Hattingen

Alla Weber – Vorsitzende
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Alla Weber: Würdigung

ihres ehrenamtlichen Einsatzes

 

Freiheit, Einheit, Freude. Bewegt mehr“, war das Motto des Einheitsfestes, das in Verbindung mit dem NRW-Tag vom 1. bis 3. Oktober 2011 mit einem großen Deutschlandfest in Bonn gefeiert wurde.

 

Einheit bedeutet heute auch die innere Einheit der deutschen Gesellschaft. Voraussetzung dafür ist ein friedliches und fruchtbares Miteinander von Menschen unterschiedlicher Herkunft. Um dieses Anliegen zu fördern, wurden  mit Unterstützung von Ministerpräsidentin Hannelore Kraft und des Bonner Oberbürgermeisters Jürgen Nimptsch Bürger ausgezeichnet, die sich um Integration und menschliches Miteinander in NRW verdient gemacht haben.

Bei der Ehrung am 2. Oktober wurden acht Vertreter des „Elternnetzwerks NRW“ geehrt, darunter die Deutsche aus Russland Alla Weber, Vorsitzende der Orts- und Kreisgruppe Hattingen der Landsmannschaft. Mit ihrem langjährigen Engagement bei der Landsmannschaft und in der Kommunalpolitik geht sie mit gutem Beispiel voran. Seit 2007 engagiert sie sich in den Leitungsgremien des Netzwerkes und arbeitet mit vielen Migrantenorganisationen zusammen.

In Elternnetzwerk „NRW Integration miteinander“ arbeiten rund 150 Vereine zusammen, die sich in besonderer Weise ehrenamtlich um die Integration von Kindern und Eltern mit Zuwanderungsgeschichte kümmern.

„Wir alle leben davon, dass Menschen vor einigen Generationen den Mut gefunden und die Energie aufgebracht haben, ihre Heimat zu verlassen und nach Deutschland zu kommen. Integration ist mehr als Nebeneinander. Es ist Miteinander. In diesem Sinne sagen wir ‚Ja‘ zur Integration. Da sie bei den ganz Kleinen beginnen muss, sind das Elternnetzwerk NRW und die es tragenden Vereine genau die richtige Initiative für eine Auszeichnung im Rahmen des Deutschlandfestes“, sagte Dr. Dieter Steinkamp, Vorstandsvorsitzender der RheinEnergie, des Sponsors der Auszeichnung. Neben jeweils  1.000 Euro stiftete die RheinEnergie ein besonderes Integrationserlebnis: eine Heißluftballonfahrt über Bonn und die Region. Denn eine Ballonfahrt erfordert eine enge Zusammenarbeit im Team vom Start bis zur Landung…

Der Bundesvorstand und die Mitglieder der Ortsgruppe Hattingen gratulieren Alla Weber zu der Auszeichnung, wünschen ihr beste Gesundheit und viel Erfolg bei ihrem Einsatz zur Integration von Menschen mit Zuwanderungsgeschichte in Hattingen und Umgebung.

            VadW

 

Am 3. August 2011 fand bei der Orts- und Kreisgruppe Hattingen ein interkulturelles Gesundheitsseminar zum Thema „Heilpraktiker, was ist das?“ statt, zu dem Mitglieder der Landsmannschaft ebenso eingeladen waren wie Einheimische aus den Orten des Ennepe-Ruhr-Kreises. Es wurde im Rahmen einer neuen Reihe von Gesundheitsseminaren der Landsmannschaft in Hattingen, Sprockhövel und Gevelsberg durchgeführt.

Moderatorin war die Heilpraktikerin Antje Kordts aus Bochum, die berichtete, welche Möglichkeiten und Handlungsgebiete es für Heilpraktiker gibt, wie sie wirken können und welche Kosten entstehen.

Gemeinsam mit dem Gesundheitsamt des Ennepe-Ruhr-Kreises sind bereits weitere Gesundheitsseminare geplant, die im Interkulturellen Zentrum der Orts- und Kreisgruppe Hattingen stattfinden werden.

            Markus Ackermann

 

Unter dem Motto „Wie schön, dass wir verschieden sind“ wurde am 8. März 2011 in den Räumen der Ortsgruppe Hattingen eine gut besuchte Veranstaltung zum Internationalen Frauentag durchgeführt.

Empfangen wurden die Besucher, unter denen auch Vertreterinnen örtlicher Verbände und Organisationen waren, von der Frauenbeauftragten der Ortsgruppe, Bettina Roth. Das Programm des Tages wurde von den Frauen mit Zuwanderungsgeschichte selbst gestaltet.

Dabei wurde eine Möglichkeit zum Dialog zwischen Hattinger Bewohnerinnen der unterschiedlichsten Nationalitäten geschaffen. Gleichzeitig bekamen die Besucher mit, dass die Ortsgruppe Hattingen der Landsmannschaft eine gute Anlaufstelle für Neubürgerinnen ist oder auch ein Treff zum Entspannen, Klönen und sich Kennenlernen.

Mit anerkennenden Worten wurde das Bildungsangebot der Interkulturellen Zent­rums des Vereins gewürdigt. Gerade die Frauen zeigten großes Interesse an den Weiterbildungsangeboten für Erwachsene und Kinder.

Zu den Angeboten in Hattingen zählen PC-Kurse (ganz speziell für Frauen aller Herkunftsländer) und Bewerbungstraining ebenso wie Konversationskurse und Hausaufgabenhilfe.

Durch die Veranstaltung wurden wichtige Ziele der Integrationsarbeit der Ortsgruppe verwirklicht:

– Integration von Frauen mit Zuwanderungsgeschichte in das Gemeinwesen und Einbringen in das soziale Umfeld der Stadt;

– aktive Mitgestaltung von gemeinwesenorientierten Projekten;

– Austausch und Kontakt mit Einheimischen.

Darüber hinaus gab es während der gesamten Veranstaltung Gelegenheit zum persönlichen Gespräch mit unserer Frauenbeauftragten.

Als Gäste waren jedoch nicht nur Frauen erschienen, vielmehr nahmen auch einige Männer die Veranstaltung zum Anlass, sich über die Landsmannschaft und ihre Arbeit zu informieren.

Maßnahmen wie diese Feier sollen Spätaussiedlerinnen und Spätaussiedler dazu befähigen, sich von Anfang an besser in der neuen Heimat zurechtzufinden.

Die Vorsitzende der Ortsgruppe, Alla Weber, war mit dem Verlauf und den Ergebnissen der Veranstaltung sehr zufrieden. Gemeinsam mit Bettina Roth ist sie davon überzeugt, einen Schritt in die richtige Richtung getan zu haben.

            i.A.: Markus Ackermann