Rheinisch-Bergischer-Kreis

Wal­de­mar Weiz — Vor­sit­zen­der

Schnee­witt­chen Weg 2 A, 51515 Kür­ten

Tele­fon: 02268 — 907094

 

Unse­re Kur­se und Ange­bo­te:

Mon­tag
20 :00 — 22:00

Vol­ley­ball, Sport­hal­le – Feld 1, GSK, Olpen­er Str. 4, 51515 Kür­ten

Mitt­wo­ch
18:00 –19:00

Frau­en­gym­nas­tik mit Kin­der­be­treu­ung (Spiel­grup­pe)
Olpen­er Str. 4, 51515 Kür­ten

Don­ners­tag
19:00 — 20:30

Vol­ley­ball, Sport­hal­le – Berufs­kol­leg, Bens­ber­ger Str. 134 – 146 , 51469 Ber­gi­sch Glad­bach

Frei­tag
18:00 — 20:00

Vol­ley­ball, Sport­hal­le – Feld 1, GSK, Olpen­er Str. 4, 51515 Kür­ten

Frei­tag
20:15 — 22:00

Bil­lard offe­ner Jugend­treff­punkt , Berg­stra­ße 31, 51515 Kür­ten

Sams­tag
10:00 — 12:00

Thea­ter­grup­pe für Kin­der 7–12 Jah­re alt. Rus­si­sch für Kin­der 3–6 Jah­re alt
Cari­tas, Ler­ba­cher Weg 4, 51469 Ber­gich Glad­bach

Sonn­tag
18:00 — 19:30

Fuß­ball, Sport­platz in Kür­ten

Di, Do
17:00 — 20:15

Sprach­kurs Deut­sch, Gesamt­schu­le Kür­ten

Di, Do
17:00 — 20:15

Sprach­kurs Deut­sch, Cari­tas, Ler­ba­cher Weg 4, 51469 Ber­gich Glad­bach

Teil­nah­me für Mit­glie­der der Orts­grup­pe Rhei­ni­sch-Ber­gi­scher Kreis ist in der Regel güns­ti­ger und vor­zug­wei­se bei der Bele­gung von Plät­zen.

Anmel­dung:
Wal­de­mar Weiz,
E-Mail: skv.adler@yahoo.de
Tel. (0 22 68) 90 70 94,
0176 24 54 16 84

Der Vor­stand


 

Waldemar Weiz als verdienter Bürger geehrt

 

Eine beson­de­re Ehrung wur­de dem stell­ver­tre­ten­den Bun­des­vor­sit­zen­den der Lands­mann­schaft der Deut­schen aus Russ­land, Wal­de­mar Weiz, kürz­li­ch im Rah­men einer Fei­er­stun­de zuteil. Für sein Enga­ge­ment im Bereich Jugend­ar­beit, Inte­gra­ti­on und Sport wur­de er vom Rhei­ni­sch-Ber­gi­schen Kreis als ver­dien­ter Bür­ger mit der „Gol­de­nen Nadel“ des Krei­ses geehrt. Weiz war in die­sem Jahr der jüngs­te Geehr­te.

 

Seit Anfang der 90er Jah­re zeich­net der Kreis Bür­ge­rin­nen und Bür­ger aus, die sich durch ein her­aus­ra­gen­des ehren­amt­li­ches Enga­ge­ment um die Men­schen im Rhei­ni­sch-Ber­gi­schen Kreis ver­dient gemacht haben. Mat­hil­de Drewing, stell­ver­tre­ten­de Land­rä­tin des Rhei­ni­sch-Ber­gi­schen Krei­ses, ging in ihrer Lau­da­tio auf die Grün­de für die Ehrung ein. Gemein­sam mit sei­nen Mit­strei­te­rin­nen und Mit­strei­tern im Ver­ein küm­mert sich Wal­de­mar Weiz, der selbst als Spät­aus­sied­ler nach Deutsch­land gekom­men ist, um die Belan­ge von Zuwan­de­rern, vor allem jugend­li­chen, aus dem Gebiet der ehe­ma­li­gen Sowjet­uni­on.

