Heimatvertriebene und Spätaussiedler waren und sind Leistungsträger unserer Gesellschaft“

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m_muellerBay­erns Sozi­al­mi­nis­te­rin Emi­lia Mül­ler betonte mit Blick auf den Zen­tra­len Tag der Hei­mat am kom­men­den Sonn­tag in Pas­sau die Rolle und Bedeu­tung der deut­schen Hei­mat­ver­trie­be­nen für Bay­ern: „Deutsch­land geht nicht ohne uns – die­ses Motto des Tages der Hei­mat 2014 bringt es auf den Punkt. Die deut­schen Hei­mat­ver­trie­be­nen waren und sind Leis­tungs­trä­ger in unse­rer Gesell­schaft und für den Erfolg unse­res Lan­des wich­tig. Mit Fleiß, Know-how und Ein­satz­be­reit­schaft haben die Hei­mat­ver­trie­be­nen und Spät­aus­sied­ler dazu bei­ge­tra­gen, dass Deutsch­land – und allen voran Bay­ern – sozial und wirt­schaft­lich heute Spit­zen­leis­tun­gen erbringt. Mit ihrer Kul­tur haben sie unser Land auch kul­tu­rell berei­chert.“

Die Minis­te­rin bekräf­tigte auch die Ver­ant­wor­tung des Frei­staats gegen­über den Deut­schen aus dem öst­li­chen Europa. „Wir errich­ten für unse­ren vier­ten Stamm das Sude­ten­deut­sche Museum in Mün­chen.  Außer­dem för­dert Bay­ern unver­min­dert die kul­tu­rel­len und grenz­über­schrei­ten­den Akti­vi­tä­ten der Hei­mat­ver­trie­be­nen und Spät­aus­sied­ler. Denn sie sind wich­tige Brü­cken­bauer in Europa“, so Mül­ler und ergänzte: „Mit unse­rem eige­nen bay­ern­wei­ten Gedenk­tag für die Opfer von Flucht, Ver­trei­bung und Depor­ta­tion hal­ten wir Schick­sal und Leis­tung der deut­schen Hei­mat­ver­trie­be­nen für die künf­ti­gen Gene­ra­tio­nen leben­dig im Bewusst­sein. Dies sind wir den Opfern schul­dig.“

Ehrenamt: “Motivieren — Medien — moderne Technik”

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Ver­tre­ter von etwa 15 Orts- und Kreis­grup­pen der Lan­des­gruppe Bay­ern der Lands­mann­schaft aus allen Tei­len des Frei­staa­tes waren zu der Mul­ti­pli­ka­to­ren­schu­lung erschie­nen, die sich am 12. und 13. Mai in Strau­bing mit den The­men ehren­amt­li­cher Arbeit “Moti­vie­ren — Medien — moderne Tech­nik” befasste. Die Ver­an­stal­tung wurde aus Mit­teln des Baye­ri­schen Staats­mi­nis­te­ri­ums für Arbeit und Sozi­al­ord­nung, Fami­lie und Frauen geför­dert.

Die Teil­neh­mer der Mul­ti­pli­ka­to­ren­schu­lung in Strau­bing.     Mehr Fotos

 Begrüßt wur­den die Teil­neh­mer vom Mit­glied des baye­ri­schen Lan­des­vor­stan­des der Lands­mann­schaft, Karl Kromer, der die Bedeu­tung des ehren­amt­li­chen Ein­sat­zes wür­digte, der in den meis­ten Fäl­len zusätz­lich zu einem har­ten Arbeits­tag im Haupt­be­ruf geleis­tet werde. Als Beloh­nung der Arbeit nannte Kromer Ver­an­stal­tun­gen wie die Feier zum 55-jäh­ri­gen Bestehen der Orts- und Kreis­gruppe Augs­burg im April d.J., bei der ein­fach alles gestimmt habe.

