Straubing-Bogen

Edu­ard Neu­ber­ger — Vor­sit­zen­der

In der Bürg 10, 94315 Strau­bing

Tel.: 09421 — 52754, E — Mail: lmdr.neuberger@gmx.de,

                                                             info@lmdr-straubing.de

 

Bera­tungs­stel­len: Am Platzl 13a, 94315 Strau­bing, Tel.: 09421–1898512, Mo, Fr 9–12 Uhr, Fürs­ter­str. 11, 94315 Strau­bing, nach Ver­ein­ba­rung 16–19 Uhr, Her­zog-Lud­wig-Str. 21, 94327 Bogen, Tel.: 09422–80924, Di, Do 10–14 Uhr.

 

Unse­re nächs­ten Ter­mi­ne:

• 14. Juli: Stern­wall­fahrt der Deut­schen aus Russ­land nach Alt­öt­ting. 11 Uhr: Pon­ti­fi­kal­amt in der Basi­li­ka St. Anna mit Bischof Jose­ph Wer­th SJ, Nowo­si­birsk. 15.30 Uhr: Mari­en­an­dacht mit sakra­men­ta­lem Segen in der Basi­li­ka St. Anna mit Msgr. Dr. Alex­an­der Hoff­mann. Unser Bus fährt um 8.30 Uhr von der Bus­hal­te­stel­le am Hagen in Strau­bing ab. In der Fahrt ist eine Stadt­füh­rung ent­hal­ten.

• 21. Juli: Fami­li­en­aus­flug zur Galaxy-Ther­me in Erding. Abfahrt um 8 Uhr von der Bus­hal­te­stel­le am Hagen in Strau­bing. Anmel­dun­gen bis zum 20. Juni bei Edu­ard Neu­ber­ger, Tel.: 09421–52754, oder Hele­ne Pit­tel, Tel.: 09421–569730.

Die CSU-Frak­ti­on hat­te am 16. Mai 2012 unter ande­rem die Orts­grup­pe Strau­bing-Bogen zu einem Emp­fang für Hei­mat­ver­trie­be­ne und Aus­sied­ler in den Baye­ri­schen Land­tag ein­ge­la­den. Über 400 Gäs­te aus ganz Bay­ern waren ins Maxi­mi­lia­neum gekom­men, um den bekann­ten Schrift­stel­ler und Lite­ra­tur­kri­ti­ker Prof. Dr. Hell­mu­th Kara­sek ein­mal live erle­ben zu kön­nen. Der Lite­rat gab den Gäs­ten einen sehr per­sön­li­chen Ein­bli­ck in das, was Hei­mat für ihn im Ein­zel­nen aus­macht, von der Mut­ter­spra­che und ein­zel­nen Wör­tern und Begrif­fen bis hin zu ein­zel­nen Spei­sen wie etwa dem schwä­bi­schen Kar­tof­fel­sa­lat. (Pres­se­mit­tei­lung Josef Zell­mei­er, MdL.)

            Der Vor­stand

 

Bei der Jah­res­voll­ver­samm­lung der Orts- und Kreis­grup­pe Strau­bing-Bogen wur­de Edu­ard Neu­ber­ger als Vor­sit­zen­der wie­der gewählt. Zu wei­te­ren Vor­stands­mit­glie­dern wur­den gewählt: — Arthur Scha­ba­lin (1. stellv. Vor­sit­zen­der, Kin­der- und Jugend­ar­beit); — Johan­nes Schif­fer­stein (2. stellv. Vor­sit­zen­der, Kul­tur); — Ser­gej Ger­bers­dorf (Inter­net­sei­te); — Meri Gut­jahr (Kin­der- und Jugend­ar­beit); — Erna Kel­ler (Kul­tur); — Fabi­an Mai­er (Inter­net­sei­te); — Emma Neu­ber­ger (Kas­sen­war­tin, Sozi­al­ar­beit); — Tobi­as Neu­ber­ger (Öffent­lich­keits­ar­beit); — Hele­ne Pit­tel (Kul­tur); — Lydia Rudi (Kin­der- und Jugend­ar­beit, Öffent­lich­keits­ar­beit); — Valen­ti­na Schla­ger (Kul­tur). Zu Kas­sen­prü­fern wur­den Fried­rich Her­zog und Gen­na­dij Kal­hert gewählt.

