Schweinfurt

Ewald Oster - Vorsitzender

Gretel-Baumbach-Str. 13, 97424 Schweinfurt

Tel.: 09721 - 498679, E - Mail: ewaldoster@gmx.de

 

Beratungsstellen: Übergangswohnheim, Wilhelmstr. 21, 97421 Schweinfurt, Mo 14-17 Uhr, Bürgertreff, Am Deutschhof 56, 97422 Schweinfurt, Do 14-17 Uhr.

 
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FEDER-KULI-TASTATUR

Fach­ta­gung für schrei­ben­de Krea­ti­ve am 26.- 27. Sep­tem­ber 2015 in Schwein­furt Prä­sen­ta­ti­on­Fe­der-Kuli-Tas­ta­tur V3 161115 PDF-Datei 

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Pressemitteilung des Landesverbandes Bayern der Landsmannschaft der Deutschen aus Russland e.V. 

  Russ­land­deut­sche Auto­ren prä­sen­tier­ten ihre Wer­ke im Schwein­fur­ter Rat­haus Mit etwa drei Mil­lio­nen sind die Deut­schen aus der ehe­ma­li­gen Sowjet­uni­on der­zeit eine der größ­ten Ein­wan­de­rungs­grup­pe in Deutsch­land. Die über­wie­gen­de Mehr­heit der Russ­land­deut­schen (ca. zwei Mil­lio­nen) ist in den 1990er bis in die 2000er Jah­ren in das Land ihrer Vor­fah­ren gekom­men und viel krea­ti­ves Poten­zi­al mit­ge­bracht. […]

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Zu einem Benefizkonzert zum Gedenken an die im Alter von 22 Jahren bei einem Autounfall ums Leben gekommene Linda Steinborm lud die Jugendgruppe Indigo am 29. April 2012 in den Tanzsaal des Jugendhauses Schweinfurt.

Neben Gastauftritten von Schülern der Gruppenkoordinatorin Margarita Afanasjew, die selbst das Lied „Santa Lucia" anstimmte, und zwei Songs, vorgetragen von Mitgliedern der Jugendgruppe „Team Spirit“, begeisterten die Indigo-Mitglieder Dimi Kiel und Jana Pahl das Publikum mit Tänzen.

Zur Veranstaltung kamen die Familie und die Verwandten der Verstorbenen, Gäste aus dem kulturellen Leben der Stadt Schweinfurt und Vertreter der Ortsgruppe Schweinfurt. Mit einfühlsamen Worten würdigte der Ortsgruppenvorsitzende Ewald Oster die Verdienste und die aktive Mitarbeit von Linda Steinborm in der Jugendarbeit und im Vereinsleben. Alex Siemens, Leiter der Gruppe Indigo, trug ein selbst komponiertes Lied vor, das er auf der Gitarre begleitete.

Mit der Veranstaltung schaute die Jugendgruppe zurück auf eine tolle Zeit mit Linda Steinborm, wandte den Blick jedoch auch nach vorne.

Nach dem offiziellen Programm wurde zu Kaffee und Kuchen eingeladen.

Die Jugendgruppe bedankt sich bei allen Anwesenden für die zahlreichen Spenden, die am Ende an Linda Steinborms Familie als Zeichen des Mitgefühls und der Anteilnahme übergeben wurden.

Peter Aifeld, Schweinfurt

 

"Durch Wälder und Täler zweier Kontinente" - so lautete der Titel einer Ausstellung des Künstlers Johannes Ebel, die am 15. Oktober 2011 im Alten Rathaus von Schweinfurt eröffnet wurde. Unter den Gästen befanden sich auch Landrat Harald Leitherer, Oberbürgermeister Sebastian Remelé sowie Vertreter der Kommunalpolitik und der Presse. Ewald Oster, Mitglied des Bundesvorstandes der Landsmannschaft und Vorsitzender der Orts- und Kreisgruppe Schweinfurt, moderierte die Veranstaltung.

Im Rahmen der Ausstellungspräsentation vom 15. bis 27. Oktober wurden auch andere Veranstaltungen durchgeführt - eine Lesung mit Gottlieb Eirich aus seinem Buch "Menschliche Schicksale", die Poesiestunde "Herbstliche Motive" und eine Aktion, bei der ein Künstler mit Vorschulkindern der KITA St. Salvator malte.

