Witten

Iri­na Ulrich – Vor­sit­zen­de

Led­der­ken 43, 58455 Wit­ten

Tel.: 0157 51252310

 

Bera­tungs­stel­le: Brei­te Str. 74, 58452 Wit­ten, Di 16–20 Uhr.

 

Die 5. Jah­res­zeit, die Zeit der all­ge­mei­nen, fröh­li­chen Aus­ge­las­sen­heit, hat­te auch in Wit­ten Ein­zug gehal­ten…

Viel Spaß hat­ten die Gäs­te bei unse­rer Kar­ne­vals­fei­er mit Musik und Tanz für Jung und Alt am 14. Febru­ar 2012 im Pfarr­heim der katho­li­schen Sankt Mari­en­kir­che.

Das Auge wur­de erfreut durch eine bun­te Viel­falt von Kos­tü­men. Die bes­ten Kos­tü­me wur­den von der Jury mit schö­nen Prei­sen aus­ge­zeich­net, es gab aber auch Trost­prei­se.

Für die musi­ka­li­sche Unter­hal­tung sorg­te Leo Sper­ling. Bei sei­nen fröh­li­chen und unter­halt­sa­men Klän­gen aus ver­schie­de­nen Jahr­zehn­ten blieb nie­mand auf sei­nem Platz sit­zen.

Es wur­den Lie­der sze­ni­sch dar­ge­stellt sowie Schwän­ke und Humo­res­ken im Dia­lekt vor­ge­tra­gen, was zur guten Lau­ne der Besu­cher bei­trug. Es wur­de gesun­gen, gescherzt, gelacht und getanzt. Gäs­te, die zum ers­ten Mal bei uns waren, fühl­ten sich in unse­rer Gesell­schaft sicht­li­ch gut auf­ge­ho­ben. Unser Gast aus Sankt Peters­burg, der uns hin und wie­der besucht, mach­te fröh­li­ch jeden Scherz und Tanz mit.

Für das leib­li­che Wohl der Gäs­te sorg­ten die Frau­en der Orts­grup­pe. Allen, die zum guten Gelin­gen der Ver­an­stal­tung bei­ge­tra­gen haben, ein ganz herz­li­ches Dan­ke­schön!

E. Wag­ner-Schatz, Vor­sit­zen­de

 

Gedenk­got­tes­dienst:

Gemein­sam mit der ev-luth. Johan­nis­ge­mein­de fei­er­te die Orts­grup­pe Wit­ten am 16. Okto­ber 2011 in der Johan­nis­kir­che einen Gedenk­got­tes­dienst, der dem 70. Jah­res­tag der Depor­ta­ti­on und Ver­trei­bung der Deut­schen in der Sowjet­uni­on gewid­met war.

Gestal­tet wur­de der Got­tes­dienst von Pfar­rer Bernd Neu­ser, der dabei auch eine Tau­fe durch­führ­te, und Pfar­rer Edgar L. Born, der sich in der Aus­sied­ler­ar­beit der ev. Kir­che West­fa­len enga­giert.

Die Toten­eh­rung und die Für­bit­ten sprach im zwei­ten Teil der Gedenk­ver­an­stal­tung mit ca. 140 Teil­neh­mern Visi­ta­tor Dr. Alex­an­der Hoff­mann, Beauf­trag­ter der Bischofs­kon­fe­renz für die katho­li­schen Deut­schen aus den GUS-Staa­ten.

Zum Geden­ken an die schuld­los ver­folg­ten, ver­schlepp­ten und ermor­de­ten Deut­schen wur­den Ker­zen ange­zün­det. In die­sem Moment sah man in den Augen der Zeit­zeu­gen Trä­nen der Erin­ne­rung und bei vie­len jün­ge­ren Gäs­ten Trä­nen des Mit­ge­fühls.