Zu Beginn der Ver­an­stal­tung hat­te Edu­ard Neu­ber­ger die Geburts­tags­kin­der Gen­na­dij Kal­hert, Laris­sa Baum und Vero­ni­ka Fried­mann, die ehren­amt­li­chen Mit­strei­ter des Ver­eins sowie treue Mit­glie­der geehrt: — für 20-jäh­ri­ge Mit­glied­schaft: Fami­li­en Brandt, Haf­ner und Neu­ber­ger; — für 15 Jah­re: Fami­lie Scheu­chen­zu­ber; — für zehn Jah­re: Frau Ger­lach, Fami­li­en Gut­jahr, Kel­ler und Loos; — für fünf Jah­re: Fami­li­en Bacha­row und Erd­mann.

Anschlie­ßend berich­te­te Edu­ard Neu­ber­ger über die ehren­amt­li­chen Akti­vi­tä­ten der Orts- und Kreis­grup­pe, ange­fan­gen von der Teil­nah­me an der Stern­wall­fahrt nach Alt­öt­ting über die Prä­sen­ta­ti­on von Aus­stel­lun­gen bis zu Samm­lun­gen für die Kriegs­grä­ber­für­sor­ge usw.

Wei­ter erwähn­te er den Tanz­kurs für Jugend­li­che (Lei­te­rin Emma Neu­ber­ger) sowie die Yoga-Kur­se für ver­schie­de­ne Alters­grup­pen und die Mut­ter-Kind-Grup­pe (Lei­te­rin jeweils Nata­lia Scha­ba­lin).

Nicht ver­ges­sen wird in der Orts- und Kreis­grup­pe auch die Musik: Kin­der sin­gen und musi­zie­ren unter der Lei­tung von Emma Loos in Strau­bing und von Vik­to­ria Sapry­gin-Stre­le in Bogen.

Dar­über hin­aus wer­den den Jugend­li­chen Kur­se in Rus­si­sch (Lei­te­rin Olga Wall) und Fran­zö­si­sch (Lei­te­rin Vero­ni­ka Fried­mann) ange­bo­ten.

Wei­te­re Ange­bo­te: — Haus­auf­ga­ben­be­treu­ung in den Fächern Mathe­ma­tik, Deut­sch, Eng­li­sch und Latein (Artur Scha­ba­lin); — Com­pu­ter­kurs für Jugend­li­che (Ser­gej Ger­bers­dorf); — Com­pu­ter­kurs für Erwach­se­ne (Fabi­an Mai­er).

Doch wären alle Bemü­hun­gen umson­st, wenn wir unse­rem Nach­wuchs, der Kin­der­grup­pe “Per­le” und der Jugend­grup­pe “Stern”, nicht die Gele­gen­heit bie­ten wür­den, ihre Talen­te zu zei­gen und mehr­mals im Jahr auf­zu­tre­ten.

Die Orts Strau­bing-Bogen gehört zu den lands­mann­schaft­li­chen Glie­de­run­gen mit stei­gen­den Mit­glie­der­zah­len. Gegen­wär­tig gehö­ren ihr 108 Fami­li­en an.

            Der Vor­stand

 

Bay­ern ist schön“

 

Die Frau­en des Quar­tier­ma­nage­ments des Stadt­teil­zen­trums Nord und die Orts­grup­pe Din­gol­fing-Land­au der Lands­mann­schaft ver­an­stal­te­ten am 10. Dezem­ber 2011 ein musi­ka­li­sches Tref­fen. Das Pro­jekt Sozia­le Stadt war durch das Nach­bar­schafts­hil­fe­pro­jekt (Lei­te­rin Nadesh­da Run­de) ver­tre­ten. Sie luden die bekann­te Sän­ge­rin, Lie­der­au­to­rin und Akkor­de­on­spie­le­rin aus Kasach­stan, Lina Neu­wirt, ein.