Aber auch das kom­mu­na­le Enga­ge­ment wur­de bei der Ehrung berück­sich­tigt. So über­nah­men der SKV Adler und die Orts­grup­pe Rhei­ni­sch-Ber­gi­scher Kreis der Lands­mann­schaft auf Initia­ti­ve von Weiz vor drei Jah­ren die Paten­schaft über den Kin­der­spiel­platz in Kür­ten-Wald­müh­le. In vie­len Stun­den Arbeit sorg­ten zahl­rei­che ehren­amt­li­che Hel­fe­rin­nen und Hel­fer dafür, dass die­ser wie­der ein siche­rer und schö­ner Ort zum Spie­len für die Kin­der gewor­den ist.

Kür­tens Bür­ger­meis­ter Ulrich Iwa­now gra­tu­lier­te Weiz und ver­band damit die Hoff­nung, dass sich der SKV Adler und die Lands­mann­schaft auch künf­tig in Kür­ten enga­gie­ren.

Erfreut zeig­te sich auch der SPD-Orts­ver­ein Kür­ten über die Aus­zeich­nung. Der SPD-Orts­ver­eins­vor­sit­zen­de Hin­rich Schip­per äußer­te sich wie folgt: „Wal­de­mar Weiz steht für eine Grup­pe äußer­st enga­gier­ter Zuwan­de­rer, die die Sport- und Kul­tur­land­schaft in Kür­ten durch ein hohes Maß an ehren­amt­li­chem Enga­ge­ment berei­chern. Er hat die­se Aus­zeich­nung wirk­li­ch ver­dient!“

Wei­te­re Infor­ma­tio­nen:

www.skv-adler.de

 

Ehren­amts­preis für SKV Adler

 

Über eine Aus­zeich­nung für beson­de­res ehren­amt­li­ches Enga­ge­ment, ver­bun­den mit einer Dotie­rung von 1.500 Euro, konn­te sich der SKV Adler aus Kür­ten freu­en. Ver­ge­ben wur­de die Aus­zeich­nung durch den Ver­ein zur För­de­rung des Ehren­am­tes in Kür­ten.

 

Der SKV Adler wur­de für sein Enga­ge­ment im Bereich Kin­der- und Jugend­ar­beit geehrt. Her­vor­ge­ho­ben wur­de vor allem die Paten­schaft für den Kin­der­spiel­platz im Orts­teil Wald­müh­le, die der Ver­ein vor knapp drei Jah­ren über­nom­men hat. Der damals maro­de und für Kin­der nur wenig anspre­chen­de Spiel­platz wur­de in vie­len Stun­den ehren­amt­li­chen Enga­ge­ments sowie durch Spen­den und Mit­tel aus dem Kon­junk­tur­pa­ket der Bun­des­re­gie­rung wie­der attrak­tiv gemacht. In regel­mä­ßi­gen Abstän­den küm­mern sich die Mit­glie­der um die Pfle­ge des Spiel­plat­zes; Müll wird besei­tigt, klei­ne Repa­ra­tu­ren wer­den durch­ge­führt, die Grün­flä­chen gepflegt. Auch klei­ne Bür­ger­schafts­fes­te hat der SKV hier bereits ver­an­stal­tet.

Das Preis­geld wird voll in die Arbeit am Spiel­platz flie­ßen, teil­te der Vor­sit­zen­de des SKV Adler und stell­ver­tre­ten­de Bun­des­vor­sit­zen­de der Lands­mann­schaft der Deut­schen aus Russ­land, Wal­de­mar Weiz, mit.

 

Interkulturelle Eisenbahn –

Erinnerungen an den Herbst 1941

an der Wolga

 

Inter­kul­tu­rel­le Eisen­bahn“ ist eine Aus­stel­lung beti­telt, die in Ber­gi­sch Glad­bach durch Koope­ra­ti­on von elf Orga­ni­sa­tio­nen inner­halb eines Inte­gra­ti­ons­pro­jek­tes ent­wi­ckelt wur­de.

