Wiesbaden

Vera Maier – Vorsitzende

Friedrichstr. 35, 65185 Wiesbaden

Tel.: 0611 – 370904

E – Mail: vmaier@gmx.de

Homepage: www.dar-wiesbaden.de

 

Beratungsstelle: Haus der Heimat, Friedrichstr. 35, 65185 Wiesbaden, Tel.: 0611-9102314, Mo, Fr 10-12 Uhr.

 

Am 13. April 2012 hat die Orts- und Kreisgruppe Wiesbaden einen neuen Vorstand gewählt. Nach der Begrüßung der Teilnehmer der hervorragend vorbereiteten Versammlung durch die stellvertretende Bundesvorsitzende und Wahlleiterin Leontine Wacker und die Vorsitzende der Orts- und Kreisgruppe, Vera Maier, wurde Letztere in ihrem Amt bestätigt. Ihr stehen im Vorstand zur Seite: – Sergej Schulz (stellvertretende Vorsitzender); – Eugenie Kinez (Kassenwartin); – Alexander Becker (Schriftführer); – Tatjana Dirksen (Sozialarbeit).

Die alte und neue Kassenwartin Eugenie Kinez erhielt von der Kassenprüfungskommission ein besonderes Lob für ihre vorbildliche Arbeit.

Jeden Samstag findet von 10 bis 12.30 Uhr der „Konversationskurs für Eltern mit Kinderbetreuung“ statt.

Auf unserer Webseite www.dar-wiesbaden.de finden Sie weitere Informationen zu unseren bisherigen und künftigen Veranstaltungen und Initiativen.

Der Vorstand

 

Am 12. Februar 2011 veranstaltete die Ortsgruppe Wiesbaden eine Faschingsfeier für kleine Kinder in Wiesbaden-Schelmengraben.

Jeder der kleinen Gäste war in seinem besten Kostüm erschienen, und zwei Stunden lang vergnügten sich kleine Prinzessinnen und kleine Piraten, Clowns und Indianer unter der Leitung der Seeräuberin Anna, die ein Programm mit vielen lustigen Spielen und Tänzen vorbereitet hatte.

Die Tanzgruppe „Grazia“ (Leitung Galina Tinnis) und das Tanzpaar Isabel Tinnis und Grigorij Gelfond des Tanzklubs „Blaue Orange“, jeweils aus Wiesbaden, sorgten für gute Stimmung bei Kleinen und Großen. Und zum krönenden Abschluss der Veranstaltung gab es für jedes Kind ein Geschenk.

            L. Sperling

 

In feierlichem Rahmen wurden im Rathaus Wiesbaden verdiente Bürger der Stadt, Politiker, Unternehmer, Manager und Ehrenamtliche, zum 38. Mal mit goldenen und silbernen Medaillen „Für besondere Verdienste“ ausgezeichnet. Wiesbadens Oberbürgermeister Dr. Helmut Müller und der Stadtverordnetenvorsteher Wolfgang Nickel stellten die Geehrten vor und überreichten ihnen die Urkunden und Medaillen.

Mit der silbernen Medaille wurde auch die Vorsitzende der Ortsgruppe Wiesbaden, Vera Maier, für ihr Engagement in der Integrationsarbeit gewürdigt.

Ihre Eltern, deportierte Wolgadeutsche, ließen sich nach der Aufhebung der Kommandantur in Kirgisien nieder. Vera Maier selbst wurde in Kasachstan geboren und lebte in Karaganda. 1988 kam sie nach Deutschland. Ihren ersten Kontakt mit der Landsmannschaft hatte sie bei einer Weihnachtsfeier in Wiesbaden, die von der Ortsgruppe organisiert wurde. Kurz darauf trat sie der Landsmannschaft bei. Seither engagiert sie sich in der landsmannschaftlichen Arbeit, seit Jahren als Vorsitzende der Ortsgruppe, und im Haus der Heimat Wiesbaden, wo sie hauptberuflich tätig ist.

Die Autorin Margit Naumann hat ein Buch über die Familie Maier unter dem Titel „Geboren in Kasachstan“ verfasst,

Reinhold Schulz

 

Im Rahmen ihres Programms zur Unterstützung der erfolgreichen Integration von Zuwanderern veranstaltete die Ortsgruppe Wiesbaden bereits zum dritten Mal ein Familienfest mit Zeltübernachtung in Freudenberg. Teilnehmer waren Kinder, Jugendliche, Erwachsene und Senioren mit und ohne Migrationshintergrund, Vereinsmitglieder und Freunde, Familien mit Kindern, Großeltern, Päda­gogen und ehrenamtliche Helfer.

Das Veranstaltungsprogramm war ganz der gemeinsamen Freizeitgestaltung in der Natur gewidmet. Dazu gehörten nicht nur die Vorbereitungen, sondern auch die Durchführung und die Abbauarbeiten bei dem Fest mit einem großen Gemeinschaftszelt und vielen kleinen Zelten zum Übernachten.

Für die kleinsten Kinder zwischen zwei und acht Jahren war dieses Übernachten im Zelt das größte Abenteuer, die schon etwas größeren Kinder hatten den meisten Spaß bei der Schatzsuche auf dem Gelände, die unsere ehrenamtlichen Helfer organisiert hatten.

Das gemeinsame Essen und der Gesang zu Gitarrenklängen erfreute gleichermaßen Jung und Alt. Bis um vier Uhr nachts saßen die Tapfersten am Lagerfeuer, während die Kinder in ihren warmen Schlafsäcken die kalte Nacht verträumten.

Ein gemeinsames Frühstück mit Rührei und Kaffee lockte auch die Langschläfer aus ihren Höhlen. Nachdem alle gestärkt waren, wandten sich die Teilnehmer dem Abbau der Zelte zu. Gemeinsam ging alles schneller – und es machte auch deutlich mehr Spaß!

Voraussetzung für Integrationsarbeit ist der Wille, Teil unserer Gesellschaft zu sein. Die Mitglieder des Vereins „Meine Schule“ sind bereits Teil der Gesellschaft geworden und bemühen sich um Integration, damit ihr Leben eine Struktur und eine Perspektive hat. Der Verein ist für seine Mitglieder ein Ort der Integration, ein Ort des Vertrauens und der Freundschaft, eine Ideenschmiede und eine Bildungseinrichtung.

Besuchen Sie doch unsere Homepage unter www.dar-wiesbaden.de und stöbern Sie in unserem Angebot und in unseren Archiven. Vera Maier

 

In langjähriger Tradition:

50 Jahre Ortsgruppe Wiesbaden

 

In feierlicher Atmosphäre beging die Ortsgruppe Wiesbaden der Landsmannschaft ihr 50-jähriges Bestehen unter dem Motto „Zusammenhalten – Zukunft gestalten“.

 

Über 100 Gäste kamen in den Großen Saal im Haus der Heimat Wiesbaden, um an der Jubiläumsfeier teilzunehmen, darunter der Oberbürgermeister der Landeshauptstadt, Dr. Helmut Georg Müller, Stadträte, Vertreter der Kirchen und des Bundes der Vertriebenen sowie Mitglieder der Ortsgruppe Wiesbaden und anderer Ortsgruppen der Landsmannschaft. Zu den Ehrengästen gehörten unter anderen der Generalkonsul der Russischen Föderation, Dr. Boris Zarizkiy, und der Vizekonsul der Republik Kasachstan, Damir Uashonaw.

Das Grußwort sprach Adolf Fetsch, Bundesvorsitzender der Landsmannschaft. Margarete Ziegler-Raschdorf, die neue Landesbeauftragte für Heimatvertriebene und Spätaussiedler der Hessischen Regierung, hielt die Festrede.

Oberbürgermeister Dr. Müller überreichte Vera Maier mit anerkennenden Worten für die Arbeit der Landsmannschaft in Wiesbaden die Stadtplakette in Bronze. In Silber gab es für Vera Maier die silberne Ehrennadel der Landsmannschaft, mit der Adolf Fetsch außerdem die pensionierte einheimische Lehrerin Margit Naumann auszeichnete, deren Buch „Geboren in Kasachstan“ auf eine lebhafte Resonanz stieß und die Deutschen aus Russland seit zehn Jahren ehrenamtlich Deutschunterricht erteilt. Und schließlich erhielten neben der ehemaligen Ortsgruppenvorsitzenden Irene Weber auch zahlreiche andere Landsleute, die seit zehn Jahren und länger die Landsmannschaft unterstützen, Ehrenurkunden.

Aufgelockert wurde die Feierstunde durch musikalische Darbietungen und Auftritte der Tanzgruppe der Landsmannschaft. Das Kindertheater „Podmostki“ präsentierte sich zweisprachig, und die Kindergruppe „Musikus“ zeigte ebenfalls ihr Können.

Eine wertvolle Ausstellung hatte Elvira Buller, die sich seit Jahrzehnten bei der Landsmannschaft engagiert, zum Jubiläum vorbereitet: Die Sammlung von Bild- und Schriftdokumenten sowie der Verbandszeitschrift „Volk auf dem Weg“ ab 1965 bot einen spannenden Einblick in die Geschichte der Landsmannschaft in Wiesbaden und darüber hinaus.

 

Dank und Anerkennung für 50 Jahre Ehrenamt

 

„Zwischen 1962 und 1990 fanden in Wiesbaden 16 der insgesamt 17 Bundestreffen der Deutschen aus Russland statt. Wiesbaden war alle ein bis zwei Jahr das ersehnte Ziel vieler Landsleute. Waren es zuerst nur 2.000 Besucher, stieg die Zahl schließlich bis auf über 10.000. Einflussreiche Politiker benutzten diese Treffen gerne als Forum für Appelle an die Sowjetführung, die Deutschen aus der ehemaligen Sowjetunion endlich zu ihren Angehörigen in der Bundesrepublik ausreisen zu lassen“, hob Adolf Fetsch in seinem Grußwort hervor.

