München

Viacheslav Lel – Vorsitzender

E – Mail: viacheslav.lel@gmail.com

www.lmdr-muenchen.de

 

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Liebe Landsleute, Ehrenamtliche, Kolleginnen und Kollege, Interessente,

in diesem Jahr feiern wir ein kleines Jubiläum – zum 5. Mal, seit November 2010, veranstalten wir unser internationales Kulturfestival –

„Herbstfestival der Traditionen und Kultur der Deutschen aus Russland in München“.

Herbsfestival 2014Auf der Bühne: Solisten, Autoren und Künstler aus München und Umgebung, Kindermusikgruppen, Tanzensembles, Ballettschulen, Chöre; Künstler der Landsmannschaft der Deutschen aus Russland e.V., unsere Kooperationspartner und Gäste.

 

Eintritt ist frei.

Das Festival findet
am 2. November 2014 um 17 Uhr in der Aula des Anton – Fingerle – Bildungszentrums in der Schlierseestrasse 47, 81539 München statt.

Wir werden uns sehr freuen, Sie, liebe Zuschauer, bei unserer Jubiläum – Veranstaltung begrüßen zu dürfen!

Herbsfestival 2014 – Poster als PDF-Datei
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Liebe Mitglieder der Kreis- und Orts­gruppe München, Landsleute, Mitstreiter, Ehrenamtliche,

wir laden Sie wieder herzlich ein zu unserer traditionellen Mit­gliederversammlung, die am 9. März 2014 um 15 Uhr in den Räumlichkeiten der rus­sischsprachigen Katholischen Seelsorge in München, Rumfordstr. 21 A, stattfindet.

Anschließend erwartet Sie das bunte Kon­zertprogramm des offenen Kulturtreffens zum Internationalen Frauentag.

Und na­türlich haben Sie auch die Möglichkeit, bei Kaffee und Gebäck miteinander ins Gespräch zu kommen.

Wir bedanken uns ganz herzlich bei un­seren Mitstreitern für ihre Unterstützung der Aktivitäten der Ortsgruppe München und würden uns wie immer sehr freuen, sie alle am 9. März bei uns begrüßen zu dürfen.

Bitte geben Sie die Einladung auch an Ihre Verwandten und Bekannten wei­ter.

 

Weitere Informationen unter:

089 / 28 48 66
089 / 44 14 19 07

Lmdr.gusch@gmx.de
www.lmdr-muenchen.de
www.deutscheausrussland.de

 

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Die Reise ins Römische Reich

Am 20. Mai 2012 organisierte die Orts- und Kreisgruppe München unter der Leitung ihres Vorsitzenden Viacheslav Lel eine Busreise für Kinder bis zwölf Jahre und ihre Eltern, um die neue Heimat Bayern kennen zu lernen und zwei interessante Orte des Freistaates zu besuchen: das Südostbayerische Naturkundemuseum und das Mammut-Museum Siegsdorf sowie im Anschluss den Freizeitpark Ruhpolding.

An die 50 Reiselustige fanden sich vor dem Münchner Büro der Landsmannschaft ein, um in Richtung Chiemsee aufzubrechen. Während der Fahrt unterhielt Reiseführerin Marina Mayer die Teilnehmer mit interessanten Geschichten über Bayern und brachte ihnen verschiedene Anfeuerungsgesänge bei.

Nach ca. einer Stunde Fahrt kam die Gruppe in Siegsdorf an, gespannt auf das inte­ressante Programm im Mammut-Museum. Die Museumsmitarbeiterin zeigte den Teilnehmern unter anderem, wie in der Steinzeit Feuer gemacht wurde. Die Kinder konnten dann selbst Amulette basteln und Bilder mit Steinzeitpinseln malen.

Höhepunkt des Programms war das Stockbrotbacken. Und wenn anfänglich nur die Kinder am Feuer standen, so vergingen kaum fünf Minuten, bis sich auch die Eltern begeistert beteiligten – so ansteckend war das.

Im Freizeitpark Ruhpolding warteten auf die Gruppe ein leckeres Mittagessen in einer traditionellen bayerischen Gaststätte und viele Attraktionen des Freizeitparks.

Müde, aber sehr zufrieden und mit vielen neuen Bekannten kamen die Teilnehmer erst am Abend wieder zurück nach München.

Der Ausflug wurde teilweise durch die Friedlandhilfe e.V. unterstützt.

Der Vorstand

 

Internationale Wochen

der Deutschen aus Russland in München

 

Zahlreiche Gäste folgten der Einladung der Orts- und Kreisgruppe München der Landsmannschaft zur Eröffnungsfeier der Internationalen Wochen der Deutschen aus Russland am 22. April 2012 in den Räumen des Anton-Fingerle-Bildungszentrums.

 

In dieser Zeit wird hier zum ersten Mal die landsmannschaftliche Wanderausstellung in München präsentiert. Bei der Eröffnungsfeier stand das kulturelle Erbe der Deutschen aus Russland, vorgestellt von russlanddeutschen Kulturgruppen aus Bayern, im Mittelpunkt.

Die Wochen werden von der Ortsgruppe München (Vorsitzender Viacheslav Lel) in Kooperation mit der Ausstellung „Volk auf dem Weg. Geschichte und Gegenwart der deutschen aus Russland“ (Projektleiter Jakob Fischer) und dem Projekt „Angekommen und integriert in Bayern“ mit der Projektleiterin Olga Gusch durchgeführt, in deren Händen die Gesamtorganisation liegt. Das Projekt wird aus Mitteln des Bayerischen Staatsministeriums für Arbeit und Sozialordnung, Familie und Frauen über das Haus des Deutschen Ostens in München gefördert.

Neben der Präsentation der Wanderausstellung erwartete die Gäste eine Bilderausstellung der Schwanthaler Kunstschule von Willi Bunkowski. Der Literaturkreis der Deutschen aus Russland in Bayern (Leiterin Maria Schefner) stellte sich mit Büchern unter dem Motto „Eine unbekannte Seite der deutschen Literatur“ vor.

Mit allerhand russlanddeutschen Leckerbissen sorgten die Organisatoren auch für das leibliche Wohl der Gäste. Zu den Ehrengästen gehörten unter anderem Adolf Fetsch, Bundesvorsitzender der Landsmannschaft, Brigitte Steinert, stellvertretende Direktorin des Hauses des Deutschen Ostens, und Lothar Palsa von der Ackermann-Gemeinde München.

Jakob Fischer, der die Veranstaltung moderierte, stimmte die Gäste gemeinsam mit Lina Neuwirt und ihren Liedern „Bayern ist schön“, „Wo bist du geblieben?“ und „Mein Heimatdorf“ auf einen emotionalen Kulturnachmittag ein. „Meine Oma und Mutter trugen in der Verbannung bis zuletzt die Schlüssel ihres Hauses in der Heimat – in der Hoffnung, einmal zurückzukommen“, sagte die Sängerin.

An die schmerzvolle Zeit der Deportation und Verbannung erinnerte auch Adolf Fetsch in seinem Grußwort: „Nachdem wir das vergangene Jahr dem Gedenken an den Beginn der Deportation der Deutschen in der ehemaligen Sowjetunion vor 70 Jahren gewidmet haben, erinnern wir heuer an den 75. Jahrestag des ‘Großen Terrors’ in der Sowjetunion der Jahre 1937 und 1938, der etwa 55.000 Deutschen des Landes das Leben kostete, und den 70. Jahrestag der Mobilisierungen von deutschen Frauen und Männern für die Zwangsarbeitslager der so genannten Trudarmee.”

