Rheinisch-Bergischer-Kreis

Waldemar Weiz – Vorsitzender

Schneewittchen Weg 2 A, 51515 Kürten

Telefon: 02268 – 907094

 

Unsere Kurse und Angebote:

Montag
20 :00 – 22:00

Volleyball, Sporthalle – Feld 1, GSK, Olpener Str. 4, 51515 Kürten

Mittwoch
18:00 -19:00

Frauengymnastik mit Kinderbetreuung (Spielgruppe)
Olpener Str. 4, 51515 Kürten

Donnerstag
19:00 – 20:30

Volleyball, Sporthalle – Berufskolleg, Bensberger Str. 134 – 146 , 51469 Bergisch Gladbach

Freitag
18:00 – 20:00

Volleyball, Sporthalle – Feld 1, GSK, Olpener Str. 4, 51515 Kürten

Freitag
20:15 – 22:00

Billard offener Jugendtreffpunkt , Bergstraße 31, 51515 Kürten

Samstag
10:00 – 12:00

Theatergruppe für Kinder 7-12 Jahre alt. Russisch für Kinder 3-6 Jahre alt
Caritas, Lerbacher Weg 4, 51469 Bergich Gladbach

Sonntag
18:00 – 19:30

Fußball, Sportplatz in Kürten

Di, Do
17:00 – 20:15

Sprachkurs Deutsch, Gesamtschule Kürten

Di, Do
17:00 – 20:15

Sprachkurs Deutsch, Caritas, Lerbacher Weg 4, 51469 Bergich Gladbach

Teilnahme für Mitglieder der Ortsgruppe Rheinisch-Bergischer Kreis ist in der Regel günstiger und vorzugweise bei der Belegung von Plätzen.

Anmeldung:
Waldemar Weiz,
E-Mail: skv.adler@yahoo.de
Tel. (0 22 68) 90 70 94,
0176 24 54 16 84

Der Vorstand


 

Waldemar Weiz als verdienter Bürger geehrt

 

Eine besondere Ehrung wurde dem stellvertretenden Bundesvorsitzenden der Landsmannschaft der Deutschen aus Russland, Waldemar Weiz, kürzlich im Rahmen einer Feierstunde zuteil. Für sein Engagement im Bereich Jugendarbeit, Integration und Sport wurde er vom Rheinisch-Bergischen Kreis als verdienter Bürger mit der „Goldenen Nadel“ des Kreises geehrt. Weiz war in diesem Jahr der jüngste Geehrte.

 

Seit Anfang der 90er Jahre zeichnet der Kreis Bürgerinnen und Bürger aus, die sich durch ein herausragendes ehrenamtliches Engagement um die Menschen im Rheinisch-Bergischen Kreis verdient gemacht haben. Mathilde Drewing, stellvertretende Landrätin des Rheinisch-Bergischen Kreises, ging in ihrer Laudatio auf die Gründe für die Ehrung ein. Gemeinsam mit seinen Mitstreiterinnen und Mitstreitern im Verein kümmert sich Waldemar Weiz, der selbst als Spätaussiedler nach Deutschland gekommen ist, um die Belange von Zuwanderern, vor allem jugendlichen, aus dem Gebiet der ehemaligen Sowjetunion.

Aber auch das kommunale Engagement wurde bei der Ehrung berücksichtigt. So übernahmen der SKV Adler und die Ortsgruppe Rheinisch-Bergischer Kreis der Landsmannschaft auf Initiative von Weiz vor drei Jahren die Patenschaft über den Kinderspielplatz in Kürten-Waldmühle. In vielen Stunden Arbeit sorgten zahlreiche ehrenamtliche Helferinnen und Helfer dafür, dass dieser wieder ein sicherer und schöner Ort zum Spielen für die Kinder geworden ist.

Kürtens Bürgermeister Ulrich Iwanow gratulierte Weiz und verband damit die Hoffnung, dass sich der SKV Adler und die Landsmannschaft auch künftig in Kürten engagieren.

Erfreut zeigte sich auch der SPD-Ortsverein Kürten über die Auszeichnung. Der SPD-Ortsvereinsvorsitzende Hinrich Schipper äußerte sich wie folgt: „Waldemar Weiz steht für eine Gruppe äußerst engagierter Zuwanderer, die die Sport- und Kulturlandschaft in Kürten durch ein hohes Maß an ehrenamtlichem Engagement bereichern. Er hat diese Auszeichnung wirklich verdient!“

Weitere Informationen:

www.skv-adler.de

 

Ehrenamtspreis für SKV Adler

 

Über eine Auszeichnung für besonderes ehrenamtliches Engagement, verbunden mit einer Dotierung von 1.500 Euro, konnte sich der SKV Adler aus Kürten freuen. Vergeben wurde die Auszeichnung durch den Verein zur Förderung des Ehrenamtes in Kürten.

 

Der SKV Adler wurde für sein Engagement im Bereich Kinder- und Jugendarbeit geehrt. Hervorgehoben wurde vor allem die Patenschaft für den Kinderspielplatz im Ortsteil Waldmühle, die der Verein vor knapp drei Jahren übernommen hat. Der damals marode und für Kinder nur wenig ansprechende Spielplatz wurde in vielen Stunden ehrenamtlichen Engagements sowie durch Spenden und Mittel aus dem Konjunkturpaket der Bundesregierung wieder attraktiv gemacht. In regelmäßigen Abständen kümmern sich die Mitglieder um die Pflege des Spielplatzes; Müll wird beseitigt, kleine Reparaturen werden durchgeführt, die Grünflächen gepflegt. Auch kleine Bürgerschaftsfeste hat der SKV hier bereits veranstaltet.

Das Preisgeld wird voll in die Arbeit am Spielplatz fließen, teilte der Vorsitzende des SKV Adler und stellvertretende Bundesvorsitzende der Landsmannschaft der Deutschen aus Russland, Waldemar Weiz, mit.

 

Interkulturelle Eisenbahn –

Erinnerungen an den Herbst 1941

an der Wolga

 

Interkulturelle Eisenbahn“ ist eine Ausstellung betitelt, die in Bergisch Gladbach durch Kooperation von elf Organisationen innerhalb eines Integrationsprojektes entwickelt wurde.

 

Um das Engagement in Vereinen von Menschen mit Zuwanderungsgeschichte zu stärken, lud die Stadt Aktive, die konkrete Ideen zur interkulturellen Öffnung entwickeln wollten, zu einem Treffen ein. Den Teilnehmern wurde angeboten, Teile der landschaftlichen Gestaltung der „Interkulturellen Eisenbahn“ zu übernehmen. In Eigenregie konnten eine typische Landschaft oder eine markante Sehenswürdigkeit des jeweiligen Herkunftslandes gebaut werden.

So entstand bis zur Eröffnung der Ausstellung eine „Bahn der Vielfalt“, die beim Stadt- und Kulturfest zahlreiche Bewunderer anlockten. Eröffnet wurde die Ausstellung am 10. September 2011 durch Bürgermeister Lutz Urbach.

Zu den Mitwirkenden der „Interkulturellen Eisenbahn“ gehörten auch die Kreativen des SKV Adler e.V. aus Kürten und der Ortsgruppe Rheinisch-Bergischer Kreis der Landsmannschaft der Deutschen aus Russland. Mariana Krämer, Tatjana Born und Anna Weiz gestalteten den Bahnhof von Katharinenstadt an der Wolga. Das Modell sollte an den Herbst 1941 erinnern, in dem die Deportation der Wolgadeutschen begann.

            Josef Schleicher

 

„Gegen das Vergessen“

Gedenkveranstaltung in Bergisch Gladbach

 

Es war ein einmaliges Ereignis für den Rheinisch-Bergischen Kreis (NRW): Im Pfarrsaal der St. Joseph-Kirche in Bergisch Gladbach-Heidkamp fand am 17. Juli 2011 eine Gedenkveranstaltung zum 70. Jahrestag der Deportation der Deutschen in der Sowjetunion unter dem Motto „Gegen das Vergessen. Die Vergangenheit nicht vergessen – Zukunft gestalten“ statt. Aus nah und fern kamen Gäste nach Bergisch Gladbach – aus Bad Ems und Dortmund, aus Berlin und Stuttgart, aus Neuss und Gummersbach. Einige kamen, um am Kulturprogramm mitzuwirken, andere, um als Zuschauer dabei zu sein.

 

Auch Politiker der Bundes- und Landesebene waren dabei. So kam aus Berlin der Beauftragte für Aussiedlerfragen und nationale Minderheiten, Dr. Christoph Bergner, und aus Düsseldorf die Staatssekretärin für Integration beim Minister für Arbeit, Integration und Soziales des Landes Nordrhein-Westfalen, Zülfiye Kaykin.

