Dialogforum Kultur am 25. Mai 2011 in Genshagen

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Kul­tu­rel­le Ein­glie­de­rung der aus der Sowjet­uni­on und den Repu­bli­ken der GUS zuge­wan­der­ten ca. 2,8 Mio. Deut­schen aus Russ­land

Die aus der Sowjet­uni­on und den Repu­bli­ken der GUS nach Deutsch­land ein­ge­wan­der­ten Russ­land­deut­schen und ihre anders­eth­ni­schen Fami­li­en­an­ge­hö­ri­gen haben einen unter­schied­li­chen recht­li­chen Sta­tus: Spät­heim­keh­rer, Spät­aus­sied­ler, Heim­keh­rer, Aus­sied­ler, Abkömm­lin­ge, aus­län­di­sche Fami­li­en­an­ge­hö­ri­ge von Deut­schen im Sin­ne des GG usw. Die meis­ten von ihnen haben nach ihrer Ein­rei­se nach Deutsch­land die deut­sche Staats­an­ge­hö­rig­keit ihrer Eltern nach­wei­sen kön­nen bzw. die deut­sche Staats­an­ge­hö­rig­keit auf­grund ihrer Abstam­mung und ihres Schick­sals (Art. 116 GG) ver­lie­hen bekom­men.

Musisches Schülerfreizeit

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Auch 2010 durf­ten zehn Kin­der und Jugend­li­che aus Waib­lin­gen an der musi­schen Schü­ler­frei­zeit teil­neh­men, die von Heinz-Wer­ner und Frey­ja Liebs­cher (Kin­der- und Jugend­grup­pe Stutt­gart der DJO „Klin­gen­der Bogen“) orga­ni­siert wer­den. Fünf Feri­en­ta­ge lang konn­ten sie in der Jugend­her­ber­ge Feucht­wan­gen bei Ans­bach tan­zen, musi­zie­ren, bas­teln, spie­len und wan­dern.

Schon am ers­ten Tag gab es mit der Vor­stel­lungs­run­de, dem Ken­nen­lern­spiel, einer Tanz­run­de und Nacht­wan­de­rung viel zu erle­ben. Am nächs­ten Tag wur­den moder­ne Tän­ze ein­stu­diert. Beim Musi­zie­ren auf Orff-Instru­men­ten kamen auch Trom­meln sowie die mit­ge­brach­ten Gitar­ren und Flö­ten zum Ein­satz.

Für den Bas­tel­un­ter­richt hat­te Frey­ja Liebs­cher Stab­pup­pen mit­ge­bracht. So konn­te sich jede Grup­pe mit selbst ange­fer­tig­ten Pup­pen ein Thea­ter­spiel aus­den­ken und dazu pas­sen­de Kulis­sen bas­teln. Beim tra­di­tio­nel­len Stadt­spiel in Feucht­wan­gen erfuh­ren die Kin­der Geschicht­li­ches über die mit­tel­frän­ki­sche Stadt. Und für Bade­ver­gnü­gen stand das ört­li­che Hal­len­bad zur Ver­fü­gung.

Beim Abschluss­abend mit Preis­ver­lei­hung ging es sehr leben­dig zu. Neben Sin­gen, dem Vor­füh­ren der erlern­ten Tän­ze, gemein­sa­mem Tan­zen und Tanz­spie­len wur­den lus­ti­ge Sket­sche vor­ge­führt sowie Musik­stü­cke und aus­ge­dach­te Spie­le prä­sen­tiert. Alle hat­ten sich Mühe gege­ben, beka­men Prei­se, Geschen­ke und viel Bei­fall von den ande­ren.

Die fünf Tage ver­gin­gen wie im Nu. Es wur­den Freund­schaf­ten geschlos­sen und bereits Plä­ne für das nächs­te Jahr geschmie­det. Viel Lob hat das Lei­tungs­team ver­dient, das die Schü­ler­frei­zeit zu einem har­mo­ni­schen Erleb­nis wer­den ließ.

Lydia Becker, Beglei­te­rin der Grup­pe

Tage der Russlanddeutschen Kultur in Berlin

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„Kultur bildet und stärkt die Integration“

Tage der Russlanddeutschen Kultur in Berlin
Unter dem anspruchsvollen Motto „Kultur bildet und stärkt die Integration“ fanden vom 9. bis 23. Oktober zum 14. Mal die traditionellen Tage der russlanddeutschen Kultur in Berlin statt, durchgeführt von der Landesgruppe Berlin-Brandenburg der Landsmannschaft.


4. Treffen der Deutschen Gemeinschaften Lateinamerikas

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Künst­ler Andre­as Pre­di­ger beim 4. Tref­fen der Deut­schen Gemein­schaf­ten Latein­ame­ri­kas, 2006

Bei den Wol­ga­deut­schen in Argen­ti­ni­en

Tref­fen der Deut­schen Gemein­schaf­ten Latein­ame­ri­kas in Para­na

Am 07. -09. Sep­tem­ber 2006 fand das 4. Tref­fen der Deut­schen Gemein­schaf­ten Latein­ame­ri­kas (FMG) in der argen­ti­ni­schen Pro­vinz­haupt­stadt Para­na (Pro­vinz Ent­re Rios) statt, zu dem mein Vater, Andre­as Pre­di­ger, offi­zi­ell ein­ge­la­den wor­den war. Ich beglei­te­te ihn bei der zwei­wö­chi­gen Rei­se. Unse­re Gast­ge­ber waren Syl­ves­ter Pre­di­ger und sei­ne Frau Eli­sa­be­th, deren Kin­der und Enkel wir eben­falls näher ken­nen lern­ten. Der Vater hat­te ihn bei der Kul­tur­ta­gung der Wol­ga­deut­schen in Kas­sel ken­nen­ge­lernt. Außer­dem betreu­te uns auch Alex­an­der Heit. Es ist beein­dru­ckend, wie sich die Wol­ga­deut­schen bemü­hen, in einer ganz ande­ren Kul­tur ihre Lebens­wei­se und ihre Spra­che zu erhal­ten. Die Ver­stän­di­gung in deut­scher Spra­che, d.h. im ererb­ten Dia­lekt der Wol­ga­deut­schen, gestal­te­te sich mit der älte­ren Gene­ra­ti­on pro­blem­los; die Kin­der und Enkel spre­chen zwar spa­ni­sch, haben aber im Kin­der­gar­ten und in der Schu­le die Mög­lich­keit, Deut­sch zu ler­nen. Und es gibt zahl­rei­che Ver­ei­ne, die sich der Pfle­ge der deut­schen Spra­che und Kul­tur wid­men.