Lüneburg

Gertrud Sorich – Vorsitzende

Bernhard-Letterhaus-Str. 3, 21337 Lüneburg

Tel.: 04131 – 55583

 

Im Rahmen der Integrationsarbeit fand am 14. April 2012 in der St.-Stefan-Kirche in Lüneburg ein Abend statt, der vom Vorstand der Ortsgruppe Lüneburg der Landsmannschaft initiiert wurde. „Es soll kein Kulturabend sein, bei dem nur Folk­lore zu sehen ist, die Vielfalt macht es aus“, so Gertrud Sorich, Vorsitzende der Ortsgruppe Lüneburg, bei der Begrüßung.

Die eigene Identität bewahren, aber auch für verschiedene Kulturen offen sein, lautete das Motto der Veranstaltung, die zahlreiche Deutsche aus Russland und Einheimische anlockte.

Den Höhepunkt des Abends bildete die Kulturgruppe, Andreas Adam und Ale­xander Zlobin mit ihren Helfern sorgten für gute Laune. Das Programm mit Solisten und Gruppen bot eine beeindruckende kulturelle und sprachliche Vielfalt, neben Volksliedern wurden auch moderne Lieder gesungen. Das gemütliche Miteinander an den schön geschmückten Tischen, leckeres Essen, unterhaltsame Gespräche – das alles schuf eine besondere Atmosphäre.

Viel Mühe gaben sich die Frauen, die unter der Leitung von Elfriede Wlasenko das leckere Essen vorbereitet hatten. Ein besonderer Dank geht an Maria Itermann, Nina Wulf, Helene Vetter und mehrere andere Helferinnen, auf die immer Verlass ist.

Einen solchen Abend zu organisieren, sei keine leichte Sache, sagte Gertrud Sorich. Man müsse viel Kraft und Zeit aufbringen, was für Berufstätige nicht immer möglich sei. Die zufriedenen und dankbaren Gäste zeigten aber, dass sich die Mühe gelohnt habe.

Die Ortsgruppe Lüneburg gratuliert

Irina Seel

ganz herzlich zu ihrem 80. Geburtstag.

1990 kam sie mit ihrer großen Familie aus Kasachstan nach Deutschland. Es waren damals 27 Familienangehörige: neun Kinder, dazu Schwiegerkinder und Enkel. In der Zwischenzeit hat sich die Familie erheblich vergrößert und besteht aus 52 Personen, die sich alle sehr wohl in Deutschland fühlen.

Irina gehörte schon in Kasachstan zu den deutschen Frauen, die man nur bewundern konnte. Als ihre Kinder noch klein waren, hielt sie zusammen mit ihrem Mann nicht nur die Hauswirtschaft in Ordnung, sondern erledigte auch Arbeiten, die nicht von jedem zu schaffen sind: Sie setzte Türen und Fenster ein oder baute Öfen, weil es damals noch kein Gas in ihrem Ort gab. Ihre Lebensgeschichte gäbe genug Stoff für einen spannenden Roman.

Vielseitig, tiefgläubig, gutmutig und liebevoll ist Irina Seel, die die große Familie immer zusammengehalten hat. Sie ist eine tolle Mutter, Großmutter und Urgroßmutter; für jeden hat sie stets einen guten Rat und eine Tasse Tee mit Keksen parat.

Seit ihrer Ankunft ist Irina Seel treues Mietglied der Landmannschaft der Deutschen aus Russland. Sie engagiert sich in der St.-Stefan-Kirche im Lüneburger Stadtteil Kaltenmoor.

Wir wünschen Irina Seel beste Gesundheit und noch viele glückliche Jahre im Kreise der Familie, die sich den Glückwünschen anschließt.

Elvira Gugutschkin, stellvertretende Vorsitzende

 

Der traditionelle Begegnungsabend für Menschen mit Migrationshintergrund und Einheimische fand am 14. Oktober 2011 im Glockenhaus Lüneburg statt.

Geplant wurde das Fest wie jedes Mal gemeinsam von Christa Reimers vom Diakonieverband Lüneburg und den Aktiven der Ortsgruppe Lüneburg der Landsmannschaft mit der Vorsitzenden Gertrud Sorich und den Vorstandsmitgliedern Waldemar Goldnik, Maria Iterman und Elvira Gugutschkin. Schließlich wollte man erneut eine Veranstaltung auf die Beine stellen, die in Erinnerung bleibt und die Menschen immer wieder zum Kommen motiviert. Der Abend zeigte, dass sich die Bemühungen gelohnt haben.

Christa Reimers begrüßte die zahlreich erschienenen Gäste. Mit Vertretern aus der Kommunalpolitik sprach sie in Form einer Talkshow über ihren Umgang mit zugewanderten Menschen. Bürgermeister Dr. Gerhard Scharf und Landrat Manfred Nahrstedt berichteten über viele positive Erfahrungen, die sie mit Aussiedlern und Migranten gemacht haben.

Den Gästen wurden drei Menschen mit Migrationhintergrund vorgestellt, deren Schicksale bewegten. Sehr aufschlussreich war das Interview mit der jungen Köchin Nadeschda Redich aus Kasachstan, die nach abgeschlossener Ausbildung bereits erfolgreich an mehreren Wettbewerben teilgenommen hat und jetzt in Wien Karriere macht. Nadeschda erzählte, dass sie als zehnjähriges Kind mit ihren Eltern nach Deutschland kam. Die Familie musste viele Schwierigkeiten überwinden, sich neu bestätigen, die Sprache erlernen und sich an ihr neues Leben anpassen. Doch sie haben es geschafft und  fühlen sich wohl und zu Hause.

