Altötting

Völ­lig über­rascht und über­wäl­tigt vom uner­war­tet gro­ßen Andrang waren die Initia­to­ren des „Inter­na­tio­na­len Früh­stücks für Senio­ren“ im Rat­haus von Neuöt­ting: Mit 40 Gäs­ten hat­ten Senio­ren­bei­rat der Stadt und Inte­gra­ti­ons­stel­le des Land­rats­am­tes gerech­net, doch es kamen über 100, und ganz schnell war der „Blaue Saal“ zu klein gewor­den. Doch nie­mand mus­s­te abge­wie­sen wer­den, es wur­den eben wei­te­re Tische im hin­te­ren Stadt­saal­be­reich auf­ge­macht. Quer durch die Neuöt­tin­ger „Senio­ren­land­schaft“ waren die Gäs­te mit und ohne Migra­ti­ons­hin­ter­grund gekom­men.

Die Gäs­te genos­sen das Früh­stück, den klei­nen Rat­sch zwi­schen­durch. Und wenn man ein­an­der nicht kann­te, dann lern­te man sich eben ken­nen. So hat­ten die Senio­ren kaum Augen und Ohren für die Anspra­chen. Bür­ger­meis­ter Peter Hau­ge­ne­der zeig­te sich „ganz von der Rol­le“ auf­grund des Ansturms. Ursu­la Birn­kam­mer von der Inte­gra­ti­ons­stel­le des Land­rats­am­tes infor­mier­te, dass 25 Pro­zent der Land­kreis­bür­ger über 60 Jah­re alt sind. Bei vie­len Senio­ren sei ein Migra­ti­ons­hin­ter­grund gege­ben. In Neuöt­ting lie­ge der Anteil der Migran­ten bei zehn Pro­zent.

Das „Inter­na­tio­na­le Früh­stück“ nah­men auch zwei Damen eines neu­en Ver­eins zum Anlass, sich vor­zu­stel­len: Anna Heidt, Vor­sit­zen­de, und Maria Her­mann, stell­ver­tre­ten­de Vor­sit­zen­de der Kreis­grup­pe Alt­öt­ting der Lands­mann­schaft der Deut­schen aus Russ­land.

    “Alt-Neuöt­tin­ger Anzei­ger”