Fulda

Roon Olga – Vor­sit­zen­de

Dam­mers­feld­str. 20, 36043 Ful­da

Tel.: 0661 — 8339847

E — Mail: olgaroon@gmx.de

 

Bera­tungs­stel­le: Cari­tas-Alten­ta­ges­stät­te, Kanal­str. 1a, 36037 Ful­da, Di, Fr 17–20 Uhr und nach Ver­ein­ba­rung.

 

Hessen: Neujahrsgespräch der Kreisgruppe Fulda

Landesbeauftragte Ziegler-Raschdorf dankt für Zusammenarbeit

 

Beim Neu­jahrs­ge­spräch der Kreis­grup­pe Ful­da der Lands­mann­schaft der Deut­schen aus Russ­land dank­te die Lan­des­be­auf­trag­te der Hes­si­schen Lan­des­re­gie­rung für Hei­mat­ver­trie­be­ne und Spät­aus­sied­ler, Mar­ga­re­te Zieg­ler-Rasch­dorf, für die offe­ne und part­ner­schaft­li­che Zusam­men­ar­beit und ver­si­cher­te, dass Hes­sen auch in Zukunft ein ver­läss­li­cher Part­ner der Deut­schen aus Russ­land sein wer­de.

 

Der Kreis­grup­pe Ful­da wün­sche ich die erfolg­rei­che Fort­füh­rung ihrer über­aus zahl­rei­chen Pro­jek­te. Seit vie­len Jah­ren tritt die Kreis­grup­pe mit ide­en­rei­chen Pro­jek­ten her­vor, und ich kann nur hof­fen, dass dies so bleibt, damit auch wei­ter­hin die viel­fäl­ti­ge Unter­stüt­zung der dar­auf ange­wie­se­nen Men­schen gewähr­leis­tet ist“, so die Lan­des­be­auf­trag­te. Neben der sprach­li­chen und beruf­li­chen Inte­gra­ti­on sei­en die Kul­tur-, Sport- und Frei­zeit­ak­ti­vi­tä­ten beson­ders her­vor­zu­he­ben.

Die Auf­nah­me und Ein­glie­de­rung der Spät­aus­sied­ler sei in der Ver­gan­gen­heit eine gro­ße Her­aus­for­de­rung gewe­sen, und das sei auch heu­te noch so. Die­ser Her­aus­for­de­rung habe sich die Lands­mann­schaft in Ful­da seit vie­len Jah­ren gestellt und für die Inte­gra­ti­on der russ­land­deut­schen Men­schen Bemer­kens­wer­tes geleis­tet. „Dafür gilt der Kreis­grup­pe Ful­da mein beson­de­rer Dank, den ich an Sie alle, ganz beson­ders aber an ihre Vor­sit­zen­de Rosa Emi­ch rich­ten möch­te“, beton­te Mar­ga­re­te Zieg­ler-Rasch­dorf.

 

Gemein­sam in die Zukunft”

 

Die Lan­des­be­auf­trag­te ging auf die aktu­el­le Bro­schü­re „Gemein­sam in die Zukunft“ ein, die anläss­li­ch des Neu­jahrs­ge­sprächs vor­ge­stellt wur­de. In ihrem schrift­li­chen Gruß­wort habe sie das brei­te Spek­trum an Bera­tungs­hil­fe her­vor­ge­ho­ben, das die Bro­schü­re bie­te. Sie ent­hal­te eine Zusam­men­stel­lung der viel­fäl­ti­gen Pro­jek­te der Kreis­grup­pe sowie wei­te­rer Orga­ni­sa­tio­nen, mit denen Spät­aus­sied­lern Ori­en­tie­rung, Unter­stüt­zung und Hil­fe bei Pro­ble­men gege­ben wer­de. Genannt sei­en die Inte­gra­ti­ons­maß­nah­me in der JVA Hün­feld, die Netz­werk­ar­beit in den Berei­chen Reso­zia­li­sie­rung von Straf­fäl­li­gen und vor allem auch die Prä­ven­ti­on in der Sucht­hil­fe.

In ihrem Gruß­wort berich­te­te die Lan­des­be­auf­trag­te über die Ände­rung des Bun­des­ver­trie­be­nen­ge­set­zes mit der lan­ge gefor­der­ten Här­te­fall­re­ge­lung zur nach­träg­li­chen Ein­be­zie­hung von Ehe­gat­ten und Abkömm­lin­gen. Es sei ein lan­ger Weg gewe­sen, und sie freue sich, dass mit der neu geschaf­fe­nen Mög­lich­keit in vie­len Fäl­len schmerz­li­cher Fami­li­en­tren­nung gehol­fen wer­den kön­ne. Als Lan­des­be­auf­trag­te habe sie sich über den Bun­des­rat dafür ein­ge­setzt, dass die Här­te­fall­re­ge­lung so groß­zü­gig wie mög­li­ch gestal­tet wur­de.