Nach der Begrü­ßung durch die Vor­sit­zen­de der Orts­grup­pe Wit­ten, Emma Wag­ner-Schatz, spra­chen Gisela Ocken, stell­ver­tre­ten­de Bür­ger­meis­te­rin von Wit­ten, Rats­mit­glied Heinz-Jür­gen Diet­rich, Dr. Alex­an­der Mora­sch, Vor­sit­zen­der der Lan­des­grup­pe NRW der Lands­mann­schaft, Wal­de­mar Weiz, stell­ver­tre­ten­der Bun­des­vor­sit­zen­der der Lands­mann­schaft, und Josef Schlei­cher, Pro­jekt­lei­ter der Wan­der­aus­stel­lung “Volk auf dem Weg”. Die­se war vom 16. bis 22. Okto­ber in den Räu­men der Johan­nis­kir­che zu sehen und wur­de dank einer umfang­rei­chen Öffent­lich­keits­ar­beit im Vor­feld zu einem Erfolg.

Zeit­zeu­gen waren für per­sön­li­che Gesprä­che und Berich­te zu Hau­se besucht und zu der Ver­an­stal­tung ein­ge­la­den wor­den.

Mag­da­lena Klaus gab ein aus­führ­li­ches Inter­view über ihren Schick­sals­weg, das in der “West­fä­li­schen All­ge­mei­nen Zei­tung” ver­öf­fent­licht wur­de. Ihre Nich­te Hele­ne Schmidt schil­der­te bei der Gedenk­ver­an­stal­tung den Lei­dens­weg ihrer Tan­te und trug ein selbst geschrie­be­nes Gedicht vor.

Den Zeit­zeu­gen wur­den Geden­kur­kun­den mit der Bit­te über­reicht, ihre Lebens­ge­schich­ten ihren Kin­dern und Enkeln zu erzäh­len, damit ihr schreck­li­ches Schick­sal  nicht in Ver­ges­sen­heit gerät und sich auch nicht wie­der­holt.

Das Kul­tur­pro­gramm gestal­te­ten die Chö­re “Aqua­rell” aus Bochum/Witten unter der Lei­tung von Vale­ri Sei­fert und “Hei­mat­me­lo­die” aus Dort­mund unter der Lei­tung von Tais­sia Fischer. Klas­si­sche Musik­stü­cke spiel­ten Vik­tor Rom­mel (Dom­bra) und Maxim Vor­ob­jov (Gitar­re). Hele­ne Wolf, Iri­na Ulrich, Rosa Schmer und Emma Wag­ner-Schatz rezi­tier­ten Gedich­te, die aus­drucks­voll das Schick­sal der Deut­schen in der Sowjet­uni­on schil­der­ten.

Erfreu­li­ch war, dass Ver­tre­ter der VIRA, Ella und Alex­an­der Kühl, und des Wit­te­ner Inte­gra­ti­ons­netz­wer­kes, ins­be­son­de­re aus Bos­ni­en, Geor­gi­en, Polen und Mol­da­wi­en, den Weg zu der Gedenk­ver­an­stal­tung gefun­den hat­ten. Unter den Gäs­ten waren auch Udo Rei­neke, Refe­rent für Aus­sied­ler­bil­dung, und Alois Man­they, regio­na­ler BdV-Vor­sit­zen­der. Sie erfuh­ren viel Neu­es, das zu einem bes­se­ren gegen­sei­ti­gen Ver­ständ­nis bei­trägt.

Für das leib­li­che Wohl sorg­ten die Frau­en der Orts­grup­pe.

Allen, die zur gelun­ge­nen Gestal­tung der Gedenk­fei­er bei­ge­tra­gen haben, herz­li­chen Dank!        Der Vor­stand

 

Iden­ti­tät und Inte­gra­ti­on PLUS”:

Am 5. Novem­ber 2011 mach­ten sich die Kurs­teil­neh­mer des Pro­jekts “Iden­ti­tät” und Inte­gra­ti­on PLUS” auf den Weg nach Düs­sel­dorf, um des­sen legen­dä­re Alt­stadt ken­nen zu ler­nen.

Bei der sehr unter­halt­sa­men und infor­ma­ti­ven Füh­rung erhiel­ten wir Ein­bli­cke in die Stadt­ge­schich­te. In der Alt­stadt befin­den sich auf engem Raum wich­ti­ge Insti­tu­tio­nen der Stadt­ver­wal­tung eben­so wie kul­tu­rel­le und kirch­li­che Ein­rich­tun­gen.

In der Alt­stadt fin­det man auch das Geburts­haus Hein­rich Hei­nes, wel­ches aller­dings nur an der Stel­le des abge­ris­se­nen Hau­ses steht, in dem der Dich­ter das Licht der Welt erblick­te.

Zu den Sehens­wür­dig­kei­ten, die wir in der Alt­stadt besich­tig­ten, gehör­ten das Stadt­er­he­bungs­denk­mal, der Rad­schlä­ger­brun­nen, die Schnei­der-Wib­bel-Spiel­uhr, das Rei­ter­stand­bild von Kur­fürst Jan Wel­lem vor dem Rat­haus oder die ein­drucks­vol­le Königs­al­lee, die Kö.

Dana­ch bum­mel­ten wir durch die engen Gas­sen am Rhein­ufer ent­lang, ent­deck­ten vie­le alte Kir­chen und waren von der Viel­falt Düs­sel­dorfs ange­tan.

Die Teil­neh­mer des Sprach­kur­ses konn­ten viel Infor­ma­ti­ves, Inter­es­san­tes und Lehr­rei­ches erle­ben und wer­den den Tag in schö­ner Erin­ne­rung behal­ten.

Iri­na Ulrich, Kurs­lei­te­rin Pro­jekt

            “Iden­ti­tät und Inte­grai­on PL

 

Eini­ge Mit­glie­der der Orts­grup­pe Wit­ten und die Kurs­teil­neh­mer des Pro­jek­tes “Iden­ti­tät und Inte­gra­ti­on PLUS” betei­lig­ten sich vom 15. bis 18. Juni 2011 an einer Fahrt nach Ber­lin.

Alle Mit­rei­sen­den leben schon lan­ge in Deutsch­land; die deut­sche Haupt­stadt mit ihren Sehens­wür­dig­kei­ten wie dem Reichs­tags­ge­bäu­de hat sie sehr beein­druckt.

Posi­ti­ve Ein­drü­cke wie die­se und neue Kennt­nis­se nüt­zen auch den Teil­neh­mern des Deutsch­kur­ses, der seit April 2011 im Rah­men des Pro­jek­tes durch­ge­führt wird. Ber­lin als Bun­des­haupt­stadt und Regie­rungs­sitz wur­de ihnen noch ver­ständ­li­cher, da sie die Stadt nun mit eige­nen Augen gese­hen und dabei Gesprä­che mit inter­es­san­ten Men­schen geführt haben. Vie­le Denk­mä­ler, die besich­tigt wur­den, rie­fen zudem bei vie­len Erin­ne­run­gen aus der Kriegs­zeit wach.

Am 15. Juni stand ein Infor­ma­ti­ons­ge­spräch im Bun­des­mi­nis­te­ri­um für Fami­lie, Senio­ren, Frau­en und Jugend im Mit­tel­punkt des Pro­gramms. Am zwei­ten Tag folg­ten eine Stadt­rund­fahrt, die sich an poli­ti­schen Gesichts­punk­ten ori­en­tier­te —  Besich­ti­gung des Ple­nar­saals des Deut­schen Bun­des­ta­ges, Vor­trag über die Arbeit des Par­la­ments und Besich­ti­gung der Glas­kup­pel. Auf dem Pro­gramm des drit­ten Tages stan­den ein Infor­ma­ti­ons­ge­spräch im Bun­des­mi­nis­te­ri­um für Arbeit und Sozia­les, eine Füh­rung und Dis­kus­si­on im Wil­ly-Brandt-Haus, ein Besu­ch des Denk­mals für die ermor­de­ten Juden Euro­pas und schließ­li­ch eine Rund­fahrt mit dem Schiff.

Wir dan­ken den Orga­ni­sa­to­ren der Rei­se ganz herz­li­ch.

            Der Vor­stand