 

Nach der Begrü­ßung durch den Vor­sit­zen­den der Orts­grup­pe, Alex­an­der Rol­häu­ser, stell­te sich Lina Neu­wirt vor. Durch ihre Auf­trit­te mach­te sie sich schon in der ehe­ma­li­gen Sowjet­uni­on einen guten Namen. In Sowets­ko­je, Nord­ka­sach­stan, grün­de­te sie 1989 die Volks­kunst­grup­pe “Mor­gen­licht”, mit der die aus­ge­bil­de­te Musi­ke­rin Regio­nen Kasachstans und Sibi­ri­ens bereis­te. Die Kul­tur­grup­pe sang u.a. beim Fes­ti­val der Deut­schen Kul­tur in Alma-Ata 1990, bei den “Wiedergeburt”-Kongressen in Mos­kau und 1992 beim Bun­des­tref­fen der Deut­schen aus Russ­land in Stutt­gart. Seit 1993 lebt Lina Neu­wirt in Bay­ern und ist in Nörd­lin­gen zu Hau­se. Sie arbei­tet bei der Lebens­hil­fe Nörd­lin­gen und ist als Leh­re­rin enga­giert.

Ihre ers­ten bei­den Lie­der, die sie vor­trug, sind ihrer Mut­ter gewid­met. „Mein Hei­mat­dorf“ erin­nert an die Hei­mat ihrer Mut­ter auf der Krim, und „Wo bist du geblie­ben?“ ruft die schmerz­li­chen Erin­ne­run­gen an die ers­te Lie­be und die durch den Krieg erfolg­te Tren­nung vom Gelieb­ten in Erin­ne­rung. Dann folg­te eine Lie­bes­er­klä­rung an ihre Hei­mat­stadt: „In Nörd­lin­gen bin ich ver­liebt“. „Schenkt den Men­schen Freu­de“ lau­te­te der Titel des nächs­ten Lie­des, das sie dem Pro­jekt­lei­ter der lands­mann­schaft­li­chen Wan­der­aus­stel­lung, Jakob Fischer, gewid­met hat.

Vie­le wei­te­re Lie­der, deren Tex­te und Melo­dien alle aus der Feder von Lina Neu­wirt stam­men, schlos­sen sich an und wur­den vom Publi­kum mit leb­haf­tem Applaus bedacht.

Lina Neu­wirt flocht immer wie­der kur­ze Erzäh­lun­gen und Kom­men­ta­re ein, die den Ver­lust der Hei­mat the­ma­ti­sier­ten und vie­len Zuhö­rern aus dem Her­zen spra­chen.

Nach der Pau­se erklang das für Lina Neu­wirt beson­ders wich­ti­ge Lied „Bay­ern ist schön”, das sie so fri­sch und leben­dig vor­trug und mit gelun­ge­nen Jod­lern ver­sah, dass eif­rig mit­ge­klatscht wur­de. Der zwei­te Teil war rus­si­schen Lie­dern vor­be­hal­ten, die eben­falls von Lina Neu­wirt kom­po­niert und getex­tet wur­den.

            Nach „Din­gol­fin­ger Anzei­ger“

 

Straubing: Startschuss für das Projekt

Erziehungspartnerschaften”

 

Der Start­schuss für das Pro­jekt “Erzie­hungs­part­ner­schaf­ten im Kin­der­gar­ten” der Orts­grup­pe Strau­bing-Bogen (Bay­ern) der Lands­mann­schaft der Deut­schen aus Russ­land ist gefal­len: Mit einem gemein­sa­men Advents­kranz­bin­den von Müt­tern und Kin­dern aus ver­schie­de­nen Natio­nen im Kin­der­gar­ten Am Platzl in Strau­bing wur­de die ers­te Akti­on gestar­tet. Gemein­sam setz­ten sich Kin­der und Müt­ter zusam­men, um aus Stroh­rei­fen, Tan­nen­grün und aller­lei Deko klei­ne Kunst­wer­ke für die Advents­zeit zu bas­teln.

 

Wir möch­ten ein­hei­mi­sche und nicht­ein­hei­mi­sche Eltern zusam­men­brin­gen”, umriss Initia­tor Edu­ard Neu­ber­ger, Vor­sit­zen­der der Orts­grup­pe Strau­bing-Bogen, die Akti­on. “Das Pro­jekt kann nur dann zum Erfolg wer­den, wenn Sie alle mit­ma­chen — wir wol­len gemein­sam sin­gen, spie­len und bas­teln.” Geför­dert wird die Initia­ti­ve durch Mit­tel des Bun­des­pro­gramms “Tole­ranz för­dern — Kom­pe­tenz stär­ken”, in der Gäu­bo­den­stadt unter dem Titel “Wir sind Strau­bing” bekannt.

