun­gen nach Pforz­heim.

Ursu­la Schack berich­te­te über die lang­jäh­ri­ge gute Zusam­men­ar­beit zwi­schen der Orts­grup­pe Pforz­heim und dem BdV. Sie lud alle Teil­neh­mer zum “Tag der Hei­mat” am 16. Sep­tem­ber 2012 in Stutt­gart ein. Der BdV wird aus die­sem Anlass eine Bus­fahrt von Pforz­heim nach Stutt­gart orga­ni­sie­ren.

Musi­ka­li­sch wur­de die Fei­er­stun­de vom Chor “Gute Lau­ne” unter der Lei­tung von Ser­gej Kre­mer gestal­tet.

Wir bedan­ken uns bei allen, die uns bei der Orga­ni­sa­ti­on und Durch­füh­rung der Ver­an­stal­tung unter­stützt haben. Ein beson­de­res Dan­ke­schön geht an alle, die Kuchen gespen­det haben.

            Edmund Sieg­le

 

Ein Chorfest, das die Herzen bewegt

Zum neunten Mal Freundschaftssingen in Pforzheim

 

Sie­ben Chö­re folg­ten auch in die­sem Jahr der Ein­la­dung der Pforz­hei­mer und kamen zum Freund­schafts­sin­gen am 5. Mai 2012 im Bür­ger­haus Bucken­berg-Hai­dach (Baden-Würt­tem­berg). Zum neun­ten Mal in Fol­ge prä­sen­tier­ten sich die Chö­re beim gro­ßen Chor­fest zum Hören, Erle­ben und Mit­ma­chen.

 

Uns ver­bin­det die Lie­be zum Gesang, zum Lied. Wir freu­en uns auf neue Chor­mit­glie­der – nicht nur in unse­rem Chor, son­dern auch in den ande­ren Städ­ten“, sag­te die Grün­de­rin der Tra­di­ti­on, Irma Hart­ter vom Pforz­hei­mer Chor „Gute Lau­ne“, bei ihrer Begrü­ßung.

Schwung­voll und inter­na­tio­nal ging es zur Sache: Stimm­ge­wal­tig und aus­drucks­stark begeis­ter­ten die Hob­by­sän­ger das Publi­kum und luden zum Mit­sin­gen ein – mit Volks­wei­sen und moder­nen Lie­dern in deut­scher und rus­si­scher Spra­che. Durch das Pro­gramm führ­te Elfrie­da Luitt­le, die selbst im Chor „Gute Lau­ne“ mit­singt.

Die Lie­be zur Musik und zum Lied, die die Chor­mit­glie­der aus vie­len Orten ver­bin­det, brach­te auch Rolf Con­stan­tin, der ers­te ehren­amt­li­che Stell­ver­tre­ter des Pforz­hei­mer Ober­bür­ger­meis­ters, auf den Punkt. Er über­brach­te die Grü­ße von OB Gert Hager und unter­strich die Bedeu­tung des Chor­ge­sangs. „Musik und Lie­der fin­den den Weg zu den geheims­ten Plät­zen der See­le. Musik machen und Musik hören ist Medi­zin für die See­le. Noch schö­ner ist der gemein­sa­me Gesang, um der Iso­lie­rung zu ent­kom­men“, lob­te er die Pforz­hei­mer Tra­di­ti­on. Mit Zähig­keit schaf­fe es Irma Hart­ter immer wie­der, die Chö­re zu moti­vie­ren.

Chö­re der Lands­mann­schaft der Deut­schen aus Russ­land exis­tie­ren in bei­na­he allen Bun­des­län­dern. Für vie­le Mit­glie­der der Lands­mann­schaft bil­den sie das eigent­li­che Herz­stück des Ver­eins“, sag­te Karl Kromer aus Augs­burg vom Lan­des­vor­stand Bay­ern, der den Ver­an­stal­tern des Chor­fes­ti­vals die Erfolgs­wün­sche im Namen der Lan­des­grup­pe Bay­ern über­mit­tel­te. „Was wäre die Welt ohne Musik? Unser beson­de­rer Dank gilt Irma Hart­ter, die das Chor­fes­ti­val inzwi­schen zum neun­ten Male auf die Bei­ne gestellt und es zu einem fes­ten Bestand­teil der kul­tu­rel­len Ange­bo­te der Lands­mann­schaft hier in Baden-Würt­tem­berg gemacht hat“, so Kromer wei­ter.