 

Um das Enga­ge­ment in Ver­ei­nen von Men­schen mit Zuwan­de­rungs­ge­schich­te zu stär­ken, lud die Stadt Akti­ve, die kon­kre­te Ide­en zur inter­kul­tu­rel­len Öff­nung ent­wi­ckeln woll­ten, zu einem Tref­fen ein. Den Teil­neh­mern wur­de ange­bo­ten, Tei­le der land­schaft­li­chen Gestal­tung der “Inter­kul­tu­rel­len Eisen­bahn” zu über­neh­men. In Eigen­re­gie konn­ten eine typi­sche Land­schaft oder eine mar­kan­te Sehens­wür­dig­keit des jewei­li­gen Her­kunfts­lan­des gebaut wer­den.

So ent­stand bis zur Eröff­nung der Aus­stel­lung eine „Bahn der Viel­falt“, die beim Stadt- und Kul­tur­fest zahl­rei­che Bewun­de­rer anlock­ten. Eröff­net wur­de die Aus­stel­lung am 10. Sep­tem­ber 2011 durch Bür­ger­meis­ter Lutz Urbach.

Zu den Mit­wir­ken­den der „Inter­kul­tu­rel­len Eisen­bahn“ gehör­ten auch die Krea­ti­ven des SKV Adler e.V. aus Kür­ten und der Orts­grup­pe Rhei­ni­sch-Ber­gi­scher Kreis der Lands­mann­schaft der Deut­schen aus Russ­land. Mari­a­na Krä­mer, Tat­ja­na Born und Anna Weiz gestal­te­ten den Bahn­hof von Katha­ri­nen­stadt an der Wol­ga. Das Modell soll­te an den Herbst 1941 erin­nern, in dem die Depor­ta­ti­on der Wol­ga­deut­schen begann.

            Josef Schlei­cher

 

Gegen das Vergessen“

Gedenkveranstaltung in Bergisch Gladbach

 

Es war ein ein­ma­li­ges Ereig­nis für den Rhei­ni­sch-Ber­gi­schen Kreis (NRW): Im Pfarr­saal der St. Jose­ph-Kir­che in Ber­gi­sch Glad­bach-Heid­kamp fand am 17. Juli 2011 eine Gedenk­ver­an­stal­tung zum 70. Jah­res­tag der Depor­ta­ti­on der Deut­schen in der Sowjet­uni­on unter dem Mot­to „Gegen das Ver­ges­sen. Die Ver­gan­gen­heit nicht ver­ges­sen — Zukunft gestal­ten“ statt. Aus nah und fern kamen Gäs­te nach Ber­gi­sch Glad­bach – aus Bad Ems und Dort­mund, aus Ber­lin und Stutt­gart, aus Neuss und Gum­mers­bach. Eini­ge kamen, um am Kul­tur­pro­gramm mit­zu­wir­ken, ande­re, um als Zuschau­er dabei zu sein. 

 

Auch Poli­ti­ker der Bun­des- und Lan­des­ebe­ne waren dabei. So kam aus Ber­lin der Beauf­trag­te für Aus­sied­ler­fra­gen und natio­na­le Min­der­hei­ten, Dr. Chris­to­ph Ber­g­ner, und aus Düs­sel­dorf die Staats­se­kre­tä­rin für Inte­gra­ti­on beim Minis­ter für Arbeit, Inte­gra­ti­on und Sozia­les des Lan­des Nord­rhein-West­fa­len, Zül­fiye Kay­kin.

Die Gedenk­ver­an­stal­tung begann mit einer Mes­se in der Pfarr­kir­che St. Jose­ph. Den Got­tes­dienst über­nahm Mon­si­gno­re Johan­nes Bör­sch, der seit 1995 Pfar­rer am Dom unse­rer Lie­ben Frau zu Alten­berg ist. Er war 1992–94 Gene­ral­vi­kar des Apos­to­li­schen Admi­nis­tra­tors von Kasach­stan und Mit­tel­asi­en in Kara­gan­da und ist mit dem tra­gi­schen Schick­sal der Deut­schen aus Russ­land bes­tens ver­traut, was sich auch in dem Gedenk­got­tes­dienst wider­spie­gel­te.