Wei­ter ging Zieg­ler-Rasch­dorf auf das eben­falls ver­ab­schie­de­te Gesetz zur Aner­ken­nung aus­län­di­scher Berufs­ab­schlüs­se ein, durch das neue Impul­se für die Integ­ration, ins­be­son­de­re von Spät­aus­sied­lern in Deutsch­land, gesetzt wür­den. Das Gesetz grei­fe mit dem zügi­gen und ver­ein­fach­ten Bewer­tungs- und Aner­ken­nungs­ver­fah­ren ein zen­tra­les Anlie­gen der Spät­aus­sied­ler auf.

Ich bit­te Sie, bei Ihren Bemü­hun­gen für die Ein­glie­de­rung nicht nach­zu­las­sen. Bit­te füh­ren Sie Ihre viel­fäl­ti­gen Akti­vi­tä­ten im Sin­ne einer nach­ho­len­den Inte­gra­ti­on für die schon hier leben­den Men­schen fort. Dabei will ich Sie auch in Zukunft ger­ne unter­stüt­zen“, so die Lan­des­be­auf­trag­te zum Abschluss ihres Gruß­wor­tes.

Im wei­te­ren Ver­lauf der Ver­an­stal­tung wur­den die Bro­schü­re „Gemein­sam in die Zukunft“ vor­ge­stellt und der Film „Zehn über­zeu­gen­de Argu­men­te gegen Dro­gen­kon­sum“ gezeigt. Außer­dem refe­rier­te ein Fach­an­walt für Ver­wal­tungs- und Sozi­al­recht über die neue Här­te­fall­re­ge­lung.

                  Pres­se­infor­ma­ti­on der Hes­si­schen Lan­des­re­gie­rung

 

Zusam­men­ar­beit als Erfolgs­re­zept

Neu­jahrs­emp­fang der Kreis­grup­pe Ful­da

 

Am 23. Janu­ar 2011 fand in der Cari­tas-Alten­ta­ges­stät­te in Ful­da ein Neu­jahrs­emp­fang statt, zu dem Rosa Emi­ch, Vor­sit­zen­de der Kreis­grup­pe Ful­da der Lands­mann­schaft und Mit­glied des Bun­des­vor­stan­des, über 70 Mit­glie­der, Gäs­te und Ehren­gäs­te begrü­ßen durf­te.

 

In ihrer Begrü­ßungs­re­de blick­te Rosa Emi­ch zurück auf die Arbeit der Lands­mann­schaft im Land­kreis Ful­da, auf das im Jahr 2010 Erreich­te und Gelun­ge­ne. So hat­ten bei­spiels­wei­se Jugend­li­che aus Wol­go­grad im Rah­men der Part­ner­schaft der Kreis­grup­pe Ful­da mit Wol­go­grad die Mög­lich­keit, an der Win­fried­schu­le in Ful­da ihre Deutsch­kennt­nis­se zu ver­bes­sern und ein Prak­ti­kum im Land­rats­amt zu absol­vie­ren.

Infol­ge der guten Zusam­men­ar­beit der Kreis­grup­pe Ful­da mit dem Kasa­chi­schen Kon­su­lat fan­den Tage der kasa­chi­schen Kul­tur statt, und es wur­den Besu­che von Betrie­ben in der Barock­stadt ange­bo­ten.

Wei­ter ver­wies Rosa Emi­ch auf her­vor­ra­gen­de Inte­gra­ti­ons­er­fol­ge von Spät­aus­sied­lern im Kreis Ful­da. “Die Deut­schen aus Russ­land sind ein Gewinn für Deutsch­land, vor allem vor dem Hin­ter­grund der demo­gra­fi­schen Ent­wick­lung und des Fach­kräf­te­man­gels”, führ­te sie aus und über­reich­te Bel­la Schiff­ner, Mut­ter eines fünf­jäh­ri­gen Soh­nes, die im Dezem­ber 2010 ihr zwei­tes Diplom in Deutsch­land bekom­men hat, einen Blu­men­strauß.