Aner­ken­nung und Dank an Irma Hart­ter und ihre Hel­fer ent­hielt auch das schrift­li­che Gruß­wort der Vor­sit­zen­den der Lan­des­grup­pe Baden-Würt­tem­berg, Leon­ti­ne Wacker, die zur glei­chen Zeit bedau­er­li­cher­wei­se einen ande­ren Ter­min hat­te.

1999 grün­de­te Irma Hart­ter den Chor „Gute Lau­ne“ der Orts­grup­pe Pforz­heim der Lands­mann­schaft, der inzwi­schen ein ein­ge­tra­ge­ner Ver­ein ist, und rief weni­ge Jah­re spä­ter das Freund­schafts­sin­gen ins Leben. Die drei­fa­che Mut­ter lebt seit 1980 in Deutsch­land, seit 1982 enga­giert sie sich in der Orts­grup­pe Pforz­heim, vor allem in der Kul­tur- und Kin­der­ar­beit. Für ihren lang­jäh­ri­gen Ein­satz inner­halb der Lands­mann­schaft wur­de sie mit der gol­de­nen Ehren­na­del des Ver­eins aus­ge­zeich­net.

 

Gute Lau­ne”

Das Pro­gramm eröff­ne­te der Gast­ge­ber­chor „Gute Lau­ne“ mit dem Lied „Unse­re gute Lau­ne ist die Musik“, beglei­tet au dem Kla­vier von Ser­gej Leh­mann, und ern­te­te viel Bei­fall mit wei­te­ren Lie­dern in deut­scher Spra­che. Seit nun­mehr 13 Jah­ren ist der Chor bei Ver­an­stal­tun­gen in Pforz­heim und Umge­bung zu sehen und zu hören. „Wir wol­len nicht die Welt bewe­gen, son­dern die Her­zen – denn, wo man singt, da lass dich nie­der, böse Men­schen haben kei­ne Lie­der“, so sei­ne Bot­schaft.

 

Sou­ve­nir”

Den Chor „Sou­ve­nir“ der Orts­grup­pe Vil­lin­gen-Schwen­nin­gen stell­te der Ort­grup­pen­vor­sit­zen­de und Musi­ker Alex­an­der Hess vor. Seit Mai 2010 tritt der Chor mit der Lei­te­rin Valen­ti­na Her­mann erfolg­reich auf, und auch in Pforz­heim zeig­te er sich auf beacht­li­chem Niveau mit Dar­bie­tun­gen rus­si­scher Klas­si­ker und popu­lä­rer Lie­der wie etwa dem ein­fühl­sa­men „Ach du Schick­sal“.

 

Jung­brun­nen”

Der Chor „Jung­brun­nen“ aus Offenburg/Ortenaukreis unter der Lei­tung von Anton Bit­tel auf dem Akkor­de­on sorg­te mit sei­nem aus­ge­spro­chen tem­pe­ra­ment­vol­len Pro­gramm in deut­scher und rus­si­scher Spra­che („Tum-Bala­lai­ka“ und ande­re Lie­der) für Stim­mung und reg­te zum Mit­sin­gen an. Der Chor, der 2003 von Georg Stö­ßel im Rah­men eines lands­mann­schaft­li­chen Pro­jek­tes ins Leben geru­fen wur­de, fand mit sei­nem brei­ten Reper­toire an deut­schen Volks­lie­dern, in das auch eini­ge popu­lä­re rus­si­sche Volks­lie­der inte­griert sind, schnell einen fes­ten Platz in der Kul­tur­land­schaft der Stadt.

