Düsseldorf

 

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Dr. Phil. Eugen Eichel­berg — Vor­sit­zen­der

Theo­dor­str. 5, 40472 Düs­sel­dorf

Tel.: 01520–9592401, E — Mail: e.eichelberg@gmail.com

 

 
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Neuwahlen des Vorstandes der Ortsgruppe Düsseldorf

Mit Ehren­amt bewie­sen, dass Inte­gra­ti­on nicht nur eine staat­li­che, son­dern auch eine gesamt­ge­sell­schaft­li­che Auf­ga­be ist. Am 25.Februar 2015 fand die Mit­glie­der­ver­samm­lung der Orts­grup­pe Düs­sel­dorf mit Neu­wah­len des Vor­stan­des statt. Die schö­nen Räum­lich­kei­ten des Ger­hart-Haupt­mann-Hau­ses und gute Stim­mung von anwe­sen­den Mit­glie­der haben einer wun­der­ba­ren Ver­samm­lungs­at­mo­sphä­re gedient. Auf Vor­schlag der Mit­glie­der wur­de Alex­an­der Kühl zur Ver­samm­lungs­lei­ter gewählt.

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Am 8. März 2012 führ­te die Orts­grup­pe Düs­sel­dorf zusam­men mit dem Ger­hart-Haupt­mann-Haus ihren tra­di­tio­nel­len Kul­tur- und Begeg­nungs­abend zum Inter­na­tio­na­len Frau­en­tag durch.

In gemüt­li­cher Atmo­sphä­re konn­ten die Gäs­te das Pro­gramm genie­ßen, das sorg­fäl­tig von Mat­ti­as Lask, Mit­ar­bei­ter des Ger­hart-Haupt­mann-Hau­ses, zusam­men­ge­stellt wur­de. Gute Stim­mung ver­brei­te­te mit sei­nem Auf­tritt unser Chor „Echo“ (Lei­te­rin: L. Schön­wolf). Auch für das leib­li­che Wohl der Gäs­te wur­de gesorgt; dafür dan­ken wir Herrn Hoo­ge, dem Haus­meis­ter des Ger­hart-Haupt­mann-Hau­ses.

Für den 23. Juni laden wir Sie ganz herz­li­ch zum Som­mer­kul­tur­fest mit beein­dru­cken­dem Pro­gramm und Tanz­mu­sik ein. Ein­zel­hei­ten dazu in der Juni-Aus­ga­be von VadW.

Der Vor­stand

 

Zeitzeugen/Trudarmisten

melden sich zu Wort

 

In Düs­sel­dorf fand eine ganz beson­de­re Ver­an­stal­tung zu Ehren der Depor­tier­ten und Tru­darm­is­ten statt, die in der Kriegs­zeit in der Sowjet­uni­on Furcht­ba­res erlei­den muss­ten. Unter den Mot­tos „Zeit­zeu­gen mel­den sich zu Wort“ (Ver­an­stal­ter Orts­grup­pe Düs­sel­dorf der Lands­mann­schaft) und „Tru­darm­is­ten mel­den sich zu Wort“ (Ver­an­stal­ter VIRA, Netz­werk „Kul­tur“) erin­ner­ten sich Zeit­zeu­gen in Video­do­ku­men­ta­tio­nen an jene leid­vol­len Jah­re.

 

Die Zahl der Gäs­te lag weit über den Erwar­tun­gen. Eini­ge hat­ten lan­ge Anfahrts­we­ge in Kauf genom­men, um bei dem Erin­ne­rungs­nach­mit­tag dabei sein zu kön­nen.

Die Gedenk­ver­an­stal­tung wur­de mit einem herz­li­chen Begrü­ßungs­wort von Lydia Bit­sch, Vor­sit­zen­de der Orts­grup­pe Düs­sel­dorf, eröff­net. Alex­an­der Kühl, Vor­sit­zen­der der VIRA, der das Kon­zept der Video­do­ku­men­ta­ti­on ent­wi­ckelt hat­te, prä­sen­tier­te die Aus­sa­gen der Zeit­zeu­gen. Die­se berich­te­ten über ihre trau­ri­gen Erleb­nis­se — mal mit ver­steck­tem Schmerz, mal mit Trä­nen in den Augen.

Durch die ein­fühl­sa­me Mode­ra­ti­on von Julia Fen­dri­ko­va und Dimi­tri Ger­mann wur­den spür­bar Brü­cken von Gene­ra­ti­on zu Gene­ra­ti­on geschla­gen. Für die musi­ka­li­sche Beglei­tung, die in die Film­vor­füh­rung inte­griert war, sorg­ten Dimi­tri Ger­mann (Gesang), Edu­ard (Gesang) und Phil­ipp Isaak (Kla­vier) sowie die Chö­re „Hei­mat­me­lo­die“ aus Dort­mund und „Echo“ aus Düs­sel­dorf.

