Nürnberg

Rudi Wal­ter — Vor­sit­zen­der

Äuße­re-Fur­ther-Str. 2b, 90530 Wen­del­stein

Tel.: 09129 — 27489, E — Mail: ib.walter@t-online.de

 

Bera­tungs­stel­le: Haus der Hei­mat, Imbusch­str. 1, 90473 Nürn­berg, Tel.: 0911–672447, Mo-Do 16–18 Uhr.

 

Vereint sind wir bunt!”

Nürnberger Aussiedlerkulturtage 2012

Frän­ki­sch? Ger­ne!” So die Ant­wort aller Grup­pen­lei­ter, die gemein­sam und lands­mann­schaft­li­ch über­grei­fend etwas Frän­ki­sches erar­bei­ten soll­ten. Die Aus­sied­ler­kul­tur­ta­ge unter dem Mot­to „Ver­eint sind wir bunt!“ waren viel­sei­tig und schlu­gen wie­der „Brü­cken zwi­schen Alt und Jung, zwi­schen Tra­di­ti­on und Moder­ne“, wie die Nürn­ber­ger Stadt­rä­tin Gabrie­le Penzko­fer-Röhrl, Ver­tre­te­rin des Schirm­herrn, Ober­bür­ger­meis­ter Dr. Ulrich Maly, in ihrem Gruß­wort her­vor­hob. Dass ein frän­ki­scher Chor vor einem Publi­kum von rund 500 Gäs­ten ein sie­ben­bür­gi­sch-säch­si­sches Lied sang, pass­te wun­der­bar und schon fast selbst­ver­ständ­li­ch ins Bild.

 

Am ers­ten Tag, der tra­di­ti­ons­ge­mäß im Haus der Hei­mat statt­fand, boten sich den Ehren­gäs­ten wie­der Anläs­se, die Arbeit der Aus­sied­ler zu wür­di­gen. Schon die 14-jäh­ri­gen Zwil­lin­ge Bian­ca und Patrick Schum­mer von der Trach­ten­grup­pe der Bana­ter Schwa­ben, die auf ihren Trom­pe­ten ein­lei­tend den Tri­umph­mar­sch aus der Oper „Aida‘‘ von Giu­sep­pe Ver­di schmet­ter­ten, beein­druck­ten bei­spiels­wei­se Hel­ga Schmitt-Bus­sin­ger (SPD) aus dem Land­tag. Sie lob­te die Viel­falt im kul­tu­rel­len Ange­bot der Aus­sied­ler und schloss mit den Wor­t­en: „Ich muss immer wie­der stau­nen, wie inten­siv und begeis­tert Ihre Kul­tur gezeigt wird!

Nach einer gan­zen Rei­he wei­te­rer Refe­ra­te schlug Hor­st Göb­bel, Vor­sit­zen­der des Hau­ses der Hei­mat, in sei­nem Vor­trag einen Bogen vom Begriff Hei­mat zu den Aus­sied­lern, die man immer weni­ger als sol­che erken­ne, was Stadt­rat Tho­mas Schrol­lin­ger (ÖDP) auf­griff und so kom­men­tier­te: „…das kann zei­gen, dass ein Mit­ein­an­der inzwi­schen da ist.“

Den zwei­ten Tag eröff­ne­te im Gemein­schafts­haus Nürn­berg-Lang­was­ser stim­mungs­voll die Sie­ben­bür­ger Blas­ka­pel­le Nürn­berg unter der Lei­tung von Micha­el Bielz, die Ehren­gäs­te begrüß­te Inge Alz­ner, Vor­sit­zen­de des Nürn­ber­ger Kreis­ver­bands der Sie­ben­bür­ger Sach­sen, wobei sie, das Mot­to auf­grei­fend, beton­te: „Wir brau­chen eine Viel­falt an kul­tu­rel­len Ange­bo­ten und beson­ders eine Kul­tur des Erin­nerns.”

Bür­ger­meis­ter Hor­st För­t­her (SPD) wür­dig­te die posi­ti­ve Ent­wick­lung der Integ­ration von Aus­sied­lern und freu­te sich über die fast 200 Jugend­li­chen, die in ver­schie­de­nen For­ma­tio­nen auf­tra­ten. Land­tags­ab­ge­ord­ne­ter Karl Frel­ler (CSU) schwärm­te erst vom Hei­mat­tag der Sie­ben­bür­ger Sach­sen in Din­kels­bühl und rief dann mit Bli­ck auf so vie­le jun­ge Men­schen im Saal: „Was kann man sich mehr wün­schen, als dass die Kul­tur von den Kin­dern wei­ter­ge­tra­gen wird!“

Wal­de­mar Eisen­braun, Vor­sit­zen­der der Lan­des­grup­pe Bay­ern der Lands­mann­schaft der Deut­schen aus Russ­land, freu­te sich, so vie­le Deut­sche aus Russ­land aktiv zu sehen. Dann erklär­te er, wie­so man aber von den 600.000 in Bay­ern leben­den noch nicht so vie­le bei gesel­li­gen Ver­an­stal­tun­gen anträ­fe: „Die Deut­schen aus Russ­land wol­len Wur­zeln schla­gen und den Kin­dern eine Zukunft geben. Dafür bau­en sie Häu­ser, also trifft man sie eher im Bau­markt an.“ Für Start­hil­fe von erfah­re­nen Lands­mann­schaf­ten für sei­ne Lands­leu­te sei er dank­bar, und er sehe das Haus der Hei­mat Nürn­berg als wich­ti­ge Stät­te und Stüt­ze bei der Pfle­ge kul­tu­rel­ler Belan­ge und gelun­ge­ner Ein­glie­de­rung an.

Micha­el Frie­ser (MdB, CSU), Inte­gra­ti­ons­be­auf­trag­ter der Bun­des­re­gie­rung, beant­wor­te­te die Fra­ge, wann Inte­gra­ti­on abge­schlos­sen sei: „Dann, wenn so etwas wie heu­te selbst­ver­ständ­li­ch ist! Wenn ein Fran­ke sagen kann: Gehst mal wie­der zu den Aus­sied­ler­kul­tur­ta­gen, damit du frän­ki­sche Tän­ze sehen kann­st!“ Dag­mar Wöhrl (MdB, CSU) dank­te expli­zit den Eltern für ihr Enga­ge­ment und schloss ihre Rede mit den Wor­t­en: „Kul­tur ver­bin­det. Und was ist wich­ti­ger, als unse­re Kin­der in die­se Kul­tur mit ein­zu­bin­den?“

Rich­tig frän­ki­sch ging es an die­sem Nach­mit­tag aber auch zu: Die Nürn­ber­ger Volks­tanz­grup­pen der Sie­ben­bür­ger Sach­sen (Lei­tung Die­t­er Alt­städ­ter und Ste­pha­nie Kepp) und der Bana­ter Schwa­ben (Lei­tung Mela­nie Kling) sowie die Tanz­schu­le des Deut­schen aus Russ­land Franz Hof hat­ten im Vor­feld in einem Semi­n­ar von Rosi Jank die frän­ki­schen Tän­ze „Stamp­fer“, „Kuckucks­pol­ka“, „Schlam­pe­rer“ und „Ger­gla“ gelernt, die sie, jede/r in der eige­nen Tracht, gemein­sam auf­führ­ten.

Neben einer gro­ßen Anzahl wei­te­rer Künst­ler war auch der Chor „Hei­mat­klän­ge“ der Lands­mann­schaft der Deut­schen aus Russ­land (Lei­tung Char­lot­te Kirch­mei­er) dabei, der zusam­men mit dem Für­ther Chor der Sie­ben­bür­ger Sach­sen (Lei­tung Rosel Potora­di) „Im schöns­ten Wie­sen­grun­de“ und das Fran­ken­lied sang.

Der Got­tes­dienst am Sonn­tag in der katho­li­schen Kir­che Hl. Drei­fal­tig­keit wur­de von 62 Trach­ten­trä­gern der Bana­ter Schwa­ben, Ober­schle­si­er, Deut­schen aus Russ­land, Sie­ben­bür­ger Sach­sen und Zip­ser umrahmt.

Die Aus­sied­ler­kul­tur­ta­ge ende­ten mit einem von den Ober­schle­si­ern orga­ni­sier­ten Sekt­emp­fang für alle Kirch­gän­ger und einem gemüt­li­chen Bei­sam­men­s­ein vor der Kir­che zu den Klän­gen der Sie­ben­bür­ger Blas­ka­pel­le Nürn­berg. In Ver­tre­tung des Schirm­herrn Dr. Ulrich Maly sprach Stadt­rä­tin Ali­ki Ale­sik (CSU) ein zur Viel­falt der Trach­ten pas­sen­des Gruß­wort, wonach die Trach­ten­trä­ger den tra­di­tio­nel­len Auf­mar­sch und damit ihre wert­vol­len Trach­ten vor­führ­ten.