 

Melo­die”

Tem­pe­ra­ment­voll, aber auch gefühl­voll und vor allem inter­na­tio­nal ging es wei­ter mit dem Chor „Melo­die“ aus Gien­gen an der Brenz (musi­ka­li­sche Lei­tung Fried­rich Krau­se, Orga­ni­sa­ti­on Rosa Bar­th). Die Band­brei­te der Vor­trä­ge reich­te von dem russ­land­deut­schen Lied „Auf der Kali­nen­brück“ über das nost­al­gi­sche „Wol­ga-Fluss“ in rus­si­scher Spra­che bis hin zu dem ukrai­ni­schen Volks­lied „Nahm ein Mädel einen Eimer“. Erst vor über zwei Jah­ren ent­stan­den, hat das Ensem­ble deut­sche, rus­si­sche und ukrai­ni­sche Lie­der im Reper­toire.

 

Hei­mat­me­lo­die”

Im zwei­ten Teil des Chor­fes­ti­vals zeig­te der Chor „Hei­mat­me­lo­die“ aus Augs­burg (Lei­tung Alena Hei­ser) mit Lie­dern wie „Schließ mich in dein Herz, du lie­be Hei­mat“, „Mein Hei­mat­dorf“ oder „Ich ken­ne ja dei­ne Natur“ gro­ße gesang­li­che Klas­se. Zum Reper­toire des Cho­res, der im vori­gen Jahr sein 25-jäh­ri­ges Bestehen fei­er­te, gehö­ren nicht nur Volks­lie­der in Deut­sch, Rus­si­sch und Ukrai­ni­sch, son­dern auch anspruchs­vol­le Chor­wer­ke zur Gestal­tung von Got­tes­diens­ten, moder­ne Songs sowie Lie­der, die Alena Hei­ser auf Tex­te von Deut­schen aus Russ­land kom­po­niert hat.

 

Lieb Hei­mat­land”

Der Chor „Lieb Hei­mat­land“ aus Karls­ru­he gehört eben­falls zu den ältes­ten Gesangs­ver­ei­nen der Deut­schen aus Russ­land; er wur­de bereits 1976 gegrün­det. Heu­te wird er von Kor­ne­lia Vöh­rin­ger gelei­tet. Mit Lie­dern aus Russ­land, Euro­pa und den deut­schen Sied­lungs­räu­men prä­sen­tie­ren sich die Chor­mit­glie­der in Karls­ru­he und Umge­bung. In Pforz­heim unter­hiel­ten die Sän­ger das Publi­kum mit vier­stim­mi­gem A-cap­pel­la-Gesang in deut­scher und rus­si­scher Spra­che (Diri­gen­tin Maria Ben­der) und wur­den mit viel Bei­fall bedacht.

 

Aus­sied­ler­chor”

Der Aus­sied­ler­chor aus Lud­wigs­burg (Lei­tung Elfrie­de Imrich) erfreu­te die Zuschau­er mit Volks­lie­dern. Der klei­ne, sehr stimm­si­che­re Chor besteht aus Sän­gern unter­schied­li­cher Her­kunft – Sie­ben­bür­ger Sach­sen und Deut­sche aus Russ­land gehö­ren zu ihm eben­so wie Ein­hei­mi­sche.

Für den krö­nen­den Abschluss des Kon­zerts sorg­te der Chor “Gute Lau­ne” mit einem wei­te­ren Auf­tritt, bei dem er von den ande­ren Teil­neh­mern und den Zuschau­ern kräf­tig unter­stützt wur­de.

In der Pau­se zwi­schen den bei­den Tei­len wur­de das musi­ka­li­sche Gesche­hen im Foy­er fort­ge­setzt. Dort spiel­ten eini­ge Musi­ker spon­tan zum Tanz auf und zau­ber­ten die Atmo­sphä­re einer „wol­ga­deut­schen Hoch­zeit“.  Alex­an­der Hess (Har­mo­ni­ka), Fried­rich Krau­se (Akkor­de­on) sowie Arthur Har­war­th (Löf­fel) und Arka­dy Rusa­kovs­kyy (Schel­len­trom­mel), bei­de vom Augs­bur­ger Chor, hat­ten sich spon­tan zu einem Orches­ter zusam­men­ge­schlos­sen.

