Studie „Neue Potenziale – Zur Lage der Integration in Deutschland“

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ae83125421Aussiedler sind den Einheimischen am ähnlichsten – trotzdem immer noch Nachholbedarf

„Neue Potenziale – Zur Lage der Integration in Deutschland“

So heißt die eben erschienene neue Studie des Berlin-Instituts für Bevölkerung und Entwicklung. Wie bereits die viel diskutierte Vorgängerstudie „Ungenutzte Potenziale“ (2009) untersucht auch der neue Beitrag des Berlin-Instituts, unterstützt vom GfK Verein (eine Non-Profit-Organisation zur Förderung der Marktforschung), die Fortschritte und Stolpersteine der Integration in Deutschland. Die Untersuchungen des Forscherteams um die Autoren Franziska Woellert und Reiner Klingholz stellen fest, dass sich über die fünf Jahre nur wenige Fortschritte ergeben haben. Doch die Folgen verpasster Integrationsangebote in den letzten 40 Jahren sind weiterhin klar zu erkennen. Der  Aussiedlergruppe, vor allem aus den Nachfolgestaaten der Sowjetunion, gilt in dieser Studie eine besondere Aufmerksamkeit…

Link zum Berlin-Institut für Bevölkerung und Entwicklung

Link zur Studie (pdf)

Vertriebene begrüßen landesweiten Gedenktag für die deutschen Opfer von Vertreibung in Sachsen

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BdV-LogoPressemitteilung des BdV (Bund der Vertriebenen) vom 19.06.2014

 

Gedenktag auf Bundesebene ist überfällig

Zu dem Beschluss des sächsischen Landtages auch im Freistaat einen Gedenktag für die Opfer von Flucht, Vertreibung und Zwangsumsiedlung der Deutschen einzuführen, erklärt BdV-Präsidentin Erika Steinbach MdB:

Ich begrüße es sehr, dass der sächsische Landtag in seiner gestrigen Sitzung beschlossen hat, jährlich jeweils am zweiten Sonntag im September, einen Gedenktag für die Opfer von Flucht, Vertreibung und Zwangsumsiedlung einzuführen. Das ist ein wichtiges Zeichen der Solidarität mit dem Schicksal der deutschen Vertriebenen und Aussiedler durch die schwarz-gelbe Koalition unter Führung des Ministerpräsidenten Stanislav Tillich. Gerade in der DDR erlitten die Heimatvertriebenen ein Sonderschicksal: Ihr Leid wurde über Jahrzehnte offiziell tabuisiert. Den Opfern von Flucht und Vertreibungen drohten Repressionen, wenn Sie über ihre Herkunft und eigene Kultur oder gar nur ihre heimatlichen Dialekte sprachen.

Die Integration der Aussiedler ist besser als es der öffentlichen Wahrnehmung entspricht

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Koschyk

Rede des Beauftragten der Bundesregierung für Aussiedlerfragen und nationale Minderheiten Herrn Hartmut Koschyk MdB  „Integration und Partizipation der Russlanddeutschen in Deutschland“ anlässlich des deutsch-russischen Bildungs- und Jugendforum am 4. Juni 2014 in Berlin

Link zur Rede (pdf) / Link zum Beitrag

Hartmut Koschyk: „…Wir sind uns einig: Die Integration der Aussiedler ist eine Erfolgsgeschichte. Bei der Frage nach dem WARUM fallen mir mindestens sieben Gründe ein:

Allgemeine Appelle für Toleranz und Weltoffenheit reichen nicht aus

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– Die „Mitte-Studie“ der Universität Leipzig (2014) „Die stabilisierte Mitte“ als pdf
„Mitte-Studie“ 2014 Ergebnisse als pdf
Link zur Internetseite der Amadeu Antonio Stiftung

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Zur Veröffentlichung der Studie „Die stabilisierte Mitte. Rechtsextreme Einstellungen in Deutschland 2014“ von Elmar Brähler und Oliver Decker an der Universität Leipzig erklärt Timo Reinfrank, Geschäftsführer der Amadeu Antonio Stiftung:

Politischer Konsens gegen Rechtsextremismus ist erfolgreich

„Die Ergebnisse der Leipziger Untersuchung „Die stabilisierte Mitte. Rechtsextreme Einstellungen in Deutschland 2014″ von Brähler/Decker sind erfreulich, weil sich die Zahl der manifest rechtsextrem Eingestellten in ganz Deutschland mit 5,6% fast halbiert hat. Dies macht deutlich, wie erfolgreich ein politischer Konsens gegen Rechtsextremismus und die dauerhafte Präventionsarbeit dagegen ist.“

Allgemeine Appelle für Toleranz und Weltoffenheit reichen nicht aus

„Allerdings machen die Ergebnisse der Einstellungsuntersuchung auch deutlich, wie stark sich rechtsextremes Gedankengut durch politische Stimmungsmache im Vorfeld des Europawahlkampfes entwickelt und ausdifferenziert hat. Es zeigt sich schon seit einiger Zeit, dass allgemeine Appelle für Toleranz und Weltoffenheit nicht mehr greifen: Sie sind zu unspezifisch gegenüber den verschiedenen Ausprägungen des aktuellen Rechtsextremismus…“

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