Den musikalischen Rahmen der Eröffnungsfeier gestalteten der Frauenchor "Harmonie" unter Leitung von Olga Baluew und Margarita Afanasjew mit dem Lied "Meine Heimat". Sie wurden von ihren Zuhörern mit reichlich Applaus bedacht.

Nach dem Grußwort von Ewald Oster hob Sebastian Remelé die positive Ausstrahlung der Ausstellung hervor. Die beiden Redner überreichten Johannes Ebel, der auch schon mit der goldenen Ehrennadel der Landsmannschaft ausgezeichnet wurde, für seine herausragenden Leistungen eine Ehrenurkunde.

Bei einem Gang durch die Ausstellung konnten sich die Besucher vom ganz eigenen Zauber der über 50 Kunstwerke überzeugen: Sonnige Sommer- und Herbsttage, mildes Licht und warme Farben zeigen die ganze Schönheit der Natur.

Johannes Ebel, der seit 1992 in Deutschland lebt und arbeitet, schuf seine Bilder in Kasachstan und Deutschland, daher auch der Name der Ausstellung.

            Gottlieb Eirich

 

Für viele war es

„eine Deportation in den Tod“

 

Mit einer eindrucksvollen Gedenkstunde im Pfarrsaal der Christuskirche beging die Ortsgruppe Schweinfurt der Landsmannschaft den 70. Jahrestag der Deportation der Deutschen in der  Sowjetunion.

 

Für viele war es „eine Deportation in den Tod“, hob der Vorsitzende der Ortsgruppe, Ewald Oster, in seinem Einleitungswort hervor. Und er fügte hinzu: "Wer die Deutschen aus Russland wirklich verstehen will, kommt nicht umhin, sich mit ihrer Geschichte zu beschäftigten, die im 20. Jahrhundert geprägt war von Demütigungen und Diskriminierungen, von Verfolgung und Deportation."

Als Zeitzeuge erinnerte Gottlieb Eirich an die furchtbaren Lebensumstände in der "Trudarmee" bei grimmiger Kälte und Schwerstarbeit. Er schilderte mit erschütternden Worten die letzten Stunden im Leben seines Bruders, der im Lager verhungerte.

Schweinfurts Oberbürgermeister Sebastian Remelé erinnerte eingangs an den Überfall der Deutschen auf die UdSSR 1941 als Anlass der Deportationstragödie. Remelé appellierte besonders an die Jugendlichen der Landsmannschaft, die Chancen zu nutzen, die ihnen die neue Heimat bietet.

Verbunden mit der Feier war eine Ausstellung mit Bildern, die den Schrecken der Deportation darstellten.

Der Chor „Harmonie“ unter der Leitung von Olga Bagulev gestaltete die Gedenkfeier mit zahlreichen Liedern, in denen die Sehnsucht nach Glück und Freiheit zum Ausdruck kam.

Nach "Main-Post"

 

Schweinfurt: Sommerfest

im Stadtteil Deutschhof

 

Am 7. Mai 2011 fand bei herrlichem Wetter in Schweinfurt ein gemeinsames Sommerfest der verschiedenen Vereine und Geschäfte des Stadtteils Deutschhof statt.

 

Von Mittags bis abends war den Besuchern ein frohes und buntes Programm geboten, mit Darbietungen des Kindergartens St. Anton-Kolbe, weiteren Möglichkeiten für Kinder, kreativ tätig zu werden, und Sportwettbewerben in verschiedenen Disziplinen, auf deren Sieger attraktive Preise warteten.

Der Vorsitzende der Orts- und Kreisgruppe Schweinfurt der Landsmannschaft, Ewald Oster, eröffnete das Fest und begrüßte die Gäste und Ehrengäste, darunter Schweinfurts Oberbürgermeister Sebastian Remele, den Direktor der AOK Schweinfurt, Frank Dünisch, den Bundesvorsitzenden der Landsmannschaft, Adolf Fetsch, und den Vorsitzenden der Landesgruppe Bayern, Waldemar Eisenbraun.

In seinem Grußwort lobte OB Remele die Sommerfeste am Deutschhof, die bereits zum dritten Mal in Folge stattfanden, und bezeichnete die über 7.000 Deutschen aus Russland, die in Kreis und Stadt Schweinfurt eine neue Heimat gefunden haben, als Gewinn für die Region.

