Schirmherrschaft über die Landesgruppe Niedersachsen der Landsmannschaft

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Der Niedersächsische Minister für Inneres und Sport Boris Pistorius hat die Schirmherrschaft über die Landsmannschaft der Deutschen aus Russland e.V., Landesgruppe Niedersachsen übernommen.

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Doris Schröder-Köpf (Landesbeauftragte für Migration und Teilhabe), Marianne Neumann (Vorsitzende der Ortsgruppe Hannover, LmDR), Boris Pistorius (Innenminister und Schirmherr), Lilli Bischoff (Vorsitzende der Landesgruppe Niedersachsen, LmDR), Oliver Dix (Vorsitzender der Landegruppe Niedersachsen, BdV), Waldemar Eisenbraun (Bundesvorsitzender, LmDR)

(Pressemitteilung / Fotoalbum)

Pistorius sagte, die Übernahme der Schirmherrschaft sei eine Wertschätzung für alle in Niedersachsen lebenden Aussiedler und Spätaussiedler und deren erfolgreiche Integrationsleistung. „Sie engagieren sich für ein gedeihliches Miteinander, für Freiheit, für Demokratie und für die Völkerverständigung in Europa“, so der Innenminister.

Studie „Neue Potenziale – Zur Lage der Integration in Deutschland“

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ae83125421Aussiedler sind den Einheimischen am ähnlichsten – trotzdem immer noch Nachholbedarf

„Neue Potenziale – Zur Lage der Integration in Deutschland“

So heißt die eben erschienene neue Studie des Berlin-Instituts für Bevölkerung und Entwicklung. Wie bereits die viel diskutierte Vorgängerstudie „Ungenutzte Potenziale“ (2009) untersucht auch der neue Beitrag des Berlin-Instituts, unterstützt vom GfK Verein (eine Non-Profit-Organisation zur Förderung der Marktforschung), die Fortschritte und Stolpersteine der Integration in Deutschland. Die Untersuchungen des Forscherteams um die Autoren Franziska Woellert und Reiner Klingholz stellen fest, dass sich über die fünf Jahre nur wenige Fortschritte ergeben haben. Doch die Folgen verpasster Integrationsangebote in den letzten 40 Jahren sind weiterhin klar zu erkennen. Der  Aussiedlergruppe, vor allem aus den Nachfolgestaaten der Sowjetunion, gilt in dieser Studie eine besondere Aufmerksamkeit…

Link zum Berlin-Institut für Bevölkerung und Entwicklung

Link zur Studie (pdf)

Vertriebene begrüßen landesweiten Gedenktag für die deutschen Opfer von Vertreibung in Sachsen

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BdV-LogoPressemitteilung des BdV (Bund der Vertriebenen) vom 19.06.2014

 

Gedenktag auf Bundesebene ist überfällig

Zu dem Beschluss des sächsischen Landtages auch im Freistaat einen Gedenktag für die Opfer von Flucht, Vertreibung und Zwangsumsiedlung der Deutschen einzuführen, erklärt BdV-Präsidentin Erika Steinbach MdB:

Ich begrüße es sehr, dass der sächsische Landtag in seiner gestrigen Sitzung beschlossen hat, jährlich jeweils am zweiten Sonntag im September, einen Gedenktag für die Opfer von Flucht, Vertreibung und Zwangsumsiedlung einzuführen. Das ist ein wichtiges Zeichen der Solidarität mit dem Schicksal der deutschen Vertriebenen und Aussiedler durch die schwarz-gelbe Koalition unter Führung des Ministerpräsidenten Stanislav Tillich. Gerade in der DDR erlitten die Heimatvertriebenen ein Sonderschicksal: Ihr Leid wurde über Jahrzehnte offiziell tabuisiert. Den Opfern von Flucht und Vertreibungen drohten Repressionen, wenn Sie über ihre Herkunft und eigene Kultur oder gar nur ihre heimatlichen Dialekte sprachen.

Die Integration der Aussiedler ist besser als es der öffentlichen Wahrnehmung entspricht

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Koschyk

Rede des Beauftragten der Bundesregierung für Aussiedlerfragen und nationale Minderheiten Herrn Hartmut Koschyk MdB  „Integration und Partizipation der Russlanddeutschen in Deutschland“ anlässlich des deutsch-russischen Bildungs- und Jugendforum am 4. Juni 2014 in Berlin

Link zur Rede (pdf) / Link zum Beitrag

Hartmut Koschyk: „…Wir sind uns einig: Die Integration der Aussiedler ist eine Erfolgsgeschichte. Bei der Frage nach dem WARUM fallen mir mindestens sieben Gründe ein: