Waren

Johanna Kaschapowa – Vorsitzende

Feisneckblick 26, 17192 Waren

Tel.: 0399 – 1634151

E – Mail: bremkas@freenet.de

 

Seit ihrer Gründung 2009 nimmt die Ortsgruppe Waren (Müritz) der Landsmannschaft an den alljährlichen Gedenkveranstaltungen zum Ende des Zweiten Weltkrieges am 8. Mai 2012 an der Gedenkstätte am Stüde teil.

Nun haben die Mitglieder der Ortsgruppe beschlossen, die Pflege des Ehrenmals am Stüde zum Gedenken an die Kriegsopfer zu unterstützen, um den Gesamteindruck der Anlage attraktiver zu gestalten. Bei der Kontaktaufnahme mit den für das Denkmal Verantwortlichen unterstützte die Vorsitzende des Seniorenbeirates der Stadt Waren, Irmtraud Kampe, die Ortsgruppe bereitwillig. In diesem Jahr haben die Mitglieder der Landsmannschaft in Waren nun eine Patenschaft zur Pflege des Denkmals am Stüde und der Anlage übernommen.

Nach Absprache mit dem Friedhofsverwalter, Herrn Karge, der uns bei allem hilfreich zur Seite stand, wurden im April die Vorbereitungsarbeiten für die Bepflanzung der Rabatte abgeschlossen. Seitdem ziehen etwa 200 Hornveilchen  die Blicke aller Vorübergehenden an. Im Juni wurde unter der Anleitung des Vereinsältesten Stefan Breimann die Bepflanzung mit 150 Eisblumen erneuert. Den Sommer über wird sich wöchentlich jeweils eine Familie um die Pflege der Anlage kümmern.

Leider hat der Zahn der Zeit an der Gesamtanlage Spuren hinterlassen. So sind zum Beispiel die Namen der Beigesetzten kaum noch oder gar nicht mehr erkennbar. Wir würden gern dazu beitragen, dass diese Namen wieder sichtbar werden und in Erinnerung bleiben.

Johanna Kaschapowa, Vorsitzende

 

Denkt man 65 Jahre zurück, so ist man zutiefst bewegt von den Ereignissen, die einst geschehen sind. Gleichzeitig tauchen traurige Bilder und Erinnerungen auf, die unvergessen bleiben.

Am 16. April 2010 durften wir, die Ortsgruppe Waren der Landsmannschaft, einer Einladung zur Wiedereröffnung der Gedenkstätte Todesmarsch im Belower Wald nördlich von Berlin folgen, wo sich neben vielen anderen auch ehemalige Häftlinge des nationalsozialistischen Konzentrationslagers Sachsenhausen einfanden.

Das Programm wurde um 14 Uhr durch die Ansprache von Prof. Dr. Günter Morsch, Direktor der Stiftung Brandenburgische Gedenkstätten, eingeleitet, der sich Reden von Ministern anschlossen.

Einen besonders bewegenden Moment erlebten wir bei den Erzählungen von zwei Überlebenden des Konzentrationslagers, Jacoc Tsur und Marcel Suillerot, sowie bei der darauf folgenden Kranzniederlegung.

Umrahmt wurde die Feier durch Beiträge der Kreismusikschule Ostprignitz-Ruppin.

Unser herzlicher Dank gilt nicht zuletzt Carmen Lange, Leiterin der Gedenkstätte Todesmarsch, die uns bei einem Rundgang die neue Ausstellung präsentierte.

Einen Dank sprechen wir auch der Leiterin des Projektes „Integration“ von Perspektive e.V., Heike Becker, aus, durch die es uns erst möglich wurde, einen derart emotionalen und unvergesslichen Tag zu erleben.

    Anna Kaschapowa

 

Die Mitglieder der Kreisgruppe Strelitz und die Aktiven des Projekts FIZZ hatten mit viel Engagement für die Gründung einer Ortsgruppe der Landsmannschaft in Waren (Kreis Müritz) geworben. Entsprechend groß war dann die Freude, als es tatsächlich zu der Gründung kam.

Es war wunderbar, neue Landsleute kennen zu lernen, die für uns aktiv werden möchten und das Potential dazu haben. Besonders erfreulich ist, dass darunter zahlreiche junge Menschen waren. Sie wurden Mitglieder der Ortsgruppe und zeigten viel Bereitschaft, sich einzubringen und das kulturelle Leben der Stadt zu bereichern. Insgesamt waren rund 70 Landsleute bei der Versammlung dabei. Nicht alle traten der Landsmannschaft bei, aber das Interesse war da, und so mancher wollte sich wohl erst einmal umschauen und abwarten, was weiter passiert. Inzwischen hat sich unsere erlebnisreiche Fahrt nach Ribnitz-Dammgarten herumgesprochen, und das nächste Mal wollen auch andere dabei sein.

In den Vorstand der neuen Ortsgruppe wurden gewählt: Larissa Chernov (Vorsitzende), Lilya Reschetnikowa, Valentina Breimann, Natalja Kiretiv und Roman Kaschapow.

Unterstützung hatten wir von der Teamleiterin des CJD, Ingrid Laatz. Sie war immer dabei und organisierte die Räumlichkeiten für die Veranstaltungen. Vielen Dank, Frau Laatz!

Luise Breider