SONDERSIEDLER IN DER KOMI ASSR — СПЕЦПОСЕЛЕНЦЫ В КОМИ АССР

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Liebe Landsleute!

Eini­ge von Ihnen wer­den es wis­sen, dass die Stif­tung „Pokaja­nie“ („Reue“) in Syktyv­kar ein Mar­ty­ro­lo­gi­um der Opfer der poli­ti­schen Repres­sio­nen in der Repu­blik Komi erstellt und 9 Bän­de (13 Bücher) ver­öf­fent­licht hat. Dar­in sind die Insas­sen der ver­schie­de­nen Zwangs­ar­beits­la­ger, die auf dem Gebiet der Repu­blik exis­tier­ten, mit Kurz­bio­gra­phien auf­ge­führt. In jedem Band ist auch eine Rei­he von Doku­men­ten ent­hal­ten, die das Lager­le­ben betref­fen.

Gegen­wär­tig wird an der Zusam­men­stel­lung eines 10. Ban­des gear­bei­tet, mit dem die Rei­he abge­schlos­sen wer­den soll. In die­sen Band sol­len Infor­ma­tio­nen über die Son­der­sied­ler auf­ge­nom­men wer­den. Ein Groß­teil die­ser Son­der­sied­ler waren unse­re Lands­leu­te, die ent­we­der 1941–1944 in Zwangs­ar­beits­la­ger auf dem Gebiet der Repu­blik Komi gebracht wur­den und spä­ter als Son­der­sied­ler dort blei­ben muss­ten oder 1945 und spä­ter aus Polen, Deutsch­land, Tsche­chien, Öster­reich u.a. Län­dern als sog. Repa­tri­an­ten unter die Auf­sicht der Son­der­kom­man­dan­ten des NKWD kamen.

Die Deut­sche Kul­tur­au­to­no­mie in der Repu­blik Komi unter­stützt die­ses Vor­ha­ben und hat die Lands­mann­schaft gebe­ten, den Fra­ge­bo­gen / Erfas­sungs­bo­gen und die Anlei­tung zu des­sen Aus­fül­len auf ihrer Home­page zu ver­öf­fent­li­chen. Der Bun­des­vor­stand hat in sei­ner Sit­zung am 3. Dezem­ber 2012 die Bit­te aus Syktyv­kar zur Kennt­nis genom­men und ver­öf­fent­licht nach­ste­hend bei­de Schrift­stü­cke. Sie sind in rus­si­scher Spra­che abge­fasst, damit bei der Rück­über­set­zung der unter­schied­li­chen Schreib­wei­se von Per­so­nen- und Orts­na­men Feh­ler so weit wie mög­li­ch ver­mie­den wer­den. Es liegt nun an ihnen, Lie­be Lands­leu­te, die als Son­der­sied­ler in der Repu­blik Komi leb­ten, ob Sie in die­sen Band auf­ge­nom­men wer­den kön­nen. Unter­stüt­zen Sie das Pro­jekt!

 

Republik Komi - Fragebogen