Die vorbildliche Arbeit der Ortsgruppe Wiesbaden in den vergangenen Jahrzehnten setze sich, so der Bundesvorsitzende, auch in der Gegenwart fort. Nach wie vor sorge die Landsmannschaft in der hessischen Landeshauptstadt für eine breite Palette an Angeboten. „Vor allem hervorheben will ich in diesem Zusammenhang die intensiven Kontakte und positiven Beziehungen der Ortsgruppe Wiesbaden und der Landesgruppe Hessen zur Hessischen Landesregierung und insbesondere zum Hessischen Sozialministerium“, betonte Fetsch.

Margarete Ziegler-Raschdorf überbrachte der Ortsgruppe Wiesbaden die Glückwünsche, den Dank und die Anerkennung der Hessischen Landesregierung für ihr jahrzehntelanges ehrenamtliches Engagement. Sie erinnerte an die Gründungszeit1959, als es bereits bei der ersten Versammlung der Ortsgruppe um Fragen der Familienzusammenführung und die damit verbundenen gesetzlichen Vorschriften ging. „Alles was damals bereits erkämpft wurde, kommt noch heute den Spätaussiedlern zugute“, so die Landesbeauftragte mit Blick auf die gegenwärtigen Aktivitäten der Ortsgruppe.

In Bezug auf die leidvolle Geschichte der Russlanddeutschen versicherte die Landesbeauftragte, sie verstehe sich im Amt der Landesbeauftragten auch als Botschafterin für mehr Hintergrundwissen, mehr Verständnis und Entgegenkommen auf Seiten der einheimischen Bevölkerung. „Als neue Landesbeauftragte danke ich der Landsmannschaft der Deutschen aus Russland für die offene und partnerschaftliche Zusammenarbeit auf Bundes-, Landes- und Ortsebene in Wiesbaden und werte diese als eine wichtige Voraussetzung für eine erfolgreiche Integrationspolitik“, betonte sie.

 

Aus der Geschichte der Ortsgruppe

 

Ein Blick in die Chronik zeigt, dass die Ortsgruppe Wiesbaden Ende Januar 1959 vom damaligen Bundessprecher der Landsmannschaft, Dr. Karl Stumpp, ins Leben gerufen wurde. Bei der Gründungsversammlung waren 38 Landsleute anwesend: Alexander Matthias wurde zum Vorsitzenden gewählt. Die Gründung und die darauf folgenden Jahre waren unzertrennbar verbunden mit dem Namen von Erna Welter, die bereits damals ihre Hauptaufgaben in der Sozialbetreuung ihrer Landsleute und in der Jugendarbeit sah. Erna Welter war auch Vorsitzende der Ortsgruppe Wiesbaden, als diese ihr 30-jähriges Jubiläum feierte. Vor ihr lenkte lange Jahre Irene Weber die Geschicke des rührigen Vereins. Mit Herta Fakankin beging die Landsmannschaft in Wiesbaden ihren 40. Geburtstag und ihr 45. Jubiläum mit Rudolf Klein. 2003-2007 stand Anton Uselmann an der Spitze der Ortsgruppe, die zur Zeit von Vera Maier geleitet wird.

Lange Jahre stand auch in Wiesbaden die Sozialberatung im Mittelpunkt der landsmannschaftlichen Arbeit. Da der Zuzug von Spätaussiedlern erheblich nachgelassen hat, verlagern sich die Schwerpunkte immer stärker auf die Integration der Kinder und Jugendlichen sowie in den politischen und öffentlichen Bereich.

Mit Deutschunterricht, den die Ortsgrup­pe in Kursen für Erwachsene anbietet, werden die Landsleute ermutigt, sich stärker zu öffnen. Auch Beratungsstunden und Informationsabende zur Rechtslage von Spätaussiedlern gehören nach wie vor zu den regelmäßigen Angeboten. Die berufliche Integration von Deutschen aus Russland wurde unter anderem durch einen kostenlosen PC-Kurs gefördert.

In der Beratungsstelle der Ortsgruppe im Stadtteil Schelmengraben werden Spätaussiedler betreut, die noch in Übergangswohnheimen oder auch in Privatwohnungen in Wiesbaden und Umgebung untergebracht sind. Schwerpunkte sind Hilfen im Umgang mit Ämtern und bei Rentenproblemen, Übersetzungen und Begleitung auf Ämter.

Ein ganz besonderes Anliegen ist die Arbeit mit älteren Deutschen auch Russland. Dank Elvira Buller und Anna Trautwein, die Senioren aus der ehemaligen Sowjetunion bei allen Fragen unterstützen, treffen sich ältere Spätaussiedler regelmäßig im Gemeinschaftszentrum Schelmengraben.

Faschingsbälle gehören ebenso zu den Traditionen der Ortsgruppe wie Ausflüge und Reisen in die nähere und weitere Umgebung und über die Grenzen hinweg. Viel Wert wird auf die Öffentlichkeitsarbeit gelegt. Auf ihrer Homepage berichtet die Ortsgruppe nicht nur über ihre Angebote, sondern bietet geschäftstüchtigen Landsleuten auch Werbemöglichkeiten.

VadW