Der Pforz­hei­mer Chor­ver­ein sorg­te mit kal­ten Geträn­ken, Kaf­fee und selbst geba­cke­nen Kuchen, Pel­me­ni und ande­ren Lecke­rei­en auch für das leib­li­che Wohl der Gäs­te. Ein beson­de­rer Dank für den vor­bild­li­chen Ein­satz geht an The­resa Schulz, Valen­ti­na Schie­le, Lydia Böhm, Elli Tau­bert, Niko­laus Mohr und ande­re Lands­leu­te. Eine Tom­bo­la run­de­te die Ver­an­stal­tung ab.

VadW

 

Zu unse­rem Faschings­abend am 11. Febru­ar 2012 kamen zahl­rei­che Gäs­te aus Nah und Fern, um die “fünf­te Jah­res­zeit” zusam­men zu fei­ern. Und sie muss­ten ihr Kom­men nicht bereu­en, denn die bes­tens bekann­te Grup­pe “Respekt” aus Pforz­heim sorg­te für die musi­ka­li­sche Unter­hal­tung mit einer gesun­den Mischung aus deut­schen, rus­si­schen und inter­na­tio­na­len Lie­dern.

Für das leib­li­che Wohl waren wie gewohnt die Mit­glie­der unse­res Vor­stan­des und wei­te­re ehren­amt­li­che Hel­fer zustän­dig.

Höhe­punkt des Abends war die Preis­ver­lei­hung für die bes­ten Kos­tü­me. Erst weit nach Mit­ter­nacht tra­ten die Gäs­te gut gelaunt den Heim­weg an.

            Edmund Sieg­le

 

Die Men­schen wur­den damals bewusst

in den Tod geschickt…“

 

Zu ihrer Gedenk­ver­an­stal­tung begrüß­te die Orts- und Kreis­grup­pe Pforz­heim am 4. Sep­tem­ber 2011 im Haus der Lands­mann­schaf­ten in Pforzheim/Brötzingen unter ande­rem Ver­tre­ter des Vor­stan­des der Lan­des­grup­pe Baden-Würt­tem­berg der Lands­mann­schaft, Leon­ti­ne Wacker, Niko­lai Magal und Edith Klein, Ver­tre­ter ande­rer Lands­mann­schaf­ten und die Kreis­vor­sit­zen­de des BdV, Ursu­la Schack.

 

Von den anwe­sen­den Gäs­ten gehör­ten vie­le zur Erleb­nis­ge­ne­ra­ti­on, die alle Schi­ka­nen des Sowjet­re­gimes am eige­nen Lei­be erfah­ren muss­ten.

Lil­li Lang, Vor­sit­zen­de der Orts- und Kreis­grup­pe Pforz­heim, eröff­ne­te eine Aus­stel­lung, die den Lei­dens­weg der Deut­schen in der Sowjet­uni­on in den 1940er Jah­ren dar­stell­te.

Die Men­schen damals wur­den bewusst in den Tod geschickt, aus dem ein­zi­gen Grund, weil sie Deut­sche waren“, sag­te die stell­ver­tre­ten­de Bun­des­vor­sit­zen­de Leon­ti­ne Wacker gegen­über dem „Pforz­hei­mer Kurier“. Sie selbst hat­te die Depor­ta­ti­on als klei­nes Kind erlebt.

Stell­ver­tre­tend für die Erleb­nis­ge­ne­ra­ti­on, wur­den Rosa Reiss (Ehe­frau des ver­stor­be­nen lang­jäh­ri­gen Vor­sit­zen­den der Lan­des­grup­pe Baden-Würt­tem­berg), Ursu­la Schack und Lil­li Langs Mut­ter mit Blu­men­sträu­ßen geehrt.