Doris Hut­ter, in deren Hän­den die Gesamt­organisation der Aus­sied­ler­kul­tur­ta­ge lag, dank­te allen Teil­neh­mern und bat sie, nicht nach­zu­las­sen in der Pfle­ge ihrer nach Deutsch­land mit­ge­brach­ten Tra­di­tio­nen.

Doris Hut­ter

 

 

Ehrenzeichen des Bayerischen

Ministerpräsidenten für Rudi Walter

 

Mit einer beson­de­ren Aus­zeich­nung, dem Ehren­zei­chen des Baye­ri­schen Minis­ter­prä­si­den­ten für Ver­diens­te im Ehren­amt, sind Ver­tre­ter zwei­er Lands­mann­schaf­ten am 21. Dezem­ber 2011 in Nürn­berg gewür­digt wor­den: Rudi Wal­ter, Vor­sit­zen­der der Orts­grup­pe Nürn­berg der Lands­mann­schaft der Deut­schen aus Russ­land, und Anna Stein­bin­der, Vor­sit­zen­de der Lands­mann­schaft der Sath­ma­rer Schwa­ben. Bei­de stel­len sich seit Jahr­zehn­ten in den Dienst der Gemein­schaft und haben in ihrem ehren­amt­li­chen Enga­ge­ment Beacht­li­ches geleis­tet.

 

Mit den Wor­t­en „Herz­li­chen Dank für Ihren uner­müd­li­chen Ein­satz!“ über­reich­te Dr. Mar­kus Söder, Baye­ri­scher Finanz­mi­nis­ter, in der Nürn­ber­ger Kai­ser­burg das Ehren­zei­chen.

Eben­so wie Anna Stein­bin­der enga­giert sich auch Rudi Wal­ter seit bei­na­he drei Jahr­zehn­ten für die Spät­aus­sied­ler im Raum Nürn­berg und Für­th. Er über­nahm 2000 den Vor­sitz der 1956 gegrün­de­ten Orts­grup­pe Nürn­berg. Unter sei­ner Lei­tung befasst sich die Orts­grup­pe unter dem Mot­to „Ges­tern. Heu­te. Mor­gen. Einig­keit ver­eint!“ ver­stärkt mit der Inte­gra­ti­on jugend­li­cher Spät­aus­sied­ler.

Einen beson­de­ren Schwer­punkt bil­det seit lan­gem die schu­li­sche und sprach­li­che För­de­rung von Vor­schul- und Schul­kin­der, die im Haus der Hei­mat Nürn­berg in ver­schie­de­nen Kur­sen ange­bo­ten wird.

Dar­über hin­aus lädt die Orts­grup­pe ihre Mit­glie­der und Gäs­te zu zahl­rei­chen Ver­an­stal­tun­gen und Fei­ern im Lau­fe des Jah­res ein. Die Kin­der- und Jugend­tanz­grup­pen betei­li­gen sich an ver­schie­de­nen Kul­tur­ver­an­stal­tun­gen der Stadt, und schließ­li­ch ist die Pfle­ge der hei­mat­li­chen Kul­tur und der Ver­bun­den­heit der Deut­schen aus Russ­land unter­ein­an­der zen­tra­les Anlie­gen der Nürn­ber­ger Orts­grup­pe und ihres Vor­sit­zen­den.

Dr. Söder, Ehren­mit­glied der Lands­mann­schaft der Deut­schen aus Russ­land und immer wie­der zu Gast bei Ver­an­stal­tun­gen der Orts­grup­pe, äußer­te sich lobend über den Mut und Opti­mis­mus der russ­land­deut­schen Spät­aus­sied­ler, die Vor­bild­cha­rak­ter für ihn hät­ten.

            VadW

 

Schuldlos verfolgt,

verschleppt und ermordet

 

Kranz­nie­der­le­gung

am Mahn­mal für „Flucht und Ver­trei­bung

Gemein­sam mit der evang.-luth. Niko­de­mus-Gemein­de fei­er­ten die Orts­grup­pe Nürn­berg, das Haus der Hei­mat Nürn­berg und die evan­ge­li­sche SinN-Stif­tung Nürn­berg am 28. August in der Niko­de­mus­kir­che einen Gedenk­got­tes­dienst für die Opfer des Sta­lin­re­gimes in deut­scher und rus­si­scher Spra­che. Dabei wur­de jener Men­schen gedacht, die vor 70 Jah­ren voll­kom­men schuld­los ver­folgt, ver­schleppt und ermor­det wur­den.