Die Pro­jekt­be­zeich­nung “Erzie­hungs­part­ner­schaft” betont, so Edu­ard Neu­ber­ger, die gemein­sa­me Ver­ant­wor­tung von Eltern und Erzie­hern: Bei­de ver­fol­gen ähn­li­che Zie­le und koope­rie­ren in dem Pro­jekt als gleich­wer­ti­ge und gleich­be­rech­tig­te Part­ner. Not­wen­dig sei eine dia­lo­g­haf­te Zusam­men­ar­beit, die auf einem inten­si­ven Infor­ma­ti­ons- und Erfah­rungs­aus­tau­sch basiert.

Die Ange­bo­te der Erzie­hungs­part­ner­schaft zie­len auf Eltern und Erzie­her ab. Eltern sol­len mit Erzie­hern über das Ver­hal­ten des Kin­des in der Fami­lie, ihre Lebens­si­tua­ti­on, ihre Erzie­hungs­zie­le und –metho­den spre­chen. Erzie­her infor­mie­ren Eltern über den All­tag und die Ange­bo­te des Kin­der­gar­tens.

Die Eltern wer­den moti­viert, sich aktiv im Kin­der­gar­ten ein­zu­brin­gen”, erklärt Edu­ard Neu­ber­ger. Erzie­her wie­der­um infor­mie­ren die Erzie­hungs­be­rech­tig­ten über den All­tag und die Ange­bo­te des Kin­der­gar­tens. Dabei erhal­ten die Eltern eine Vor­stel­lung davon, wie sich ihr Kind in der Grup­pe ver­hält, wie es sich ent­wi­ckelt, wel­che Lern­fort­schrit­te es macht und ob es Schwie­rig­kei­ten hat.

An dem Pro­jekt betei­li­gen sich heu­er bereits der Städ­ti­sche Kin­der­gar­ten in der Don­au­gas­se und der Städ­ti­sche Kin­der­gar­ten Am Platzl in Strau­bing. “Für das kom­men­de Jahr haben noch drei wei­te­re Kin­der­gär­ten zuge­sagt, dass sie mit­ma­chen wol­len”, infor­miert Edu­ard Neu­ber­ger.

2012 hat die Lands­mann­schaft der Deut­schen aus Russ­land, die die Feder­füh­rung über­nom­men hat, bereits eine Men­ge vor: So sind zum Bei­spiel Bauch­t­anz, Kin­der­lie­der­sin­gen, öster­li­ches Bas­teln, Musi­zie­ren mit Bon­gos, Spie­le aus ver­schie­de­nen Natio­nen, Kochen, Bas­teln für die ver­schie­de­nen Jah­res­zei­ten, ein Kon­zert oder eine Thea­ter­auf­füh­rung im Rat­haus­saal und eine Niko­laus­fei­er geplant. “Wich­tig ist nun, dass mög­lichst vie­le mit­ma­chen, um das Pro­jekt mit Leben zu fül­len”, hofft Edu­ard Neu­ber­ger auf eine rege Teil­nah­me

            “Strau­bin­ger Rund­schau”, 25. Novem­ber 2011

 

Der Bund der Ver­trie­be­nen hat am 12. Novem­ber 2011 mit dem Kreis­vor­sit­zen­den Theo­dor Seet­ha­ler der Mil­lio­nen Opfer von Ver­trei­bung und Depor­ta­ti­on gedacht. Vor dem bereits 1947 am Stadt­fried­hof in Bogen errich­te­ten Ver­trie­be­nen­denk­mal mit der Inschrift „Den Opfern des Has­ses und der Gewalt, den Ver­tei­di­gern von Recht und Mensch­lich­keit” hat­ten sich zahl­rei­che Bür­ger aus Bogen und dem Land­kreis ver­sam­melt.