Nach der Mes­se folg­ten die meis­ten Anwe­sen­den in den Pfarr­saal, wo Josef Schlei­cher, Pro­jekt­lei­ter der Wan­der­aus­stel­lung der Lands­mann­schaft, die Besu­cher mit den Inhal­ten der Schau­ta­feln ver­traut mach­te. Er prä­sen­tier­te auch Film­aus­schnit­te über die Geschich­te der Russ­land­deut­schen sowie über das Schick­sal der nach Kara­gan­da ver­bann­ten Katho­li­ken.

Nicht zufäl­lig beinhal­te­te das Mot­to der Gedenk­fei­er auch die Zuver­sicht der Ver­an­stal­ter – „…Zukunft gestal­ten“ – man gedenkt und lebt wei­ter. Die Zukunft der Deut­schen aus Russ­land ist eng mit der Inte­gra­ti­on in Deutsch­land ver­bun­den. Das wur­de deut­li­ch aus dem Gruß­wort von Staats­se­kre­tä­rin Zül­fiye Kay­kin, die ihr Ver­ständ­nis für das his­to­ri­sche Trau­ma der Deut­schen aus Russ­land äußer­te. Sie lob­te das öffent­li­che Enga­ge­ment der Neu­bür­ger und rief die Spät­aus­sied­ler auf, sich noch mehr in die Gesell­schaft ein­zu­brin­gen.

Auch Dr. Chris­to­ph Ber­g­ner ging in sei­nem Gruß­wort auf die Geschich­te der Volks­grup­pe ein und schil­der­te aus­führ­li­ch die Inte­gra­ti­ons­pro­ble­ma­tik.

Im Namen der Stadt Ber­gi­sch Glad­bach sprach zu den Teil­neh­mern die stell­ver­tre­ten­de Bür­ger­meis­te­rin Ingrid Kos­ho­fer, wäh­rend der stell­ver­tre­ten­de Bun­des­vor­sit­zen­de der Lands­mann­schaft, Wal­de­mar Weiz, das Gruß­wort des Bun­des­vor­sit­zen­den Adolf Fet­sch ver­las.

Die Ver­an­stal­tung wur­de von einem mehr­stün­di­gen Kul­tur­pro­gramm umrahmt, das Jakob Fischer meis­ter­haft mode­rier­te. Da kamen auch mal die Klei­nen mit Lie­dern auf Deut­sch und Rus­si­sch auf die Büh­ne – eine Kin­der­grup­pe der Deut­schen aus Russ­land, die beim Cari­tas­ver­band für den Rhei­ni­sch-Ber­gi­schen Kreis übt. Die Kin­der­tanz­grup­pe des Grie­chi­schen Eltern­ver­eins “Aris­to­te­les” prä­sen­tier­te sich den Zuschau­ern in bun­ten Trach­ten und mit meh­re­ren Tän­zen und ern­te­te reich­li­ch Applaus. Die Opern­sän­ge­rin Elena Knapp aus Kür­ten bezau­ber­te alle mit klas­si­schem Gesang. Iri­na Del­lert aus Wiehl erzähl­te einen Schwank in der deut­schen Mund­art ihres Hei­mat­dor­fes Majo­row­ka (Kasach­stan). Die Dich­te­rin Nora Pfef­fer aus Köln und Regi­na Schnei­der-Maul­kus aus Bad Ems lasen eige­ne Gedich­te vor.

Musik- und Gesangs­grup­pen aus Bonn, Mett­mann und Dort­mund berei­cher­ten das Begeg­nungs­pro­gramm mit Dar­bie­tun­gen für jeden Geschmack und auf hohem Niveau. Als die Gesangs­grup­pe aus Bonn unter der Lei­tung von Iri­na Mül­ler die Büh­ne ver­ließ, mein­te das Ehe­paar Klöp­pel aus Hün­feld, Rhein­land-Pfalz, vol­ler Begeis­te­rung: „Es hat sich gelohnt, nach Ber­gi­sch Glad­bach zu kom­men!“

Inter­es­sen­ten konn­ten Bücher über die Geschich­te und Gegen­wart der Deut­schen aus Russ­land kau­fen oder auch kos­ten­los Info­ma­te­ria­li­en mit­neh­men. Für das leib­li­che Wohl sorg­ten Mit­glie­der der Orts­grup­pe Rhei­ni­sch-Ber­gi­scher Kreis der Lands­mann­schaft und des Sport– und Kul­tur­ver­eins Adler e.V. mit ost­eu­ro­päi­schen und russ­land­deut­schen Spei­sen zu klei­nen Prei­sen.