Anschlie­ßend fand eine Kranz­nie­der­le­gung am zen­tra­len Denk­mal “Flucht und Ver­trei­bung 1945” in Nürn­berg statt. Sie wur­de von der Lands­mann­schaft (Kreis- und Orts­grup­pen Nürn­berg und Für­th) und dem His­to­ri­schen For­schungs­ver­ein der Deut­schen aus Russ­land (HFDR) orga­ni­siert und durch­ge­führt. Nach der Begrü­ßung durch Doro­thea Wal­ter (Nürn­berg) hielt Dr. Mar­kus Söder, Baye­ri­scher Staats­mi­nis­ter für Umwelt und Gesund­heit, die Fest­re­de. Gruß­wor­te kamen von Rudi Wal­ter, Vor­sit­zen­der der Orts­grup­pe Nürn­berg, Micha­el Wan­ner, Vor­sit­zen­der des HFDR, und Hor­st Göb­bel, Vor­sit­zen­der des Hau­ses der Hei­mat. Die Toten­eh­rung ver­la­sen Doro­thea Wal­ter und Micha­el Wan­ner.

Wal­ter Schatschnei­der sorg­te auf sei­ner Trom­pe­te für die musi­ka­li­sche Umrah­mung der fei­er­li­chen Ver­an­stal­tung.

Nach der Kranz­nie­der­le­gung durch Dr. Mar­kus Söder und Rudi Wal­ter sprach Pfar­rer Micha­el Kneißl, Katho­li­sche Gemein­de St. Niko­laus, Wen­del­stein, das Schluss­wort.

VadW

 

Geden­ken

in der Pfar­rei Hei­ligs­te Drei­fal­tig­keit

Am 27. August fand in der Pfar­rei Hei­ligs­te Drei­fal­tig­keit in Nürn­berg-Lang­was­ser ein Tag der Russ­land­deut­schen statt, der the­ma­ti­sch an die Ver­fol­gungs- und Depor­ta­ti­ons­ge­schich­te der Russ­land­deut­schen im 20. Jahr­hun­dert in der Sowjet­uni­on anknüpf­te.

Kaplan Vasi­le Vul­pe, Seel­sor­ger für Deut­sche aus der Ex-UdSSR, sprach zum The­ma „Deut­sche in Russ­land seit dem 9. Jahr­hun­dert bis heu­te“. Am Abend wur­de dann eine öku­me­ni­sche byzan­ti­ni­sche Ves­per mit Seg­nung des Bro­tes und Gebet für die Ver­stor­be­nen gefei­ert.

Die Gläu­bi­gen gedach­ten der Deut­schen, die der Will­kür­herr­schaft in Russ­land und der Sowjet­uni­on zum Opfer fie­len.

            Pfarr­vi­kar Vasi­le Vul­pe

Sommerfest der Landsmannschaft

in Nürnberg

Ein herzliches Dankeschön an alle Helfer und Teilnehmer

 

Zum tra­di­tio­nel­len Som­mer­fest am 3. Juli auf dem Gelän­de des Hau­ses der Hei­mat Nürn­berg lud die Lands­mann­schaft Eltern und Kin­der, Lands­leu­te und Freun­de ein.

 

Das reg­ne­ri­sche Wet­ter hielt eini­ge zwar vom Kom­men ab, konn­te aber das fröh­li­che Fest nicht ver­hin­dern — die Orga­ni­sa­to­ren bau­ten Zel­te auf, in denen Gäs­te und Künst­ler Schutz fan­den. Es gab ein Kul­tur­pro­gramm mit Musik, Gesang und Tanz, dazu Lecke­res für das leib­li­che Wohl.

An die 120 Gäs­te waren gekom­men, um das Som­mer­fest zu genie­ßen. Sie wur­den vom Vor­sit­zen­den der Orts­grup­pe Nürn­berg, Rudi Wal­ter, begrüßt. Gleich­zei­tig lud er zur Gedenk­ver­an­stal­tung der Lands­mann­schaft am 28. August ein.