 

Am 27. März 2011 wur­de im Rah­men der Jah­res­haupt­ver­samm­lung ein neu­er Vor­stand der Orts­grup­pe Pforz­heim gewählt.

Als Ehren­gäs­te waren die Vor­sit­zen­de der Lan­des­grup­pe Baden-Würt­tem­berg, Leon­ti­ne Wacker, und das Mit­glied des Lan­des­vor­stan­des, Niko­lai Magal, ein­ge­la­den.

Nach der Begrü­ßung durch die amtie­ren­de Vor­sit­zen­de der Orts­grup­pe, Lil­li Lang, wur­de die Ver­samm­lung auf­grund der nicht aus­rei­chen­den Anzahl wahl­be­rech­tig­ter Teil­neh­mer sat­zungs­ge­mäß auf­ge­löst und um eine Stun­de ver­tagt.

In der dadurch ent­stan­de­nen Pau­se berich­te­te die Lan­des­vor­sit­zen­de unter ande­rem über Ren­ten­fra­gen der Deut­schen aus Russ­land, über Ände­run­gen bei der Visa-Bean­tra­gung für die Rus­si­sche Föde­ra­ti­on sowie über die vor­ge­schla­ge­ne Neu­fas­sung der lands­mann­schaft­li­chen Sat­zung.

Lil­li Lang stell­te die in den letz­ten Jah­ren geleis­te­te Arbeit des Vor­stan­des der Orts­grup­pe vor.

Nach einer Stun­de wur­de die Ver­samm­lung durch Leon­ti­ne Wacker erneut eröff­net, und es konn­te der fol­gen­de Vor­stand gewählt wer­den: — Lil­li Lang, 1. Vor­sit­zen­de; — Niko­laus Moor, stell­ver­tre­ten­der Vor­sit­zen­der und Kul­tur­ar­beit; — Nina Mül­ler, Kas­sen­war­tin; — Edmund Sieg­le, Schrift­füh­rer und Sozia­les; — Lju­bow Kon­schuh, Kul­tur­ar­beit.

Lie­be Mit­glie­der, bit­te tei­len Sie uns tele­fo­ni­sch Ihr Geburts­da­tum mit, damit wir in Zukunft jedem von Ihnen per­sön­li­ch zum Geburts­tag gra­tu­lie­ren kön­nen. Rufen Sie dafür bit­te Lil­li Lang, Tel.: 07237–7512, an.

Für das neue Pro­jekt eines Kin­der-Musi­cals in Pforz­heim wer­den Kin­der von sechs bis 14 Jah­ren gesucht. Außer­dem sind Sän­ge­rin­nen und Sän­ger in unse­rem Chor “Gute Lau­ne” herz­li­ch will­kom­men. Anmel­dun­gen bei Frau Hart­ter, Tel.: 07231–75209, oder Frau Rung, Tel.: 07231–4408358.

            Der Vor­stand

 

Froh, dass Sie hier in Pforz­heim woh­nen!“

Fei­er zum 50-jäh­ri­gen Bestehen der Orts- und Kreis­grup­pe Pforz­heim

 

Pforz­heim (Baden-Würt­tem­berg) nimmt mit sei­nen knapp 120.000 Ein­woh­ner gera­de ein­mal Platz 64 in der Rang­lis­te der deut­schen Groß­städ­te ein, und den­no­ch ist die dor­ti­ge Orts- und Kreis­grup­pe der Lands­mann­schaft seit eh und je die mit­glie­der­stärks­te im gesam­ten Bun­des­ge­biet. Dass das kein Zufall ist, viel­mehr ein Pro­dukt kon­ti­nu­ier­li­cher ehren­amt­li­cher Arbeit, zeig­te sich ein wei­te­res Mal bei ihrer 50-Jahr-Fei­er am 11. Juli 2009 im Bür­ger­haus Bucken­berg-Hai­dach, bei der die Vor­sit­zen­de der Glie­de­rung, Lil­li Lang, mit ihren Hel­fern ein beein­dru­cken­des Pro­gramm auf die Bei­ne gestellt hat­te.