Die Gedenkveranstaltung begann mit einer Messe in der Pfarrkirche St. Joseph. Den Gottesdienst übernahm Monsignore Johannes Börsch, der seit 1995 Pfarrer am Dom unserer Lieben Frau zu Altenberg ist. Er war 1992-94 Generalvikar des Apostolischen Administrators von Kasachstan und Mittelasien in Karaganda und ist mit dem tragischen Schicksal der Deutschen aus Russland bestens vertraut, was sich auch in dem Gedenkgottesdienst widerspiegelte.

Nach der Messe folgten die meisten Anwesenden in den Pfarrsaal, wo Josef Schleicher, Projektleiter der Wanderausstellung der Landsmannschaft, die Besucher mit den Inhalten der Schautafeln vertraut machte. Er präsentierte auch Filmausschnitte über die Geschichte der Russlanddeutschen sowie über das Schicksal der nach Karaganda verbannten Katholiken.

Nicht zufällig beinhaltete das Motto der Gedenkfeier auch die Zuversicht der Veranstalter – „…Zukunft gestalten“ – man gedenkt und lebt weiter. Die Zukunft der Deutschen aus Russland ist eng mit der Integration in Deutschland verbunden. Das wurde deutlich aus dem Grußwort von Staatssekretärin Zülfiye Kaykin, die ihr Verständnis für das historische Trauma der Deutschen aus Russland äußerte. Sie lobte das öffentliche Engagement der Neubürger und rief die Spätaussiedler auf, sich noch mehr in die Gesellschaft einzubringen.

Auch Dr. Christoph Bergner ging in seinem Grußwort auf die Geschichte der Volksgruppe ein und schilderte ausführlich die Integrationsproblematik.

Im Namen der Stadt Bergisch Gladbach sprach zu den Teilnehmern die stellvertretende Bürgermeisterin Ingrid Koshofer, während der stellvertretende Bundesvorsitzende der Landsmannschaft, Waldemar Weiz, das Grußwort des Bundesvorsitzenden Adolf Fetsch verlas.

Die Veranstaltung wurde von einem mehrstündigen Kulturprogramm umrahmt, das Jakob Fischer meisterhaft moderierte. Da kamen auch mal die Kleinen mit Liedern auf Deutsch und Russisch auf die Bühne – eine Kindergruppe der Deutschen aus Russland, die beim Caritasverband für den Rheinisch-Bergischen Kreis übt. Die Kindertanzgruppe des Griechischen Elternvereins „Aristoteles“ präsentierte sich den Zuschauern in bunten Trachten und mit mehreren Tänzen und erntete reichlich Applaus. Die Opernsängerin Elena Knapp aus Kürten bezauberte alle mit klassischem Gesang. Irina Dellert aus Wiehl erzählte einen Schwank in der deutschen Mundart ihres Heimatdorfes Majorowka (Kasachstan). Die Dichterin Nora Pfeffer aus Köln und Regina Schneider-Maulkus aus Bad Ems lasen eigene Gedichte vor.

Musik- und Gesangsgruppen aus Bonn, Mettmann und Dortmund bereicherten das Begegnungsprogramm mit Darbietungen für jeden Geschmack und auf hohem Niveau. Als die Gesangsgruppe aus Bonn unter der Leitung von Irina Müller die Bühne verließ, meinte das Ehepaar Klöppel aus Hünfeld, Rheinland-Pfalz, voller Begeisterung: „Es hat sich gelohnt, nach Bergisch Gladbach zu kommen!“

Interessenten konnten Bücher über die Geschichte und Gegenwart der Deutschen aus Russland kaufen oder auch kostenlos Infomaterialien mitnehmen. Für das leibliche Wohl sorgten Mitglieder der Ortsgruppe Rheinisch-Bergischer Kreis der Landsmannschaft und des Sport– und Kulturvereins Adler e.V. mit osteuropäischen und russlanddeutschen Speisen zu kleinen Preisen.

Ein besonderer Dank gebührt der Landesregierung Nordrhein-Westfalen für die Förderung der Veranstaltung, ebenso der Sparkasse Köln und anderen Sponsoren.