Weiter hob der Bundesvorsitzende die Bedeutung der landsmannschaftlichen Ausstellung für die Aufklärung über die Geschichte und Gegenwart der Volksgruppe hervor: „Unter den landsmannschaftlichen Projekten ragt die Ausstellung nicht nur deshalb hervor, weil sie anschaulich über die Deutschen aus Russland berichtet, sondern auch weil sie es uns seit Jahr und Tag ermöglicht, Zugang zu breiten Bevölkerungskreisen zu erhalten, die über unsere Volksgruppe nur unzureichend informiert sind.“ Anschließend schilderte Jakob Fischer die wichtigsten Aspekte der russlanddeutschen Geschichte.

Im Duett mit Lina Neuwirt und mit Solo-Gesang unterhielt Fischer die Gäste mit bekannten Melodien aus dem alten und neuen Liedgut der Russlanddeutschen und inspirierte die Zuschauer zum Mitsingen. Unterstützung bekam er auch vom Chor „Russische Seele“ (Leitung: Eleonore Kocnov) aus München, der mit Darbietungen wie „Isabella“ oder „Bierlied“ viel Beifall erntete.

Der Schwerpunkt lag allerdings auf den überlieferten Hochzeitstraditionen der Wolgadeutschen, die durch Lieder und Tänze („Auf dem Bauernhof“, „Paso de España“, „Hopsapolka“, „Stampfpolka“, „Tanz mit den Bändern“  oder „Polka-Galopp“) des Volkskunstensembles „Birkenhain“ aus Schlüsselfeld mit der Leiterin Nadja Fuchs veranschaulicht wurden.

Große tänzerische Klasse zeigte erneut die Tanzgruppe „Letas“ (Leiterin Elena Müller) aus München. Diesmal hatte sie ihre Premiere mit einem „Deutschen Tanz“, bei dem sich gleich zwei Generationen der Gruppe in aufwendig gefertigten Bühnentrachten präsentierten. Im weiteren Verlauf des Kulturnachmittags  brillierte sie mit einem kasachischen, einem russischen und einem Zigeunertanz.

Sowohl Jakob Fischer als auch die Projektleiterin Olga Gusch und der Ortsgruppenvorsitzende Viacheslav Lel nutzten die Gelegenheit, für die weiteren Vorhaben und Projekte der Orts- und Kreisgruppe zu werben, etwa für den Abschlusstag der Internationalen Wochen am 6. Mai (ab 12 Uhr im Anton-Fingerle-Bildungszentrum) mit einem vielfältigen Kulturprogramm.

Nina Paulsen

 

Am 15. Januar 2012 fand in München die Mitgliederversammlung der Kreis- und Ortsgruppe mit Neuwahlen statt. Wir gratulieren herzlich dem neu gewählten Vorstandsvorsitzenden Viacheslav Lel und den Vorstandsmitgliedern Anna Lengenfelder, Olga Gusch, Maria Schefner, Elena Müller, Waldemar Axt, Julia Kuzomka und Willi Bunkowski sowie den Kassenprüferinnen Elena Miller und Lydia Schäfer und wünschen ihnen viel Erfolg bei ihrer ehrenamtlichen Tätigkeit.

 

Farbenprächtig und international

Herbstfestival der Talente in München zeigte hohes künstlerisches Niveau

 

Im zweiten Jahr hintereinander fand am 23. Oktober 2011 in München, diesmal in den Räumen des Anton-Fingerle-Bildungszentrums, ein Parade russlanddeutscher Talente statt.

 

Überschrieben mit “Herbstfestival der Traditionen und Kultur der Russlanddeutschen”, wurde das Projekt seinem Motto in dem Sinne gerecht, dass die Teilnehmer die ganze kulturelle Vielfalt ihrer Herkunftsregionen in der ehemaligen Sow­jetunion zeigten. Generationenübergreifend präsentierten sie sich auf ausgesprochen hohem künstlerischem Niveau.

Das Herbstfestival ist eine Initiative der Landsmannschaft und des Projektes „Angekommen und Integriert in Bayern“ (Leiterin Olga Gusch) mit Unterstützung der russischsprachigen katholischen Seelsorge München.

