Hamburg

Dr. Otto Horst – Vorsitzender

Röpers Weide 40, 22605 Hamburg

E – Mail: dr.horst@hamburg.de

 

Wir laden Sie herzlich ein zu unserer Gedenkfeier anlässlich des 71. Jahrestages der Deportation der Deutschen in der Sowjetunion am 1. September um 14 Uhr  im Westibül Nettelnburg in Hamburg, Friedrich-Frank-Bogen 59 (S 21 bis „Nettelnburg“).

Am 26. Mai trafen sich zahlreiche Mitglieder der Landsmannschaft im Westibül in Hamburg-Nettelnburg, um einen neuen Vorstand der Ortsgruppe Hamburg zu wählen.

Zunächst berichtete der amtierende Vorsitzende Dr. Otto Horst über die Aktivitäten der Ortsgruppe in den letzten Jahren. Besonders zu erwähnen waren dabei die Veranstaltung zum 60-jährigen Bestehen der Landsmannschaft mit über 400 Gästen und unter Beteiligung des Bundesvorsitzenden Adolf Fetsch sowie die Gedenkfeier zum 70. Jahrestag der Deportation der Deutschen in der Sowjetunion mit Präsentation der landsmannschaftlichen Wanderausstellung im Hamburger Michel, die nicht nur von unseren Landsleuten, sondern auch von vielen Gemeindemitgliedern und auswärtigen Besuchern begeistert aufgenommen wurde.

Dr. Horst konnte des Weiteren davon berichten, dass die Landsmannschaft sich aktiv an den Vorbereitungen des Volksentscheides zur Schulreform beteiligt hat, um die Chancen insbesondere für Kinder von Spätaussiedlern zu verbessern. Zu diesem Zweck wurde in Gesprächen mit der Schulbehörde auf die besondere Bedeutung der Primarschule für die Integration hingewiesen.

Zahlreiche weitere kulturelle Veranstaltungen konnten in den letzten Jahren durchgeführt werden, so dass die Landsmannschaft in Hamburg gestärkt in die Zukunft blicken kann. Nicht zuletzt durfte erwähnt werden, dass zahlreiche neue Mitglieder gewonnen werden konnten, die sich auch gerne aktiv beteiligen.

Dr. Otto Horst, der neben seiner Tätigkeit für die Landsmannschaft der Deutschen aus Russland als Amtstierarzt Vizepräsident des Bundesverbandes der beamteten Tierärzte und eines der Vorstandsmitglieder der Hamburger Tierärztekammer ist, wurde im anschließenden Wahlgang ohne Gegenstimme als Vorsitzender wieder gewählt.

Irma Stumpf, die sich bereits seit vielen Jahren sehr engagiert und aktiv für die Belange der Landsmannschaft einsetzt, wird wieder als Kassenwartin im Vorstand tätig sein, und auch Wilhelm Liebert wird seine langjährige erfolgreiche Tätigkeit als Kassenprüfer fortsetzen. Damit wurden alle bisherigen Vorstandsmitglieder in ihren Ämtern bestätigt.

Daneben konnten aber auch neue Mitglieder gewonnen werden, die sicherlich mit ganzer Kraft die Arbeit im Vorstand in Angriff nehmen werden. Dazu gehören Natalie Rudi als stellvertretende Vorsitzende, Frieda Kaiser und Inna Rudi sowie als weitere Kassenprüferin Alla Novikova.

Der neue Vorstand bedankt sich bei allen Mitgliedern für das ihm entgegengebrachte Vertrauen und freut sich auf eine fruchtbare Zusammenarbeit zum Wohl der Landsmannschaft.

Im anschließenden kulturellen Teil erfreuten das Balalaika-Orchester, die Sängerin Olga Groß, Johannes Rudi auf dem Klavier, Viktor Diehl mit dem Akkordeon, Natalie Berger auf der Gitarre und schließlich Irina Geikis die zahlreichen Gäste mit ihren Darbietungen.

            Der Vorstand

 

Am 19. Mai 2012 wurde im Stubbenhof in Hamburg-Neuwiedenthal wieder einmal bewiesen, dass unsere traditionellen Lieder viele Besucher anziehen. Der Chor „Die Weide“ zeigte in einem gut besuchten Konzert sein Können und lud gemeinsam mit dem Balalaika-Orchester die Gäste zum Mittanzen ein.

Wir hoffen, dass noch viele solche Veranstaltungen folgen werden.

Der Vorstand

 

Vor zwei Jahren, im Mai 2010, fanden acht Musikliebhaber zusammen, um den Chor „Die Weide“ zu gründen und gemeinsam deutsche, russische und ukrainische Lieder zu singen. Begleitet wird der Chor von den unterschiedlichsten Instrumenten.