Josef Schleicher

 

Bei der gemeindeweiten Aktion „Sauberes Kürten“ konnten sich die Anwohner in  Kürten-Waldmühle über das Engagement der freiwilligen Helfer freuen, die Reparatur- und Aufräumarbeiten rund um den Spielplatz durchführten.

Federführend war ein weiteres Mal der Sport- und Kulturverein Adler. Neben Nachbarn, die tatkräftig mithalfen, wurde der Verein beim „Frühjahrsputz“ auch durch Vertreter der örtlichen SPD unterstützt. Dabei wurden nicht nur Abfälle entsorgt, sondern auch ein Zaun repariert, Bäume zugeschnitten und Rasen gemäht.

„Wir freuen uns über die rege Beteiligung der Bewohner an den Aktivitäten unseres Vereins auf dem Spielplatz und hoffen, dass bei der Aktion im nächsten Jahr noch viel mehr mitmachen“, so Waldemar Weiz, Vorsitzender des SKV Adler und der landsmannschaftlichen Ortsgruppe Rheinisch-Bergischer Kreis.

Ein besonderer Dank gilt dem Gartenbauunternehmer Oliver Schäfer, der sich ebenfalls ehrenamtlich an der Aktion beteiligte und die notwendigen Gerätschaften zur Verfügung stellte.

Die Mitglieder des SKV Adler, überwiegend Deutsche aus der ehemaligen Sowjetunion, engagieren sich seit Jahren in verschiedenen Bereichen des Gemeindelebens in Kürten. Mit ihrem Beispiel gelungener Integration wollen sie die Menschen dazu motivieren, sich für das Gemeinwohl ihrer Heimat einzusetzen.

2009 hat der Verein eine offizielle Patenschaft über den Spielplatz in Waldmühle übernommen – eine in Kürten einmalige Sache. Seitdem wurde der Spielplatz instand gesetzt und durch neue Geräte attraktiver gemacht.

Nach wie vor freut sich der SKV Adler über jede Form der Unterstützung dieser Arbeit, sei es durch eigenes Engagement oder durch Sach- und Geldspenden.

Weitere Informationen: www.skv-adler.de.  Waldemar Weiz

 

Sehr gut besucht war das Konzert mit anschließendem Familienfest der Ortsgruppe Rheinisch-Bergischer Kreis und des Sport- und Kulturvereins „Adlers“ anlässlich des 100. Weltfrauentages am 8. März 2011. Mehr als 70 Gäste hatten sich dazu in Bergisch Gladbach eingefunden.

Bürgermeister Josef Willnecker war sichtlich erfreut über die rege Beteiligung und meinte: „Dass heute so viele den Weg hierher gefunden haben, zeigt, dass der Frauentag eine ganz besondere Bedeutung für die Deutschen aus Russland hat.“

„Die Erfolge der Frauenbewegung in unterschiedlichen Bereichen zeigen, dass sich bereits viel zum Positiven verändert hat. Doch es gibt noch viel zu tun auf dem Weg zur Gleichberechtigung und Anerkennung der Frauen“, erklärte Christina Mootz von den Katholischen Jugendwerken Rhein-Berg.

Auch der Vorsitzende der Ortsgruppe, Waldemar Weiz, betonte die Bedeutung des Weltfrauentages: „In Deutschland ist der Tag vor allem ein politischer Termin, wir als Deutsche aus Russland feiern ihn als ein Fest, an dem sich die Männer und Kinder bei den Frauen für ihre Leistungen bedanken, sie mit Blumen beschenken und gemeinsam mit ihnen feiern.“

Musikalische Höhepunkte bildeten die Auftritte der beiden jungen Sängerinnen Tatjana Lohrei und Alina Heinbüchner, die das Publikum mit englischen, deutschen und russischen Liedern in ihren Bann zogen.

Die vereinseigene Theatergruppe „Die Sternchen“ unter der Leitung von Tatjana Born und Marina Krämer begeisterte nicht nur die Eltern, sondern auch alle anderen Gäste mit einer kurzen Vorführung.

Das Jugendzentrum CROSS der Katholischen Jugendwerke hatte sich wie schon im Vorjahr als guter Kooperationspartner und Gastgeber erwiesen und uns dankenswerterweise den Festsaal für die Veranstaltung überlassen.

Weitere Informationen über die Aktivitäten des SKV Adler finden sich unter www.skv-adler.de.