Eltern und Kinder erkunden Bayern — LMDR München geht auf die Reise

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Am 20.05.12 orga­ni­sierte die Orts- und Kreis­gruppe Mün­chen der Lands­mann­schaft der Deut­schen aus Russ­land (LMDR) unter der Lei­tung von Via­ches­lav Lel eine Bus­reise für Kin­der bis 12 Jahre und ihre Eltern, um die neue Hei­mat Bay­ern ken­nen­zu­ler­nen und zwei inter­es­sante Orte Bay­erns — das Süd­ost­baye­ri­sche Natur­kun­de­mu­seum und das Mam­mut-Museum Siegs­dorf sowie im Anschluss den Frei­zeit­park Ruh­pol­ding zu besu­chen.

Am Sonn­tag, dem 20. Mai, fan­den sich ca. 50 Teil­neh­mer vor dem Mün­che­ner LDMR-Büro, um in Rich­tung Chiem­see auf­zu­bre­chen. Wäh­rend der Fahrt unter­hielt die Rei­se­füh­re­rin Marina Mayer die Teil­neh­mer mit inter­es­san­ten Geschich­ten über Bay­ern und brachte ihnen ver­schie­dene Anfeue­rungs­ge­sänge bei. Nach ca. einer Stunde Fahrt kam die Gruppe in Siegs­dorf an, gespannt auf das inter­es­sante Pro­gramm im Mam­mut-Museum.

Die Muse­ums­mit­ar­bei­te­rin zeigte den Teil­neh­mern unter ande­rem, wie in der Stein­zeit Feuer erzeugt wurde. Die Kin­der konn­ten dann selbst Amu­lette bas­teln und Bil­der mit Stein­zeit-Pin­seln malen. Der Höhe­punkt des Pro­gramms war Stock­brot­ba­cken. Und wenn anfäng­lich nur die Kin­der am Feuer stan­den, so ver­gin­gen kaum fünf Minu­ten, als dann auch die Eltern begeis­tert die Initia­tive ergrif­fen, so anste­ckend war das.

Nach zwei­ein­halb Stun­den muss­ten die Teiln­he­mer das Museum lei­der schon ver­las­sen, um mit dem Bus wei­tere 10 km in Rich­tung Frei­zeit­park Ruh­pol­ding zu fah­ren. Dort war­tete auf sie ein lecke­res Mit­tags­es­sen in einem gut bay­ri­schen Restau­rant und viele Attrak­tio­nen des Frei­zeit­parks. Müde, aber sehr zufrie­den und mit vie­len neuen Bekann­ten kamen die Teil­neh­mer erst am Abend wie­der zurück nach Müch­chen.

Die Reise wurde teil­weise durch die Fried­lands­hilfe e. V. unter­stützt.

LMDR Mün­chen                           Mehr Fotos

In der Kultur zu Hause“ — Abwechslungsreiches Kulturwochenende der Landesgruppe Bayern

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Tanzgruppe des Seminars mit Nadja und Waldemar Fuchs vom Tanzensemble „Birkenhain“ aus Schlüsselfeld. 

Es ist wie dahoam“, so die zufrie­de­nen Äuße­run­gen der Seminar­teilnehmer nach dem Auf­tritt der Schau­spie­le­rin Maria War­ken­tin, die im Rah­men ihres Work­shops spon­tan in die Rolle der „russ­land­deut­schen Oma“ schlüpfte und in der authen­ti­schen Mund­art ihrer wol­ga­deut­schen Mut­ter über die Aus­wan­de­rung und das Ein­le­ben in Deutsch­land erzählte.

 

Mit dem Motto „In der Kul­tur zu Hause“ und den Schwer­punk­ten Gesang, Tanz und Thea­ter lockte die Lan­des­gruppe Bay­ern der Lands­mann­schaft über 30 kul­tur­in­ter­es­sierte Lands­leute aus ver­schie­de­nen Orten Bay­erns in das Schwein­fur­ter Jugend­gäs­te­haus zum Kul­tur­wo­chen­ende vom 24. und 25. März.