 

Nach der Begrü­ßungs­re­de von Lil­li Lang ging der Pforz­hei­mer Ober­bür­ger­meis­ter Gert Hager in sei­ner Anspra­che auf die Geschich­te der Aus­wan­de­rung im Pforz­hei­mer Raum ein und wand­te sich an die Deut­schen aus Russ­land mit den Wor­t­en: „Wir sind froh, dass Sie hier in Pforz­heim woh­nen und gemein­sam mit uns leben.“ Der Orts- und Kreis­grup­pe Pforz­heim dank­te er für 50 Jah­re vor­bild­li­ches Enga­ge­ment und ihren Bei­trag zum „Bau des Hau­ses, das Hei­mat heißt und von Tra­di­ti­ons­pfle­ge und Inte­gra­ti­on getra­gen wird“.

Wei­te­re Gruß­wor­te über­brach­ten die bei­den Land­tags­ab­ge­ord­ne­ten Dr. Hans Ulrich Rül­ke (FDP) und Ste­fan Map­pus (CDU) sowie die CDU-Stadt­rä­tin und Vor­sit­zen­de der Deut­sch-Rumä­ni­schen Gesell­schaft Pforz­heim-Enz­kreis, Anne­lie­se Graf.

Der Bun­des­vor­sit­zen­de der Landsmann­schaft, Adolf Fet­sch, zeich­ne­te in Zehn-Jah­res-Schrit­ten die Geschich­te der Deut­schen aus Russ­land in der Bun­des­re­pu­blik seit der Grün­dung der Orts- und Kreis­grup­pe Pforz­heim am 17. Okto­ber 1959 nach und beton­te dabei die beson­de­re Rol­le der Lan­des­grup­pe Baden-Würt­tem­berg und ganz spe­zi­ell die ihrer stärks­ten Glie­de­rung in Pforz­heim: „Nir­gend­wo in der Bun­des­re­pu­blik ist die Lands­mann­schaft stär­ker ver­tre­ten, und nir­gend­wo sind unse­re Lands­leu­te tie­fer ver­wur­zelt. Dafür dan­ke ich — stell­ver­tre­tend für alle ande­ren — der Vor­sit­zen­den der Lan­des­grup­pe Baden-Würt­tem­berg, mei­ner Bun­des­vor­stands­kol­le­gin Leon­ti­ne Wacker, und der Vor­sit­zen­den der Orts­grup­pe Pforz­heim, Lil­li Lang.“

Leon­ti­ne Wacker selbst hat­te sich in den Chro­ni­ken der Orts- und Kreis­grup­pe Pforz­heim kun­dig gemacht und gab ihren Zuhö­rern einen Über­bli­ck über die fünf Jahr­zehn­te, die seit dem ers­ten Pforz­hei­mer Vor­stand mit Wil­helm Mor­lang an der Spit­ze bis zum heu­ti­gen Tag ver­gan­gen sind.

Mode­riert von Wil­helm Jauf­mann, begann nach der Pau­se, in der sich die Gäs­te mit Kaf­fee, kal­ten Geträn­ken und selbst geba­cke­nen Kuchen stär­ken konn­ten, ein attrak­ti­ves und abwechs­lungs­rei­ches Kul­tur­pro­gramm mit den bei­den lands­mann­schaft­li­chen Chö­ren „Gute Lau­ne“ aus Pforz­heim und „Hei­mat­klän­ge“ als bekann­tes­ten Akteu­ren. Sie hat­ten sich ihren Bei­fall eben­so red­li­ch ver­dient wie Ida Rai­ser und Ange­li­na Zwei­fel für ihren Sket­ch „Arzt­ge­spräch“ und zahl­rei­che klei­ne­re und grö­ße­re Kin­der für ihre tän­ze­ri­schen und musi­ka­li­schen Vor­füh­run­gen.

            VadW