Zahlreiche Gäste aus München durften das fast vierstündige Konzert genießen und bedankten sich bei den Darstellern mit begeistertem Applaus. Durch das Programm mit Tanz und Gesang zu klassischer, volkstümlicher und moderner Musik führten witzig und charmant Margarita Gusch und Thorsten Kanzler.

Große Klasse zeigte die Tanzgruppe „Letas“ (Choreografin und Leiterin Elena Müller), die das Festival mit dem kasachischen Tanz „Serpin“ (“Impulse”) eröffnete. Im weiteren Verlauf glänzten die vier Tänzerinnen mit dem ukrainischen Tanz „Chutorjanki“.

Den russischen Tanz „Walenki“ (“Filzstiefel”) präsentierte die kleinste Solistin des Tanzensembles, Elizaveta Kroll (8).

Begeistert waren die Zuschauer von Natalie Kieß und Maxim Kube, mehrfache Finalisten bei Turnieren in Standard- und lateinamerikanischen Tänzen. Mit Walzer, Tango und Cha-Cha-Cha rissen sie die Zuschauer mit.

Der Gewinner der Weltmeisterschaft in Kroatien, das Kindertanztheater „Dilly-Dance“ (Leiterin Zhanna Ditkovska), stellte sich mit den Tänzen „Wundersame Heilung“ und „Sand“ vor. Der Mime und dramatische Schauspieler Guentcho Todorov bekam viel Applaus für seine Pantomime „Die Evolution“.

Mit Gesang in mehreren Sprachen unterhielten weitere Akteure des Festivals. Der Chor „Russkaja duscha“ („Russische Seele“; Leitung: Eleonore Kocnov) bot das Potpourri „Russische populäre Lieder“ und das Lied „Isabella“. Die Musikgruppe „Vesna“ (Leitung: Larysa Novikava) erfreute mit bekannten russischen Liedern. Wadim Stepowoi präsentierte sich mit einem „Potpourri“ auf dem Akkordeon und mit Gesang, und seine Tochter Maria (12) stellte sich mit dem Lied „Ich lebe“ vor.

Stimmgewaltig präsentierte sich die Münchner Gesangsschule „Arioso“ (Leitung: Natalie Zalesskaya), die auch zu den Sponsoren der Veranstaltung gehörte.

Anastasia Kryshtopina (7), die mit ihrem Auftritt schon die Jury bei der RTL-Show „Supertalent 2011“ verzaubert hatte, sang den russischen Klassiker „Kalinka“.

Eine Kindergruppe stellte sich mit einem russischen Kinderlied in zwei Sprachen vor, Heinrich Kogan (13) überzeugte mit einer Arie aus der Weihnachtskinderoper „Die gestohlene Geige“, und Katja Gordon (12) sang das spanische Volkslied „Bella spagnola“.

Höhepunkt des Kulturfestes war der Auftritt der erwachsenen Darsteller der Gesangsschule „Arioso“; immer wieder verlangte das Publikum nach Zugaben. Natalie Zalesskaya begeisterte mit ihrem Sopran bei „Juditta“ (E. Kalman), während die Gruppe „Letas“ einen spanischen Tanz vorführte.

Der Moderator und Tenor Thorsten Kanzler sangen das ukrainische Lied „Otschi tschernye, otschi shgutschie“ (“Schwarze Augen, feurige Augen”).

Abschließend brillierten die Sänger mit dem „Trinklied“ aus „La Traviata“ und anderen klassischen Werken, dargeboten von Natalie Zalesskaya (Gesang) und den Tenören Boris Kogan (Klavier, Gesang) und Thorsten Kanzler (Gesang).

Seinen Ausklang fand das Festival mit dem gemeinsam gesungenen Lied „Frohlockendes Herz durch lustiges Lied“ – und dann gab es auch noch für alle Teilnehmer Geschenke der Organisatoren und Sponsoren.

VadW