Inzwischen finden regelmäßig Konzerte statt, wie etwa am 10. März im Stubbenhof in Neuwiedenthal (Hamburg). Unter der Leitung von Sofia Massold verbrachten die zahlreichen Gäste einen unterhaltsamen und kurzweiligen Nachmittag. Moderatorin der Veranstaltung war Maria Schäfer, die aktiv im Chor mitsingt. Auf dem Akkordeon begleitete Nelli Diefenbach, die auch als Solistin auftrat, die neue Gesangsgruppe. Kurze Sketche und Gedichte sorgten für zusätzliche Abwechslung.

Anschließend gaben Alexander Ladner auf dem Akkordeon und Albert Konstanz auf der Balalaika den Gästen die Möglichkeit, sich bis spät in den Abend hinein auf der Tanzfläche zu vergnügen.

Der Vorstand

 

Hansestadt Hamburg:

Aufklärung der Öffentlichkeit

 

Vom 2. bis 18. Februar 2012 wurde die Wanderausstellung „Volk auf dem Weg – Geschichte und Gegenwart der Deutschen aus Russland“ in den Räumen des Centers der Rahlstedt-Arcaden präsentiert.

 

An der feierlichen Eröffnung der Ausstellung am 2. Februar mit einem Rahmenprogramm, das von Jakob Fischer moderiert wurde, nahmen die SPD-Bundestagsabgeordnete und Integrationsbeauftragte Aydan Özoğuz und die Rahlstedter SPD-Bürgerschaftsabgeordnete Ulrike Hanneken-Deckert teil, die auch Grußworte sprachen.

Mit viel Applaus wurden die Auftritte der Sängerin Olga Groß und der Tanzgruppe „Koletschko“ begleitet. Besonders beeindruckt waren die Anwesenden vom authentischen Bericht der Zeitzeugin Ida Bender, die kurz die Deportation 1941 von der Wolga nach Sibirien schilderte.

Die Wanderausstellung, die auf Initiative von Natalie Rudi und Theo Karczewski (SPD-Bezirk Meiendorf) in die Arcaden kam, lockte täglich die Aufmerksamkeit von über tausend Besuchern an. Mehrere Tage betreute Josef Schleicher die Ausstellung und machte Schülerinnen und Schüler des Heidelberg-Gymnasiums und der Stadtteilschule Süderelbe mit deren Inhalten vertraut.

Die Aufklärung der breiten Öffentlichkeit der Hansestadt Hamburg über die Deutschen aus Russland wurde möglich dank dem Engagement von Melanie Wittka vom Center-Management der Rahlstedt-Arcaden, die die Ausstellung als Gastgeberin am ersten Tag eröffnete und bis zum Abbau im Auge behielt.

Josef Schleicher

 

Auch wenn Hamburg nicht zu den Karnevals-Hochburgen gehört, lässt es sich die Ortsgruppe Hamburg doch nicht nehmen, die „fünfte Jahreszeit“ zu feiern.

So fanden sich auch in diesem Jahr wieder zahlreiche Gäste ein, um zu singen, zu tanzen und zu schunkeln. Der Fantasie waren keine Grenzen gesetzt, und für die drei schönsten Kostüme gab es erneut Preise.

Nicht nur der Chor „Abendklang“, sondern auch der neu gegründete Chor „Die Weide“ sorgte für eine ausgelassene und heitere Stimmung. Das Ehepaar Feininger unterhielt die Gäste mit alten und neuen Melodien, gekonnt auf der Gitarre begleitet. Vera Schmidtgall, die sich bereits auf vielen unserer Veranstaltungen  engagiert hat, brachte Geschichten und Lieder im Dialekt zu Gehör. Als geschickter Jongleur konnte Alexandr Khomskyi bewundert werden, und schließlich präsentierten Lilia Berschin und Hilda Ickert als „Otto und Emma“ lustige Sketche. Moderiert wurde die Feier von Maria Schäfer.

Der Vorstand

 

Am Volkstrauertag waren wir zu Gast in der Hamburger St.-Michaelis-Kirche, wo wir zum Gedenken an den 70. Jahrestag der Deportation der Deutschen in der Sowjetunion einen Gottesdienst feiern durften.

Die musikalische Vesper in der stimmungsvoll erleuchteten Hamburger Hauptkirche bildete den feierlichen Rahmen für unsere Erinnerung an das Leid, das durch die Deportation, durch Zwangsarbeit, Hunger und Krankheiten über unsere Landsleute gebracht wurde. Unter Leitung von Pastor Dr. Martin Illert wurde in dem ergreifenden Gottesdienst an das Schicksal der Russlanddeutschen erinnert, auch indem Kerzen in stillem Gedenken angezündet wurden.