Zum Schluss der Ver­an­stal­tung wur­den die anwe­sen­den Zeit­zeu­gen geehrt. Jeder erhielt mit den Büchern von Nel­li Koss­ko ein in den Rah­men der Ver­an­stal­tung pas­sen­des Geschenk. Für ihre lang­jäh­ri­ge Tätig­keit im Raum Düs­sel­dorf wur­den die Frau­en des ehe­ma­li­gen Aus­sied­ler­be­treu­ungs­krei­ses der Frau­en­uni­on der CDU, die zu der Ver­an­stal­tung zahl­reich erschie­nen waren, aus­ge­zeich­net.

Mein herz­li­cher Dank gilt ins­be­son­de­re den Mit­glie­dern der Orts­grup­pe Düs­sel­dorf, die die­se Ver­an­stal­tung unter­stützt haben: Emma Rei­ten­bach, Elfrie­de Schmid­ke, Lydia Mün­ch, Dr. Eugen Eichel­berg, Lui­se Eichel­berg, Vera Wein­mei­er und Tat­ja­na Zit­lau.

Lydia Bit­sch, Lei­te­rin des Pro­jek­tes

 

 

Düsseldorf: Zehn Jahre Chor “Heimatklang”

 

Im Okto­ber 2010 fei­er­te der Chor „Hei­mat­klang“ (Lei­tung: Ama­lia Baron) der Lands­mann­schaft in Düs­sel­dorf sei­nen 10. Geburts­tag. Das Jubi­lä­ums­fest fand im Eichen­dorff-Saal des Ger­hart-Haupt­mann-Hau­ses Düs­sel­dorf statt, wo der Chor schon meh­re­re Auf­trit­te bei Weih­nachts­fei­ern oder Tagen der offe­nen Tür hat­te. Und so fei­er­te der Chor in ver­trau­ter Atmo­sphä­re mit vie­len gut gelaun­ten Gäs­ten.

 

Hei­mat­klang“ bedeu­tet zehn Jah­re Pfle­ge und Prä­sen­ta­ti­on des deut­schen und rus­si­schen Folk­lo­re-Lied­guts. Ama­lia Baron grün­de­te den Chor gemein­sam mit dem Chor­mit­glied Paul Frei und lei­te­te ihn all die Jah­re ehren­amt­li­ch mit viel Hin­ga­be und Enga­ge­ment. Sie sorgt mit ihrem Akkor­de­on auch für die musi­ka­li­sche Beglei­tung. Geübt wird seit zehn Jah­ren in der Dia­ko­nie Düs­sel­dorf (Ger­res­hei­mer Str. 175), die Räum­lich­kei­ten zur Ver­fü­gung stellt.

Musik ist für Ama­lia Baron die gro­ße Lei­den­schaft. Der Chor ist längst zu einem Teil ihres Lebens gewor­den, eigent­li­ch zum Haupt­in­halt. Mit viel Lie­be und Kön­nen wählt sie deut­sche und rus­si­sche Lie­der aus.

Ama­lia Baron stu­dier­te an der Päd­ago­gi­schen Hoch­schu­le in Tasch­kent und mach­te ihren Abschluss in Rus­si­scher Spra­che und Lite­ra­tur. Davon kommt wohl auch der Hang zur Poe­sie. Manch­mal liest sie auf Ver­an­stal­tun­gen wie Gedenk­fei­ern für ehe­ma­li­ge Tru­darm­is­ten eige­ne Gedich­te vor, die die Zuhö­rer zu Trä­nen rüh­ren.

Der Chor „Hei­mat­klang“ tritt bei Ver­an­stal­tun­gen der Lands­mann­schaft und für Deut­sche aus Russ­land auf, gibt aber auch Kon­zer­te in Alten­hei­men und bei städ­ti­schen Fes­ten. In die­sen Jah­ren hat sich ein umfang­rei­ches Reper­toire gebil­det; jedes Kon­zert­pro­gramm wird von Ama­lia Baron mit Fin­ger­spit­zen­ge­fühl zusam­men­ge­stellt.

Auch das jüngs­te Kon­zert im Ger­hart-Haupt­mann-Haus war ein vol­ler Erfolg. Die Sän­ger und Musi­ker prä­sen­tier­ten eine Viel­falt von Lie­dern und musi­ka­li­schen Dar­bie­tun­gen aus ver­schie­de­nen Kul­tu­ren und Spra­chen. Die Zuhö­rer in der voll besetz­ten Hal­le beka­men durch anhal­ten­den Bei­fall ihre gewünsch­ten Zuga­ben.

Vor Beginn des fei­er­li­chen Kon­zer­tes hat­te die Vor­sit­zen­de der Orts­grup­pe Düs­sel­dorf, Lydia Bit­sch, vie­le freund­li­che Worte für unse­ren Chor gefun­den, und auch von ande­ren Chor­lei­tern, zum Bei­spiel aus Mön­chen­glad­bach, kam gro­ßes Lob. Der Dich­ter Vik­tor Kies­ling trug ein Gedicht vor, das er spon­tan wäh­rend des Kon­zerts ver­fasst hat­te, wäh­rend der Vor­sit­zen­de der Lan­des­grup­pe Nord­rhein-West­fa­len der Lands­mann­schaft, Dr. Alex­an­der Mora­sch, Ama­lia Baron per­sön­li­ch gra­tu­lier­te.

Laris­sa Bart­hel­mös, Düs­sel­dorf