Ein beson­de­rer Dank gebührt der Lan­des­re­gie­rung Nord­rhein-West­fa­len für die För­de­rung der Ver­an­stal­tung, eben­so der Spar­kas­se Köln und ande­ren Spon­so­ren.

Josef Schlei­cher

 

Bei der gemein­de­wei­ten Akti­on „Sau­be­res Kür­ten“ konn­ten sich die Anwoh­ner in  Kür­ten-Wald­müh­le über das Enga­ge­ment der frei­wil­li­gen Hel­fer freu­en, die Repa­ra­tur- und Auf­räum­ar­bei­ten rund um den Spiel­platz durch­führ­ten.

Feder­füh­rend war ein wei­te­res Mal der Sport- und Kul­tur­ver­ein Adler. Neben Nach­barn, die tat­kräf­tig mit­hal­fen, wur­de der Ver­ein beim „Früh­jahrs­putz“ auch durch Ver­tre­ter der ört­li­chen SPD unter­stützt. Dabei wur­den nicht nur Abfäl­le ent­sorgt, son­dern auch ein Zaun repa­riert, Bäu­me zuge­schnit­ten und Rasen gemäht.

Wir freu­en uns über die rege Betei­li­gung der Bewoh­ner an den Akti­vi­tä­ten unse­res Ver­eins auf dem Spiel­platz und hof­fen, dass bei der Akti­on im nächs­ten Jahr noch viel mehr mit­ma­chen“, so Wal­de­mar Weiz, Vor­sit­zen­der des SKV Adler und der lands­mann­schaft­li­chen Orts­grup­pe Rhei­ni­sch-Ber­gi­scher Kreis.

Ein beson­de­rer Dank gilt dem Gar­ten­bau­un­ter­neh­mer Oli­ver Schä­fer, der sich eben­falls ehren­amt­li­ch an der Akti­on betei­lig­te und die not­wen­di­gen Gerät­schaf­ten zur Ver­fü­gung stell­te.

Die Mit­glie­der des SKV Adler, über­wie­gend Deut­sche aus der ehe­ma­li­gen Sowjet­uni­on, enga­gie­ren sich seit Jah­ren in ver­schie­de­nen Berei­chen des Gemein­de­le­bens in Kür­ten. Mit ihrem Bei­spiel gelun­ge­ner Inte­gra­ti­on wol­len sie die Men­schen dazu moti­vie­ren, sich für das Gemein­wohl ihrer Hei­mat ein­zu­set­zen.

2009 hat der Ver­ein eine offi­zi­el­le Paten­schaft über den Spiel­platz in Wald­müh­le über­nom­men — eine in Kür­ten ein­ma­li­ge Sache. Seit­dem wur­de der Spiel­platz instand gesetzt und durch neue Gerä­te attrak­ti­ver gemacht.

Nach wie vor freut sich der SKV Adler über jede Form der Unter­stüt­zung die­ser Arbeit, sei es durch eige­nes Enga­ge­ment oder durch Sach- und Geld­spen­den.

Wei­te­re Infor­ma­tio­nen: www.skv-adler.de.  Wal­de­mar Weiz

 

Sehr gut besucht war das Kon­zert mit anschlie­ßen­dem Fami­li­en­fest der Orts­grup­pe Rhei­ni­sch-Ber­gi­scher Kreis und des Sport- und Kul­tur­ver­eins “Adlers” anläss­li­ch des 100. Welt­frau­en­ta­ges am 8. März 2011. Mehr als 70 Gäs­te hat­ten sich dazu in Ber­gi­sch Glad­bach ein­ge­fun­den.

Bür­ger­meis­ter Josef Will­ne­cker war sicht­li­ch erfreut über die rege Betei­li­gung und mein­te: “Dass heu­te so vie­le den Weg hier­her gefun­den haben, zeigt, dass der Frau­en­tag eine ganz beson­de­re Bedeu­tung für die Deut­schen aus Russ­land hat.”