Moderator Ewald Oster eröffnete das Konzertprogramm mit dem von ihm komponierten und getexteten Lied "Unsere Heimat".

Lobende Worte für die kreative Arbeit der Ortsgruppe Schweinfurt hatte auch Adolf Fetsch mitgebracht, der zudem unserem treuen Mitglied Gottlieb Eirich die besten Wünsche und seinen herzlichen Dank für seinen langjährigen ehrenamtlichen Einsatz als Sozialberater der Deutschen aus Russland aussprach.

Im Namen des Bundesvorstandes überreichte er Gottlieb Eirich einen Dankesbrief und eine Ehrenurkunde, die ihn als Ehrenmitglied der Ortsgruppe bestätigte.

Adolf Fetsch wies darauf hin, dass sich der Geehrte bereits in Kirgisien für die Rechte seiner Landsleute eingesetzt hat. Ab 1990 war er Vorsitzender der "Wiedergeburt" im Talasgebiet, und dieses Engagement setzte er nach seiner Ausreise 1993 in der Bundesrepublik als Mitglied der Ortsgruppe Schweinfurt fort, in deren Vorstand er 1994 gewählt wurde. Trotz seiner 86 Jahre ist Gottlieb Eirich nach wie vor im Einsatz. Sein Wirken wurde mit der goldenen Ehrennadel der Landsmannschaft gewürdigt,

Für ihr umfangreiches langjähriges Engagement wurden die Schriftführerin und Sozialbetreuerin der Ortsgruppe, Barbara Oster, und die Kassiererin Lidia Bauer mit der goldenen bzw. silbernen Ehrennadel ausgezeichnet. Beide beteiligen sich aktiv an allen Initiativen und Veranstaltungen der Landsmannschaft vor Ort.

Im weiteren Verlauf des Sommerfestes wechselten sich, vom Publikum mit begeistertem Beifall bedacht, die Auftritte der Tanzgruppe "Spirit" aus Schweinfurt, der Tanzgruppe "Birkenhain" aus Schlüsselfeld und des Frauenchors "Harmonie" unter der Leitung von Olga Baluyev ab. Für die musikalische Begleitung war Viktor Strikhar zuständig.

Die Jugendgruppe sorgte mit Rap für modernen Touch, die von Margarita Afanasjew betreuten Kinder sangen ihre Lieder mit Bravour, und die Kyokushinkai-Sportgruppe mit Dmitrij Videnin führte eine spektakuläre Trainingseinheit vor.

Sehr vom Publikum geschätzt wurden auch die heiteren Klänge aus der alten Heimat mit der Mandolinen- und Gitarrengruppe der Ortsgruppe Schweinfurt unter der Leitung von Leopold Kinzel.

Wir bedanken uns bei allen Teilnehmern des Sommerfests und wünschen ihnen auch weiterhin viel Kreativität, Leidenschaft und ein fröhliches Publikum. das ihre Leistungen schätzt.

    Der Vorstand

 

Seit zehn Jahren leistet der Chor „Harmonie“ mit seinen Auftritten bei Veranstaltungen der Orts- und Kreisgruppe Schweinfurt ebenso wie bei Stadtveranstaltungen einen beachtlichen Beitrag zur Kultur- und Öffentlichkeitsarbeit der Landsmannschaft in Schweinfurt und Umgebung.

In den vergangenen Jahren haben neben der Gründerin Tatjana Merger auch Ljuba Alberg und zurzeit Olga Baluyev als Chorleiterinnen, aber auch Viktor Strikhar als musikalischer Begleiter das Profil des Gesangsensembles geprägt und geschärft.

Bis zu 20 Auftritte im Jahr absolviert der Chor. Mit einem vielseitigen Repertoire aus Volks- und modernen Liedern in deutscher und russischer Sprache tragen die knapp 20 Chormitglieder zur positiven Akzeptanz der Deutschen aus Russ­land in der Region und zur Popularisierung der mitgebrachten Kultur bei.

Der Vorstand der Orts- und Kreisgruppe Schweinfurt bedankt sich ganz herzlich bei allen Mitgliedern des Chores „Harmonie“ für ihr beispielhaftes und förderndes Engagement. Der Chor hat immer wieder bestätigt, wie wertvoll es ist, die Kulturtradition und das Brauchtum der Vorfahren zu pflegen und an jüngere Generationen zu vermitteln.

            Der Vorstand