Sei­ne Ehe­frau Doro­thea Wal­ter stell­te das Musik­pro­jekt „Hym­ne der Deut­schen aus Russ­land“ und den Kom­po­nis­ten Gocha Ias­ha­gash­vili vor. Der Musi­ker aus Geor­gi­en, der seit 1996 in Deutsch­land lebt und sich seit 2002 in der Inte­gra­ti­ons­ar­beit der Lands­mann­schaft enga­giert, hat das „Lied der Deut­schen aus Russ­land“ des russ­land­deut­schen Dich­ters Rein­hold Frank (1918–2001) ver­tont. Die Orts­grup­pe will das Werk auf CD mit einem Begleit­heft her­aus­brin­gen und es  russ­land­deut­schen Chö­ren anbie­ten. Dafür wur­de um Spen­den gebe­ten. Auch die Ein­nah­men aus dem Ver­kauf der selbst geba­cke­nen Kuchen und ande­rer Spe­zia­li­tä­ten flie­ßen als Spen­den in die­ses Pro­jekt ein.

Seit fünf Jah­ren ver­an­stal­tet die Orts­grup­pe Nürn­berg mit dem Ver­ein ARTEC-Pro­iec­tum, Trä­ger des Pro­jek­tes „Wir wol­len Brü­cke sein“ (Lei­te­rin Doro­thea Wal­ter), ein Som­mer­fest. Das Pro­jekt zur inte­gra­ti­ven Ein­glie­de­rung von zuge­wan­der­ten Kin­dern und Jugend­li­chen wird vom Bun­des­amt für Migra­ti­on und Flücht­lin­ge geför­dert. An die 200 Kin­der und Jugend­li­che aller Alters­grup­pen wer­den in Grup­pen und Kur­sen von fach­kun­di­gen Päd­ago­gen und Trai­nern betreut und auf die Schu­le vor­be­rei­tet. So gestal­te­ten die Orts­grup­pe und die Pro­jekt­mit­ar­bei­ter das Som­mer­fest auch als Jah­res­ab­schluss­fei­er, bei der sich alle Pro­jekt­grup­pen prä­sen­tie­ren konn­ten.

Etwa 100 Kin­der und Jugend­li­che sowie Grup­pen­lei­ter zeig­ten mit ihren Dar­bie­tun­gen, was sie im Lau­fe des Jah­res erreicht haben. Die Vor­schul­kin­der und Kin­der der För­der­grup­pen prä­sen­tier­ten sich mit der Thea­ter­auf­füh­rung „Die ver­schwun­de­nen Zah­len“. Die ABC-Schüt­zen erhiel­ten Urkun­den für den erfolg­rei­chen Abschluss der Vor­schu­le und den Über­tritt in die Schu­le. Die Mut­ter-Kind-Grup­pe ern­te­te viel Bei­fall für „Zehn klei­ne Zap­pel­män­ner“, „Aram-sam-sam“ und „Mei­ne Hän­de sind ver­schwun­den“. Die Tanz­grup­pe unter der Lei­tung von Elena Edel zeig­te den „Som­mer­re­gen­tanz“ und den „Wich­tel­tanz“. Mit einem „Wal­zer“ prä­sen­tier­te sich die Tanz­grup­pe mit Lyu­bov Schnei­der, und die jun­gen Tän­zer unter der Lei­tung von Alex­an­der Voss und Katha­ri­na Jonas tanz­ten Hip­Hop.

Für die Kin­der gab es außer­dem ein Beschäf­ti­gungs­pro­gramm mit zehn Sta­tio­nen, wo gebas­telt, gespielt, gemalt und getanzt wur­de. Viel Spaß hat­ten die Kin­der auch bei Attrak­tio­nen wie Hüpf­burg und Tram­po­lin oder Sport­spie­len.

Vie­le Lands­leu­te sorg­ten für das Gelin­gen des Fes­tes. Es hal­fen Doro­thea Wal­ter, Vik­to­ria Din­ges, Iri­na Traut­wein, Alex­an­der Frank, Alex­an­der Voss, Eugen Vet­ter, The­resa und Josef Wetsch, Petra­nel­li und Jakob Kraß­mann, Vik­tor Ficht­ner, Alex­an­der Mül­ler, Gali­na Rau-Petrow­ski und ande­re. Der Vor­stand sagt allen erwähn­ten und nicht erwähn­ten Hel­fern und Teil­neh­mern ein herz­li­ches Dan­ke­schön.

VadW