Baunatal

Lilia Gess­ner — Vor­sit­zen­de

Markt­str. 12, 34225 Bau­na­tal

Tel.: 0561 — 495647

 

Bera­tungs­stel­le: Lei­sel­t­reff, Dürer­str. 12, 34225 Bau­na­tal, Tel.: 0561–498105, Mo 15–17 Uhr, Di, Do 10–12 Uhr.

 

Es gibt Men­schen, die nicht so ger­ne im Mit­tel­punkt ste­hen und sich prä­sen­tie­ren, die kei­ne Auf­merk­sam­keit auf sich len­ken wol­len und die trotz­dem Vie­les auf sich laden, die Ver­ant­wor­tung über­neh­men, Zeit, Kraft und Mühe für ande­re inves­tie­ren, um ihnen zu hel­fen.

Gol­di­na Mal­sam gehört zu ihnen. Sie wur­de in der Komi ASSR, dem Ort der Ver­trei­bung, in einer Fami­lie von Depor­tier­ten gebo­ren, absol­vier­te in Tadschi­kis­tan die Mit­tel- und Hoch­schu­le mit bes­ten Noten und lebt seit 1988 in Deutsch­land.

Als Diplom­päd­ago­gin, die aus der “Frem­de” gekom­men war und nicht in Deutsch­land stu­diert hat­te, bekam sie kaum eine Chan­ce, als Mathe­ma­tik­leh­re­rin in der Schu­le zu arbei­ten. Aber die zar­te klei­ne Frau ist leis­tungs­fä­hig, ziel­stre­big, beharr­li­ch und manch­mal auch zäh.

All das hat ihr gehol­fen, mit der Zeit sogar ein Nach­hil­fe­stu­dio zu grün­den und zu lei­ten. Ihre Pytha­go­ras-Schu­le ist jetzt bei vie­len Schü­lern und Eltern in Bau­na­tal und Umge­bung bekannt und aner­kannt.

Gol­di­na gibt sich jedoch nicht zufrie­den und stellt die Wei­chen neu. Sie ist kein gleich­gül­ti­ger Men­sch und sorgt sich um ihre Lands­leu­te. Aus eige­ner Erfah­rung weiß sie, wie schwer es ist, den Weg wei­ter­zu­ge­hen oder den Auf­stieg zu schaf­fen. Seit zehn Jah­ren enga­giert sie sich als Vor­stands­mit­glied und Vor­sit­zen­de der Orts­grup­pe Bau­na­tal der Lands­mann­schaft, und seit 2005 ver­tritt sie die Inter­es­sen der Aus­sied­ler im Stadt­par­la­ment von Bau­na­tal.

Am April hat Gol­di­na Mal­sam ihren 60. Geburts­tag gefei­ert. Sie hat kei­nen leich­ten Weg hin­ter sich, aber sie kann auf ein erfüll­tes Leben als Mut­ter drei­er Kin­der, als Unter­neh­me­rin, Ver­eins­mit­glied und hilfs­be­rei­ter Men­sch zurück­bli­cken, der immer Hilfs­be­reit­schaft, Mit­ge­fühl und Ver­ständ­nis gezeigt hat und zeigt.

Wir sind glück­li­ch und stolz, eine sol­che Frau in unse­ren Rei­hen zu haben, und wün­schen ihr für die Zukunft Gesund­heit, viel Erfolg und Freu­de.

    Der Vor­stand