Der Abend wurde von einem Kulturprogramm umrahmt. Das Trio der 13-jährigen Sängerinnen aus Embsen, begleitet von ihrer Lehrerin Irene Brauer (gründete vor acht Jahren eine Musikschule) auf dem Klavier, bereitete den Zuschauern viel Freude. Das wunderbare Klavierspiel von Anna Jahn war ebenfalls ein Genuss. Ihr Bestes gab eine Jugendtanzgruppe (Leiterin Nurka Casanova), die aus jungen Tänzern verschiedener Nationen besteht. Eine Bereicherung waren auch die zahlreichen anderen Mitwirkenden des Kulturprogramms, die gemeinsam auf der Bühne standen und eine Vielfalt, die stark macht, präsentierten.

Auch für das leibliche Wohl der Gäste wurde gesorgt. Eine Frauengruppe unter der Leitung von Elfriede Wlasenko hatte sich mächtig ins Zeug gelegt und allerhand Leckereien vorbereitet. Für Piroschki, Beljaschi, Tscheburecki und mehrere Sorten Süßgebäck erhielten die Köchinnen viel Lob von den Gästen.

Nicht vergessen seien auch diejenigen, die die Gäste freundlich und hilfsbereit betreuten. Zum Schluss luden Christa Reimers und ihre Kollegin Natalja Bai alle ehrenamtlichen Helfer auf die Bühne und bedankten sich bei ihnen mit einem Geschenk.

Elvira Gugutschkin

 

„Tag der offenen Tür und Fest der Kulturen“ – unter diesem Motto initiierten die Lüneburger Polizei sowie der Integrationsbeirat der Stadt und des Landkreises Lüneburg im September 2011 eine Veranstaltung, die mehr als 10.000 Besucher anlockte. Zahlreiche Vereine und Institutionen boten ein buntes Programm. Es war ein Fest mit und für mehrere Nationen, die in Lüneburg und Umgebung zusammenleben.

Auch die Ortsgruppe Lüneburg beteiligte sich wie eh und je an dem Fest. Gertrud Sorich, Vorsitzende der Ortsgruppe und Mitglied des Integrationsbeirates, präsentierte mit ihren zahlreichen Helferinnen viele kulinarische Leckerbissen. Zahlreiche Besucher kamen an unseren Stand, stellten Fragen und interessierten sich dafür, wie man das eine oder andere Gericht zubereitet. Dazu gab es Tee aus dem russischem Samowar und Kaffee.

Auch beim Kulturprogramm mischten die Deutschen aus Russland mit. Tamara Zlobin und ihre Tanzgruppe begeisterten die Gäste ebenso wie die Lieder von Alexander Zlobin und Valentina Isenger.

Zusätzlich wurde eine Umfrage durchgeführt, um zu erfahren, was die Besucher über die Geschichte der Deutschen aus Russland wissen. Einige kamen zum Stand der Landmannschaft und fragten nach, um richtige Antworten geben zu können.

Elvira Gugutschkin, stellv. Vorsitzende

 

Am 5. März 2011 lud der Vorstand der Ortsgruppe Lüneburg Landsleute und Gäste zu einem nostalgischen Abend ein, der dem Internationalen Frauentag am 8. März gewidmet war. Die Vorsitzende der Ortsgruppe, Gertrud Sorich, und ihre zahlreichen Helfer stellten wieder eine Veranstaltung auf die Beine, die allen Anwesenden nahe ging, schöne Erinnerungen weckte, viel Spaß und Freude bereitete.

Gertrud Sorich begrüßte die Gäste, und alle Frauen bekamen Blumen. Im Laufe des Abends wurden Aktive der Landsmannschaft für ihr ehrenamtliches Engagement geehrt. Das Vorstandsmitglied Helena Vetter wurde mit der silbernen Ehrennadel des Vereins und einer Urkunde ausgezeichnet. Man dankte auch den besonders aktiven Helfern, die stets dabei sind und auf die immer Verlass ist, da­runter Andreas Adam, Alexander Zlobin, Elfriede Wlasenko und Maria Itermann.

Mit viel Fleiß sorgten die Frauen der Ortsgruppe für ein leckeres Essen, allerhand Kuchen mit Kaffee und Tee trugen zur guten Stimmung bei. Die Männer hatten für die Frauen das Kulturprogramm organisiert, das ein Fest für die Seele war und an ähnliche Abende in der früheren Heimat erinnerte.

Der Abend verlief zweisprachig; russische Lieder wurden ebenso wie deutsche mit viel Enthusiasmus und Freude gesungen. Andreas Adam und Alexander Zlobin trugen schöne Gedichte vor und erzählten Witze. Der Abend war ein echtes Geschenk zum Internationalen Frauentag!

Zum Schluss bedankten sich die Teilnehmer bei den Organisatoren, insbesondere bei der Ortsgruppenvorsitzenden Gertrud Sorich, die sehr viel Zeit und Kraft in den Abend investiert hatte, und wünschten sich, dass solche Abende zur Tradition werden.

Elvira Gugutschkin, stellv. Vorsitzende der OG Lüneburg