Die Erfol­ge der Frau­en­be­we­gung in unter­schied­li­chen Berei­chen zei­gen, dass sich bereits viel zum Posi­ti­ven ver­än­dert hat. Doch es gibt noch viel zu tun auf dem Weg zur Gleich­be­rech­ti­gung und Aner­ken­nung der Frau­en”, erklär­te Chris­ti­na Mootz von den Katho­li­schen Jugend­wer­ken Rhein-Berg.

Auch der Vor­sit­zen­de der Orts­grup­pe, Wal­de­mar Weiz, beton­te die Bedeu­tung des Welt­frau­en­ta­ges: “In Deutsch­land ist der Tag vor allem ein poli­ti­scher Ter­min, wir als Deut­sche aus Russ­land fei­ern ihn als ein Fest, an dem sich die Män­ner und Kin­der bei den Frau­en für ihre Leis­tun­gen bedan­ken, sie mit Blu­men beschen­ken und gemein­sam mit ihnen fei­ern.”

Musi­ka­li­sche Höhe­punk­te bil­de­ten die Auf­trit­te der bei­den jun­gen Sän­ge­rin­nen Tat­ja­na Loh­rei und Ali­na Hein­büch­ner, die das Publi­kum mit eng­li­schen, deut­schen und rus­si­schen Lie­dern in ihren Bann zogen.

Die ver­eins­ei­ge­ne Thea­ter­grup­pe “Die Stern­chen” unter der Lei­tung von Tat­ja­na Born und Mari­na Krä­mer begeis­ter­te nicht nur die Eltern, son­dern auch alle ande­ren Gäs­te mit einer kur­zen Vor­füh­rung.

Das Jugend­zen­trum CROSS der Katho­li­schen Jugend­wer­ke hat­te sich wie schon im Vor­jahr als guter Koope­ra­ti­ons­part­ner und Gast­ge­ber erwie­sen und uns dan­kens­wer­ter­wei­se den Fest­saal für die Ver­an­stal­tung über­las­sen.

Wei­te­re Infor­ma­tio­nen über die Akti­vi­tä­ten des SKV Adler fin­den sich unter www.skv-adler.de.

Der Vor­stand

 

Glad­ba­cher von der Wol­ga…

 

Der Chor der Deut­schen aus Russ­land “Stamm­hei­mer Stim­men” aus Köln (Lei­te­rin Lydia Rosen, Diri­gen­tin Mari­na Sos­now­ska­ja und der Akkor­de­on­spie­ler Gen­na­dij Best­va­ter) begeis­ter­te die zahl­reich erschie­ne­nen Gäs­te des Begeg­nungs­abends und der Aus­stel­lungs­er­öff­nung in der Volks­hoch­schu­le Ber­gi­sch Glad­bach (NRW) mit deut­schen und rus­si­schen Lie­dern.

 

Ihren Bei­trag zur musi­ka­li­schen Gestal­tung leis­te­ten auch Kin­der von Lands­leu­ten, die bereits hier gebo­ren sind. Michae­la Wolf und Ana­st­a­sia Löff­ler spiel­ten auf dem Kla­vier Stü­cke von Haydn, Rach­ma­ni­now und Kaa­ba­lew­ski.

Das Trio “Ele­gie” aus Köln (Lei­te­rin Elvi­ra Lorenz) erfreu­te die Zuschau­er mit ihrem Gesang und Iri­na Del­lert aus Wiehl mit russ­land­deut­schen Schwän­ken, vor­ge­tra­gen im Dia­lekt ihres Hei­mat­dor­fes Majo­row­ka.

Gruß­wor­te spra­chen Lutz Urbach, Bür­ger­meis­ter von Ber­gi­sch Glad­bach, und Wal­de­mar Weiz, stell­ver­tre­ten­der Bun­des­vor­sit­zen­der der Lands­mann­schaft.