Den anwe­sen­den Lan­des- und Kom­mu­nal­po­li­ti­kern sowie den ande­ren Ent­schei­dungs­trä­gern dank­te die Kreis­grup­pen­vor­sit­zen­de für ihre Unter­stüt­zung bei ver­schie­de­nen Pro­jek­ten und warb gleich­zei­tig für eine Fort­set­zung der guten Zusam­men­ar­beit.

Der Ful­da­er Bür­ger­meis­ter Dr. Wolf­gang Dip­pel lob­te in sei­ner Rede die Kreis­grup­pe Ful­da als ver­läss­li­chen Part­ner der Stadt, wäh­rend der Ers­te Kreis­bei­ge­ord­ne­te Dr. Hei­ko Win­gen­feld sei­ne Freu­de über die her­vor­ra­gen­de Zusam­men­ar­beit zwi­schen der Kreis­grup­pe und dem Land­kreis Ful­da zum Aus­druck brach­te.

Staats­se­kre­tär a.D. Dr. Wal­ter Arnold bewun­der­te die Leis­tung der Lands­mann­schaft und bezeich­ne­te die Deut­schen aus Russ­land als “Teil von uns”, der hier in Deutsch­land will­kom­men sei.

Für den musi­ka­li­schen Rah­men mit Lie­dern in Deut­sch und Rus­si­sch sorg­te der Chor der Kreis­grup­pe Ful­da unter der Lei­tung von Peter Bocks­ber­ger. Für das leib­li­che Wohl war mit einem reich­hal­ti­gen Buf­fet gesorgt.

In ihrem Schluss­wort bedank­te sich Rosa Emi­ch bei der Stadt und dem Kreis Ful­da für die gute Koope­ra­ti­on. Dan­kes­wor­te sag­te sie auch den Fami­li­en Schech­tel und Feh­ler, Peter Bocks­ber­ger, den Mit­glie­dern des Vor­stan­des der Kreis­grup­pe Ful­da, Lydia Freu­den­ber­ger, Olga Roon, Olga Schmunk, Helena Fritz­ler, Peter Jan­sen und Edu­ard Feh­ler, sowie den Mit­glie­dern des Bei­ra­tes, Frau Bocks­ber­ger, Frau Wasch­daev und der Fami­lie Sikorski.

Mit den Wor­t­en “Denn nur gemein­sam sind wir stark!” ver­ab­schie­de­te sie sich bis zur nächs­ten Ver­an­stal­tung, die am 12. März um 14 Uhr in der Cari­tas-Alten­ta­ges­stät­te in Ful­da, Kanal­str. 1a, statt­fin­det. Dar­an schließt sich ab 16 Uhr im sel­ben Raum die Mit­glie­der­ver­samm­lung der Kreis­grup­pe Ful­da an.

            Helena Fritz­ler

 

Erfolg durch Zusam­men­ar­beit

25 Jah­re Kreis­grup­pe Ful­da der Lands­mann­schaft

 

Gemein­sam in die Zukunft” — unter die­sem Mot­to stand die Fei­er der Kreis­grup­pe Ful­da der Lands­mann­schaft am 16. Janu­ar 2010 anläss­li­ch ihrer Grün­dung vor 25 Jah­ren.

 

Ganz im Sin­ne ihres Bemü­hens um Zusam­men­ar­beit mit mög­lichst vie­len Stel­len, die sich mit der Ein­glie­de­rung von Deut­schen aus Russ­land befas­sen, konn­te die Vor­sit­zen­de der Kreis­grup­pe, Rosa Emi­ch, in ihrer Begrü­ßungs­an­spra­che neben den Mit­glie­dern der Lands­mann­schaft eine gro­ße Anzahl von Ehren­gäs­ten im Gemein­de­haus “Ora­ni­en” in Ful­da will­kom­men hei­ßen. Ver­tre­ter der Kasa­chi­schen Bot­schaft waren eben­so dar­un­ter wie der Bun­des­tags­ab­ge­ord­ne­te Micha­el Brand oder der Ful­da­er Ober­bür­ger­meis­ter Ger­hard Möl­ler, dem Rosa Emi­ch gemein­sam mit dem Bun­des­vor­sit­zen­den der Lands­mann­schaft, Adolf Fet­sch, für sei­ne lang­jäh­ri­gen Ver­diens­te um die Deut­schen aus Russ­land in Ful­da und Umge­bung die gol­de­ne Ehren­na­del der Lands­mann­schaft über­eich­te.