Der Vorstand

 

Gladbacher von der Wolga…

 

Der Chor der Deutschen aus Russland „Stammheimer Stimmen“ aus Köln (Leiterin Lydia Rosen, Dirigentin Marina Sosnowskaja und der Akkordeonspieler Gennadij Bestvater) begeisterte die zahlreich erschienenen Gäste des Begegnungsabends und der Ausstellungseröffnung in der Volkshochschule Bergisch Gladbach (NRW) mit deutschen und russischen Liedern.

 

Ihren Beitrag zur musikalischen Gestaltung leisteten auch Kinder von Landsleuten, die bereits hier geboren sind. Michaela Wolf und Anastasia Löffler spielten auf dem Klavier Stücke von Haydn, Rachmaninow und Kaabalewski.

Das Trio „Elegie“ aus Köln (Leiterin Elvira Lorenz) erfreute die Zuschauer mit ihrem Gesang und Irina Dellert aus Wiehl mit russlanddeutschen Schwänken, vorgetragen im Dialekt ihres Heimatdorfes Majorowka.

Grußworte sprachen Lutz Urbach, Bürgermeister von Bergisch Gladbach, und Waldemar Weiz, stellvertretender Bundesvorsitzender der Landsmannschaft.

Vor der Eröffnung der Ausstellung „Volk auf dem Weg“ in Bergisch Gladbach hatte die Organisatoren ein Schreiben von Helmut Magel aus Wuppertal erreicht. Es heißt darin: „Ich möchte Ihnen eine Information zukommen lassen, die interessant sein dürfte für die Ausstellung und den Ausstellungsort. Mein Vater Heinrich Magel wurde 1918 in Balzer, Kreis Saratow, in der späteren Sowjetrepublik der sog. Wolgadeutschen geboren. Er geriet als sowjetischer Soldat bei Kiew in deutsche Kriegsgefangenschaft, wurde wie viele ‚Volksdeutsche‘ von der Wehrmacht zum deutschen Soldaten gemacht und kam gegen Kriegsende nach Bergisch Gladbach. Dort heiratete er meine aus Köln stammende, ebenfalls in Gladbach wohnende Mutter und bekam mit ihr drei Kinder. Mein Vater starb früh 1979 und wurde in Bergisch Gladbach beerdigt.

Er dürfte der bis dahin einzige Gladbacher gewesen sein, der von der Wolga stammte.

In den 90er Jahren kam die Familie Willmann als Spätaussiedler aus Kasachstan nach Bergisch Gladbach. Zufällig lernte meine Tante Marianne Otto diese Familie kennen. Es stellte sich heraus, dass Frau Willmanns Mutter, eine Frau Steinbrecher, ebenfalls in Balzer geboren wurde, mit Mädchennamen Magel hieß und eine Verwandte meines Vaters war. Sie starb vor acht Jahren und wurde gleichfalls in Bergisch Gladbach begraben.

Beide waren demnach Nachkommen des 1764 aus dem Isenburgischen (bei Offenbach/Main) stammenden Heinrich Magel, der laut Urkunde damals mit seiner Frau und anderen an die Wolga zog.“

In einem Buch fanden wir Folgendes über Heinrich Magel heraus:

Igor Pleve: Einwanderung in das Wolgagebiet 1764-1767, Band 1, S. 82: Magel, Heinrich, 30, ref., Ackerbauer aus Isenburg, Düdelsheim; Frau: Anna Cunigunde, 30; Kinder: Johannes 4, Susanna Catharina 1/2, in der Kolonie Balzer am 18.6.1767 eingetroffen.

VadW

 

Die Mitglieder der Landsmannschaft, die verstreut im Bergischen wohnen, aber seit Jahren an den Aktivitäten der Deutschen aus Russland in der Region teilnehmen, haben sich zu einer Ortsgruppe zusammengeschlossen.

Viele Mitglieder des Sport- und Kulturvereins Adler e.V. aus Kürten und Vertreter des Eishockeyklubs Spartak aus Bergisch Gladbach sind der neuen Ortsgruppe beigetreten.

Zum 1. Vorsitzenden wurde Waldemar Weiz gewählt. Die weiteren Vorstandsmitglieder: – Alexander Gebhardt, stellvertretender Vorsitzender; – Lilia Falkenstern, Kassenführung; – Nadja Weiz, Schriftführung; – Alexander Reschke, Sozialarbeit; – Sergej Litzinger, Jugendarbeit; – Josef Schleicher, Kulturarbeit.

            Der Vorstand