Der Vorsitzende der Ortsgruppe Hamburg, Dr. Otto Horst, ging in seiner Ansprache auf die Geschichte der Deutschen aus Russland ein. Er berichtete über den Erlass des Präsidiums des Obersten Sowjets der Sowjetunion vom 28. August 1941 und darüber, dass die Deutschen in der Sowjetunion auch nach der Freilassung nicht wieder in ihre alte Heimat zurückkehren durften.

Schließlich erinnerte Dr. Horst nicht nur an die unzähligen Opfer von Vertreibung und Zwangsarbeit, sondern dankte auch dafür, dass die Unterdrückung in Ost und West ein Ende genommen habe und die Russlanddeutschen in ihrer neuen Heimat angekommen seien.

Der Chor „Abendklang“, dirigiert von Lilia Berschin, sang im Wechsel mit der Gemeinde den Choral „Ich bete an die Macht der Liebe“. In dem großartigen Kirchenraum, der mehr als 2.500 Besucher fasst, war das ein ganz besonderes Klangerlebnis.

Die Kantorei St. Johannis Eppendorf unter der Leitung von Rainer Thomsen gestaltete mit den Musikalischen Exequien von Heinrich Schütz den feierlichen Rahmen des Gedenkgottesdienstes. Auf der Orgel wurde der Chor begleitet von Manuel Gera, dem Organisten von St. Michaelis.

Besonders dankbar sind wir dafür, dass sich die Gottesdienstbesucher mittels der Wanderausstellung der Landsmannschaft über das Schicksal der Russlanddeutschen informieren konnten. Projektleiter Josef Schleicher, der bereits während des Gottesdienstes auf die Ausstellung hingewiesen hatte, stand den interessierten Besuchern Rede und Antwort.

            Der Vorstand

 

60 Jahre Landsmannschaft

Jubiläumsfeier in Hamburg

 

Das bekannteste Hamburger Wahrzeichen, die St. Michaeliskirche – der „Michel“ -, stellte am 16. Oktober 2010 den wunderschönen Gemeindesaal für die große Jubiläumsfeier der Landesgruppe Hamburg zum 60-jährigen Bestehen der Landsmannschaft zur Verfügung.

 

Gleichzeitig präsentierte Jakob Fischer dem interessierten Publikum die bereits mit Spannung erwartete Wanderausstellung „Volk auf dem Weg – Geschichte und Gegenwart der Deutschen aus Russland“.

Aus diesem Anlass konnten wir nicht nur den Bundesvorsitzenden der Landsmannschaft, Adolf Fetsch, sondern auch den Beauftragten der Bundesregierung für Aussiedlerfragen und nationale Minderheiten, Dr. Christoph Bergner, begrüßen.

Beide machten in ihren Reden deutlich, dass die Landsmannschaft in den sechs Jahrzehnten ihres Bestehens viele Probleme bewältigt hat, in mancherlei Hinsicht aber nach wie vor Handlungsbedarf besteht.

Die Hansestadt Hamburg war durch den Vorsitzenden der Bezirksversammlung Altona, Andreas Grutzeck, vertreten, der die Grüße der Stadt überbrachte.

Ein buntes Unterhaltungsprogramm, kurzweilig und informativ moderiert von Jakob Fischer, begeisterte die zahlreichen Zuschauer, die rasch den Saal gefüllt hatten.

Der Chor „Abendklang“ unter der Leitung von Lilia Berschin bot in farbenprächtigen Kostümen einen Querschnitt durch sein umfangreiches Programm. Mitreißende und temperamentvolle Tanzeinlagen zeigte die Gruppe „Grazia“ von Emilia Klein, die nicht nur mit ihren kleinsten Künstlern vertreten war und die Zuschauer mit zahlreichen Kostümwechseln in Atem hielt.

Der bekannte Schauspieler Viktor Pretzer, der ein eigenes Theater, die Neue Bühne Hamburg, betreibt, brachte die Gäste in seiner Rolle als „Mathilde“ zum Lachen, trug aber auch besinnliche und zum Nachdenken anregende Texte vor.

Tina Wedel sorgte mit ihrem Enkel Max, der sich auch solo in die Herzen der Zuschauer sang, für einen weiteren musikalischen Höhepunkt.

Untermalt wurde das Kulturprogramm immer wieder von den mitreißenden Klängen des Mandolinenorchesters „Richard Horst“, und auch Jakob Fischer unterhielt die Zuschauer mit Gesangseinlagen, die begeistert aufgenommen wurden.

    Der Vorstand