Adolf Fet­sch ging in sei­ner Anspra­che auf die gemein­sa­me Geschich­te der Lands­mann­schaft und ihrer Kreis­grup­pe Ful­da ein, die im Dezem­ber 1984 gegrün­det wur­de und mit dem ehe­ma­li­gen Bun­des­vor­sit­zen­den Edmund Leib­ham ihren ers­ten Vor­sit­zen­den hat­te.

Des­sen Nach­fol­ge­rin Rosa Fie­ber lei­te­te die Kreis­grup­pe bis Mit­te der 1990er Jah­re, ehe die lands­mann­schaft­li­che Arbeit sowohl in Ful­da als auch in Hes­sen durch das Wir­ken Rosa Emichs und ihres ver­stor­be­nen Ehe­man­nes Prof. Dr. Kon­stan­tin Emi­ch auf eine neue Ebe­ne geho­ben wur­de.

Beson­de­ren Wert legt Rosa Emi­ch auf die Berei­che Öffent­lich­keits­ar­beit und poli­ti­sche Inte­gra­ti­on. Sie kann bei ihrem Ein­satz auf die umfang­rei­chen Erfah­run­gen zurück­grei­fen, die sie im Rah­men ihrer Tätig­keit im Grenz­durch­gangs­la­ger Fried­land und ihrer lang­jäh­ri­gen Pro­jekt­ar­beit gesam­melt hat und auch wei­ter­hin sam­melt.

Die Fest­re­de hat­te die Lan­des­be­auf­trag­te der Hes­si­schen Lan­des­re­gie­rung für Hei­mat­ver­trie­be­ne und Spät­aus­sied­ler, Mar­ga­re­te Zieg­ler-Rasch­dorf, über­nom­men, die ver­si­cher­te, dass Hes­sen auch in Zukunft ein ver­läss­li­cher Part­ner der Deut­schen aus Russ­land sein wer­de. Gera­de die Insti­tu­ti­on einer Lan­des­be­auf­trag­ten als stän­di­ge Ansprech­part­ne­rin wer­de dies auch in Zukunft gewähr­leis­ten.

Wei­ter führ­te sie aus: „Als neue Lan­des­be­auf­trag­te dan­ke ich der Lands­mann­schaft der Deut­schen aus Russ­land für die offe­ne und part­ner­schaft­li­che Zusam­men­ar­beit auf Bun­des-, Lan­des- und Kreis­ebe­ne in Ful­da und wer­te die­se als eine wich­ti­ge Vor­aus­set­zung für eine erfolg­rei­che Inte­gra­ti­ons­po­li­tik. Ich möch­te Sie bit­ten, in Ihren viel­fäl­ti­gen Akti­vi­tä­ten zur Inte­gra­ti­on ihrer Lands­leu­te auch in Zukunft nicht nach­zu­las­sen, und spre­che Ihnen für ihr frei­wil­li­ges Enga­ge­ment den Dank und die Aner­ken­nung der Hes­si­schen Lan­des­re­gie­rung aus, den ich stell­ver­tre­tend an Ihre Vor­sit­zen­de Frau Rosa Emi­ch rich­te.”

Neben wei­te­ren Anspra­chen von OB Ger­hard Möl­ler sowie des Bun­des­tags­ab­ge­ord­ne­ten Micha­el Brand, des 1. Kreis­bei­ge­ord­ne­ten Dr. Hei­ko Win­gen­feld und des Lei­ters der JVA Hün­feld, Dr. Wer­ner Päckert, wur­de den Gäs­ten der Ver­an­stal­tung ein sehr umfang­rei­ches und attrak­ti­ves Unter­hal­tungs­pro­gramm mit Akteu­ren aus ver­schie­de­nen hes­si­schen Orts­grup­pen gebo­ten. Nel­li Lied und Mar­ta Eg von der Orts­grup­pe Berg­stra­ße hat­ten rus­si­sche Volks­lie­der bzw. einen geor­gi­schen Natio­nal­tanz mit­ge­bracht. Musi­ka­li­sch beglei­tet von Peter Box­ber­ger, trat die Ful­da­er Gesangs­grup­pe “Ver­giss­mein­nicht” unter der Lei­tung von Anna Neu­bau­er auf. Aus Gie­ßen war der Chor “Hei­mat­klang” mit sei­ner Lei­te­rin Olga Kal­la­sch gekom­men und aus Bau­na­tal der Chor “Echo” unter der Lei­tung von Lil­li Gess­ner. Für den musi­ka­li­schen Rah­men sorg­te Micha­el Edel­kind aus Wies­ba­den.

            VadW