Vor der Eröff­nung der Aus­stel­lung “Volk auf dem Weg” in Ber­gi­sch Glad­bach hat­te die Orga­ni­sa­to­ren ein Schrei­ben von Hel­mut Magel aus Wup­per­tal erreicht. Es heißt dar­in: “Ich möch­te Ihnen eine Infor­ma­ti­on zukom­men las­sen, die inter­es­sant sein dürf­te für die Aus­stel­lung und den Aus­stel­lungs­ort. Mein Vater Hein­rich Magel wur­de 1918 in Bal­zer, Kreis Sara­tow, in der spä­te­ren Sowjet­re­pu­blik der sog. Wol­ga­deut­schen gebo­ren. Er geriet als sowje­ti­scher Sol­dat bei Kiew in deut­sche Kriegs­ge­fan­gen­schaft, wur­de wie vie­le ‘Volks­deut­sche’ von der Wehr­macht zum deut­schen Sol­da­ten gemacht und kam gegen Kriegs­en­de nach Ber­gi­sch Glad­bach. Dort hei­ra­te­te er mei­ne aus Köln stam­men­de, eben­falls in Glad­bach woh­nen­de Mut­ter und bekam mit ihr drei Kin­der. Mein Vater starb früh 1979 und wur­de in Ber­gi­sch Glad­bach beer­digt.

Er dürf­te der bis dahin ein­zi­ge Glad­ba­cher gewe­sen sein, der von der Wol­ga stamm­te.

In den 90er Jah­ren kam die Fami­lie Will­mann als Spät­aus­sied­ler aus Kasach­stan nach Ber­gi­sch Glad­bach. Zufäl­lig lern­te mei­ne Tan­te Mari­an­ne Otto die­se Fami­lie ken­nen. Es stell­te sich her­aus, dass Frau Will­manns Mut­ter, eine Frau Stein­bre­cher, eben­falls in Bal­zer gebo­ren wur­de, mit Mäd­chen­na­men Magel hieß und eine Ver­wand­te mei­nes Vaters war. Sie starb vor acht Jah­ren und wur­de gleich­falls in Ber­gi­sch Glad­bach begra­ben.

Bei­de waren dem­nach Nach­kom­men des 1764 aus dem Isen­bur­gi­schen (bei Offenbach/Main) stam­men­den Hein­rich Magel, der laut Urkun­de damals mit sei­ner Frau und ande­ren an die Wol­ga zog.”

In einem Buch fan­den wir Fol­gen­des über Hein­rich Magel her­aus:

Igor Ple­ve: Ein­wan­de­rung in das Wol­ga­ge­biet 1764–1767, Band 1, S. 82: Magel, Hein­rich, 30, ref., Acker­bau­er aus Isen­burg, Düdels­heim; Frau: Anna Cuni­gun­de, 30; Kin­der: Johan­nes 4, Susan­na Catha­ri­na 1/2, in der Kolo­nie Bal­zer am 18.6.1767 ein­ge­trof­fen.

VadW

 

Die Mit­glie­der der Lands­mann­schaft, die ver­streut im Ber­gi­schen woh­nen, aber seit Jah­ren an den Akti­vi­tä­ten der Deut­schen aus Russ­land in der Regi­on teil­neh­men, haben sich zu einer Orts­grup­pe zusam­men­ge­schlos­sen.

Vie­le Mit­glie­der des Sport- und Kul­tur­ver­eins Adler e.V. aus Kür­ten und Ver­tre­ter des Eis­ho­ckey­klubs Spar­tak aus Ber­gi­sch Glad­bach sind der neu­en Orts­grup­pe bei­ge­tre­ten.

Zum 1. Vor­sit­zen­den wur­de Wal­de­mar Weiz gewählt. Die wei­te­ren Vor­stands­mit­glie­der: — Alex­an­der Geb­hardt, stell­ver­tre­ten­der Vor­sit­zen­der; — Lilia Fal­kens­tern, Kas­sen­füh­rung; — Nad­ja Weiz, Schrift­füh­rung; — Alex­an­der Reschke, Sozi­al­ar­beit; — Ser­gej Lit­zin­ger, Jugend­ar­beit; — Josef Schlei­cher, Kul­tur­ar­beit.

            Der Vor­stand