Im Mit­tel­punkt der Ver­an­stal­tung stand das Leid der 70 Jah­re zurück­lie­gen­den Depor­ta­ti­on der Deut­schen in der Sowjet­uni­on. …

Mit sicht­ba­rer Erschüt­te­rung ver­folg­ten die Ver­sam­mel­ten die Aus­füh­run­gen von Edu­ard Neu­ber­ger, der als Vor­sit­zen­der der Kreis- und Orts­grup­pe Strau­bing der Lands­mann­schaft der Deut­schen aus Russ­land die­se Depor­ta­ti­on the­ma­ti­sier­te:

Die Men­schen wur­den in die lebens­feind­lichs­ten Gebie­te im Osten und hohen Nor­den der Sowjet­uni­on ver­schleppt, wo Zwangs­ar­beit unter den unmensch­li­chen Bedin­gun­gen der so genann­ten Tru­dar­mee, uner­träg­li­che Käl­te, Hun­ger und Tod auf sie war­te­ten. Dass die sowje­ti­schen Orga­ne die­sen mör­de­ri­schen Akt mit dem Wort ‘Über­sied­lung’ beleg­ten, ist nichts wei­ter als blan­ker Zynis­mus.”

Nach einem Bericht

            der “Strau­bin­ger Rund­schau”

 

Die Ver­fol­gung der Deut­schen

in der Sowjet­uni­on

trug Züge eines Geno­zids“

 

Unter der Lei­tung ihres Vor­sit­zen­den Edu­ard Neu­ber­ger und mit dem Bun­des­vor­sit­zen­den der Lands­mann­schaft, Adolf Fet­sch, als Fest­red­ner führ­te die Orts- und Kreis­grup­pe Strau­bing-Bogen ihre Gedenk­ver­an­stal­tung am 14. August 2011 in der Jose­ph-von-Fraun­ho­fer-Hal­le in Strau­bing durch.

 

Fet­sch fand in sei­nem Vor­trag deut­li­che Worte für die Maß­nah­men, unter denen die Deut­schen in der Sowjet­uni­on ins­be­son­de­re nach dem Erlass vom 28. August 1941 zu lei­den hat­ten. Wört­li­ch sag­te er: “Das man­geln­de Wis­sen der Öffent­lich­keit über die­sen Abschnitt der Geschich­te ist umso bedau­er­li­cher, als die Ver­fol­gung der Deut­schen in der Sowjet­uni­on Züge eines Geno­zids trug. Ich weiß sehr wohl, wie vor­sich­tig man mit die­sem schreck­li­chen Wort umge­hen muss, habe es aber trotz­dem mit Bedacht ver­wen­det. Denn: Wer Men­schen allein auf­grund ihrer Volks­zu­ge­hö­rig­keit ver­folgt und tötet, begeht Völ­ker­mord und nichts ande­res!”

An das Ende sei­ner Rede stell­te der Bun­des­vor­sit­zen­de Worte der Hoff­nung und Zuver­sicht: “Die Sowjet­uni­on Sta­l­ins und mit ihr die Sta­chel­dräh­te der Zwangs­ar­beits­la­ger gibt es schon lan­ge nicht mehr, die kom­mu­nis­ti­sche Ter­ror­herr­schaft und das per­fi­de Sys­tem von Über­wa­chung, Ver­fol­gung und Ver­nich­tung sind zugrun­de gegan­gen. Die Wun­den unzäh­li­ger Deut­scher aus Russ­land sind noch nicht ver­narbt, aber ihre Kin­der und Kin­des­kin­der haben in Deutsch­land die Chan­ce bekom­men, als Glei­che unter Glei­chen, als Deut­sche unter Deut­schen zu leben.”

Wei­te­re Anspra­chen hat­ten der Schirm­herr der Ver­an­stal­tung, Strau­bings Ober­bür­ger­meis­ter Mar­kus Pan­ner­mayr, der stell­ver­tre­ten­de Land­rat Josef Laum­er, der evan­ge­li­sche Pfar­rer Heinz-Gün­ther Ern­st und der katho­li­sche Pfar­rer Heinz Weber über­nom­men, der an die Teil­neh­mer der Ver­an­stal­tung appel­lier­te, ihren Bei­trag zur Behei­ma­tung von Men­schen unter­schied­li­cher Her­kunft zu leis­ten.

Für die musi­ka­li­sche Ein­lei­tung hat­te Edu­ard Neu­ber­gers Sohn Tobi­as gesorgt. Den wei­te­ren musi­ka­li­schen Rah­men gestal­te­ten Emma Loos und Vik­to­ria Strel­le-Sapry­gin (Gesang), Hil­de Bogi­sch (Kla­vier) und die bekann­te Lie­der­ma­che­rin, Sän­ge­rin und Akkor­deo­nis­tin Lina Neu­wirt.

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